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News Januar und Februar Teil 1

23. February 2012 von Jan Wolfgarten

Liebe Magic-Blog Fans!

Zunächst ein kurzes Sorry für meine längere Abwesenheit. Ehrlich gesagt hatte ich einen Wettkampf im Januar über den ich gerne etwas geschrieben hätte aber ich habe es verplant ein Bild zu machen. Dafür jetzt die geballten News der letzten 6 Wochen.

Angefangen hat alles mit einer starken Erkältung Ende des Jahres 2011. Es hat eine komplette Woche gedauert, bis ich wieder ins Wasser konnte. Das ganze war nervig aber leider notwendig und das Gute an dem ganzen war, dass ich während ich „nichtstuend“ zu Hause auf Gesundheit gewartet habe neue Motivation und Trainingshunger tanken konnte. Ich bin dann auch gleich wieder mit 80km in das Training eingestiegen. Sicherlich ist das sehr viel aber ich wollte es so, um einen Umfangblock im Januar setzen zu können.
Die Woche darauf standen 100km auf dem Plan und abgeschlossen wurde das ganze mit einer weiteren 85km Woche. Am Ende der 100km Woche bin ich bei den Bayrischen Langstreckenmeisterschaften über 5km an den Start gegangen und 8 Sekunden hinter Michael Dimitriev aus meiner Trainingsgruppe 2. geworden. Michael war im Sommer bei der EM dritter hinter mir auf 5km und ist ganz guter Mann auf den langen Strecken. Natürlich wollte ich gewinnen aber den Umständen entsprechend war ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Mit einer Zeit von knapp unter 54 Minuten bin ich einen Schnitt von 1:04 geschwommen und das ist am Ende einer 100km Unfangswoche sehr gut.

Ende Januar sind wir dann die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft geschwommen und leider zum Schluss knapp hinter Frankfurt, Essen und Berlin 4. geworden. Gleichzeitig waren das meine ersten 1500m Rennen seit Mai letzten Jahres und ich bin mit 15:33 und 15:35 innerhalb von 7 Tagen zwei solide aber ausbaufähige Rennen geschwommen. Fazit des ganzen ist, dass ich eine sehr gute Ausdauer habe aber gleichzeitig viel Geschwindigkeit fehlt. Das hat sich bei ziemlich enttäuschenden Resultaten auf den kürzeren Strecken gezeigt. Wie gesagt, es fehlt natürlich auch Routine auf solchen Strecken, weil ich seit langer Zeit nicht mehr im Becken geschwommen bin aber trotzdem hätte ich mir etwas schnellere Zeiten erhofft. Ich weiss woran in der nächsten Zeit gearbeitet werden muss und werde versuchen Dinge im Training umzusetzen, die mich wieder schneller machen.

Die Pläne für die nächsten Wochen sehen aber ganz ok aus. Ab Donnerstag werde ich wieder im Playitas auf Fuerte sein. Darauf freue ich mich natürlich. Es bleibt zu hoffen, dass die Gerüchte eines sehr kalten Pool vor Ort nur Gerüchte sind….kaltes Wasser=Albtraum ;) aber auch da muss man durch, wenn es wirklich so ist. Im März wird es dann zum ersten Mal ernst in Magdeburg. Dort ist es möglich sich für die EM in Antwerpen qualifizieren zu können und damit sowohl bei der DM als auch bei der EM eine Chance zu bekommen sich für London zu qualifizieren.

Ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin, auch wenn die guten Zeiten sich noch nicht gezeigt haben. Ich habe in den letzten Wochen gut trainiert und werde auch in den kommenden Wochen hart arbeiten, um das Beste rauszuholen. Drückt mir die Daumen!!!

Euch alles Gute und bleibt fleissig!!!

Euer Jan

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Spendenmarathon Weltrekord und SwimfasterCamp Fuerte

16. December 2011 von Jan Wolfgarten

Hallo liebe Leser,
ich bin gerade auf dem Rückweg von Fuerteventura und habe mich nun nach einer Stunde und gegen den Ansturm von ca. 132,047 weiteren TUI Passagieren zu meinem Abfluggate durchgekämpft. Zeit um einen Blog für Euch zu schreiben :) .
Vor 3 Wochen hatte ich das Vergnügen und die Ehre im Rahmen des RTL Spendenmarathons einen neuen Weltrekord auf 1000*100 Freistil aufzustellen.

Zusammen mit 9 anderen Sportlern aus Deutschland sind wir jeder 100*100 Freistil geschwommen und das ganze als eine riesige Staffel ohne Pausen. Die Sache war sehr anstrengend und hat aber gleichzeitig sehr viel Spass gemacht.

Ich denke, dass ich einen sehr guten Trainingstag mitgenommen habe und freue mich riesig, dass wir mit der Aktion Kindern in Not helfen konnten. Für die Zeitenbegeisterten unter Euch…ich bin etwa alle 4 Minuten 100m Kraul geschwommen und habe dabei einen Schnitt von 57,3 Sekunden erreicht. Das ganze war auf der 25m Bahn und im Jammer geschwommen. Nach 4 Wochen Training bin ich damit auch sehr zufrieden. Good stuff!!!


