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Crossrennen als ideale Laufvorbereitung für die kommende Laufsaison

26. February 2009 von Thorsten

 quasi kampflos diese prestigeträchtige Crossserie gewonnen

Die Crosssaison neigt sich Mitte Februar bereits langsam dem Ende zu, die traditionsreiche (zum 32mal stattfindende!) und immer hervorragend besetzte „Oberschwäbische Crosslaufserie“ – bestehend aus verschiedenen 5 Rennen a ca. 8km – war auch dieses Jahr für mich der Einstieg in die kommende Lauf- und Triathlonsaison. Wie bei so vielen Rennen war Peter Kotz (Bestzeit von 29:57min über 10000m), startend für die TSG Ehingen, wieder einmal mein schärfster Konkurrent im Hinblick auf die Gesamtwertung. Nach eher verhaltenem Beginn in den ersten beiden Rennen der Serie, die ich gegen ihn verloren habe, war nach meinen Siegen in Bad Waldsee und Biberach die Gesamtwertung wieder völlig offen und die Entscheidung musste im letzten Rennen fallen. Obwohl ich die Oberschwäbische Crossserie wie jedes Jahr lediglich als Vorbereitung für die Baden-Württembergischen und Deutschen Crossmeisterschaften „mitnehmen“ und aus dem Training raus laufen wollte, stresste mich das zu erwartende Duell im letzten Rennen doch gewaltig. Letztlich kam es dann anders als alle gedacht haben: Peter Kotz hat krankheitsbedingt abgesagt und ich habe quasi kampflos diese prestigeträchtige Crossserie gewonnen – ein schöner Erfolg und ein einwandfreier Einstieg in die weitere Saison! Mit meiner derzeitigen Form sollte ein Medaille bei den Cross-BaWü wie in den letzten beiden Jahren sowohl auf der Mittel- als auch Langstrecke möglich sein und mir dann Selbstvertrauen geben für die Deutschen Duathlonmeisterschaften in Backnang Ende April.

Neben meinen eigenen sportlichen Aktivitäten und meinem Beruf als selbständiger Personal Trainer veranstalte ich dieses Jahr gemeinsam mit Jürgen Hauber erstmalig eine sagenhaft schöne und Top-organisierte Etappenlaufreise durch Südtirol. In 4 Tagen und Laufetappen zwischen 40 und 50km geht es vom Reschenpass auf der historischen Via Claudia Augusta hinunter an den Kalterer See. Termin ist 20.3 – 23.03.09. Detaillierte Informationen gibt es auf meiner Webseite unter www.personaltraining-ulm.de.

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Training mit den Jungs

26. February 2009 von Ira

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Vergangene Woche habe ich neben meinen Reifen-Tests natürlich auch noch richtig hart trainiert. Dazu hatte ich mir zwei richtig schnelle Schweizer als Trainingspartner ausgesucht: Ralph Naef als MTB-Kollegen und Michael Albasini vom Team Columbia-Highroad-Strassenteam. Anfangs war ich nicht sicher, ob ich so früh in der Saison so ein Training angehen soll, allerdings war ich überrascht, wie gut es ging. Insgesamt sind wir dreimal zusammen gefahren. Vor den Trainings hat uns Michael am Hotelpool das neue Stretchingprogramm vom Team Highroad gezeigt. Davon war ich ganz begeistert. Nachher ging es dann nach einem kurzen Fruehstucks-Stopp im Cafe an der Promenade von Port Pollenca auf zum Kloster Lluc und über die Berge. Insgesamt eine schöne sechs Stunden-Einheit, nach der ich einigermaßen müde war. Unsere schönste Ausfahrt war die 164km – Runde mit den Auffahrten zu Randa-Cura und den Anstiegen rund um den Puig Major. Das Training hat mir interessante Einblicke in die Trainingskniffe des Jungs gebracht und nebenbei konnte ich mich von den Vorzügen des neuen High 5 Getraenkepulvers mit Proteinen (4:1) überzeugen. Das gibt richtig Power bei so langen Einheiten. Der Unterschied zum normalen Pulver mit Kohlehydraten ist, dass man nicht so viele Riegel als Energielieferant braucht. Ich werde es in Zukunft auf jeden Fall weiter benutzen.

