So ähnliche Gedanken kamen mir als ich zum ersten Mal das Schwimmzentrum des Top 3 Tenerife Trainingszentrum sah. Doch der Reihe nach. Ende Dezember bin ich noch einmal mit einer schönen Erkältung im Gepäck nach Teneriffa geflogen. Mit dabei die Kollegen Fachbach und Raphael vom Commerzbank Triathlon Team. Es war unser erster Trip nach Teneriffa. Oder besser gesagt „Teide-riffa“. Der mit 3700 Meter Höhe nämlich höchste Berg Spaniens überragt alles auf er Insel und prägt entscheidend die Topografie. Als ich in der Hotel Lobby kurz mit einem Cervelo Test Team Profi über die Straßen der Insel sprach rollte er nur mit den Augen und stotterte „One big Mountain“.
Aber ich war ja vorwiegend wegen dem Schwimmen da, und dazu ist die Location perfekt. (Zum (Bergan) Radfahren natürlich auch, seht dazu den Erlebnisbericht auf
Organisiert hatte unseren Aufenthalt vor Ort Holger Lüning von www.alwetterkind.de. Er hat die Insel fest im Griff und hat die besten Kontakte zum Trainingszentrum.
Von Anfang an, waren wir von der vielleicht modernsten Gegenstromanlage der Welt angetan. Da musste ich unbedingt rein. Und ich verspreche nicht zuviel, es war eines meiner bisher aufregendsten Schwimmerlebnisse.
Wie immer sagen Bilder mehr als tausend Worte:
Die gesamte Anlage
Die Strömungs Anlage im Überblick
Lockeres Einschwimmen
Ready for Take-Off
Let´s swim
Sprinten yeahhhhhh
irgendwann muss ich atmen…
lockeres Ausschwimmen mit 100m Weltrekord Tempo (man beachte die stehende Welle)
Allabendlicher Sonnenuntergang über den Pools (25 und 50 iger)
Markus Fachbach und meine „Wenigkeit“
Den Teide im Visier…
Kurz Vor Weihnachten mit dem Rad über der Wolkengrenze, so kann ein Jahr zu Ende gehen.
Der Einstieg in die neue Trainingssaison auf Lanzarote wurde von unserem Bundestrainer Roland Knoll mit diesen Worten begleitet. „Training im Leistungsbereich basiert auf gesicherten Erkenntnissen, Hochleistungstraining dagegen ist immer auch ein wenig der Balanceakt zwischen Versuch und Irrtum!“
Kurz vor Weihnachten bot der Club La Santa wieder einmal optimale Bedingungen, um Versuche zu starten und Irrtümer zu erleben. Kurz gesagt: für den Start in den geregelten Trainingsalltag ist es ein hartes Pflaster, mit viel Wind und Höhenmetern. Mehr als 20 Aufenthalte habe ich nun schon im Club hinter mir und nicht selten interessante Größen aus der Welt des Sports beim morgendlichen Lauf bewundert. Dieses Jahr bot sich ein neues Bild - schottische Sportfischer! Nahezu austrainierte Männer, die auf dem rechteckigen Grün des Stadions - ca. 100Meter entfernt zur fischreichen Lagune des Atlantiks, eingepfercht zwischen dem Material-Truck der Rad-Profis von Columbia und der Driving Range der Golfer - verbissen an ihrer Wurftechnik feilen. Mehr Irrtum, als Versuch?
Ich selbst habe mich schon in dem einen oder anderen kleinen Wettkampf versucht: mit 4:16 min über 400M, 16:51 min über 1500M bei der DMS und dem Sieg beim Crosslauf in Horgenzell, bin ich mit meinen Trainingsstart zufrieden und bin mir sicher die Voraussetzungen für ein qualitativ hochwertiges Wintertraining sind gegeben. Der letzte sportliche Wettkampf im alten Jahr ist der Silvesterlauf in Sigmaringen. Traditionell werden entlang der Donau die vergangenen 365 Tage hinter sich gelassen und versucht in ein erfolgreiches und spannendes 2010 zu laufen…Rein sportlich gesehen, bin ich darüber gar nicht traurig!
Anfang des Jahres geht dann die Reise schon wieder auf die Kanaren, mit einer bunt zusammen gewürfelten Truppe, die schon jetzt reichlich Spaß und viele Kilometer verspricht. Von den Abenteuern auf Fuerteventura melde ich mich dann wieder.
Bis dahin wünsche Euch vor allem noch eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit im Kreise Eurer Lieben! Der BMI dankt es einem zwar, der einen oder anderen kalorienreichen „Versuchung“ in Form von Plätzchen und gutem Essen zu widerstehen, aber andererseits – es ist doch Weihnachten!!