Ende November ging es dann wieder nach Fuerte in den wunderschönen Playitas Resort. Diesmal war ich ohne mein Schwimmteam aus Würzburg unterwegs und hatte stattdessen die Ehre viele Triathleten kennen zu lernen und auch etwas gemeinsam zu trainieren. Das Radfahren war super und hat mir sehr geholfen. Außerdem habe ich viele interessante Gespräche führen dürfen und habe viel dabei gelernt.


Natürlich gab es auch wieder einen Partyabend von und mit Magic und der gute Steffen hat seinem Namen auch da wieder alle Ehre gemacht. Der nächste Tag war für mich ein harter Kampf zum einen wollte der Körper Regeneration und zum anderen standen 30*100 mit bestem Schnitt auf dem Plan. Naja, wie man sieht habe ich alles überlebt und es hat wieder mal einen riesen Spass gemacht.
Auch mein Gewicht kommt dem idealen für den kommenden Sommer nun langsam näher. Das war eine der Sachen, auf die ich mich in dem Camp sehr konzentriert habe…hat gut geklappt :)
Ab morgen geht dann in Würzburg der Alltag wieder los. Ich freue mich auf meinen Trainer, meine Trainingspartner und mein eigenes Bett mit meiner Freundin!!!!
Ich melde mich mit News in den kommenden Wochen.

Bleibt fleissig!!!

Euer Jan

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Thailand

19. October 2011 von Jan Wolfgarten

Hallo liebe Leser,

ich bin seit kurzer Zeit zurück aus meinem Urlaub in Thailand. Gemeinsam mit meiner Freundin, bin ich am 4. Oktober von München nach Bangkok geflogen. Davon gleich mehr aber vorher verdient der Besuch auf der Münchner Wiesn oder besser bekannt als das Oktoberfest etwas Aufmerksamkeit.
Dieses Jahr war ich dreimal dort und habe gemeinsam mit Freunden aus der Schwimmwelt und meiner Freundin wieder eine super Zeit gehabt. Gut war dabei, dass ich zum ersten Mal kein schlechtes Gewissen wegen dem Schwimmen haben musste, weil ja bekanntlich in meiner 3 Wochen langen Pause war. Schön :) Für alle, die noch nie dort waren, es ist besser als das „normale“ Straßenfest und rockt echt ganz gut, wenn man gerne mal was trinkt, gute deutsche Küche mag und auch offen gegenüber Gleichgesinnten ist. DOO it ;)

Aber nun zum Urlaub. Am Abend des auf den letzten Wiesntag folgenden Tages ging es los nach Thailand. Zu meinem großen Erschrecken musste ich feststellen, dass wir den 10 stündigen Flug ohne die sonst normalen kleinen Monitore (also ohne Entertainmentprogramm) durchstehen mussten. Das ziiieeehhht sich….
Angekommen in Bangkok war es schwül, sau heiss und wir waren total im Arsch von dem Flug. Trotzdem haben wir es schnell ins Hotel geschafft, geduscht und sind dann nochmal in Stadt raus um uns mal umzuschauen. Fussmassage und einen schönen Gruß von der Regenzeit war das Resümee vom ersten Abend und natürlich jede Menge für Frauen ziemlich interessante Ramschläden, die für die Männerwelt allerdings eher unspektakulär sind. Stichwort „Khao Son Road“.
 Dönerverkäufer auf der Khao Son Road....nicht probiert
Am darauffolgenden Tag, haben wir uns ein paar wenige der 400 Tempel von Bangkok angesehen, sind von einem Gangster Reisebüro abgezockt worden (was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten) und sind nochmal auf die Khao Son zum massieren und Zeitvertreiben gefahren. Guter Tag wie wir fanden…
Am 3. Tag der Reise ging es dann weiter in Richtung Koh Chang, eine relativ grosse Insel kurz vor Cambodia. Im Bus dorthin ist uns schon langsam aufgefallen, dass wir den teuersten Transferpreis von Bangkok nach Koh Chang gezahlt hatten und als wir dort angekommen waren und unseren „Resort“ gesehen haben war klar, dass uns die Arschlöcher in Bangkok abgezockt hatten. Wir sind also in einen Bungalow direkt am Strand umgezogen, der nur die Hälfte von dem „Resort“ gekostet hat und waren erstmal happy.
Blick aufs Meer von unserem Bungalow
Urlaub ging los. Gleichzeitig waren wir immer mal wieder bei der Touristpolice, um den fairen Teil des Deals vom Reisebüro zurückzubekommen. Wir waren also immer beschäftigt :)
Neben zahlreichen Besuchen bei der Polizei waren wir noch Elefantenreiten- und schwimmen, Schnorcheln und an einem sehr schönen Wasserfall. Es hat jeden Tag geregnet und es hat jeden Tag die Sonne geschienen.
Klong Phlu Wasserfall auf Koh Chang
Regenzeit in Thailand :) Die Zeit auf Koh Chang, insgesamt 7 Tage verging schnell aber wir haben viel erlebt und auch viele nette Leute kennengelernt. Es hat mir sehr gut gefallen und warmer Regen ist gar nicht so schlecht!
Am letzten Tag in Bangkok habe wir dann den Großteil unseres Geldes zurückbekommen und damit das gute Gefühl, dass sich der Aufwand dafür gelohnt hat. Ein richtiges Erfolgserlebnis von den Hustlern zu hustlen ;)
Der Affe, diesmal freundlich, nachdem er mich ein paar Tage vorher gebissen hatte, als ich die Sonnenbrille zurückhaben wollte
Der Rückflug hatte wieder keine Monitore und hat sich wieder gezoooooogen aber auch dieser ging irgendwann vorbei und ich bin froh wieder in Deutschland zu sein. Nicht weil es mir nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil, sondern weil mir das Schwimmen und mein normaler Tagesablauf gegen Ende der 3 Wochen gefehlt hat. Mein Akku ist voll und ich bin hochmotiviert und werde voller Energie in meine letzte Saison als aktiver Schwimmer starten! Bald geht es schon ins erste Trainingslager nach Fuerte und bald danach schon wieder nach Fuerte ins Magiccamp, wo ich mich darauf freue einige von Euch zu treffen!!!

