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München, Training und Ernährung

11. März 2010 von Jan Wolfgarten

Hallo,
seit meinem Wettkampf in England, der noch nicht so lief wie ich es mir vorgestellt habe, ist es bei mir im Training gut voran gegangen. Ich habe mich dazu entschieden das Krafttraining etwas zu reduzieren und dafür mehr und auch schneller zu Schwimmen. Bisher bin ich mit meinen Trainingsergebnissen zufrieden. Der Umfang ist momentan hoch und die Intensitäten sind auch anspruchsvoll, wenn da dann die Zeiten noch gut passen ist das immer ein gutes Zeichen.
Mit dem vielen Training versuche ich natürlich auch dafür zu sorgen, dass ich meinem Körper genug Energie bereitstelle und das meine Regeneration so gut es geht funktioniert. Ich habe da mit dem Steffen gesprochen und nehme folgende Nahrungsergänzungsmittel: Sanuzella, BCAA Amino-Tabletten direkt nach jeder Einheit (da merke ich wirklich, dass ich mich am nächsten Tag besser fühle), AM-Sport, PowerBar Recorvery, L-Carnitin, und in sehr langen Einheiten verwende ich während des Trainings PowerGels. Des Weiteren esse ich morgens und mittags sehr viel Kohlenhydrate und abends fast ausschließlich Proteine, um Fett zu verlieren.
Bisher fühle ich mich trotz des harten Trainings noch ganz gut und ich denke, dass meine Ernährung da eine große Rolle spielt.
Wenn jemand da weitere Vorschläge und Tipps für mich hat, bitte schreiben :)
Ansonsten war ich am Wochenende mit meiner Freundin in München und unter anderem im Olympiapark. Habe da ein paar gute Bilder geschossen. Das Wetter war sehr schön aber auch leider sehr kalt. Hoffentlich wird’s endlich bald warm!!! Nächste Woche schwimme ich dann in Magdeburg 1500F und melde mich mit Ergebnissen.

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Viele Grüße!!!
Jan

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Schnee auf Malle!

11. März 2010 von Ira

Die ersten drei Wochen Trainingslager liegen schon wieder hinter mir und es war dieses Jahr ganz schön spannend auf Mallorca! Das Wetter macht gerade was es will. Von Dauerregen über sonnige 20 Grad, bis zum Schneeschauer heute morgen.

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Ich mache das Beste draus und verlege mein Training zur Not auf die Rolle auf dem Balkon.

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Insgesamt läuft meine Vorbereitung auf die Saison sehr gut. Ich kann mich im hervorragenden Trainingsumfeld von Bicycle Holidays Max Hürzeler gut entspannen und diese Woche kam auch mein Team-Masseur Werner auf die Insel, so daß ich die perfekte Betreuung habe. Auch hatte ich bis jetzt keine Infekte, so daß ich den ersten Rennen voller Zuversicht entgegen sehe. Los geht es für mich in dieser Saison erst im April, da ich nach der anstrengenden letzten Saison eine längere Trainingspause eingelegt habe. Zunächst stehen aber noch einige härtere Einheiten mit vielen interessanten Trainingspartnern auf dem Programm, die ich hier so getroffen habe. Dazu demnächst mehr…

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Viele Grüße

Ira

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Abenteuer China

9. März 2010 von Heidi Jesberger

Am Samstag um 18:15 ging unsere Reise nach China ab Nürnberg los.
Über Amsterdam flogen wir nach Peking via Guangzou nach Hainan.
Ca. 21 h Reise lagen vor uns, doch da der Flug über Nacht ging, hat man ja immer die Hoffnung, dass man viel Schlafen kann…
Beim ersten Flug gab es noch Pasta zum Essen, beim 3. dann so eine Art Algensalat, der extrem nach Meer gerochen hat. Den habe ich dann lieber meiner Chinesischen Sitznachbarin geschenkt.
Mein Husten, den ich mir im letzten Traininglager geholt habe wird langsam besser. Gott sei dank.
Bei unserer Einreise nach China mussten wir ein separates Blatt über unseren Gesundheitszustand ausfüllen: Husten? Ich? Nee!?!
Was würde denn passieren wenn ich ehrlich gewesen wäre? Einreiseverbot wegen Verdacht auf Schweinegrippe? Da wollte ich lieber kein Risiko eingehen und hoffen, dass ich schnell und ohne Hustenanfall durch die Zollkontrolle komme…

Hoffentlich sind nicht alle Chinesen so schroff wie unsere Stewardessen.
Oder vielleicht darf man im Lande des Lächelns gar nicht freundlich sein?!?

