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Great Swims und Deutsche Freiwasser Meisterschaft

6. July 2011 von Jan Wolfgarten

Hallo liebe Leser,

Die letzten Wochen waren sehr sehr ereignisreich für mich. Ich bin nach den Deutschen Meisterschaften im Becken, die Ende Mai stattgefunden haben, jedes Wochenende einen Wettkampf geschwommen. Drei Mal war ich dabei in England unterwegs und bin im Rahmen der Great Swim Serie 3 Rennen geschwommen. Dazu kamen noch die Deutschen Meisterschaften im Freiwasser in Rostock.
Am besten gehe ich chronologisch an die Sache und fange mal mit dem ersten Great Swim an. Dieses Rennen hat in Ipswich stattgefunden und ich glaube ich habe es im letzten Blog schon kurz erwähnt. Ich bin hinter Thomas Lurz zweiter geworden und habe ein gutes Rennen gemacht. Den Start habe ich etwas verschlafen aber es ist mir dann gelungen zu den beiden Führenden aufzuschließen und schließlich als 2. ins Ziel zu kommen. Nicht schlecht!
Zu den Great Swims ist zu sagen, dass es jeweils ein Rennen über 1 Meile ist und das „Elite Rennen“ im Rahmen einer sehr populären Breitensportveranstaltung stattfindet. Besonders für Triathleten sind die Great Swims eine sehr gute Möglichkeit für den „Ernstfall“ zu trainieren. Das Rahmenprogramm ist super und ich kann alle 6 Rennen, die ich bisher gemacht habe, nur in den allerhöchsten Tönen loben wenn es um die Organisation einer Sportveranstaltung geht. Also….worauf wartet Ihr noch? ;) schaut mal auf die Homepage…
www.greatswim.org

Die nächste Etappe im Great Swim Kalender war dann in Windamere. Dies war 2008 der erste und einzige Austragungsort der Great Swim Serie und ist damit also die Geburtsstätte der Serie. Heute ist der Termin in Windamere immer noch der populärste von den mittlerweile 5 Etappen und hat auch mit mehr als 12000 Schwimmern die größteTeilnehmerzahl aufzuweisen. Der Grund dafür ist die wunderschöne Landschaft, in der das Rennen ausgetragen wird. Hammer! Auch wenn es dieses Jahr viel geregnet hat haben mich die grünen Berge und der See an viele Filmscenen erinnert. Sehr sehr schön! Auch in diesem Rennen habe ich den 2. Platz hinter dem Engländer Tom Allen belegt. Das ganze hat wieder sehr viel Spass gemacht und ich bin mit dem Resultat zufrieden.

Am darauf folgenden Wochenende war es dann Zeit für die DM in Rostock. Ich bin mit gemischten Gefühlen in den Norden gereist, weil ich genau gewusst habe, was mich dort erwarten wird. Es war leider mit 18Grad wieder sehr kalt und ich wundere mich wirklich warum die DM nun bereits zum 4. mal an einem Austragungsort stattfindet, wo es klar ist, dass mit viel Glück eine Temperatur von 20 Grad erreicht werden kann….aber das ist ein anderes Thema mit dem ich eigentlich auch abgeschlossen hatte. Auf Grund der mageren Resultate bei der Becken DM musste ich aber leider wieder ins Freiwasser, obwohl meine Ziele immer noch klar im Becken gesetzt sind. Naja, im letzten Blog habe ich erwähnt, dass ich mehr Trainieren muss und Freiwasser schwimmen hat schon immer eine gute Basis für meine besten Beckenresultate geliefert. Ich bin also trotz allem mit einer kämpferischen Einstellung nach Rostock gereist und wollte das beste aus meiner Situation machen.