bis zum nächsten Blog!

Euer Jan

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Saisonabschluss in Glasgow

29. September 2011 von Jan Wolfgarten

ich sitze gerade im Flieger zurück nach Deutschland und in meine Sommerpause. Die letzten 3 Tage war ich bei der letzten Station der Great Swim Serie in Glasgow am Start. Das Rennen fand im Strathclyde Country Park außerhalb von Glasgow auf einer Ruderstrecke statt und war mit nur 12,8 Grad Wassertemperatur das kälteste Great Swim Rennen aller Zeiten. Zum Glück wird mit Neoprenanzügen geschwommen….
Trotz allem waren die ersten Minuten in dem kalten Wasser ziemlich unangenehm und haben mir auch nach dem Einschwimmen am Freitag etwas Sorgen bereitet. Am Renntag selber habe ich versucht mich lange vor dem Start an das Wasser zu gewöhnen und im Rennen ist es dann auch kein Problem gewesen. Unterm Strich kann ich Schwimmen bei 12,8 Grad allerdings nicht weiterempfehlen.

Das Wetter draußen war für Glasgowverhältnisse Rekordverdächtig habe ich mir sagen lassen. Es war anscheinend der erste sonnige Tag seit 3 Wochen und mit 18 Grad in der Sonne sehr angenehm. Das Rennen war für mich eigentlich ok. Ich bin beim Start ganz gut weggekommen und war dann während der gesamten Meile in den vorderen Positionen. Diesmal war es allerdings zum ersten Mal ein ziemlich körperbetontes Rennen mit vielen Rangeleien. Zum Schluss hat mir dann leider etwas die Kraft gefehlt und ich bin als 4er in Ziel gekommen. Unterm Strich kann ich mit dem Ergebnis leben, weil es in dem kalten Wasser wirklich nicht so ganz leicht war.
Am Abend des Wettkampftages sind wir dann wie immer nach den Great Swims zusammen in die Stadt zum Abendessen und zum Feiern gefahren. Wie schon vor 2 Jahren waren wir in dem diesmal neu renovierten Chorinthian Club im Zentrum von Glasgow. Ein wirklich sehr schöner Club mit Restaurant, Casino und mehreren Bars. Wer mal in Glasgow abends etwas um die Häuser ziehen möchte, sollte dort auf jeden Fall mal vorbei schauen. Das Abendessen war sehr gut und die Party danach auch nicht schlechter!!! Das ganze kann ich im Gegensatz zu dem Schwimmen bei 12,8 Grad sehr weiterempfehlen ;)

Ab heute bin ich dann 3 Wochen in der verspäteten Sommerpause. Ich freue mich auf Ausschlafen und Relaxen bevor es dann auf die Zielgerade in meinem Schwimmerleben geht. In den kommenden Monaten wird dann alle Energie ins Training und in die Qualifikation für London gesteckt werden.

Bis dahin werden aber natürlich noch einige Blogs folgen.
Bleibt fleissig!

Euer Jan

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Back on Track! Inferno und Ironman Wisconsin

22. September 2011 von Wolpi

Nachdem meine Saison etwas holpriger begonnen hatte kann ich jetzt doch sehr zufrieden auf ein paar tolle Rennen und Ergebnisse zurückschauen. Nicht jedes Rennen lief für mich so richtig rund, so wie z.B. Immenstadt, wo ich bei den widrigsten Wetterbedingungen fast erfroren bin und gerade noch 7. wurde, nachdem ich die ganze Zeit schon übers Aufgeben nachgedacht hatte… die letzten Wochen waren dazu noch recht stressig. Wohnungswechsel, sehr viel Arbeit und viel Bock aber eben wenig Zeit zum Trainieren. So läuft es eben, wenn man nicht den Luxus hat voll vom Triathlon leben zu können. Zumindest nicht so,wie ich es mir vorstelle… ;-)  

Aber Schwamm drüber reden wir hier mal vom Inferno: 

Schwimmen: Leider vom Veranstalter abgesagt. Zu wellig und es war nicht möglich die Bojen zu setzen. Die Entscheidung war sicherlich richtig und kann ich nachvollziehen. Zuerst kommt die Sicherheit – wenn etwas passiert ist das Gejammer im Nachhinein riesig.