Pro Person hatten wir nur 20 kg Freigepäck. Jedes kg Übergewicht kostet bei China Southersn Air 70 €!!! Also habe ich mein schönes gelbes Felt Carbonrad in einen Karton verpackt. Wenn das mal gut geht!!! Doch mit 17 kg war ich wenigstens vom Gewicht auf der sicheren Seite.
Jürgen und ich teilten uns dann noch die restlichen 20 kg Freigepäck gerecht auf: Ich 15 und er 5 kg ;-) Dementsprechend voll war aber auch unser Handgepäck ;-) Aber es hat funktioniert. Wir kamen problemlos durch alle Checks und mit all unserem Gepäck im Hotel in China an.

Alles ist hier ganz anders als wir vermutet hatten, vor allem das Wetter ;-) Seit wir hier angekommen sind regnet es in einer Tour und es wird immer kälter. Von wegen Subtropisches Klima wie in Hawaii. Gerade hat es um die 15°C und einen ganz schönen Sturm.
Für den Wettkampftag am Sonntag sind aber wieder 36°C vorausgesagt. Das wird gar nicht so einfach werden, denn bisher konnte ich mich noch gar nicht auf hohe Temperaturen einstellen.
Wir sind im offiziellen Race Hotel untergebracht. Ein wirklich großer Komplex, der aber nur noch zu einem Drittel genutzt wird.
Anscheinend läuft es nicht ganz so gut…
Der Strand sieht toll aus, sogar Hängematten sind an den Palmen, doch das Wetter lädt nicht gerade zum Sonnenbaden ein ;-)
Der Verkehr ist hier auch verrückt! Eine doppelt durchgezogene Linie wird hier genauso ignoriert wie ein Zebrastreifen. Die Autofahrer überholen auch in 3. Reihe und Ampeln gelten sowieso nichts. Mal gespannt wie morgen mein Radtraining verläuft…
China ist schon ganz anders als der Rest der Welt. Chinesen stellen sich nicht hinten in einer Schlange an, die drängeln und schupsen!
Selbst im Flugzeug! Als wir vom Flugzeug mit einem Bus zum Terminal gefahren wurden quetschten sich ca. 200 Chinesen mit uns in den Bus, der maximal für 100 Personen zugelassen war. Eine echte Drängelei. Jürgen war mit seinen 1,83 m der mit Abstand größte im Bus. So hat er wenigstens noch gut Luft bekommen ;-)

Mit dem Essen kommen wir auch gut zurecht hier.
Die Geräuschkulisse ist zwar etwas höher als anderswo, da die Chinesen gerne Schmatzen und Schlürfen.
Spucken tun sie auch, überall hin. Das finde ich echt eklig, doch andere Länder andere Sitten…

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Beim öffnen erwärmt sich die Hühnersuppe in der Dose selbst !?!

Das waren die ersten Eindrücke aus China.
Leider funktioniert facebook und auch mein Login zu meiner Homepage hier nicht, da die Chinesische Regierung gerne die Kontrolle behält über bestimmt Nachrichtenseiten!?!
Doch ich versuche euch weiter auf dem Laufenden zu halten.
Jürgen berichtet auch fast täglich auf www.triathlon-szene.de, dem besten Triathlonportal in Deutschland über unsere Erlebnisse aus China.

Liebe Grüße
Heidi

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„Bracht bei Olympia?!“

27. Februar 2010 von Timo Bracht

Whistler/ Canada 25.2.2010 Großschanze Finale Nord. Kombination, drehende Winde, Schneefall und mittendrin Kai Bracht. Ein Bracht bei Olympia, und dann noch im Schnee, was ist da passiert?
Timo Bracht
Kai ist mein drei Jahre jüngerer Bruder, und seit einem Jahr Co Trainer der Ski Nationalmannschaft (Nord. Kombination). Zusammen mit Hermann Weinbuch und Andi Bauer betreut Kai eine der erfolgreichsten Disziplinen des Deutschen Ski Verbandes.
Als Sportler blieb ihm in seiner Spezialdisziplin, dem Skispringen trotz Junioren Weltmeister Titel, mehrfachen Weltcup und Vierschanzen Tournee Teilnahmen eine Olympia Teilnahme verwehrt. Als Trainer machte er sich dann seinen Traum wahr, und war bim Einlauf der deutschen Mannschaft in Vancouver dabei. Überwältigt und beeindruckt von der Atmosphäre war die Olympiade sicherlich eines der Highlights seiner Sportler/ Trainer Karriere. Noch viel Spaß beim Kucken.

