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Challenge Roth 2008

19. July 2008 von Wolpi

Sodele, meine zweite Langdistanz für dieses Jahr liegt hinter mir und was soll ich sagen, es war eine feuchtfröhliche Angelegenheit!

An dieser Stelle vielen Dank an Magic Sportfood, die mich auch bei diesem Rennen wieder unterstĂĽtz haben.

Schwimmstart

Höchstmotiviert und konsequent, soweit mein Job es eben zulässt (bin Ing. mit ner >40h Arbeitswoche), bereitetet ich mich auf den Challenge vor. Alles lief prächtig und ich war wahrscheinlich so fit wie noch nie. Ziemlich ausgeglichen in allen drei Disziplinen und einfach völlig austrainiert. Obwohl der IM Lanzarote erst 7 Wochen zurücklag fühlte ich mich gut.

Ich hatte mir viel vorgenommen!

Am Samstagvormittag fuhr ich mit meiner Freundin im Campingbus nach Roth. Zuerst schauten wir auf dem Messegelände in Roth bei Magic-Sportfood vorbei. Magic machte es den Mitausstellern nicht gerade leicht. Durch knallharte Kampfpreise kommt Er uns Sportlern absolut zugute! Mal wieder Zeit ein LOOOOOOB auszusprechen!

Wolpis Parade-DisziplinAnsonsten gab es meiner Ansicht nach nichts von dem es sich zu berichten lohnte. Nachdem ich die Startunterlagen eingesammelt hatte machten wir uns auf den Weg zum Rothsee, an dem wir campierten. Zwischendurch regnete es immer wieder…

Nachdem ich das Rad eingecheckt hatte fuhren wir noch mal nach Roth zur Wettkampfbesprechung. Anschließend gab’s noch paar Nudeln und es ging früh ins Bett. Das Wetter sah vielversprechend aus, es regnete nicht mehr und ich dachte mir noch, dass es schon nicht sooo nass werden würde…

Ich hatte mich getäuscht! Bereits um 3:45h wurde ich von den Regentropfen, die auf unseren Bus prasselten geweckt. Dieser Zustand hielt dann auch konsequent an!

Nach dem Frühstück und den letzten Checks ging ich dann um kurz nach 6h ins Wasser. Warum man schon um 6.20h starten muss ist und bleibt mir ein Rätsel, aber ist eben so…

Kurz vor dem Start sprach ich noch kurz mit Jürgen Hauber unserem Altmeister, der stand neben dem Kanal und machte mir noch Mut fürs Rennen. Ich glaube zu dem Zeitpunkt war es besser im 20°C warmen Wasser zu sein, als dort draußen bei 13°C im Piss zu stehen. Nachdem ich ihm noch meine Bedenken wegen des Regens geäußert hatte ging es dann auch schon los.

Ich war „heiß“ und schwamm für meine Verhältnisse wieder mal ganz ordentlich. Es lief locker durch und nach 53:48min hatte ich die 3,8km hinter mir. Es regnete immer noch heftig und kalt war es auch, so beschloss ich wenigstens noch ein Trikot über meinen Einteiler zu streifen. Dies erwies sich auf nasser Haut mal wieder als ein bald hoffnungsloses Unterfangen und dauerte für mein Empfinden eine Ewigkeit. Als ich es dann endlich geschafft hatte ging es dann weiter mit Vollgas durch die T1 und ab aufs Rad. Die erste Radrunde hatte ich geplant locker durchzurollen und eben meinen Stiefel zu fahren, es war aber so kalt, dass ich immer versuchte mich warm zu treten. Die erste 85km ging es auch ganz gut. Ab da wurde es mir immer kälter, ich war ausgekühlt. Ich als Spargel mit 63kg Lebendgewicht habe eben nicht gerade die besten Isolierungen vorzuweisen. Jetzt fuhren mir sogar die Mädels (Yvonne Van Vlerken und Erika Csomor) davon. Immer wieder fragte ich mich, ob ich das überhaupt packe. Mir schlotterten die Arme und die Zähne klapperten abschnittsweise auch (ich dachte aufgrund der ungewohnten Geräuschkulisse schon an nen Fahrradschaden…).

Nach dem Anstieg von Greding (2.mal) wurde es noch beschissener, es goss wie aus Eimern.