Also ging es dieses Mal ohne die 3,1 km Schwimmen auf die Radstrecke. Massenstart mit 350 Teilnehmern am Ufer des Thunersees. An der ersten Steigung selektierte sich aber das Feld schon deutlich und es waren wieder fast die gleichen Gesichter, die auf dem Rad vorne weg fuhren, unter anderem auch ich. Ich machte von Beginn an Druck und wollte den Sieg irgendwie schon auf den ersten Kilometern herausfahren. Ging natürlich nicht auf…

Bis zum Beginn der Großen Scheidegg hatte ich meine Verfolger mal näher, vielleicht auch etwas innerhalb des Windschattens und dann auch mal wieder etwas weiter hinter mir, aber absetzen konnte ich mich nicht. Sehr unrhythmisch und mit vielen Attacken ging es nun in den Anstieg auf die erste Passhöhe des Tages. Benoît Augueux aus Frankreich machte den Anstieg zu einem wahren Höllenritt. Ich ging mit seinem Tempo mit, musste ihn aber vernünftiger Weise gegen Ende des Anstieges ziehen lassen. Ich hatte bis dahin schon zu viele Körner verbraten, was sich noch rächen sollte. Die Rennradzeit war ca.10 Minuten schneller als die Jahre zuvor…

Zwar wechselte ich als 2.hinter dem Franzosen auf das Mountainbike aber Marc Pschebizin schloss schon sehr bald auf mich auf und ließ mich dann auch sauber stehen. Kurz vor der 2. Passhöhe an der Kleinen Scheidegg war ich dann noch grauer und Samuel Hürzeler fuhr auch noch an mir vorbei. Shit, 4. und völlig platt! Ich zog mir ein großes Liquid Energy von Sponser rein und machte mich an die Abfahrt. Da hatte ich meine Hausaufgaben etwas gemacht und konnte den Downhill  für meine Verhältnisse sehr gut runterziehen.

Also wechselte ich zum Laufen. 25km Berglauf mit 2175HM. Zwar hatte ich Rückstand, aber auch den anderen musste dieser Höllenritt weh getan haben!

Bei Kilometer 14 lief ich dann an dem Franzosen Benoît Augueux vorbei. Für ihn war das Rennen gelaufen. Marc sah ich kurz nach Mürren und ich konnte immer weiter zu ihm aufschließen. Kurz nach dem härtesten Teil, dem Kanonenrohr, konnte ich ihn dann überholen. Wieder 2. ! Dabei blieb es dann auch. Samuel hatte die cleverste Renntaktik des Tages, hielt sich auf dem Rennrad sowie dem MTB zurück und lief das Ding heim. Gratulation zu seiner tollen Leistung. Ich war eben mal wieder Zweiter. Zum 4. mal… Es war wieder fantastisch, der Inferno ist schon etwas ganz besonderes! In 2012 wieder die 5500HM – dann hoffentlich mit schwimmen!!! Und ich werde es wieder versuchen zu gewinnen, verlasst Euch drauf! Wenn es dann mein fünfter 2.Platz wird dann ist es eben so. Ich mag den Inferno trotzdem.

 

3 Wochen nach dem Inferno ging es für mich jetzt noch zum Ironman nach Wisconsin. Gleich wieder ne Langdistanz nach dem Ding? Ja, ich fühlte mich bereit. Bin zwar zwischendurch mit meiner Frau noch in eine andere Wohnung gezogen (3.Stock), aber auch das war ja etwas Training ;-) .

 

Machen wir es kurz, das Rennen lief für mich sehr gut, ich bin als Gesamt 6. und auf Platz 5 bei den Pros ins Ziel gekommen. Für mich als Vollzeitingenieur eine durchaus ordentliche Leistung, auf die ich schon ganz schön stolz bin. 9 Stunden und 13 Minuten sind auf dem Kurs in Wisconsin auch nicht gerade so langsam. Als 10. kam ich vom Rad und konnte dann noch auf P5 bei den Pros vorlaufen. Dieses mal hatte ich nicht überzockt, sondern bin einfach vernünftig gefahren. So konnte ich noch gut Laufen und einige Plätze gut machen.

 

Sodele, das war’s für jetzt!

Ride on Folks!

Andy

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Sieg beim 10 km Lauf, 2. Platz im Team beim 10 h MTB Rennen, 2 Tage Eurobike und das alles in den letzten 3 Tagen!?!

9. September 2011 von Heidi Jesberger

Langeweile? Nein, das kenne ich nicht! Action pur stand am letzten Wochenende auf meinem Plan!