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3. Etappe Westküstentour

25. February 2009 von Benny

Nach einer leider weniger erholsamen Nacht, da mich Marc durch lautstarke Baumfällarbeiten um den verdienten Schlaf brachte, sollte jetzt die letzte, schwerste und längste Etappe bewältigt werden. Die schwerste, weil sie mit zwei Pässe bespickt war, die ihren Namen verdienen. Die zwei ersten der fünf wären in Deutschland nicht einmal als Hügel bezeichnet worden. ;-)

Hier habe ich noch eine etwas bessere Karte der „Five-Passes-Tour“ und Höhenprofile gefunden. Die Tour wird normal in vier Tagen gefahren. Etappe 3 und 4 sind wir an einem Tag gefahren. :o )

unser Tour

Höhenprofil

Nach einem ausgedehnten Frühstück, bei dem wir mit aller Gewalt so viel wie möglich unserer Einkäufe vertilgen wollten, um sie nicht auf dem Buckel tragen zu müssen, machten wir uns auf den Weg. Wie die Fotos zeigen haben wir das Frühstück nicht ganz verdrücken können.

auf dem Rad

Schnell noch den Akku meiner Kamera in der Stadt aufgeladen (die wollten tatsächlich fünf Dollar dafür!!!), damit ich von dieser imposantesten Etappe auch viele Fotos machen konnte und dann endlich los. Es war schon 10:30 Uhr!
Das Wetter war wieder perfekt, nur die Straßen ein absoluter Zustand. Das nächste Foto zeigt sehr deutlich, dass man kaum von einer Straße sprechen kann. Besonders, wenn man das Schild „New Seal“ (also neuer Straßenbelag) sieht, sollte man den Lenker gut festhalten. Dann ist die Straße fast immer schlechter als vorher, da die Kiwis so einen groben Schotter verwenden, dass man glaubt auf einem Feldweg zu fahren. Und ausgerechnet bei unseren längeren Abfahrten, wo man normal schön rollen lassen könnte wurden wir mit „New Seals“ beglückt!

ist das eine Sch….

Das erste Stück bis zum Arthurs Pass war allerdings ein flachen, was immer am Flusslauf des Weimakariri entlang ging, durch den Marc letztes Jahr beim Coast to Coast Rennen 30 km gelaufen war. Unglaublich! Das Flussbett besteht nur aus Steinen!
Der Anstieg zum Arthurs Pass war dann eine ganz schöne Quälerei! Ich hatte mir in Auckland für die Trainingslaufräder die mir Forrest geliehen hatte noch eine neue Kette und ein Ritzelpaket gekauft. Leichtsinnigerweise hatte ich ein 11-23er gewählt! Mit dem 23er konnte ich das letzte Stück des Passes nur in Schlangenlinien hochfahren! :o )
Aber die Aussicht von oben entschädigte die Qualen! Marc meinte, dass man so eine klare Sicht und so ein Sonnenwetter selten da oben hätte. Er war schon ein paar mal da.
Ein Stück hinunter gefahren kamen wir dann in den sehr kleinen Ort Arthurs Pass, wo wir kurz Rast machten und die Reste vom Frühstück verdrückten. Unter anderem eine Packung Choc Chip Biscuits unser kleiner Freundvon 600 g (ca. 3500 kcal!!!). Wir wollten sie noch mit einem lustigen Zeitgenossen teilen, was aber leider verboten war. Wir tauften ihn Captain Ahab. Der arme!!! Sie sind übrigens bekannt dafür auf Autos rumzuklettern und Fensterdichtungsgummis kaputt zu knabbern. Vielleicht stammt seine Kriegsverletzung von einem wütenden Autofahrer.

Die nächsten 50 km waren geprägt von kleinen relativ kurzen Wellen, die einem die Beine müde machten, aber die Landschaft entschädigte um ein weiteres Mal.

