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Body Check.. oder Zeit für die Wahrheit…

30. April 2009 von Susa

 Luke Dragstra - 400 Watt sind nicht genug :-)

…hieß es im April für „meine“ drei Jungs Thomas, Luke und Michi. Nachdem die Wettkampfsaison auch in Deutschland nun vor der Tür steht, wurde es Zeit für einen neuen Formcheck auf dem Ergometer und Laufband. Es wurde kräftig geschwitzt und die Glühbirnen leuchteten an diesem Tag in Georgensgmünd besonders hell.

 Das Band glüht - Thomas Hellriegel

Ich als Trainer darf sehr zufrieden sein: Michi hat bewiesen, dass sich sein 2-jähriges Formtief langsamin luft auflöst, Luke hat endlich auf dem Rad den richtigen Druck gehabt und Thomas – die dritte Überraschung – hat vor allem auf dem Laufband überzeugt. Über die richtige Vorbelastung (eine kleine Radrunde zusammen mit dem legendären Holger Lorenz im 39er Schnitt 2 Tage vorher) sprechen wir noch ausführlicher. Alles in allem darf ich mich auf die neue Saison sehr freuen und werde Euch natürlich weiter über die nächsten „Body Checks“ informieren!
Viele Grüße… Eure Susanne Buckenlei

Tatü Tata die Feuerwehr ist da - Michi Hofmann - Mehrfacher Feuerwehr Weltmeister

Leistungstest beim Professional Endurance Team mit Thomas Hellriegel, Luke Dragstra und Michi Hofmann

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Be a Traveler Not a Tourist…

29. April 2009 von Chris Breier

 Chris Breier - www.long-expeditions.de

Hallo, Ich bin der Chris, 46 Jahre alt, der Neue im Blog und Langzeitreisender.
Einige von Euch werden sich jetzt fragen was macht denn ein Globetrotter hier im Blog.
Nun im weitesten Sinne haben meine Reisen ja auch etwas mit Sport zu tun. Normalerweise bin ich mit Faltbooten im Norden Kanadas und Alaska unterwegs, jedoch diese Jahr fahre ich mit einem Liegerad- Trike für 5 Monate durch Kanadas Yukon und Alaska und möchte Euch in diesem Blog daran teilhaben lassen.
Ich danke Steffen Mayer das er meine 2009 Reise mit seinen Produkten unterstützt!
Irgendwie fühle ich mich ja in diesem Blog etwas fehl am Platze den eigentlich ist meine Philosophie ja ” Der Weg ist das Ziel” und nicht wie ich am schnellsten von Punkt A nach B komme….
Trotzdem hoffe ich das Ihr Spaß an meinen Beiträgen haben werdet und ich einige von Euch für den Norden begeistern kann.
Ich werde am 6 Mai 2009 in Whitehorse Kanda starten und in Richtung Alaska radeln.
Geplant ist ein wöchentlicher Beitrag im Blog, jedoch wird das sehr schwer sein, denn Internetkaffees oder W-LAN sind dort oben sehr weit verstreut, aber ich werde mein Bestes geben!

Also bis bald
Chris Breier

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Crossduathlon Andernach

29. April 2009 von Benny

 Crossduathlon Andernach

Die Wettervorhersagen sahen gar nicht gut aus für den Termin des 1. Crossduathlon der DJK Andernach, der mein zweiter Wettkampf nach dem Ironman Neuseeland in diesem Jahr werden sollte. So ein Pech, wo das Wetter die letzten Tage doch sooo genial war. Aber ganz nach dem Motto “Was uns nicht umbringt macht uns nur härter” meldete ich mich noch am Wettkampftag direkt vor Ort an. Da waren schon die ersten Wettkämpfe der Schüler und Schülerinnen im Gange und ich entdeckte unter ihnen einige meiner DBL-Team-Kolleg(inn)en. Am Ende belegten sie fünf erste, vier zweite und zwei dritte Plätze in den Altersklassen!!! Eine hervorragende Leistung!