Euer Timo Bracht

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Auf der ISPO in München bei SKINS

24. Februar 2010 von Alex

Am 7.02. besuchte ich auf der ISPO meinen Bekleidungsausrüster SKINS.  Denny Moll stellte mir die neusten Produkte vor, die sich wieder durch die Kombination von sehr hoher Qualität und Funktionalität auszeichnen.
Im Jahr 2009 konnte ich mich bereits von den positiven Eigenschaften der Komperssionsbekleidung überzeugen, besonders angenehm empfand ich das Tragen der ICE-Kollektion bei extrem hohen Temperaturen.
Zu meiner Freude werden in diesem Jahr ein Triathlon-Einteiler, sowie eine Kombination, bestehend aus Triathlon-Hose und -Top angeboten, von deren hervorragenden Passformen ich mich ebenfalls überzeugen konnte.

Während meines Besuchs auf der ISPO konnte ich meine Erfahrungen mit SKINS in einem Interview, welches von Bern-Uwe Gutknecht vom Bayrischen Rundfunk geführt wurde, erläutern.

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Ich freue mich sehr, dass ich mich zur “SKINS-Familie” zählen darf und hoffe, durch meine Aktivität als Triathlet und überzeugter SKINS-Träger, die Marke bestmöglich zu präsentieren.

Alex Taubert

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Schlackohr Helau

22. Februar 2010 von Heidi Jesberger

Der Februar ist irgendwie immer der unerfreulichste Monat im Jahr.
Wetter, Stimmung, Kleidung- alles grau.
Der Winter nimmt und nimmt kein Ende und wird nur noch als lästig empfunden. Immerhin ist der Februar kürzer als die anderen Monate, das muss man ihm zu gute halten ;-) Aber er fühlt sich am längsten an.
Ich bin mir sicher, der Fasching wurde genau aus diesem Grund im Februar erfunden ;-)

Von der 5. Jahreszeit, der wunderbaren Faschingszeit bekommt man im Trainingslager leider nicht allzu viel mit. Seit ich gehen konnte war ich in meiner Heimatgemeinde Assamstadt an Fasching aktiv.
Ob am Rosenmontagsumzug mit meiner Wagenbaugruppe dem Krummen Winkel als Schnecke, Blume, Sarotti Mohr oder als Heidi und Peter, oder an der Prunksitzung als Prinzengarde oder früher mal als Kinderprinzessin von Schlackohrhausen, es war jedes Jahr lustig und super schön.
Leider ist Fasching nicht ganz so gut mit dem Profisport zu vereinbaren L Wenig Schlaf, da die Nächte zum Tage werden, viele Menschen auf engem Raum (großes Infektrisiko in der Erkältungszeit), Alkohol, sowie wildes Tanzen und dadurch immer leicht verschwitzt sein im kalten Februar, das machen die Faschingstage zu einem großen Risiko.
Also fand der Assamstadter Fasching dieses Jahr ohne mich statt.

Dennoch hatte ich dieses Jahr eine kleine Faschingsfeier der etwas anderen Art:

Ich war beim traditionellen Faschingstraining der Hilpoltsteiner Ironkids zu Gast.
Wie an Fasching üblich, kamen alle verkleidet. Es gab echt kreative Kostüme, vom Gartenzwerg über eine Schwimmerin, Prinzessin, Mexikanern und Piraten,… sowie mir als Nachtwandler ;-) Gemeinsam trainierten wir etwas Lauf-Technik im Schnee, machten einige Sprünge an der Treppe und rundeten das ganze mit einem spannenden Staffellauf ab, was mit Kostümen gar nicht so einfach war ;-) Es ist wirklich toll zu sehen, wie motiviert und auch talentiert viele junge Sportler sind. Das Training hat den Kids und mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte den Nachwuchsathleten mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Hier im Trainingslager bekommt man von Fasching nichts mit und wir sind mit ganz anderen Dingen mehr als ausgelastet.
…doch am Rosenmontag musste ich um 13:11 Uhr, wenn in Assamstadt der Umzug losgeht doch auf dem Rad ein Lied anstimmen: „In Assamstadt zur Faschingszeit, da ist es wunderschön….“ Der ein oder andere Mitradler war zwar etwas erstaunt, doch irgendwie musste das sein ;-)
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In diesem Sinne: trainiert hart aber vergesst nie wo ihr eure Wurzeln habt ;-) Schlackohr Helau!
Eure Heidi

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Länderkampf in Swansea, Wales

22. Februar 2010 von Jan Wolfgarten

Hallo liebe Leser,
ich war am Wochenende zum ersten Mal im Jahr 2010 und zum ersten Mal nach meinen Sieg bei der EM in Istanbul bei einem Wettkampf am Start. Es war gleichzeitig mein erstes Rennen ohne Anzug und mein erstes 1500m Freistil Rennen auf der 50m Bahn seit mehr als 12 Monaten. Wir sind einen Länderkampf gegen England geschwommen, in einem Wettkampfformat, in dem jede Strecke von mindestens einem und maximal 3 Sportlern besetzt wird und es für Platz 1 5Punkte, für Platz 2 3Punkte und für Platz 3 1Punkt gibt. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt den Länderkampf. An diesem Wochenende war das relativ deutlich die Mannschaft aus GBR.