Auf den letzten 100 km konnten wir dann relativ entspannt auf dem Auflieger Tempo machen und den Schnitt der letzten Etappe auf 31 km/h bringen. Das tat am Ende zwar weh, aber wir sind ja nicht im Urlaub und auch nicht zum Spaß hier!!! ;-)

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Der Gummiprofessor

24. February 2009 von Ira

 Tahi Do und der Gummiprofessor

Heute sind die Jungs von Continental Fahrradreifen mit den neuesten Prototypen-Entwicklungen eingetroffen. Wolfang, der “Gummiprofessor” hat wieder tief in seiner Trickkiste gekramt und eine neue Mischung mit noch geringerem Rollwiderstand gemixt. Seit Beginn unserer Partnerschaft arbeiten wir in der Entwicklung eng zusammen und so werde ich immer mit den neuesten Prototypen mit den neuesten Mischungen und Profilen versorgt. Zum ersten Einrollen sind wir zusammen den Prolog gefahren. Da habe ich schon gespuert, dass die neuen Teile richtig abgehen. Wir sind in Alcudia gestartet, Richtung Can Picafort, Kreisverkehr
Richtung Muro und Sineu und wieder ueber wellige und meist sehr gute Strassen zurück nach Alcudia. Am Ende war es dann ein 30er-Schnitt. Thai Do mussten wir mit den neuen Reifen als alten Triathleten zurück halten, damit er sich nicht gleich verausgabt und ihm nachher die Luft ausgeht. Erstaunlicherweise kam er trotz seines Trainingsrückstands ganz gut mit. Ich habe durch die Conti-Truppe einen super Support und vielleicht kriege ich ja wie letztes Jahr einen eigenen Reifen. Das ist wie ein Ritterschlag. Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2007 in Ft. William (GB) hat mir der Gummiprofessor einen Race King mit goldener Seitenwand gebaut. Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut. Somit hatte ich heute eine ganz lustige Trainingsgruppe mit Menschen, die mich seit Jahren unterstützen. Wir hatten unterwegs sehr viel Spaß und lachen gehört einfach zum Training dazu, denn Lachen ist gesund! Zum Glück war der Akku von Thais I-Phone leer und das war auch besser so. So war er für mehr als zwei Stunden nicht so busy. Sonst hängt der Kerl ja nur am Telefon und macht Geschäfte.

Nach der Ausfahrt habe ich der ganzen Truppe Spaghetti mit Tomatensoße gekocht. Dazu gab es Salat und Avocados. Ich koche sehr gerne, wenn so eine große Runde zu Besuch ist.

Heute Nachmittag werde ich erst mal die Füße hoch legen und ein bisschen relaxen und im Fernsehen die Langlauf-Wettkämpfe verfolgen, da mich auch die anderen Ausdauer-Disziplinen interessieren. Heute Abend steht noch ein leichtes Stretching auf dem Programmn.

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Studie AMsport

22. February 2009 von Mark Warnecke

Mark Warnecke - AMsportHallo Magic,

hast Du schon gehört, dass Prof. Dr. Wienecke aus Halle/Westfalen mit den AMSPORT Aminosäuren eine unglaubliche Studie gemacht hat, jetzt erschienen in der MedicalSportsNetwork Ausgabe 01/2009? Ich wurde erst nach den Ergebnissen über die Studie informiert und war fasziniert, dass der Professor genau das praktisch bestätigt hat, was ich mir theoretisch bei Entwicklung von AMSPORT dachte. Die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung konnte so z.B. bei Ausdauersportlern durch AMSPORT von 65% auf nur 5% gesenkt werden. Diese Studie wurde nicht wie sonst üblich mit 6 bis 12 ausgewählten Personen gemacht, sondern mit sage und schreibe Gesamt über 1.150 Personen!
Herr Prof. Dr. Wienecke hatte auch andere Produkte getestet und festgestellt, dass diese Produkte „keine Reduzierung des Verletzungsrisikos bei diesen Sportlern erkennen“ ließ.
Prof. Wienecke stellte zudem fest, dass Dosierungen von allgemeinen Aminosäuren unter 20 Gramm pro Tag „keinen wesentlichen Effekt“ zeigten. Dies wird u.a. durch Dosisfindungen bei medizinischen Studien wie z.B. C. Galban auch bestätigt. Galban geht sogar von 20 Gramm pro Tag bei nur einer Aminosäure aus.
Wirklich toll ist, dass die Harvard Universität auf uns aufmerksam wurde und wir neben zwei Deutschen Universitätskliniken nun auch ein weiteres unabhängiges Forschungsprojekt in Harvard haben. Über Weiteres werde ich Dir sicher bald berichten können.