4 Wochen sind seit meinem Ironman in Regensburg nun schon wieder vergangen.Ich habe mich mittlerweile relativ gut erholt und habe Lust auf neue Herausforderungen, das ist immer ein gutes Zeichen ;-)

Wie jedes Jahr waren Jürgen und ich auch dieses Jahr wieder auf der Eurobike in Friedrichshafen.
Es ist jedes Jahr aufs Neue spannend durch die Hallen zu schlendern und sich die Neuerungen anzusehen. Ebenso freue ich mich auch immer meine Sponsoren und Partner zu besuchen, die auf der Bikemesse ausstellen.
Dieses Jahr konnte ich mich überlebensgroß auf dem Messestand von Felt entdecken, ebenso auf dem Stand von Xendurance und Ansmann.
Ansmann hatte in diesem Jahr mit ihren Pedelecs genau den richtigen Trend erkannt.
Schon vor 14 Tagen haben wir daher gemeinsam mit einem Profi-Team einen Werbefilm für die Ansmann E-bikes gedreht. Hollywood in Assamstadt, oder so ähnlich ;-)
Fast 13 Stunden lang haben wir in Assamstadt jede Szene aufgenommen! Mal von vorne, mal von der Seite, mit Ton und ohne Ton und noch 3 Mal zur Sicherheit ;-) Wahnsinn!
Es hat aber riesigen Spaß gemacht, auch wenn das Drehbuch so gar nicht nach meinem Geschmack war ;-)
Ich sollte mir vorstellen, dass ich schon 5 Stunden sehr hart trainiert hätte und gerade fix und fertig auf dem Weg nach Hause war. In Aeroposition fuhr ich also nach Assamstadt hinein. Dort winkte mir ein Freund, der gerade seinen Rasen mähte zu und rief:„Hallo Heidi“. Da ich aber so ko bin, durfte ich nur kurz zurückwinken, am besten gar nicht lachen (war eine echte Herausforderung für mich;-)) Dann fuhr ich weiter und wurde von einem Jungen mit „hallo Heidi“ begrüßt, der gerade sein ferngesteuertes Auto fahren lies. Auch ihm sollte ich nur kurz zurückwinken. Die letzten Meter nach Hause ging es für mich nochmals einen Berg hinauf, dort rief wieder jemand „Hallo Heidi“, doch ich sah erst niemanden, da ich niemals damit gerechnet hätte, dass mich jemand Bergauf überholt ;-)

Doch seht selbst: Hier ist der Link zum Werbespot: http://www.ansmann.de/cms/de/mdtroot.html

Von der Eurobike ging es für uns direkt weiter nach Doren/Österreich, wo ich noch am selben Abend einen 10 km Lauf und am Tag darauf ein 10 Stündiges MTB Rennen im Team bestreiten wollte.

Der Lauf ging prima, obwohl wir den ganzen Tag auf der Messe unterwegs waren und ich viel gestanden bin. Ich war ganz überrascht, dass ich trotzdem recht gute Beine hatte.
Ich hoffte nur, dass meine Muskulatur nicht zu müde fürs MTB Rennen am nächsten Tag waren.

10 h MTB Rennen.
Niemals hätte ich gedacht, dass ich so was einmal mache. 10 Stunden sind ja nicht das Problem, denn Ausdauer haben wir Triathleten ja, doch mein MTB fahren bestand bis vor wenigen Jahren nur aus Schotterwegen im Wald zu fahren. Echte Mountainbiker lächeln da nur müde darüber.In Roth bei der TSG habe ich mittlerweile kennengelernt, was MTB fahren wirklich heißt: Downhill, Trails, Mut…
Ich habe alle Regeln kennengelernt, wie z.B. Tempo stabilisiert, Lenker locker halten, Hintern hinter den Sattel bei den steilen Abfahrten,… die Theorie ist mir ja klar, doch ich bin im Training oft eher vorsichtiger ;-)
Daher waren doch einige erstaunt, als ich von meinem Vorhaben, dem 10 h MTB Rennen, erzählt habe. Es war nicht wirklich schwer 2 weitere Fahrerinnen für mein Vorhaben zu gewinnen. Christine Waitz, eine gute Freundin von mir, war vor kurzem erst Vizeweltmeisterin im 24 h MTB Fahren geworden. Sie war schnell begeistert und ich happy :-)
Ebenso konnten wir Janina Swetlik für unser Team gewinnen! Eine starke Mannschaft – mal sehen, was wir gegen die Spezialisten ausrichten können ;-)

Für uns war das Rennen ein großes Abenteuer. Wir genossen die Atmosphäre und wollten einfach unser Bestes geben. Im Vergleich zu den anderen Teams sah bei uns vieles einfach improvisiert aus. Hatten die anderen tolle Zelte aufgebaut für die Pausen mit Liegestühlen und einem Wohnmobil für die Verpflegung, so holten wir uns aus dem Festzelt einige Bierbänke und einen Tisch ;-) Na ja, ein kleines Zelt hatten wir auch und Michi Waitz war unser Mann für alles. Es gab uns Zeiten durch, löste unsere technischen Probleme und betreute uns wirklich toll! Es war echt witzig, doch trotz allen Spaßes haben wir gekämpft! Unerwartet lagen wir dann auf Rang 2! Wow, das lief gar nicht so schlecht!?! Das Profi Teams der Mountain Heros lag unangefochten auf Rang 1. Zwei der Fahrerinnen hatten in diesem Jahr die Transalp im Team gewonnen. Sie waren mit Mechaniker und großer Crew angereist. Dieses Team war eine Klasse für sich, doch alle anderen waren schlagbar.

Nach ca. 6 Stunden hatten wir aber einen Platten. Janina musste fast 2km mit ihrem MTB laufen. Nun machte es sich bezahlt, dass wir Triathleten auch gut laufen ;-) Sie fightete und gab alles, dennoch verloren wir wichtige Zeit und lagen nun 3 min hinter Rang 2. Unsere Motivation war entfacht. Diesen Platz wollten wir uns wieder zurückholen!
Runde um Runde machten wir durch konstante Leistungen wieder Boden gut und konnten letztendlich als 2. Mannschaft finishen!
Ein toller Erfolg, der im Team auch nochmals soviel Spaß gemacht hat!