Ich wünsche Euch ein erfolgreiches Jahr 2010, mit mehr richtigen Entscheidungen als falschen, mit Versuchen, die sich nicht als Irrtümern entpuppen! Um es mit den Worten eines Hamburger Triathleten zu sagen: Immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel!
Vor allem aber mit Gesundheit und Glück!
Und wer dann doch mal daneben liegen sollte, den erinnere ich an die Worte meines Lateinlehrers: Errare humanum est…Der kluge Mann fügte allerdings stets hinzu: …in errore perseverare stultum (im Irrtum beharren dumm!)
Das ganze Team von Magic Sportfood wünscht euch allen ein Frohes und Besinnliches Weinachtsfest.
Genießt die Tage und habt einen guten Rutsch ins neue Jahr
Wie die Überschrift schon verrät waren die letzten 4 Wochen wahnsinnig erfolgreich für mich und auch für meinen Verein. Ich habe als letztes vom Arena Welt Cup und von der ersten Hälfte der deutschen Mannschaftsmeisterschaft berichtet. Danach ging es dann Schlag auf Schlag und ich kann nur sagen, dass es nicht hätte besser laufen können. Es hat alles geklappt was ich mir erträumt habe und so etwas ist im Sport sehr selten. Ich bin sehr glücklich über alles was ich und mein Team erreicht habe und möchte mich auch auf diesem Weg meinem Trainer, meinem Team, meinem Sponsor und allen, die Daumen gedrückt haben bedanken!!!
Jetzt also genau was eigentlich passiert ist:
Der erste der 3 Wettkämpfe die an direkt aufeinander folgenden Wochenenden stattfanden, waren die deutschen Meisterschaften auf der 25m Bahn in Essen. Ich ging dort als Titelverteidiger über 1500m an den Start und das Rennen war insofern auch wichtig, weil es das Quali-Rennen für die EM in Istanbul war. Ich habe das Rennen mit 15 Sekunden Vorsprung gewonnen und meinen deutschen Rekord um 2 Sekunden verpasst. Über meinen 4 deutschen Meisertitel habe ich mich natürlich sehr gefreut!
Als nächstes stand die 2. Hälfte der deutschen Mannschaftsmeisterschaft an. Ich muss ehrlich sagen, dass mir dieser Wettkampf noch wichtiger war als die Meisterschaft eine Woche vorher. Ich habe noch nie einen Mannschaftstitel gewonnen und ich bin immer mit sehr viel Ehre und Herz bei solchen Wettkämpfen am Start. Der ganze Wettkampf hat sehr viel mit Stolz zu tun und wie gesagt für mich einen sehr hohen Stellenwert. Mein Team hat durch die Bank super Leistungen gezeigt und wir haben zum Schluss sehr deutlich vor der SG-Essen und der SG-Frankfurt gewonnen. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon total zufrieden mit der Saison und alles was noch kommt war ein Bonus.
Der letzte Wettkampf war dann der beste in meiner Schwimmkarriere! Die EM hat in Istanbul stattgefunden. Ich hatte mich mit meiner Zeit von der DM in Essen als 6er für das Finale über 1500m qualifiziert und mich schon die ganze Woche sehr gut gefühlt. Auf der Bahn 7 bin ich dann das Rennen meines Lebens geschwommen und habe mit 14:20,44 gewonnen. Ich habe meine Bestzeit um 14 Sekunden verbessert und alles erreicht was ich mir vorher erträumt habe. Ein perfektes Gefühl, dass ich nur jedem weiterempfehlen kann!!!!!!
Am letzten Samstag war es so weit, es stand der 13. Bierathlon in Zürich an, wir machten uns mit 2 Teams ( Team 1: Till Schramm u. Luke Dargstra ; Team 2: Steffen Mayer und Claudius Hoff)und einem Betreuer am Samstagmorgen auf den Weg nach Zürich.
Schon auf der Hinfahrt hatten wir einen riesen Spaß da sich unser Beifahrer dachte er müsste sich eine Oberkörper Bemalung machen:-).