Viele Grüße

Dein Mark

Mark Warnecke AMsport

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Schwimmtraining und erste Etappe Westküstentour

21. February 2009 von Benny

 Auf dem Rad

Wie schon gesagt sind wir am Dienstag erstmal zum Schwimmen gefahren. Das findet in einem hammermäßigen Schwimmbad statt, was gleich zwei 50 Meter Becken hat und Sprungbecken mit 10 Meter Turm usw.

hier ist es einfach schön

Roly ist der Trainer, der vier fünf Bahnen gleichzeitig betreut. Er hat schon Schwimmer zu Olympia gebracht, aber mich bis zum IM zu einem 50 Minuten Schwimmer zu machen schafft er leider auch nicht. Aber das Training ist klasse. So einen bräuchten wir in Montabaur. Da würde der Punk abgehen!!!

ja wir sind mim Radl da…

Als wir nach Hause kamen war Marc schon am überlegen, die fürs Wochenende geplante Tour vorzuverlegen. Ein Blick auf die Wettervorhersage überzeugte uns dann endgültig die Tour sofort zu starten. Das hieß aber in Windeseile die Klamotten zu packen und loszufahren, da die erste Etappe über 150 km nach Hanmer Springs. Wir nahmen wirklich nur das nötigste mit und Marc hatte dafür auch einen relativ windschnittigen Radrucksack. Dagegen war meiner ein richtiger Koffer und ich konnte mir kaum vorstellen damit in drei Tagen 620 km durch die Gegend zu radeln. Na ja, sagte ich mir. Wird schon klappen.

Marc

Wir hatten traumhaftes Wetter und die Landschaft ist wunderschön. Seht selbst.
Wir haben es auch vor der Dunkelheit und ohne Pannen nach Hanmer Springs geschafft. Dort haben wir dann ein nettes kleines Wohnwägelchen auf einem Campingplatz für eine Nacht gemietet. War richtig cool das Ding. Nach einem kleinen 45 Minuten Lauf zum Beine lockern mussten wir natürlich noch ein wenig was essen. Mit der Hilfe bzgl. Geschirr, Besteck und Gewürzen durch unserer deutschen Nachbarn aus München, haben wir ein kleines Nudelgericht gezaubert. Wir haben es fasst geschafft 1 kg Nudeln mit Beilage (Thunfisch, Erbsen, Mais, Kidneybohnen und zwei Dosen Tomaten) zu futtern. Beides könnt ihr bei den Fotos sehen. :o )

lecker Nudeln

Und dann ging es ab in die Heia! Genau so wie jetzt bei mir. Wie es weiter gegangen ist gibt es morgen…

unser Wohnwagen

gute Nacht :-)