Auch Jürgen fuhr das 10 Stunden Rennen mit. Sein erster Wettkampf seit 6 Jahren! Er genoss das Wettkampffeeling, dennoch musste er ziemlich leiden, da sein Rad nicht optimal für dieses Rennen war. Ich glaube er war der einzige ohne Scheibenbremsen ;-)

Nun wird mein Training wieder etwas spezifischer, d.h. weniger MTB und wieder mehr Zeitfahrtraining, damit ich am Wochenende in Bad Kissingen beim Main Post Triathlon (www.first-wave.info) auch in meiner Lieblingssportart hoffentlich erfolgreich abschneiden kann.

Liebe Grüße und bis bald

Heidi

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Turbulente Wochen

2. August 2011 von Timo Bracht

Triathlon 100% so könnte man die letzten Wochen beschreiben. Zum erstenmal bin ich nicht bei einem großen Langdistanz Rennen im Sommer gestartet. Ich konnte mir das Geschehen aus der Ferne betrachten und endlich mal richtig Trainieren im Juli.
Glückwunsch an alle Finisher in Roth, Klagenfurt, Zürich und vor allem Frankfurt. Glückwunsch auch an Steffen „Magic“ himself, nur solltest du mal deinen Doppelgänger irgendwann der Öffentlichkeit präsentieren.
Ich beackerte meine Form dann weiter mit der einen oder anderen Kurzdistanz. Die Beine sind nach dem Ironman Lanzarote wieder frisch und so warf ich mich beim Speedman in München zum erstenmal wieder in die Fluten….

Weiter ging es mit den bayrischen Wochen beim legendären Garmin Alpen Triathlon am Schliersee. Dort war Bundesliga angesagt und ich zog mich mit dem fünften Platz glaube ich ganz gut aus der Affäre.

Dann durfte ich als Pate den Startschuss zum ersten Mannheimer Junior Triathlon geben.

Weiter ging es dann zum Rhein Neckar Triathlon Cup, und zum ersten Sieg nach Lanzarote und den Streckenrekord von Sebsatian K. weggeschnappt und endlich mal die 33 angekratzt. (10km Laufzeit/ 33:05).

Mit einer kleinen Erkältung dann letzten Sonntag beim Heidelbergman den Galibier des Odenwaldes (Königsstuhl) bezwungen, und zufriedener Zweiter hinter dem Südbadener Andreas Böcherer. (Wahnsinn die Strecke hat auf dem Rad bei 35km/ 800Hm und bei 10km Lauf/ 180Km). Da kommt glaube ich kein anderes Rennen ran.

Nächste Woche geht die Kurzdistanz Tour beim Frankfurt Cityman weiter,
alles Gute euch und haltet nach dem Doppelgänger Ausschau….

Euer Timo

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Sieg in Ingolstadt.

25. July 2011 von Heidi Jesberger

Bei jedem Rennen lernt man etwas Neues dazu. Diesmal war es ganz klar die Tatsache, dass man Geduld haben muss im Sport.

Am Wochenende war ich beim Triathlon in Ingolstadt am Start.
Mein Sponsor „Energy System“ war Ausstatter bei diesem Event. Er versorgte alle Athleten im Rennen mit Getränken, Riegeln und Gels. Also sollte die Ernährung in meinem Rennen kein Problem für mich werden, da ich alle Produkte kenne, vertrage und liebe :) Die Location war toll gelegen am Baggersee des Naherholungsgebietes in Ingolstadt.

Das 1,5 km lange Schwimmen lief ganz gut für mich. Zwar hat sich ein Athlet von Anfang an an meine Füße geheftet, der mir die ganze Zeit auf meine Füße schlug, doch dies kommt immer mal wieder vor im Wettkampf. Ich versuchte dies so gut es ging zu ignorieren und stieg bereits als 2. Frau, 53 Sekunden hinter Heike Funk aus dem Wasser. Schon vor dem Start hatte Heike mir angekündigt, dass sie auf dem Rad heute alles geben wird, damit sie einen großen Vorsprung vor mir hat, denn läuferisch bin ich stärker.

Die ersten 20 km auf dem Rad hatten wir Gegenwind und meine Beine fühlten sich eher zäh als kraftvoll an. Vor genau einer Woche fuhr ich beim Challenge die 180 km in der Staffel, daran konnten sich meine Muskeln noch all zu gut erinnern :-)
Doch die zweite Hälfte mit Rückenwind lief besser. Daher war ich doch etwas erschrocken, als mir beim Wechsel vom Rad zum Lauf zugerufen wurde, dass Heike 3 Minuten vor mir sei. Das könnte knapp werden…
Ich lief so schnell los wie ich konnte, doch da ich keine Infos bekam, ob ich aufhole bzw. wie weit Heike noch vor mir ist, musste ich wirklich Geduld haben und in meine Laufstärke vertrauen. Bei Kilometer 6,5 war ein Wendepunkt, bei dem ich Heike mit dem MTB Fahrer „1. Frau“ sehen konnte. Nun wusste ich, dass ich es schaffen kann :) . Ich forcierte nochmals das Tempo und konnte bei km 7 die Führung übernehmen.