Ich bin nur über die 5km an den Start gegangen und vom Start weg ein schnelles Tempo geschwommen, um nicht zu sehr zu frieren. Ich habe nur über 500m der Gesamtdistanz nicht geführt und das Rennen zum Schluss denke ich verdient und auch souverän auf den letzten 200m gewonnen. Damit habe ich mich auf auf Umwegen für die WM in Shanghai qualifiziert und werde ausserdem noch bei der EM im September in Israel an den Start gehen dürfen. Über diesen ganzen Ereignisse bin ich überglücklich, weil ich zum einen meinen 7. deutschen Meistertitel gewinnen konnte und zum anderen nun Ziele für die kommenden Monate habe. Das alles hätte nicht besser für mich laufen können und die Gesamtstimmung ist nach der nicht so guten Becken DM nun auch wieder sehr positiv!

Am vergangenen Wochenende war dann wieder beim Great Swim in London am Start und habe den 3. Platz belegt. Das Rennen war gut besetzt und auch mit diese Resultat kann ich super leben. Am kommenden Montag geht es dann nach Xian in das Vorbereitungscamp für die WM in China. Von dort dann mehr……

Viele Grüße und bleibt fleißig!!!

Euer Jan

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Achterbahnfahrt

6. July 2011 von Heidi Jesberger

So könnte man meinen Tag beim Rothsee Triathlon wohl am ehesten beschreiben.
…. Himmelhoch jauchzend, da ich mich total gefreut habe wieder bei diesem Rennen starten zu können. Die Stimmung war auch, wie schon im Jahr zuvor, als ich 2. wurde, super und es waren so viele Freunde und Bekannte an der Strecke, die mich so fantastisch angefeuert und mir die Daumen gedrückt haben.
…und dann zu Tode betrübt, da meine Beine alles andere als gut waren.

Ich wusste ja, dass es nach dem Ironman in Lanzarote schwierig werden würde, beim Rothsee Triathlon wieder spritzig und schnell genug zu sein.
Doch ich hatte etliche Trainingseinheiten, die sehr gut liefen und die mir berechtigten Mut dazu gaben.
Leider ist so ein Regenerationsverlauf nach einem Ironman immer wellenförmig. Mal fühlt man sich einen Tag ganz gut und dann ist man wieder so müde, leer und kraftlos.
Die Geschichte vom Rothsee ist schnell erzählt:
Ich hatte zu keiner Minute in diesem Rennen einen Flow oder ein gutes Gefühl. Alles ging schwer und ich musste mir jeden Meter hart erarbeiten.
Sehr schade, dass dies ausgerechnet hier, quasi bei meinem Heimrennen so war.
Im Vorfeld wurde ich als Siegkandidatin gehandelt, obwohl 4 ehemalige Siegerinnen gemeldet waren. Dies hat mich natürlich sehr gefreut und zusätzlich motiviert. Leider bin ich dieser Favoritenrolle nicht gerecht geworden :(
Aber so ist nun mal der Sport.
Wenn der Körper müde und erschöpft ist, dann kann der Kopf noch so sehr wollen, dann ist eben manchmal nicht mehr drin :(
Letztendlich wurde ich 5.
Nun ist erstmal eine Ruhewoche mit aktiver Erholung angesagt, um den Körper wieder zu Kräften kommen zu lassen.
Danach greife ich wieder an. Versprochen!