Auf Grund der ziemlich frischen Außentemperaturen war ich hin und her gerissen, ob ich mir die Strecke mit einer Proberunde noch einmal vertraut machen sollte. Dies hatte ich mir zusammen mit Christoph Bergmann fest vorgenommen. Als ich nach einem Blick auf den Streckenplan feststellen musste, dass ich die Strecke am Vortag falsch abgefahren war, war meine Entscheidung gefallen. Wir machten uns in leichtem Nieselregen auf den Weg. Der Kurs hatte zu ca. 90 Prozent nicht durch den Regen gelitten, nur die ein oder andere Feld-Passage war mit Pfützen übersät und durch die Vorwettkämpfe schon recht durchgepflügt! Dementsprechend gesprenkelt kamen wir nach einer Runde wieder im Start-Ziel-Bereich an. Wir waren sehr gespannt, wie wir nach drei Runden im Wettkampftempo aussehen sollten!

Crossduathlon Andernach

Mit Michael May tauchte sehr kurz vor dem Start noch ein Top-Läufer auf, der dem Leichtathletik-Kenner sehr gut bekannt sein dürfte. Das entfachte natürlich rege Spekulationen über den Rennverlauf und den Ausgang des Wettkampfs. Ich hielt mich wie immer aus allem raus und konzentrierte mich auf das was ich am besten kann – Rad fahren und Laufen! :o )

Nach dem Startschuss zählte auch nur noch das, aber ich war zugegebenermaßen sehr gespannt darauf, wie der erste Lauf von Michael gestaltet werden würde. Wir (Christoph und ich) rechneten jeden Moment mit einem beherzten Antritt von Michael, um uns vor dem Wechsel aufs MTB auf Distanz zu bringen. Doch dieser blieb auf beiden zu laufenden Runden aus und so war ich es, der kurz vor Christoph in die Wechselzone einlief. Auf der ersten der drei Radrunden wechselte die Führung zwischen Christoph und mir einige Male und von Michael war relativ schnell nichts mehr zu sehen. So war schon ziemlich sicher, das der Sieg nur unter uns beiden ausgemacht werden sollte. Am Ende der ersten runde übernahm Christoph die Führung und machte richtig Tempo, wodurch er hier und da schon mal 20 Meter Vorsprung hatte. Doch ich vertraute auf meine Reserven, denn die Strecke war mit Ihren ca. 500 Höhenmetern auf ca. 22 bis 23 km nicht zu unterschätzen.

Außerdem machte ich nicht unwesentliche Vorteile meinerseits auf den Abfahrten aus, was ich auf der letzten Runde durch den Andernacher Wald voll ausnutzte und so fast zwei Minuten Vorsprung bis zur zweiten Wechselzone heraus fuhr. Mit einem kontrollierten zweiten Lauf konnte ich Christoph auf Distanz halten und gewann so ungefährdet.

Hiermit möchte ich mich noch riesig bei den Zuschauern und Motivatoren an der Strecke bedanken! Ihr setzt dem Spaß an solchen Veranstaltungen immer wieder das Sahnehäubchen auf!!! Danke, Danke, Danke!!!

Ein weiteres Sahnehäubchen war es dann noch den Pokal und die Preise von meiner Freundin Lilli überreicht zu bekommen, die den Wettkampf mit veranstaltet hat! :o )

 Grüße, Benny Rossmann

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Back in Black

29. April 2009 von Drags

 unsere Heros :-)

So… Langzaam fangts alles an. Gibt’s regelmaessig rennen und kann man das energie spuren wenn man mit triathleten schwetzt .. oder trainiert!!
Bei mir ist was geiles gevallen. Ich bekam meine neue Fahrraeder von Planet X und… ja, war ein kleines uberraschung…
Auf jedenfall, hab’s es gleich zu Fritz Buchstaller gebraucht dass fur bike fit und voelt es sich sehr gut an.. awesome, incredible, amazing…..
Ok.. zuruck zu den uberaschung.. dass hat nur mit den farbe zu tun. Aber ich hab’s nachgedacht und ist eigentlich ganz cool. Weil ich habe’s gehoord dass ‚pink is the new black’ (obwohl einigen leute haben mir gesagt dass vielleicht vor 4 jahren war pink dass neue schwarz.. ist mir egal, dann ist pink jetzt halt schwarz).. Auf jedenfal war ich vor 2 jahren bekleidet in Pink da wo ich fuer Sutton’s Team TBB gestartet bin. Und.. so stimmt dass Titel.. Back in Black.. war schon in Black (pink) und jetzt bin ich wieder in Black (Pink) BACK IN BLACK!!
Back in black
I hit the sack
I’ve been too long I’m glad to be back [I bet you know I'm...]
Yes, I’m let loose
From the noose
That’s kept me hanging about
I’ve been looking at the sky
‘Cause it’s gettin’ me high