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Mein Rennen war leider auch sehr ernüchternd. Mit 15:52 schwimm ich im Moment 30 Sekunden hinter den schnellsten in der Welt. Ich möchte gar nicht unbedingt nach Ausreden suchen, weil das Rennen einfach schlecht war. Das einzig Gute an der ganzen Sache ist, dass der so genannte „Wake-up-Call“ früh in der Saison kam und ich jetzt noch lange genug Zeit habe, um Dinge zu ändern, besser zu trainieren und einfach besser in Form zu kommen. In den nächsten 10 bis 12 Wochen wird auf alle Fälle einiges an guter, anstrengender Langstreckenarbeit auf mich warten :)
Wenigstens war das Wetter gut und ich hab ein paar ganz coole Bilder am Meer machen können.

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Bis zum nächsten mal,

Jan

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Trainingslager Lanzarote

19. Februar 2010 von Benny

Nach etlichen Lauf-Kilometern auf geschlossener Schneedecke und unzähligen Stunden mit eingefrorenen Händen und Füßen auf dem Rad ging es für mich Ende Januar endlich in den warmen Süden. Zum ersten Mal war mein Trainingsterrain für zwei Wochen die Lava-Insel Lanzarote von der ich, nicht zuletzt wegen des legendären Ironman-Wettkampf, schon so viel gehört hatte. Endlich durfte ich mir mein eigenes Urteil bilden und bin absolut begeistert. Das liegt mit Sicherheit zu einem großen Anteil daran, dass es einfach traumhaft ist, Ende Januar schon mit ärmellosen Trikot Radeinheiten von fünf bis sechs Stunden fahren zu können! :)

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Aber natürlich auch an der einzigartigen Landschaft. Durch vermehrte Regenfälle kurz vor meinem Eintreffen auf der Insel war sie wohl deutlich farbenfroher als normalerweise, wodurch die starken Kontraste zwischen schwarzem Lavagestein, teilweise weinroten Hügeln und dann den grün bewachsenen Hängen noch stärker zum Ausdruck kamen. Ich war bei jeder Ausfahrt richtig überwältigt von den tollen Eindrücken.

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Leider hatte ich dieses Mal keine eigene Kamera dabei gehabt, da meine kurz vor dem Trainingslager den Geist aufgegeben hatte. Aber ich war natürlich nicht der Einzige auf der Insel und so machte ich sehr nette Bekanntschaften und habe dadurch auch den ein oder anderen Schnappschuss von der tollen Landschaft, aber auch z.B. von gemeinsamen Abendessen.

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An diesem Abend war ich mit Lydia, Jana und Frank bei Folkert in seinem bescheidenen Häuschen, in dem er mit seiner Familie auf Lanzarote gelebt hat. Über 13 Jahre war er als Trainer auf der Insel tätig, bis er sich Ende letzten Jahres mit seiner Frau entschlossen hat wieder nach Good old Germany zurück zu gehen. Folkert hat den IM Lanzarote selber mehrer Male bestritten und letztes Jahr für seine Altersklasse sogar den Streckenrekord gebrochen. Als TOP-Radfahrer konnte er mir sehr hilfreiche Tipps für die Radstrecke und das Rennen geben. Er ist weiterhin als Trainer tätig (www.fb-optimizer.com).

Mein Hauptanliegen war natürlich das Training und vor allem die Ironman-Strecke kennen zu lernen, da dieser Wettkampf am 22. Mai mein erstes Highlight sein wird und ich dort richtig viel vorhabe. Und ich muss sagen, die Strecke gefiel mir bei jedem Mal bei dem ich Abschnitte von ihr gefahren bin besser und besser. Sie ist natürlich, wie allgemein bekannt, ein richtiger Kracher. Was eine gute Streckenkenntnis noch wertvoller macht.

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Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf hier wieder Trainieren zu können und natürlich auch auf den Wettkampf im Mai.

Jetzt bin ich leider erst mal drei Wochen im sibirischen Deutschland, bis es wieder in wärmere Gefilde geht. Ich hoffe nur, dass ich und vor allem meine auf Lanzarote antrainierte Form das überleben!!! :)

Bis die Tage…

Benny

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130! 140! 150??