24 h Hamburg

Hamburg ist wirklich eine tolle Stadt! Eine tolle Stadt mit tollen Menschen!
Am Dienstag und Mittwoch war ich insgesamt 24 h in dieser Stadt, um meinen Sponsor Energy System zu besuchen und über mein Training, meine Wettkämpfe und vor allem über meine Erfahrungen mit ihren Produkten zu berichten.
Doch das war schnell erzählt, denn ich komme mit den Riegeln, Gels und den Getränken extrem gut zurecht. Seither hatte ich weder im Training noch im Rennen Magenprobleme.
All das harte Training bringt uns Triathleten ja oft wenig, wenn wir im Wettkampf mit Magenproblemen zu kämpfen haben und gar nicht an unser Limit gehen können weil uns andere Probleme viel mehr plagen. Aus diesem Grund ist dies ein sehr wichtiger Punkt für mich und ich freue mich umso mehr, dass ich bei der Weiterentwicklung der Produkte quasi mithelfen kann :)
Natürlich kam aber auch das Training in Hamburg nicht zu kurz:
Das Schöne am Triathlon ist, dass man fast überall auf der Welt Athleten kennt und sich riesig freut, wenn man sich mal wieder sieht. In Hamburg hat sich extra der Präsident des Kultvereins der Triabolos, Ingo Wetzel, früh um 8 Zeit genommen, um mich bei meinem Lauf zu begleiten :)
Wir drehten eine wunderschöne Runde um die Außenalster und sahen sogar Klitschko, der am Woende einen Kampf in Hamburg hat und ebenfalls an der Alster trainiert hat.
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben :)

Eure, Heidi

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Trainingslager in Florida ….

7. June 2011 von Jan Wolfgarten

Hallo zusammen,

viel Zeit ist schon wieder ins Land gegangen seit meinem letzten Update und viele coole und weniger coole Dinge sind in der Zwischenzeit passiert.

Ich fange mal mit unserem Trainingslager in Florida an, das Anfang Mai stattgefunden hat. Für mich war es das schönste Trainingslager, dass ich mit dem SV Würzburg 05 bisher gemacht habe. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich lange Jahre in Florida gelebt und studiert habe und ich mich gefreut habe alles nach 4 Jahren wieder zu sehen. Auf jeden Fall war die Lage unseres Hotels in Ft. Lauderdale direkt am Strand und das perfekte Wetter über fast komplette 2 Wochen natürlich auch sau cool. Dazu kommt eine hammer Anlage mit der Swimming Hall of Fame und diverse Shopping und Ausflugsmöglichkeiten und es wird einfach nie langweilig. Ich kann das ganze Paket auf jeden Fall weiterempfehlen und es wird nach unserem Camp auch fest bei unserem Partner ProTrainingTours im Angebot stehen. Das Training vor Ort ist auch gelaufen. Thumbs Up!

Wieder zu Hause angekommen sind wir dann für einen Tag zu den Süddeutschen Meisterschaften gefahren, wo ich über 400m Freistil mir 3:57 die schnellste Zeit geschwommen bin. Auch da alles im Plan.

Als nächstes standen dann in der vergangenen Woche die Deutschen Meisterschaften im Becken an. Die sind leider nicht ganz so gut gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Mit 15:18 und 7:59 über 1500 und 800m Freistil war ich jeweils 3. und bin ziemlich exakt meine Zeiten aus dem Vorjahr geschwommen. Naja…..man trainiert, um sich zu verbessern. Ich habe mit meinem Trainier Stefan Lurz über Gründe und Verbesserungsansätze gesprochen und werde mich ab jetzt wieder voll ins Training stürzen.

Die kommenden Pläne sind 3 Rennen in der Great Swim Serie in England, wo jeweils eine Meile um Geld geschwommen wird und die Freiwassermeisterschaften in Rostock, wo ich nur die 5km schwimmen werde. Wenn dort alles gut läuft habe ich auf jeden Fall bis September noch genügend coole Wettkämpfe vor mir. Die Saison ist also noch lange nicht vorbei. Am kommenden Wochenende geht es nach Ipswich zum ersten der drei Great Swims und da sollte es doch schon wieder interessant und spassig werden.

Drückt mir Daumen und bleibt fleissig!

Euer,
Jan

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DADDYDAY!

3. June 2011 von ungerman

Momentan ist leider noch Zwangspause in der dritten Disziplin angesagt – herzliche Grüße an die Wurzel in Braschaat! Aber, es ist eine deutliche Besserung zu vermelden. Die Schwellung wird weniger, die Farben mehr und der Schmerz beim Auftreten ist ertragbar. Somit bin ich guter Dinge noch in den kommenden Tagen wieder die Laufschuhe zu schnüren!