Nach knapp 3 Std. fahrt und einem verdutzt schauenden Zöllner sind wir in Zürich angekommen. Wir merkten hier schon das es recht kalt war, gefühlte minus grade. Nun hatten wir noch Zeit gehabt, so das erst mal die Umgebung erkundet wurde und sich nochmal mit den Regeln und der Strecke vertraut gemacht wurde. Der Bierathlon bestand aus 5 Runden welche gelaufen werden musste, jede Runde war 1,3 km lang. Dabei mussten zu 2, 3 Liter Bier getrunken werden, diese durften aber nur in einem bestimmten Bereich getrunken werden. Gewonnen hat derjenige welcher als erste durchs Ziel lief und dabei alles ausgetrunken hat. Für Restalkohol in der Flasche wurden 5 Strafminuten aufgeprumt. Dieses Jahr machten sich 124 Teams auf dem Weg um den Sieg.
Es ging pünktlich los und so machten sich 124 Teams auf dem Weg. Steffen und Claudius verfolgten eine andere Strategie als Luke und Till, sie tranken direkt nach dem Start erst mal jeder ein Bier, während Luke und Till erst mal 2 runden rannten und dann eins tranken . Im Laufe der Zeit hat man immer mehr den Überblick verloren wer jetzt erster und wer 2ter war, doch als die 5 Runde los ging merkte ich schon das Luke und Till recht weit vorne waren, also sie wieder in Richtung Bierbänke gerannt kamen um ihr letztes Bier zu trinken, merkte ich das sie ganz vorne waren, also nochmal anfeuern zum Gas geben und so passierte es auch, sie Tranken in einem Affen Tempo und rannten kurze Zeit später als erste über die Ziel Linie.
Nach kurzer Flaschenkontrolle stand fest, dass sie gewonnen hatten ( Zeit : 29:34 min.) und sich somit in eine Siegerliste eintragen haben wo schon Sport Größen wir Norman Stadtler, Jürgen Zäck oder Thomas Hellriegel vertreten sind. Nur eine kurze Gefühlte Zeit später kamen auch die nächsten Team und was verwunderlich war schon als 6tes Team kam Steffen und Claudius ins Ziel, welche danach leider eine Zeitstrafe bekamen welche in meinen Augen nicht gerechtfertigt waren. Und sie somit auf Platz 17 ab degradiert wurden.
Nach dem alle im Ziel waren gab es noch einen Glühwein und abends ging es dann zur Siegerehrung und Abschlussfeier wo wir bis Frühs um 4 Party gemacht haben.
Yes, last weekend I won the Canberra half Ironman for the second year running. Its one of several half Ironman races that make up the Australian series and right here in my own backyard.
This was my last race for the next couple of months before some more longer course races then back over to Germany for some club racing with Crailsheim.
I had a good race and felt comfortable in all three legs. The race started at 6.30 in the morning to avoid the summer heat and the water was cool enough for a wetsuit. I managed to hold on to the leaders feet throught the swim and to my shock looked back and saw there was only three of us in the front group. Getting on the bike I didnt want to go to hard on the first of three laps which make up the 94km ride and I allowed a group of three guys to catch us, after that we pretty much rode as a group and waited for the run over the hilly course. Our time check on the next pack coming into T2 was seven minutes which was suprising considering how easy we rode. So now it was down to the six of us and a pure running race.
By the 3km mark it was down to three and by the five km mark it was down to two…Myself and a young Aussie guy that I didnt know. I was getting worried that the race might come down to a sprint finish but at the 7km mark I managed to drop the last guy and just kept on running as fast as I could, hoping that no-one was catching from behind, which they were’nt. This year I didnt have time to relax over the last few km but I ended up winning by two and a half minutes and had the fastest run so I was happy with that.
The race had quite alot of publicity here in Canberra, this was the newspaper article the following day. I almost got a full page!! And a picture of my new Orbea machines!
Der deutsche Triathlet Michael Raelert gewann die 70.3-Weltmeisterschaft in Clearwater, Florida. Er lief mit 3:34:04 Stunden neuen Streckenrekord.
Nach dem Schwimmen und dem Radfahren wechselte Raelert auf dem 12. Platz liegend auf die 21,1 km lange Laufdistanz. Hier legte er ein furioses Tempo vor und überholte dabei alle 11 vor ihm liegenden Konkurrenten. „Raelert is flying!“, konnte der Streckenreporter die Leistung des Deutschen auf der Laufstrecke kaum begreifen.
Raelert selbst hatte eine gute Erklärung: „Dein Körper ist die Maschine, die Ernährung der Treibstoff dafür!“ Der Triathlet vertraut beim Wettkampf auf sein eigenes Geheimrezept – eine Mischung aus isotonischem Getränk und hochwertigen Aminosäuren: „Um beim Rennen nicht auf den Aminosäurevorteil verzichten zu müssen, mische ich in meiner Trinkflasche Energy Mineral und füge eine wohldosierte Menge AMSPORT Aminosäuren dazu“, verrät der frischgebackene Weltmeister.