Die nachfolgende Abfahrt war auf der nassen Fahrbahn eben kein Spaß. Die Mädels holte ich dann auch bald wieder ein und nach endlosen 4h53min im Dauerregen erreichte ich die T2. Ich muss es immer wieder sagen, es war einfach beschissen kalt! Das Ausziehen meines Trikos erwies sich als ebenso unglücklich und dauerte wieder eine kleine Ewigkeit. Der Regen lies etwas nach und hörte beim Laufen sogar auf! Ab Kilometer 3 wurde es mir schließlich warm! Jetzt begann für mich das Rennen. Konstant lief ich den Marathon durch. Leider mache mir mein Magen wieder etwas Probleme und ich musste 3mal anhalten. Ich verlor dadurch natürlich etwas Zeit, aber auf den letzten 10km flog ich dann in Richtung Ziel. Ich wollte einfach die 9h Marke unterbieten. Mit einer 3:03:40h für den Marathon packte ich es dann auch. Bei 8:56h blieb die Uhr stehen. Auf der einen Seite zufrieden das Rennen überhaupt gefinisht zu haben wusste ich, dass ich bei warmen und trockenen Rennbedingungen deutlich schneller gewesen wäre. Aber hätte, wäre, blablabla, es war eben wie es war und ich habe meine längste Schwimmeinheit beendet und mein Minimalziel von Sub9h erreicht!

 An dieser Stelle möchte ich noch an meinen Vereinskameraden denken, von dessen Tod ich am vergangenen Montag überraschend erfahren habe. Er zählte zu den 2 Opfern vom Zugspitzlauf. Hans hatte mich in meinen ersten Jahren des Ausdauersports oft begleitet und geleitet und war ein absolut fairer und toller Mensch. Dafür einfach: Vielen Dank Hans! 

Andy   

  

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Roth 2008

19. July 2008 von Drags

Luke Dragstra in RothSo, Ich versuche noch mal eine Wettkampf bericht in Deutsch. Ich kam nach Roth in beste form und geil auf das rennen. Ich habe gewusst das nass und kalt ist nicht mehr so meine ding aber ich habe sowieso Top Leistungen in schlechtes Wetter geschafft und war optimistisch. Ich bin die erste 1500m beim schwimm ganz vorne in 5de platz aber iregendwie bin ich vielleicht ein bissien zu schnell und ich bin die letzte kilometre nach hinten in die Gruppe gerutscht. Ich kam trotzdem aus dem Wasser mit alle Top Athleten dabei außer die zwei verruckte Schwimmer die ausgerissen sind. War schon kalt die ersten kilometre aufs rad und das Training in Asien im Frühling hat nicht geholfen!! Nach 40 km auf Greding hill habe ich ein bissien kraft gefunden und ich bin mit Markus Forster gerfahren da wo der mich eingeholt hat. Ist besser gelaufen aber nach 100km ist wieder schlecht gegangen und konnte ich nicht mehr den tempo mithalten. Die nächste km waren sau kalt und hart. Erst nach 150 km habe ich mich wieder erwarmt und konnte drucken. Marc Pschebzin hat mich da eingeholt und ich bin mit gefahren und in die letzten 10km haben wir Markus F wieder eingeholt (ist auch voll kalt geworden auf Greding hill). Wir kamen in Wechselzone zusammen und sind zusammen losgelaufen. Mir geht’s besser und denn tempo war angenehm. Aber nach 12 km ging’s wieder schwer. Eine kleine Seitenstich und dann wieder sau schwere Beine. Ich konnt mich nur mit 125 pulse vorwarts joggen und die Beine wollte nicht schneller bewegen egal was ich gemacht oder gegessen habe. Am ende war es nicht meine tage. Ich kam ins ziel bereich in entauschende 13de platz aber das Stimmung dort war unglaublich.. ich was so saur die letzte km und dann kam das laute anfeiren und unglaublich atmosphere was nur in Roth gibt’s und ich musste fast weinen. Roth ist immer noch die beste. Trotzt das regen und kalt war immer noch tausenden Leute auf die strecke und ins ziel. Geil.

Luke im Duell

Bin schon unterwegs zum regenerieren und ich freue mich auf eine zukunftig rennen wo ich gut drauf bin und dass ich zeigen kann was wirklich drin ist!