Die verminderte Trainingsbelastung schafft aber auch zeitliche Freiräume.
Und diese wollen optimal genutzt sein. So konnte ich das Shooting mit und für Hansgrohe ohne zeitlichen Stress und Druck genießen. An verschiedenen Locations inmitten der Armaturen-Produktion und zwischen den Solarpaneelen auf dem Dach des Offenburger Werks wurde munter auf den Auslöser gedrückt.
Als “Mann vom Fach” -bin ja gelernter Gas- Wasser Installateur – war dies natürlich eine sehr spezielle Location…

Doch trotz vermindertem Training freue ich mich jetzt auf ein langes sportliches Sommerwochenende! Übrigens, nicht nur das erste Wochenende im Juni, sondern auch das erste einer neuen Internetadresse:

www.TeamDanielUnger.de

Allen Vätern viel Spaß beim Feiern! Wir feiern schließlich uns ;-)

Schönes Wochenende

Daddy-Unger

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NOTBREMSUNG!

30. May 2011 von ungerman

Grün und blau, so ist die Farbgebung an meinem rechten Knöchel… Und wieder der rechte Fuß, wie im Januar! Ein weiteres Kapitel aus dem Buch: Pleiten, Pech und Pannen! Beim ITU Premium Cup in Belgien lief es wirklich gut. Schwimmen vorne dabei, Rad mit der Gruppe weggekommen und beim Laufen schließlich mit drei Jungs direkt hinterm Kameramotorrad an der Spitze des Feldes…innerlich habe ich schon gefeiert. Denn die Beine waren gut und ich dachte endlich mal wieder ein Rennen nach Wunsch! …dann bei KM 2 eine Linkskurve, enge optimale Linie und CRASH! Eine Wurzel am Wegesrand hat den Asphalt aufgeworfen. Die Kante habe ich nicht gesehen, dafür kurzzeitig die Sterne!

So schnell geht das, von einer Sekunde auf die andere wandern die Gedanken vom ersten möglichen Saisonsieg zum eventuellen Saisonende! Hat das wehgetan!! Der große rote Knopf wurde automatisch gedrückt – Notbremsung! Von 5,5 Meter pro Sekunde auf null. Instinktiv ging die Hand zum Fuß und gleichzeitig bin ich dem Drang des Wettkampfmodus unterlegen und habe versucht zumindest ein wenig nach vorne zu kommen um Meter zu gewinnen. Nach rund 400 Metern konnte ich von unrundem, über „ovales“ schließlich wieder auf einigermaßen rundes Laufen übergehen. Doch die Gruppe war weg! Zum Schluss konnte ich noch einmal aufschließen und es waren dann 10 Sekunden aufs Podest und so mancher wird nun meinen: 5ter Platz ist doch so schlecht nun auch wieder nicht. Denn am Ende des Jahres fragt niemand mehr nach Brasschaat… Dies ist wohl auch korrekt, aber es geht ums Prinzip. Es wäre einfach mal wieder ein erhebendes Gefühl gewesen, mit einer optimalen Performance über die Distanz zu kommen.

Gezwungenermaßen werde ich nun für einige Tage meinen Schwerpunkt im Training auf Schwimm- und Radeinheiten legen. Nach dem Zieleinlauf wurde der Fuß sofort dick und der zuständige Rennarzt hat mir ein paar Tage Laufpause empfohlen. Zweifelsohne die richte Feststellung, denn diese Empfehlung teilen mir auch die Schmerzrezeptoren mit! Somit warten, hoffen und bangen auf baldmögliches Lauftraining. Cause at the end, it´s all about running!

Auf bald
Ungerman

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ERINYENS flying low….