Raelert und sein Team, das EJOT Team TV Buschhütten – aktueller Deutscher Mannschaftsmeister im Triathlon – nutzen AMSPORT bereits seit zwei Jahren. Auch die Langdistanz-Triathletin Sandra Wallenhorst, Europameisterin 2009 und beste Deutsche beim diesjährigen Ironman Hawaii, vertraut auf AMSPORT, um ihre sportlichen Erfolge zu gewährleisten. Weitere AMSPORT-Nutzer sind u.a. Schwimmstar Paul Biedermann, Biathletin Andrea Henkel, Bobpilot Karl Angerer und Team sowie die Lizenzspieler von Borussia Dortmund (BVB 09).
AMSPORT Energy Mineral ist ein isotonisches Sportgetränk mit optimalem Natriumgehalt für einen schnellen Flüssigkeitsausgleich.
Die spezielle K3-AMSPORT-Kohlenhydratmischung sorgt für schnelle Energiebereitstellung ohne mögliche Nachteile von Fruktose.
AMSPORT Aminosäuren ist ein hochreines, enzymatisches Eiweißhydrolysat. Es besteht ausschließlich aus kurzkettigen Aminosäuren, Peptidkombination aus Oligo-, Poly- und Dipeptiden und optimal angepassten isolierten Aminosäuren von höchstmöglicher Reinheit aus pharmakologischer Produktion und ständig kontrollierter Qualität.
Entwickler von AMSPORT ist der ehemalige Profischwimmer und heutige Arzt und Ernährungsmediziner Mark Warnecke, mit 31 Deutschen Meistertiteln und 25 internationalen Medaillen bei Olympia, Europa- und Weltmeisterschaften seinerzeit ein Sportgigant. Jetzt hilft sein Know-how unseren Triathleten an die Weltspitze.
Kaum zu glauben, aber morgen geht’s schon in den Flieger nach Abu Dhabi zu den Öl-Scheichs und der Wüste. Das hätte ich mir nach meinen Saison-Highlights Neuseeland und Hawaii wirklich nicht erträumt, dass ich zum Saisonabschluss noch an so einem Mega-Event teilnehmen darf.
Nachdem mir mein Coach Marc Pschebizin vor ca. drei Wochen anbot mit ihm in einem vierer Team beim Abu Dhabi Adventure Challenge teilzunehmen, habe ich selbstverständlich sofort zugesagt. Ob das, angesichts der extremen Distanzen und verschiedenen Herausforderungen dieses sechs Tage Rennens, unüberlegt war, werde ich am 9. Dezember wissen. Bis dahin geht nämlich der Wettkampf, dessen sechs Etappen sich fast über die ganzen Vereinigten Arabischen Emirate verteilen.
Hier mal die Eckdaten:
1. Tag: Quadrathlon (Schwimmen, Radfahren, Laufen, Kajak fahren)
Seekajak fahren, ca. 30 km
2. Tag: Seekajak fahren, ca. 50 km
3. und 4. Tag: Orientierungslauf durch die Wüste, ca. 120 km
5. Tag: MTB fahren, ca. 90 km
6. Tag: Adventure Lauf, Klettern und MTB
Besonders skeptisch war ich, ob ich die insgesamt 80 km paddeln im Seekajak überleben werde. Zum Glück habe ich nur fünf Radminuten entfernt einen Paddelverein, in dem mein alter Schulkamerad Ingo Schneider aktiv ist, der mir die Möglichkeit gab jeden Tag zu jeder Zeit sein Boot über die Lahn zu wuchten. Durch seine und die Tipps seiner erfahrenen Paddlerkollegen bin ich meiner Meinung nach gut vorbereitet auf das Geforderte. So habe ich auf der Lahn immerhin eine Trainingsfahrt über 40 km in 4:20 h absolviert und konnte danach noch selbstständig aus dem Boot steigen.
In Anbetracht dieser Fotos von den ersten beiden Ausgaben dieses Events, könnt ihr euch aber sicher vorstellen, dass ich mich ein klein wenig, oder viel mehr tierisch auf den Wettkampf freue!
Fotos siehe: www.abudhabi-adventure.com
Da könnt ihr euch auf der interaktiven Karte auch anschauen wo ich mich zwischen dem 4. Und 9. Dezember ungefähr gerade befinde.
So, dann mache ich mich mal auf den Weg und ihr drückt ab Freitag mal für sechs Tage die Daumen für mich, ok?!
Beste Grüße und auf ein Wiedersehen (das ist ja nicht so sicher)