Grüße, euer Benjamin Rossmann

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Meinem Team

20. February 2009 von Drags

mein Team

Ich habe seit ich fertig mit Team TBB bin, eine neue team. Ich starte fuer das verein TSV Crailsheim aber meinem neuen team is grosser als das.
Meine fruhere trainingspartner Simon Whitfield hat immer gesagt das man muss eine gruppe von guten leute auf seiner seite. Ich habe dass jetzt. Meine guten freund und quasai manager Steffen Mayer beratet mir von den geschafts seite und sagt wo und wann ich starten sol und macht auch verbindungen mit firmen die koenen auch profitieren von zusammen arbeit mit uns. Steffen versteht sehr gut Triathlon und noch besser promotion und werbung.
Neben Steffen steht meine neue trainerin Susanne Buckenlei (professional-endurance-team.de). Sie ist ein top trainerin und hat viel information und erfahrung mit leistungsport und hilft mich zu verstehen besser warum ich mach was und wie hart. Ihr co-arbeiter Matthias Fritsch ist eine schwimm-specialist und gibt sehr gut beraetung fuer meinem schwimm-technique und training. Susa ist auch oft in kontakt mit Steffen und ist eine perfectes situation weil wir konnen immer eine optimale losung vinden wegen wettkampfen. Ich wird beste trainiert fuer die wichtichsten rennen und wir koennen alle drei entscheiden was am wichtigsten ist.
Durch Susa habe ich auch kennengelernt leute die mich auch hilfen kann. Fritz Buchsteller ist eine die best ‘bike fit’ guru’s was gibts und hilft mir mit meine position am rad.
Joerg Brenn is auch eine super guru in Physiotherapie und auch in Biomechaniks und orthopaedie. Der kann sehr einfach schwachstelle in korper finden und hat immer eine losung dafuer.
Ich habe neuen sponsoren fuer dieses Jahr und bin vollig vorsorgt mit das beste material. Planet X, Blue Seventy, Squeezy, Newton, und Fuelbelt.
So, da steht meine team hinter mir. Ich habe alles was ich brauch um die naechste stufe zum schaffen und bin erspannt was ich fuer leistung dieses saison.

L8r
LukeD

Luke Dragstra Canada – selbst geschrieben

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Selten so gelacht – Sebastian Kienle eine Liga für sich

19. February 2009 von Magic

Wie fotografiert man Ärmlinge – eigentlich ist das nichts Besonderes – eher Langweilig. Nicht mit Sebastian – wir hatten selten so viel Spaß in unserem Studio. Hier ein Vorgeschmack und wie wir die Beinlinge und Knielinge fotografiert haben, seht ihr morgen im Shop.
Sebastian Kienle ein irrer Typ mit viel Power – besucht mal seine Seite: www.sebastiankienle.de



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Wenn wir uns treffen, sehn wir uns wieder!

16. February 2009 von ungerman

Münchner Olympiapark, Englischer Garten, Jungfernstieg und Lagunenrunde um den Club La Santa! Vier schöne Orte, die förmlich zum Laufen einladen! Als Triathlet kann man dieses erlesene Programm schon mal innerhalb von fünf Tagen erleben ;-)