23. May 2011 von ungerman

Teamsprint in Forst. Fünf Jungs müssen gemeinsam 1000 M Schwimmen, 22 Km Radeln und 7,5 KM Laufen. Im Ziel wird die Zeit des Vierten gewertet. Die Mengener Truppe schickte vier oberschwäbische, wilde Jungstiere und einen erfahrenen, kampferprobten Bullen in die Arena am Heidesee. Allesamt aus eigener Aufzucht ;-)

Mit einer tollen Performance sicherten wir uns den dritten Platz im Einlauf der besten Teams aus dem Ländle. Vor allem auf der mittleren Teilstrecke über die gut 20 KM waren die fünf gleich lackierten ERINYEN eine wahre Macht. Mit der schnellsten Zeit nach zwei Disziplinen kann man durchaus behaupten: we didn´t ride fast, we were flying low! Mit einer soliden Laufeinlage, haben wir uns den Stockerlplatz dann wahrlich erkämpft und verdient. Bei aller Objektivität, glaube ich, dass diese Mengener Trias noch Potential in der Hinterhand haben und durchaus ein gewichtiges Wort ganz vorne in der Liga mitreden können. Es wird ein spannendes Jahr 2011 – ich freue mich auf diese Reise und bin gespannt, wo sie endet…

Es war durchaus auch ein spezielles Rennen für mich! Denn mit all den Jungs bin ich nun schon viele Jahre verbunden und kenne sie noch aus der Zeit, als sie in der Schülerklasse aktiv waren. Es ist aber gewiss auch die Bestätigung und der verdiente Lohn für die hervorragende Nachwuchsarbeit in unserer Mengener Triathlonabteilung. Es macht Spaß die Kids, die Jugendlichen, die Aktiven und die „AH“ mit soviel Freude beim Sport zu sehen. Ich reite mit auf dieser Woge und lasse mich anstecken von der Dynamik in der Truppe! Und möchte deutlich klarstellen, dass ich mich bei dieser Aufzählung noch nicht zu den Letztgenannten mit den zwei Buchstaben zähle…

Doch lange dauert es wohl nicht mehr, denn zum Abschluss noch soviel: Joe Hitzler hatte mich bei der Anfahrt gefragt, ob ich denn schon einmal bei dem Triathlon in Forst mitgemacht habe. Meine Antwort lautete: „Ja – ich habe hier 1994 bei der Landesmeisterschaft der Jugend B sogar schon einmal gewonnen. „ Sein Kommentar: „ Oh, da war ich gerade drei Jahre alt…“

Those were the days – time goes by!!

Auf bald
Ungerman

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Auf Lanzarote habe ich auch meine große Liebe gefunden….

23. May 2011 von Heidi Jesberger

Nun sind es nur noch wenige Tage bis zu meinem ersten Ironman in diesem Jahr. Der Ironman Lanzarote soll es zum 4. Mal für mich sein. Es ist eines der härtesten Ironman Rennen der Welt, wenn nicht sogar der härteste. Wind, Berge, raue Straßen und die Einsamkeit machen ihn so speziell.

Doch Lanzarote ist auch für mich eine sehr spezielle Insel. Jedes Mal fasziniert sie mich von neuem. Es ist einfach eine Energieinsel auf der Feuer, Wasser und Lavagestein, Ursprung und Anfang haben. Auf Lanzarote habe ich bisher 475 Tage meines Lebens verbracht, 36 Trainingslager liegen hier hinter mir und jedes Mal komme ich aufs Neue so gerne dorthin zurück.

Auf Lanzarote habe ich auch meine große Liebe gefunden, dort wollen wir im November heiraten, so viel Positives verbinde ich mit dieser Insel. Bisher ist mir das perfekte Rennen auf Lanzarote noch nicht geglückt, vielleicht zieht es mich auch darum dieses Jahr wieder dorthin zurück. Ich weiß, dass der Wind unberechenbar und sehr heftig sein kann, doch ich fühle mich stark genug, um mich diesem Abenteuer ein weiteres Mal zu stellen.Am Samstag ist es soweit. Ich habe viel und gut trainiert. Nun gilt es am Samstag noch alles zu geben…

Ich halte Euch bestmöglich auf dem Laufenden.

Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Liebe Grüße
Heidi

P.S. Stadtwerk Tauberfranken wirbt mit Heidi. Mein Hauptsponsor, das Stadtwerk Tauberfranken, wirbt seit kurzem auch mit mir für Energie aus der Region :-) Nun “laufe” ich auch auf vielen Großflächen im Main Tauber Kreis.

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„Von Mallorca zurück und in guter Form“

14. April 2011 von Timo Bracht

So schnell ist das Frühjahr vorbei, fast. Mit Protrainingtours war ich die letzten Wochen auf Mallorca. Stationiert waren wir im Hotel Concord im beschaulichen Stadtteil Son Baulo in Can Picafort direkt am Meer.


Bilder: masmallorca.de

Meistens war ich auf der schön flüssig zu laufende flache Wendepunktstrecke an der Playa de Muro entlang nach Alcudia unterwegs.
Zum Radfahren bietet sich natürlich das Landesinnere perfekt an. Bei Santa Margalida geht eine Traumstrasse nach Maria und Sineu. Von dort ist dann so gut wie alles zu befahren. Am liebsten war ich in den Bergen unterwegs. Bei traumhaften Wetter ohne Armlinge über den Puig Major (leider kommt man nie ganz hoch- fast nie: http://www.mallorcaurlauber.de/blog/veranstaltungen-mallorca/trencagarrons-radrennen-puig-major/ ) und sich nach Sa Calobra runter zu stürzen ist im März schon etwas Besonderes.


Bild: A.Schirmaier

In den ersten Wochen war Markus und Normann vom Team mit dabei, und wir haben es das eine oder andere mal richtig krachen lassen.

Nach ein paar Tagen Erholung geht es dann weiter zu meinem ersten großen Saisonhöhepunkt, dem Ironman Lanzarote am 21.5.


Bild: Budy_Abu Dhabi

Alles Gute bis bald, Timo

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289 333

4. April 2011 von ungerman

Alle 24 Stunden wird man einen Tag älter – zugegebermaßen keine
revolutionäre Erkenntnis meinerseits.

Aber nach nunmehr ca. 289333 erlebten Stunden, ist mir dies schon 12 055
Male so ergangen. 33 Lebensjahre liegen ab jetzt hinter mir. Und sicherlich
habe ich schon tausende Stunden davon mit Sport verbracht. Zweifelsfrei wird
die eine oder andere noch hinzukommen. Aber nachdem ich zum dritten Mal in
meinem Leben eine Schnapszahl als Lebensalter erreicht habe, möchte ich
zurückschauen auf die Meriten, die ich mit elf und 22 Jahren auf sportlicher
Ebene zu verbuchen habe.

Als 22-Jähriger, daran erinnere ich mich noch sehr gut, habe ich den
Durchbruch im Triathlon geschafft. Mit Siegen im Europa-Cup, bei den German
Open und in der Bundesliga habe ich erste Ausrufenzeichen gesetzt. Auch der
Titel des Militärweltmeisters geht auf das Jahr 2000 zurück. Aber auch die
olympische Premiere in Sydney habe ich vor Ort als Zuschauer erlebt. Ein
prägendes Erlebnis und eine fantastische Zeit in meinem Leben!

Weitere elf Jahre später habe ich wieder vier Wochen meines Lebens auf den
Kanaren verbracht und an der Form gearbeitet. Zwei Wochen jeweils mit dem
BWTV und anschließend noch mit der DTU dem teils heftigen Wind getrotzt. Mit
Sebi Kienle habe ich ein Laufprogramm absolviert, bei dem wir über die
Vorteile von Zeitfahrhelmen während des Laufens philosophiert haben – es war
also wirklich krasser Wind ;-)

Ich schätze und genieße diese Trainingsaufenthalte heute deutlich mehr als
früher – vermutlich auch weil ich nicht noch einmal elf Jahre dieses Leben
so fortführen werde…

