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130! 140! 150??

15. Februar 2010 von ungerman

Momentan haben wir unser Quartier ja auf dem Kontinent der Läufer aufgeschlagen – Afrika! Somit haben Roland Knoll und ich beschlossen, hier auch einen Schwerpunkt im selbigen zu legen. Die erste Woche wurde mit 130 Km begonnen und pro Woche soll nun die Steigerung um mindestens 10 KM folgen. Aufgrund der Wärme, der Dynamik in der Trainings-Gruppe und nicht zu vergessen auch wegen der „heilenden Hände“ von unserer Physiotherapeutin Isabell bin ich guter Dinge das Vorhaben Laufblock wie gewünscht umsetzen zu können. Selbstverständlich neben gelegentlichen Schwimmeinheiten und Radausfahrten…

Die dritte Woche des Trainingslagers ist nun angebrochen und wir haben wieder einiges gesehen und erlebt in Afrika. Wir haben schon vor Jahren bei „besonderen Ereignissen“ den kurzen Spruch kreiert. THIS IS AFRICA – kurz: T.I.A. Gefiederte Straßen, einschlagende Blitze, tropfende Dächer und Schlangen im Fitness-Studio! All dies fällt 2010 unter T.I.A.:

Bei einer Ausfahrt mit dem Rad auf einer der wenigen uns zur Verfügung stehenden Routen, war auf einmal die linke Straßenseite über hunderte von Metern mit einem Federkleid (und dem was afrikanische Hühner drunter tragen) überzogen! Wie und warum dieses Szenario zustande kam, warum die armen Hühner neben den vielen Schlaglöchern ihre letzte Ruhe fanden, werden wir wohl nicht erfahren, besonders prickelnd war dieser Anblick samt Geruch jedenfalls nicht! Nur einen Tag zuvor wurde unsere Freibadeinheit von einem der heftigen Gewitter abrupt unterbrochen und wir kauerten uns unter das schützende Vordach, als keine 70 Meter von uns ein Blitz ins Gebäude einschlug, Dachplatten zerfetzte und die Luft spürbar elektrisierte… Und genau dieses Gewitter brachte auch das Dach unserer Unterkunft an seine Grenzen. So tropft das Wasser nicht nur in die Salatschüssel beim Mittagessen, sondern auch die eine oder andere kleine Pfütze im Appartement muss locker genommen werden…T.I.A. eben! Die Schlange im Fitness-Studio war allerdings etwas was mich selbst sehr erstaunte. Denn bei 30 Grad und Sonnenschein stellt sich der Südafrikaner in eine 20 Meter lange Warteschlange um auf einem der 25! Laufbänder für 20 Minuten schwitzen zu dürfen. Fließband am Laufband….

Der kalte Winter in Deutschland ist zwar weit weg und mit Sicherheit auch sehr viel unangenehmer zum Kilometer sammeln wie das geniale Wetter hier in Südafrika, aber langsam komme ich an den Punkt, wo ich wieder vermehrt an den Tag des Rückfluges denke…
Doch soweit sind wir noch nicht und die verbleibende Zeit hier in der afrikanischen Hochebene nahe Johannesburg will ich bis zum Abflug optimal nutzen… 150 KM sollten es werden!

T.I.A.:the home of runners.

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Hier das neues Arbeitsgerät von Ungerman 2010

Auf bald
RUNNING-unger-MAN

Kategorie: Allgemein, Training |  

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