Nachdem ich den Studenten des Campus M 21 einen Einblick in den Alltag eines “Berufssportlers” gewährt hatte, ging es nachmittags in bester Laune joggend durch den Olympiapark. Direkt am nächsten Morgen, noch kurz vor dem Abflug nach Hamburg, ereignete sich dann eine ungewöhnliche Tempohatz bei -2 Grad durch den Englischen Garten. Es waren nur noch fünf Minuten, die meinem morgendlichen Laufsport die Stundenmarke gebracht hätten, da wurde aus einem lockeren Grundlagenlauf, eine Steigerung gemäß dem Motto: es kann nur einen geben! Folgende Geschichte trug sich dann zu: als ich mich einem anderen Jogger bis auf wenige Meter “gefährlich” näherte und schon zum Überholvorgang ansetzen wollte, ging es auf einmal um mehr, als nur einen Überholvorgang… Plötzlich wurde der Sportkamerad (mit nicht ganz alltäglicher Laufausrüstung) spürbar schneller. Interessiert, wie lange er dieses Tempo durchhalten konnte und amüsiert über die Zusammenstellung seiner frühsportlichen Mode-Kollektion, folgte ich ihm um zahlreiche Abbiegungen im Englischen Garten, die trotz Glatteis mit ordentlich Risiko genommen wurden. Nach knapp 10 Minuten im mittleren GA2 Bereich nahm der kleingewachsene Läufer den Kopf nach unten und legte noch einmal einen ordentlichen Zahn zu! Es war mittlerweile eine Steigerung im Hochgeschwindigkeitsbereich und, um ehrlich zu sein, 50 Meter weiter und ich hätte dem Kollegen eine gute Reise und einen schönen Tag gewünscht! Genau in diesem Moment war bei ihm allerdings der Ofen aus! Den Geschwindigkeitsabfall hätte man durchaus auch mit nicht der Bezeichnung” Vollbremsung” beschreiben können. “Ziemlich flott für 8 Uhr morgens”, war mein Kommentar mit dem ich den morgendlichen Laufkameraden begrüßte. Dieser schüttelte resigniert den Kopf und meinte nur, er laufe nun seit über zehn Jahren mehrmals die Woche im Englischen Garten und sei noch kein einziges Mal überholt worden-und jetzt komme ich daher! In dem kurzen Gespräch, stellte sich dann heraus, dass mein morgendlicher Puls nur deshalb bei 190 Schlägen war, weil ein ehemaliger marokkanischer Mittelstreckenläufer seine Serie im Englischen Garten nicht abreißen lassen wollte ;-) Viel zu kalt und zu früh am Tag sei es auch, da kann er einfach nicht Vollgas geben! Sonne und Meer, dann geht sein Motor richtig…
Nach nur fünf Minuten, die wir dann schweigend nebeneinander liefen, verabschiedete er sich in den Arbeitstag. Er tat dies mit einem gequälten Lächeln und dem Satz: “wenn wir uns treffen, sehn wir uns wieder!”Ich vermied während unseres Laufes zu erwähnen, dass ich jeden Tag laufe und dies nicht nur zum Spaß, ich glaube es hätte ihn auch nicht interessiert! Verschwiegenheit auch über mein Flugticket nach Lanzarote, um bei Sonnenschein am Meer zu laufen! Und selbst die Tatsache, dass er nicht überholt, sondern lediglich eingeholt wurde, behielt ich für mich! Seine Laune wäre wohl trotz allem nicht besser geworden- es gibt diese Tage.

im Gespräch

Der Rest meines Tages auf der Hamburger Messe am Stevens-Stand verlief dann plangemäß und auch die Trail-Bike Einlage des Weltmeisters überstand ich ohne gesundheitliche Schäden! Am Abend lief ich noch in sehr lockerem Tempo die klassische Runde um die Außenalster in meiner Lieblingsstadt und schloss einen ereignisreichen und gelungenen Tag mit den Hamburger Triabolos beim Schwimmtraining ab!
Und so bin ich nun dem winterlichen Deutschland nach Lanzarote in den Club La Santa entflohen. Sonne und Meer habe ich schon entdeckt, Mittelstreckler aus Marokko allerdings noch nicht! Vielleicht auch besser so…
Ich freue mich jedenfalls auf einige harte Trainingskilometer bei scharfen, kanarischen Winden, unzähligen Anstiegen und Sonne! All dies wird hoffentlich meine Formkurve ein Stück ansteigen lassen! Wir werden sehen, und uns hoffentlich auch wieder treffen!

auf bald

Euer
ungerman

Daniel Unger

Team Magic Sportfood meint: LESENSWERT

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Mallorca olé!

16. February 2009 von Ira

 Max und ich

Seit ein paar Tagen bin ich im Trainingslager auf Mallorca. Wie jedes Jahr habe ich in Alcudia an der Ostküste bei Bicycle Holidays Max Hürzeler meine Zelte aufgeschlagen. Dort trainiere ich bei besten Bedingungen. In Deutschland ist ja wieder der Winter eingekehrt und der macht lange Grundlageneinheiten nicht gerade zum Vergnügen. Die ersten Tage waren sehr angenehm, mit bis zu 18 Grad und ganz ohne Regen. Zum Einrollen ging es ein paar Mal auf Max Lieblingsstrecke – den “Prolog” – er führt auf welligem Terrain mit wenig Verkehr und frisch geteerten Straßen von Alcudias Küste ins Hinterland. Zum Ausgleich gehe ich jeden morgen zum joggen an den wunderschönen Strand! Nach der ersten Anpassung stehen dann ab nächster Woche lange Einheiten auf dem Programm. Bin mal gespannt, wen ich dabei so treffe!

Grüße, eure Ira
Irina Kalentieva

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