Mittlerweile versuche ich meine Familie so oft und so gut wie möglich in den
sportlichen Alltag zu integrieren. Und definitiv habe ich einen neuen und
wichtigen Trainingspartner schon hinzugewonnen: Toni!! Er war mir eine
riesige Hilfe im täglichen Training ;-) Seine momentane Berufung ist die des
kleinen Wasserträgers! Damit er nicht zu viel tragen muss, trinkt er selber
auch kräftig mit.Unser gemeinsames Ziel ist auch klar: hoch hinaus

Nun wartet der Frühling/Sommer zuhause und für mich beginnt schon bald die
Saison – endlich. Ich verspüre immer noch großen Spaß an diesem Sport. Als
kleiner Junge träumt wohl so mancher von diesem Leben als “Profi-Sportler”
und ich hatte das große Glück einen solchen Traum leben zu dürfen! Dafür
bin ich unheimlich dankbar. Und selbstverständlich sehr gespannt, was mir
die Schnapszahl 33 am Ende des Jahres unter meine sportliche Bilanz gebracht
haben mag . Jedenfalls freue ich mich auf dieses neue Lebensjahr und hoffe
auf viele weitere Geburtstage mit Schnapszahlen! Es wäre schön, wenn die
Geburtstagswünsche von meiner geliebten Mama auf diesem Weg meine steten
Begleiter sein könnten, nämlich:

Gesundheit und Zufriedenheit.

Bleibt sportlich – gesund und zufrieden!

Euer Ungerman

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2 Themen

4. April 2011 von Jan Wolfgarten

Liebe Leser!

In dieser Ausgabe meiner Blogberichte wird es um 2 Themen gehen.

Lange ist es her aber ich euch das letzte Mal die Ergebnisse des 2. DMS Durchganges versprochen. Wir sind zum Schluss 5. geworden. Viel wichtiger als das Gesamtergebnis war allerdings, dass wir vor der SSG Saar Max Ritter gelandet sind, weil sich im Vorfeld eine Wette um 500€ ergeben hat, die das bessere Team vom anderen bekommen sollte. Wie das bei Sportlern so ist, waren beide Teams sehr siegessicher und daraus resultierte dann der finanzielle Einsatz der in Würzburg nach dem Wettkampf natürlich dankend entgegengenommen wurde ;) Es hat sau viel Spass gemacht und keine Mannschaft ist der anderen böse. Nächstes Jahr wieder!!!
Für mich ist es auch gut gelaufen. Ich bin überall schneller gewesen und über 1500m Freistil 15:19 geschwommen, was im Moment immer noch unter den 15 schnellsten Zeiten der Welt dieses Jahr steht. Darauf lässt sich natürlich aufbauen und ich bin fleissig dabei im Sommer noch schneller zu werden.

In der ersten Hälfte vom Monat März waren wir dann mit dem SV Würzburg 05 auf Teneriffa im Trainingslager. Im Hotel waren wir in Playa de las Americas und alles war super und All-Inclusive. Die Trainingsergebnisse waren auch sehr gut und der Umfang dabei hoch. Alles in allem ein sehr gutes Camp und ein weiterer Schritt nach vorn.
Übernächstes Wochenende stehen dann die Bayrischen Meisterschaften bei uns „zu Hause“ in Würzburg an. Ich werde ein sehr strammes Programm schwimmen, um für den Sommer noch mehr Wettkampfhärte zu bekommen. Ich freue mich darauf, weil es im Training gut läuft und ich gespannt bin, wo ich momentan zeitlich so stehe.
Die Woche darauf fliegen wir dann wir 14 Tage nach Ft. Lauderdale, Florida, in ein weiteres Trainingslager…..es steht viieeeel an und ich berichte euch mehr von den „bayrischen“ und dem Camp, wenn es soweit ist.

Bleibt fleissig,

Euer, Jan

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