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Wieder auf dem Weltcup-Podium

28. April 2009 von Ira

 an der Spitze - Irina Kalentieva

Auf meiner Lieblingsstrecke in Offenburg-Rammersweier konnte ich mir wieder einen Podestplatz sichern. Nach dem zweiten Platz beim Weltcup-Auftakt in Südafrika und dem Sieg in Münsingen stand am vergangenen Wochenende der vierte Platz zu Buche.

steile Abfahrt - Irena Kalentieva

Vor einer imposanten Kulisse von über 20.000 Zuschauern mussten wir sechs Runden auf dem 5,1 km langen Kurs mit 192 Höhenmetern, der als einer der anspruchvollsten im gesamten Weltcupzirkus gilt, absolvieren. Extrem steile Abfahrten erforderten viel Mut und fahrerisches Können. Bereits einige Tage vor dem Rennen drehte ich deshalb meine Trainingsrunden und freundete mich mit dem extremen Kurs an. Voller Zuversicht ging ich als viermalige Siegerin an den Start, konnte aber die Startloop vor der Einfahrt in den Singletrail nicht ganz für mich entscheiden. Auf Platz drei ging ich ins Gelände und hatte damit noch alle Chancen, im Laufe des Rennens weiter nach vorne zu fahren. In der zweiten Runde nahm ich etwas raus und reihte mich am Ende der Spitzengruppe ein. Ziemlich überraschend kam die spätere Siegerin Ren Chengyuan (China) in der fünften Runde an unsere Gruppe von fünf Fahrerinnen heran und zog vorbei. Niemand konnte ihr folgen. In der letzten Runde setzte ich dann meine Attacke, um mir einen Platz auf dem Podium zu sichern. Den Rückstand auf die Chinesin konnte ich wieder verkürzen, aber leider nicht mehr bis zur Spitze aufschließen. Nach 1:51:33 Stunden war der vierte Rang, und damit ein weiterer Podestplatz in der noch jungen Saison, gesichert. Damit bin ich ganz zufrieden, wobei natürlich der Fünffach-Erfolg in Offenburg mein absoluter Traum war. So liege ich jetzt aber in der Weltcup-Gesamtwertung aussichtsreich an zweiter Position und am kommenden Wochenende steht bereits der dritte Weltcup-Lauf in den Ardennen im belgischen Houffalize auf dem Programm. Dort will ich wieder ganz noch vorn und mit ein wenig Glück kann ich sogar die Weltcup-Führung übernehmen.

Im Intervew - Irena Kalentieva

Eure Irena Kalentieva

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Gold für Dörte Siebke bei der Duathlon-DM