Der Zieleinlauf war toll, da die Veranstalter in Ingolstadt auch 2 fantastische Sprecher hatten, die eine tolle Stimmung machten „…und hier kommt die Athletin mit dem schönsten Lächeln im Triathlonsport… unsere Siegerin Heidi Jesberger…“ Oh, ich fühlte mich geschmeichelt!
Ein toller Wettkampf und auch mit dem Wetter hatten wir riesen Glück, denn erst zur Siegerehrung kam der große Regen, den alle schon früher befürchtet hatten.

Die Gene
Oder knapp 1500 km Fußmarsch nach Rom

Dass ich meine Begeisterung für den Ausdauersport von meinem Vater geerbt habe, das war mir schon immer klar. Schon früher war er ein sehr guter Läufer und auch Triathlet. Doch was er nun geschafft hat, das hat uns alle erstaunt. Am 7. Juni lief er von Assamstadt aus los mit dem Ziel Rom. In 35 Tage lief er sage und schreibe 1465 Kilometer, erklomm fast 50000 Höhenmeter, verlor 12 Kilogramm Gewicht und kam wohlbehalten und mit vielen spannenden Erlebnissen in Rom an.
Da bleibt mir nur eines zu sagen: ich bin stolz auf meinen Papa!

Sporttag im Kiga St. Vinzenz
Gutschein eingelöst
Im Rahmen des Bad Mergentheimer Stadtlaufes gewann die Teilnehmerstärkste Gruppe einen Sporttag mit mir. Dies war der Kindergarten St. Vinzenz in Bad Mergentheim.
Da ich ja gelernte Erzieherin bin, bereitete es mir eine besondere Freude einmal wieder etwas mit Kindern in diesem tollen Alter zu machen. Zusammen mit Achim Kaufmann, dem Veranstalter des Laufes verbrachte ich einen nun einen Vormittag in dieser Einrichtung. Zuerst zeigte ich den Kindern meine Triathlonausrüstung und erklärte ihnen, dass ich mit Sport mein Geld verdiene. Danach liefen wir in den nahegelegenen Park, um dort gemeinsam zu trainieren. Viele Kinder hatten ihr Finisher T-Shirts vom Stadtlauf an, was ich sehr cool fand. Zum Abschluss verteilte ich Autogrammkarten. Ein kleiner Knirps hob ganz stolz seine Autogrammkarte in die Höhe und sagte über sich: “Nun bin ich berühmt!“
Echt toll, wie motiviert und begeisterungsfähig Kinder sind!

Rotary Club
Rotary ist die älteste Service Club Organisation der Welt. Rotary umfasst beinahe 33.000 Clubs in mehr als 200 Ländern und geographischen Regionen. Ihre Mitglieder bilden ein Netzwerk von Führungskräften, die sich ehrenamtlich in ihren Gemeinwesen engagieren und auch an der Lösung internationaler Probleme arbeiten. Rotary bedeutet selbstlos dienen. Letzte Woche wurde ich vom Rotary Club Bad Mergentheim als „Impulsgeberin“ eingeladen und hatte dort die Möglichkeit ca. 30 Minute über mein Leben als Profi und meinen Sport zu erzählen. „Erfrischend, sprudelnd, begeisternd,…“ war das Feedback.
Wieder einmal eine neue und spannende Erfahrung für mich.

Eure Heidi

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Samstag Nachmittag in Offenburg – save the date!

7. July 2011 von ungerman

Das nächste Rennen steht für mich unmittelbar bevor. Offenburg – ein Triathlon in Hochgeschwindigkeit wird es am kommenden Wochenende am Gifizsee zu sehen geben. Beim Hansgrohe World Super Sprint sind viele prominente Namen aus der Szene dabei und versprechen ein tolles Dreikampf-Festival.
Olympiasiegerin Emma Snowsill, die Deutsche Meisterin Ricarda Lisk, der amtierende Weltmeister Javier Gomez, der dreifache Europameister Fred
Belaubre uvm sind live und in Farbe zu bewundern… Wer nicht an der Strecke dabei sein kann, hat die Möglichkeit über Livestream und TV-Berichte das
Rennen zu verfolgen -oder vielleicht selber noch kurzentschlossen zu starten ;-)
Alle Infos rund um das Triathlonwochende am Gifizsee gibt´s auf der

Veranstalter-Homepage:

http://www.scheiderbauer-sports.com/index.php?id=137

Mein Rennbericht folgt dann am Montag!

Herzliche Grüße und bleibt sportlich! Auf bald…

Daniel

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Wolpi in Klagenfurt: 8:44:38

6. July 2011 von Wolpi

Das ist meine Zeit von Klagenfurt. Bin zufrieden! Vor allem nach dem Winter, aber der ist jetzt schon lange vorbei.

Im schnellsten Ironman aller Zeiten (Marino Vanhoenacker 7:45 h) konnte auch ich meine persönliche Bestzeit um satte 8 Minuten drücken. Aber erst mal der Reihe nach!

