Home


Sieg in Ingolstadt.

25. July 2011 von Heidi Jesberger

Bei jedem Rennen lernt man etwas Neues dazu. Diesmal war es ganz klar die Tatsache, dass man Geduld haben muss im Sport.

Am Wochenende war ich beim Triathlon in Ingolstadt am Start.
Mein Sponsor „Energy System“ war Ausstatter bei diesem Event. Er versorgte alle Athleten im Rennen mit Getränken, Riegeln und Gels. Also sollte die Ernährung in meinem Rennen kein Problem für mich werden, da ich alle Produkte kenne, vertrage und liebe :) Die Location war toll gelegen am Baggersee des Naherholungsgebietes in Ingolstadt.

Das 1,5 km lange Schwimmen lief ganz gut für mich. Zwar hat sich ein Athlet von Anfang an an meine Füße geheftet, der mir die ganze Zeit auf meine Füße schlug, doch dies kommt immer mal wieder vor im Wettkampf. Ich versuchte dies so gut es ging zu ignorieren und stieg bereits als 2. Frau, 53 Sekunden hinter Heike Funk aus dem Wasser. Schon vor dem Start hatte Heike mir angekündigt, dass sie auf dem Rad heute alles geben wird, damit sie einen großen Vorsprung vor mir hat, denn läuferisch bin ich stärker.

Die ersten 20 km auf dem Rad hatten wir Gegenwind und meine Beine fühlten sich eher zäh als kraftvoll an. Vor genau einer Woche fuhr ich beim Challenge die 180 km in der Staffel, daran konnten sich meine Muskeln noch all zu gut erinnern :-)
Doch die zweite Hälfte mit Rückenwind lief besser. Daher war ich doch etwas erschrocken, als mir beim Wechsel vom Rad zum Lauf zugerufen wurde, dass Heike 3 Minuten vor mir sei. Das könnte knapp werden…
Ich lief so schnell los wie ich konnte, doch da ich keine Infos bekam, ob ich aufhole bzw. wie weit Heike noch vor mir ist, musste ich wirklich Geduld haben und in meine Laufstärke vertrauen. Bei Kilometer 6,5 war ein Wendepunkt, bei dem ich Heike mit dem MTB Fahrer „1. Frau“ sehen konnte. Nun wusste ich, dass ich es schaffen kann :) . Ich forcierte nochmals das Tempo und konnte bei km 7 die Führung übernehmen.

Der Zieleinlauf war toll, da die Veranstalter in Ingolstadt auch 2 fantastische Sprecher hatten, die eine tolle Stimmung machten „…und hier kommt die Athletin mit dem schönsten Lächeln im Triathlonsport… unsere Siegerin Heidi Jesberger…“ Oh, ich fühlte mich geschmeichelt!
Ein toller Wettkampf und auch mit dem Wetter hatten wir riesen Glück, denn erst zur Siegerehrung kam der große Regen, den alle schon früher befürchtet hatten.

Die Gene
Oder knapp 1500 km Fußmarsch nach Rom

Dass ich meine Begeisterung für den Ausdauersport von meinem Vater geerbt habe, das war mir schon immer klar. Schon früher war er ein sehr guter Läufer und auch Triathlet. Doch was er nun geschafft hat, das hat uns alle erstaunt. Am 7. Juni lief er von Assamstadt aus los mit dem Ziel Rom. In 35 Tage lief er sage und schreibe 1465 Kilometer, erklomm fast 50000 Höhenmeter, verlor 12 Kilogramm Gewicht und kam wohlbehalten und mit vielen spannenden Erlebnissen in Rom an.
Da bleibt mir nur eines zu sagen: ich bin stolz auf meinen Papa!

Sporttag im Kiga St. Vinzenz
Gutschein eingelöst
Im Rahmen des Bad Mergentheimer Stadtlaufes gewann die Teilnehmerstärkste Gruppe einen Sporttag mit mir. Dies war der Kindergarten St. Vinzenz in Bad Mergentheim.
Da ich ja gelernte Erzieherin bin, bereitete es mir eine besondere Freude einmal wieder etwas mit Kindern in diesem tollen Alter zu machen. Zusammen mit Achim Kaufmann, dem Veranstalter des Laufes verbrachte ich einen nun einen Vormittag in dieser Einrichtung. Zuerst zeigte ich den Kindern meine Triathlonausrüstung und erklärte ihnen, dass ich mit Sport mein Geld verdiene. Danach liefen wir in den nahegelegenen Park, um dort gemeinsam zu trainieren. Viele Kinder hatten ihr Finisher T-Shirts vom Stadtlauf an, was ich sehr cool fand. Zum Abschluss verteilte ich Autogrammkarten. Ein kleiner Knirps hob ganz stolz seine Autogrammkarte in die Höhe und sagte über sich: “Nun bin ich berühmt!“
Echt toll, wie motiviert und begeisterungsfähig Kinder sind!

Rotary Club
Rotary ist die älteste Service Club Organisation der Welt. Rotary umfasst beinahe 33.000 Clubs in mehr als 200 Ländern und geographischen Regionen. Ihre Mitglieder bilden ein Netzwerk von Führungskräften, die sich ehrenamtlich in ihren Gemeinwesen engagieren und auch an der Lösung internationaler Probleme arbeiten. Rotary bedeutet selbstlos dienen. Letzte Woche wurde ich vom Rotary Club Bad Mergentheim als „Impulsgeberin“ eingeladen und hatte dort die Möglichkeit ca. 30 Minute über mein Leben als Profi und meinen Sport zu erzählen. „Erfrischend, sprudelnd, begeisternd,…“ war das Feedback.
Wieder einmal eine neue und spannende Erfahrung für mich.

Eure Heidi

Kategorie: Allgemein, Wettkampf | Noch keine Kommentare » 

Einen Kommentar zu diesem Beitrag schreiben

Bitte beachten: Dein Kommentar muss erst vom Administrator freigeschaltet werden bevor er für alle sichtbar wird.