28. April 2009 von Doerte Siebke

Sieg bei der DM Duathlon in Backnang 

Vielleicht zum letzten Mal fanden gestern am 26.4.09 in Backnang die Deutschen Meisterschaften statt.
Das Wetter spielte wieder hervorragend mit. Als um 11.00 Uhr die Profiathleten starteten, war es noch leicht bedeckt, aber pünktlich zum Startschuss der DM der AK-Athleten kam die Sonne richtig durch. Mein Wetter!
14.00 Uhr Startschuss für die Herren. 14.01 Uhr dann der Start der Damen. 50 Frauen aus ganz Deutschland drängten über die Startlinie.
Zunächst ging es 4 Runden á 2,5 km durch die Altstadt. Gleich zu Beginn läuft man einen Berg hoch. Da heißt es: Ruhe bewahren und nicht überzocken, damit man hinten raus nicht einbricht. Als ich in der Mitte des ersten Anstiegs noch immer in der 6-köpfigen Führungsgruppe mit Katrin Esefeld (eine Topathletin) war, nahm ich etwas Tempo heraus und ließ 5 Athletinnen ziehen. Tatsächlich brachen schon bald zwei Athletinnen der Führungsgruppe ein, so dass ich an 4. Stelle war. Diesen 4. Platz verteidigte ich bis zum 1. Wechsel. Und nun kam meine Disziplin! Erst einmal auf dem Rad fühle ich mich wohl.
Die Radstrecke liegt mir – sie ist wellig – mit Anstiegen, aber auch herrlichen Bergabpassagen, bei denen ich es auf über 60 km/h brachte. Es waren 3 Runden á 13 km zu fahren. Ich fuhr die 2.beste Radzeit aller Athletinnen. Nur Katrin Esefeld war noch schneller auf dem Rad.
Liebe Grüße an dieser Stelle noch mal an Richie vom TSV Crailsheim, den ich auf der Radstrecke traf… vor 2 Monaten ließ er mich, die Flachländerin, als Laufpartner die Berge (für euch Hügelchen) fürchten.
Zum Schluss warteten noch 5 km Laufen auf uns. Für diesen 2. Lauf zog ich andere Laufschuhe an, weil ich diese testen wollte. Das war nicht so gut, denn schon in der 1. Runde schmerzte mein großer Zeh. Aber es waren ja nur 2 Runden zu laufen. Nur gut, dass ich diese Schuhe nicht schon beim 1. Lauf anzog!
Ich merkte, dass mein Zeh blau wurde, aber durch meine Super-Radzeit konnte mir nichts mehr passieren. Es wurde insgesamt der 1. Platz in der AK mit fast 4 min. Vorsprung, und damit wurde ich zudem Gesamt-2. aller Frauen hinter Katrin Esefeld (W25).
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen, da ich erstens meinen Meistertitel verteidigen konnte und zweitens meine Gesamtzeit sogar um einige Sekunden verbessern konnte! Und das nur 1 Woche nach einem sehr harten 2wöchigen Trainingslager auf Mallorca und obwohl ich in diesem Jahr auf Langstrecke trainiere.

Bis bald
Eure Dörte Siebke

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Bildschirmtage… spannende Momente und Krümelkino

27. April 2009 von ungerman

im Intervew

Der kleine viereckige Bildschirm auf dessen Mattscheibe die Bilder „laufen“ ist momentan allgegenwärtig. Sowohl in der Erstellung von Bildmaterial für den Kasten, als auch bei den Resultaten und Informationen aus demselben – ich befinde mich in einer „bewegten“ Zeit!
Der Leistungs-und Gesundheitscheck am Olympiastützpunkt in Saarbrücken in der letzten Woche war der Beginn dieser – ich nenne sie – Bildschirmtage. Ein hartes Stück Arbeit auf dem Rad! Bei der man in der letzten Belastungsstufe auf dem Rad das Gefühl bekommt, als würden die Sekunden auf dem Bildschirm neben der Wattanzeige nur im Minutentakt umspringen… Aber es ist nicht nur Qual, sondern natürlich auch eine Notwendigkeit, um die „inneren“ Werte des Körpers auf Herz und Nieren zu prüfen. Schließlich war alles in Ordnung und der Saison steht nix im Wege… Die Leistungsparameter sind ordentlich und der Gesundheitscheck ergab, dass die Herausforderungen des Hochleistungssports weiterhin ohne gesundheitliche Bedenken in Angriff genommen werden können!
Die Zeit zuhause war geprägt vom Training bei frühlingshaftem Wetter und dem Bürostuhl vor meinem PC-Bildschirm! Wir haben die Info-Seiten für unsere Veranstaltungen in Bad Saulgau erstellt und mit dem Einrichten unseres Online-Shops begonnen. Oftmals hieß es also: kurze Nächte und zu später Stunde den einen oder anderen Schluck des Getränks mit den roten Bullen auf der Dose – man sieht´s dasselbe Logo ja mittlerweile auch ständig auf den ganz schnellen Autos im Fernsehen ;-)
Bis der Inhalt einer Website steht, die Seite mit Leben gefüllt ist und das meiste von dem was drinsteht dann auch richtig ist und stimmt, schaut man ganz schön lange in die „Röhre“ … Für alle die Interesse an den Ergebnissen haben: www.deutschland-grand-prix.de; www.triathlon-badsaulgau.de