L8r!

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20. Rothseetriathlon 2008, Formcheck in der Hochburg

3. July 2008 von Wolpi

Nur noch …Am vergangenen Sonntag startete ich bei meiner Lieblingskurzdistanz, dem Rothseetriathlon. Zwei Wochen vor meinem zweiten Langen innerhalb von 7 Wochen, dem Challenge Roth, war dieses Rennen ein willkommener Test. Zwar gehen die Meinungen über ein Testrennen im Abstand von 14 Tagen zum Hauptwettkampf auseinander, aber bei meinem momentanen Trainingsstand sollte diese „kurze“ Belastung eigentlich kein Problem darstellen. Um 6.30h ging es los, mit dem Auto eine Stunde nach Roth. Dort angekommen das übliche Prozedere mit 1100 anderen Startern.

Kleiderbeutel abgeben, Fahrrad einchecken, in der Schlange stehen… Das Wetter war auch perfekt und somit musste es ein geiles Ding werden! Das Feld klang vielversprechend, Thomas Hellriegel, Markus Schattner, Bernd Eichhorn, um nur paar Namen zu nennen. Es sollte also mal wieder richtig schnell werden. Frohen Mutes stellte ich mich am Start gleich hinter die Cracks. Nach den ĂĽblichen SprĂĽchen, wie z.B. Markus Schattner (Vierfacher Rothseesieger und Startnummer 1): „Du, sag mal Thomas, was sind hier eigentlich fĂĽr Maschinen am Start, wenn Du nur die Nummer 2 bekommst?“ ;-) , ging es dann auch gleich richtig ab!

… wenige Meter …Gleich nach dem Start befand ich mich in der ersten Schwimmgruppe, das Tempo war wie erwartet erst mal hoch und da ich eben nur ein mäßiger Schwimmer bin konnte ich die Gruppe leider nicht halten… Trotzdem beendete ich das Schwimmen mit einer fĂĽr mich akzeptablen Zeit von 20:46min immer noch recht weit vorne im Feld.

Ich freute mich schon richtig auf das Radeln, da ich wusste, dass ich hauptsächlich ĂĽberholen werde! Schnell durch die Wechselzone, SchĂĽssel auf und ab auf die nicht gerade flachen, aber dennoch schnellen 42 Radkilometer. Jetzt wurde erst mal eingesammelt. Es lief prächtig und als ich einige der lokalen Größen ĂĽberholte wunderte ich mich schon etwas. Stapeln die heut alle tief und schonen sich fĂĽr den Ironman? Kann eigentlich nicht sein, Rennen ist Rennen! Also ging es mit Vollast weiter. Die zweite Wechselzonen ereichte ich nach einer Radzeit von 1:02:42h, ich kann mich nicht daran erinnern in einem so fairen und absolut draftingfreien Rennen so geradelt zu sein. … bis ins Ziel!!!Meine O-Symetric Kettenblätter sind wohl echt nicht schlecht! Bei meiner ersten Ausfahrt waren die Dinger noch etwas ungewohnt, aber jetzt möchte ich Sie nicht mehr missen… Vielen dank an Alex Taubert und Magic fĂĽr den guten Tipp! NatĂĽrlich ist auch Ingo, von freesmile.de, zu nennen, der sich bei der Montage erfolgreich alle MĂĽhe gab. Einer der besten Schrauber und Radlexperten der Region!

Jetzt ging es vollends richtig schnell, 10 schöne Laufkilometer mit einer super Stimmung! Roth ist eben die Hochburg des Triathlons, selbst bei dem „Kleinen“ sind echt viele Triathlonfans an der Strecke und pushen! Ich konnte noch einige Plätze gut machen und beendete schließlich als 5. das Rennen, der Laufsplit mit 36:16 kann sich sehen lassen. Die Gesamtzeit stimmte mich auch Happy, 1:59:44 für ein Draftingfreies Rennen über die olympische Distanz war auch mein neuer persönlicher Rekord! Der Formcheck war also erfolgreich!

Nachdem ich mich noch bei Magic am Stand verpflegt habe und von ihm paar Goodies zur Regeneration bekam ging es noch kurz zur Siegerehrung und dann wieder nach Hause.

Schee wars! Mal schauen was am 13. Juli geht…

Bis denne! Andy

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