Letzten Donnerstag ging es für mich und Elli nach Kärnten an den Wörthersee.

Traumhafte Region! Nicht nur die VW-Freaks treffen sich dort jährlich sondern auch 2400 Triathletinnen und Triathleten um den Ironman herunterzuschruppen. In Klagenfurt hat man dazu satte 17 Stunden Zeit. Ein verdammt langer Tag…

17 Stunden wollte ich ja nicht brauchen, sondern endlich mal eine Zeit unter 8:50h.

Die Tage vor dem Rennen verliefen entspannt. Wettkampfbesprechung, Besuch bei meinen Sponsoren Magic-Sportfood.de und Airstreeem auf der Messe. Magic erschien mir als sehr locker. Ironman Nummer 3 in 2011 vor sich, der letzte gerade 5 Tage her und der Sommer ist ja noch jung! Respekt, auch wenn ich Steffen so langsam für völlig durchgeknallt halte ;-)  

Dann einchecken am Samstag. Für mich gab es keine Radgarage mehr, aber es regnete ja auch nicht, also Schwamm drüber.

Am Sonntag den 03.07. stand ich schon um 4 Uhr auf. Raceday!

Frühstück in unserer Pension war um die Zeit schon verfügbar. Ein Lob an Herrn Kramer vom Gasthof zur Post in Unterbergen, der Aufenthalt war wirklich sehr angenehm!

Abfahrt pünktlich um 5 Uhr zum Startgelände. Nochmal das Rad checken, Radflaschen anbringen, Schuhe einklicken… ihr Triathleten kennt das ja.

Es war arschkalt! Gerade mal 7°C sind nicht gerade schnuckelig für Anfang Juli. Und für mich Hungerhaken eher bedenklich…

Um 6:30 machte ich mich dann schon auf den Weg zur Startlinie im Wörthersee. Das Wasser war deutlich wärmer als die Luft und somit nix wie rein da!

Punkt 7 fiel dann der Startschuss. Und ab ging die Post. Irgendwie erwischte ich keine passende Gruppe und ich schwamm eigentlich durchweg meinen Stiefel. Nach der schönen Runde durch den See und den kleinen Kanal hoch stieg ich dann nach 54 Minuten aus dem Wasser. Geschafft, erste Teilstrecke absolviert. Zügiger Wechsel und ab aufs Rad. 

Es war immer noch kühl. Mir zumindest eigentlich zu kalt. Gerade mal 10°C. Nun ja, da hilft nur treten, damit es warm wird! Ziemlich bald lief es richtig rund auf dem Rad und ich fühlte mich auf meinem Airstreeem pudelwohl. Das super leichte TT-Bike mit jetzt gerade mal 8,1kg inkl. Pedalen und sonstigen Anbauteilen ist echt ne Ansage.

Die erste Radrunde verlief super – in 2:18h hatte ich diese hinter mir. 

Die zweite Radrunde war etwas von der Unlust der anderen Mitfahrer geprägt. Nur ein Athlet namens Wolfgang und ich hielten das Tempo hoch. Zwar wurde um mich herum meist sauber und ohne Windschatten gefahren, aber vorne Druck machen wollte keiner außer mir und eben Wolfgang. Somit absolvierte ich die 2. Runde etwas langsamer, aber insgesamt ist die Radzeit mit 4:43 h doch ganz ordentlich gewesen. Vor allem fühlte ich mich bis zum Schluss gut und musste nicht rausnehmen.

Wechsel und ab zum Laufen. Position 27. Jetzt kann es nur noch besser werden! Ich plagte mich fleißig über den Marathon und nach weiteren 3 Stunden und 12 Sekunden war ich im Ziel. Neue Bestzeit! Geil!!!

Zwar war ich „nur“ 20. und leider 11. bei den PRO-Athleten (Top 10 wurden geehrt), aber es war ein durchweg solides Rennen. Jetzt gilt es erst mal die Füße hochlegen, bevor die nächsten Taten folgen. Der Sommer ist ja noch jung!

Magic finishte auch erfolgreich in 11h und 37 Minuten, habe ich schon schneller von Steffen gesehen. Keine Topleistung, aber noch ganz passabel! Sauber, weiter so in Roth! Du machst die 10 voll ;-)

Am nächsten Tag machten wir ne schöne Wanderung durch die Tscheppaschlucht. Die 2,5 Stunden leichtes Bewegen waren hart genug! Die Wanderung war aber auch echt sehr schön und entspannend. Besonders nach dem ganzen Trubel und der Anstrengung des Vortags. Ruhe, außer dem Rauschen des Flusses war nicht viel zu hören. Die Rast mit zwei Radlern und Schnitzel hatte ich mir dann auch verdient!

Am Eingang der Schlucht fanden wir dann auch noch gleich das Vormittagsprogramm für den Dienstag. Ein Waldseilgarten mit viel Klettereien und einem „Flying-Fox“ der in 50m Höhe und 300m Länge über die Schlucht geht. Echt geile Seilbahn für große Kinder und auch ein schöner Kick! So macht Regenerieren Spaß! Schön abhängen!!!

 

 

Seit heute heißt es jetzt wieder arbeiten… auch schön, aber eben doch anders als Ironman!

Ride on Folks

Andy

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