15. Februar 2010 von ungerman

Momentan haben wir unser Quartier ja auf dem Kontinent der Läufer aufgeschlagen – Afrika! Somit haben Roland Knoll und ich beschlossen, hier auch einen Schwerpunkt im selbigen zu legen. Die erste Woche wurde mit 130 Km begonnen und pro Woche soll nun die Steigerung um mindestens 10 KM folgen. Aufgrund der Wärme, der Dynamik in der Trainings-Gruppe und nicht zu vergessen auch wegen der „heilenden Hände“ von unserer Physiotherapeutin Isabell bin ich guter Dinge das Vorhaben Laufblock wie gewünscht umsetzen zu können. Selbstverständlich neben gelegentlichen Schwimmeinheiten und Radausfahrten…

Die dritte Woche des Trainingslagers ist nun angebrochen und wir haben wieder einiges gesehen und erlebt in Afrika. Wir haben schon vor Jahren bei „besonderen Ereignissen“ den kurzen Spruch kreiert. THIS IS AFRICA – kurz: T.I.A. Gefiederte Straßen, einschlagende Blitze, tropfende Dächer und Schlangen im Fitness-Studio! All dies fällt 2010 unter T.I.A.:

Bei einer Ausfahrt mit dem Rad auf einer der wenigen uns zur Verfügung stehenden Routen, war auf einmal die linke Straßenseite über hunderte von Metern mit einem Federkleid (und dem was afrikanische Hühner drunter tragen) überzogen! Wie und warum dieses Szenario zustande kam, warum die armen Hühner neben den vielen Schlaglöchern ihre letzte Ruhe fanden, werden wir wohl nicht erfahren, besonders prickelnd war dieser Anblick samt Geruch jedenfalls nicht! Nur einen Tag zuvor wurde unsere Freibadeinheit von einem der heftigen Gewitter abrupt unterbrochen und wir kauerten uns unter das schützende Vordach, als keine 70 Meter von uns ein Blitz ins Gebäude einschlug, Dachplatten zerfetzte und die Luft spürbar elektrisierte… Und genau dieses Gewitter brachte auch das Dach unserer Unterkunft an seine Grenzen. So tropft das Wasser nicht nur in die Salatschüssel beim Mittagessen, sondern auch die eine oder andere kleine Pfütze im Appartement muss locker genommen werden…T.I.A. eben! Die Schlange im Fitness-Studio war allerdings etwas was mich selbst sehr erstaunte. Denn bei 30 Grad und Sonnenschein stellt sich der Südafrikaner in eine 20 Meter lange Warteschlange um auf einem der 25! Laufbänder für 20 Minuten schwitzen zu dürfen. Fließband am Laufband….

Der kalte Winter in Deutschland ist zwar weit weg und mit Sicherheit auch sehr viel unangenehmer zum Kilometer sammeln wie das geniale Wetter hier in Südafrika, aber langsam komme ich an den Punkt, wo ich wieder vermehrt an den Tag des Rückfluges denke…
Doch soweit sind wir noch nicht und die verbleibende Zeit hier in der afrikanischen Hochebene nahe Johannesburg will ich bis zum Abflug optimal nutzen… 150 KM sollten es werden!

T.I.A.:the home of runners.

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Hier das neues Arbeitsgerät von Ungerman 2010

Auf bald
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Abu Dhabi, Why not!

12. Februar 2010 von Azz

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I’ve never been to the Arab Emirates but next month they are holding what is set to be one of the largest long coarse races in the world over a new and interesting distance 3/200/20 and 1500/100/10  for anyone who is’nt quite game enough to tackle the big one. This is going to be my longest race by far and should also back up as a great training base for the rest of my year in Europe and hopefully my first Ironman next December. Obviously the race is suited to guys that can ride well on the flat and have the ability to get their nutrition plan right- two things I really need to work on and could improve alot. So training the past couple of months has been about trying different things while building up some strength to go the distance. I don’t really know much about the country apart from they have alot of oil and its very flat and hot so it will be a good chance to be a tourist after the race!

Although the training intensity has been easier, the longer days and consistency really takes alot out of me and I’m learning my limits and the effects of training/recovery very quickly. After racing shorter coarse for so many years its taking me a while to get my head around some of the concepts with long coarse such as the nutrition and recovery but I’m enjoying it while learning alot.

After Abu Dhabi I have a handfull of shorter races left around Australia, one in outback QLD and another in New Caledonia before heading back to Germany for the Euro season.

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