Damit die Fernsehzuschauer im Sommer etwas über uns als Dreikämpfer erfahren, haben insgesamt drei TV Teams beim Triathlon Camp des Robinson Clubs Playa Granada an der spanischen Costa del Sol die Trainingseinheiten von Frodo und mir begleitet. Vor allem die öffentlich-rechtlichen haben fleißig Daten, Stimmen und Bilder von uns zusammengetragen, welche dann im Sommer über die Bildschirme flimmern werden! ARD und ZDF werden sich abwechseln bei den Übertragungen der einzelnen WM-Rennen. Und hoffentlich unserem Sport somit zu weiterer Popularität verhelfen! Zusätzlich dazu werden gemeinsame Auftritte in Sportsendungen von Frodo und mir stattfinden, wie beispielsweise Mitte Juni beim ZDF im „aktuellen Sportstudio“, oder schon bald, am 04.Mai beim HR als Studiogäste in der Sendung Heimspiel (23:00Uhr).
Und dann, schon einen Tag später, wird ein ganz kleiner ganz groß zu sehen sein! Denn es ist Krümelkino angesagt! Die Strampelübungen von unserem Nachwuchs werden per Ultraschall auf den Bildschirm gezaubert ! Dieses Ereignis wird für Tina und mich sicherlich die schönsten Bilder liefern …
2009 wird also ein ganz besonderes Jahr, in dem wohl ohne große Werbepausen ständig unterhaltsames Programm geboten wird! Sicherlich auch das eine oder andere Mal großes Kino ;-)
Auf viele spannende Momente
Euer
Ungerman

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10. Platz bei der Duathlon DM in Backnang

27. April 2009 von Stefan Schmid

Vollgas 

Mit gemischten aber überwiegend positiven Gefühlen kann ich auf den letzten Sonntag zurückschauen. Positiv ist natürlich der 10. Platz, bei einem durchaus top besetzten Feld, nicht ganz zufrieden war ich aber mit meiner Laufleistung und ärgern kann ich mich gar über meinen zweiten Wechsel.
Nun aber mal von Vorne. Zu aller erst kann ich ja noch froh sein, dass ich starten konnte, denn am Tag zuvor habe ich mir bei einem Sturz beim Wechseltraining den großen Zehen ziemlich stark aufgerissen und den Nagel abgebrochen. Naja, ich wollte unbedingt noch lernen, wie man das halt so macht, auf das Rad beim Wechsel zu springen :-) . Aber das lass ich dann doch, hehe… So hab ich mich dann halt eben am Sonntag auf die Altherren-Art aufs Rad begeben.
Zum Wettkampf an sich. Die ersten 5km waren einfach viiiiiiel zu schnell, was aber das ganze Feld bereute :-) . Ich kam nicht so wirklich in den Wettkampf rein. Erst auf den letzten 2km kam ich so richtig in Fahrt. Tja, da blieb dann aber nur noch die dritte Radgruppe führ mich übrig :-) . Dann hieß es die Weggenossen der Radgruppe aufzuscheuchen und zu motivieren mal richtig zu arbeiten, dass wir die Gruppe vor uns bekommen. Die folgenden 20km bis wir die zweite Gruppe hatten, war sau cool. Das hat richtig Spaß gemacht, ein wenig „Rennerles“ zu spielen (das sagt wohl auch nur ein Neuling :-) Die zweite Radgruppe wurde größer und größer, weil überhaupt kein Zug darin war, so dass die Jungs von hinten auch noch aufholen konnten. Das war ärgerlich, denn die erste Gruppe war ständig nur eine Minute vor uns. Ein Radsportler würde da nur den Kopf schütteln, wenn er hört, dass eine 20 köpfige Gruppe solch einen Rückstand auf eine 4er Gruppe nicht schließen kann!!! Naja, so hieß es eben, sich auf die letzten 5km zu konzentrieren.
Stefan Schmid - meine ParadedisziplinFür meinen Geschmack, war mir die Gruppe viel zu groß… Denn nach erst einem Jahr ernsthaftem Rennradtraining ist mir das Gruppefahren noch sehr fremd und ich muss zugeben, dass ich mehr vom Stress geschwitzt habe als vom treten :-) . Das ich noch ein „Schisser“ auf dem Rad bin, sah man auch dadurch, dass ich meine km/h-Anzeige am Tacho abgeklebt habe, denn ich wollte um Himmelswillen nicht wissen wie schnell wir um die Kurven heizen :-) . Aber so schlimm war es dann gar nicht.
So sah dann auch der letzte Wechsel aus… Alle wussten wie man sich in der Gruppe orientiert und verhält… schwubbs war ich hinten und die Gruppe zog sich auseinander…. So musste ich mit einem Rückstand von gut 80m auf den ersten unserer Gruppe in die Schuhe. Oh man und das dauerte auch eeeeewig, bis ich da drin war. Man ich hab geflucht! Trainiert habe ich das bis zum abwinken, aber im Wettkampfstress läuft eben alles anders und da zählt nur die Erfahrung… Ich ging dann als 26igster auf die Laufstrecke und konnte trotz persönlich unzufriedener 5km Zeit 15 Plätze wieder gut machen.
So, das war nun die Feuertaufe! Dann kann es jetzt ja mit der Liga und Triathlonsaison los gehen…

Grüße, Stefan Schmid

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Bericht – von – der – Front

24. April 2009 von Sebastian Kienle

Sebastian Kienle

wie kommt man auf die Idee etwas so schönes wie Sport mit etwas so schrecklichem wie Krieg zu vergleichen?
Kommt nach Mallorca Ihr werdet es verstehen: In Kasernen eingepfercht wird für den Ernstfall trainiert, zu Wasser zu Lande und – äh zu Lande (wobei als ich Steffen Justus mal beim Laufen gesehen habe: auch zur Luft). Viele fahren als fürchten sie weder Tot noch LKWs
Jeder Gegner wird taxiert, Schwächen und Stärken abgeschätzt. Man wird von Trainern gedrillt – wenn es nicht weh tut war es schlecht. Viele belegen auch die Einzelkämpfer- Ausbildung, kämpfen stundenlang gegen sich selbst.
Nicht wenige werden verrückt – verlieren die Nerven – ziehen zu früh den Sicherungsstift.
Ich habe mich dieses Jahr etwas zurückgehalten nur einmal am SanSalvador und bei 6mal 1000 auf „War- Mode“ geschalten ;-)
Doch ich habe es überlebt. Bald geht der Krieg aber richtig los - schon am Wochenende heißt es in Backnang bei der Duathlon – DM „Simulation Mode: OFF“ „War- Mode: ON“.

In diesem Sinne: Friede mit euch
euer Kriegsberichterstatter Sebastian Kienle

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Radtour mit dem Team Fresh-Dax

24. April 2009 von Alex

Alexander Taubert mit Biomechaniker Marcus Blenke 

Bei schönstem Wetter traf ich mich mit Biomechaniker Marcus Blenke (www.marcus-blenke.de) zum Radtraining in Oestrich-Winkel. Es war für mich der erste Ausflug in den Rheingau mit dem Rad. Als Mitglied im Team Fresh-Dachs konnten ich zudem auch die neue Teambekleidung unter der Rheingauer Sonne leuchtend testen. Vorbei an zahlreichen Burgen und Denkmälern, waren nach den ersten 50 Kilometer auch schon die ersten 1000 Höhenmeter abgespult. 50 Kilometer später waren es dann schon 2000 Höhenmeter. Es wurden insgesamt 5 Stunden trainiert und es ging die ganze Ausfahrt rauf und runter auf schönsten Straßen ohne Verkehr und mit traumhaften Ausblick in den Rheingau-Taunus Kreis. Einen großen Teil der Trainingsstrecke konnte auf asphatierten Wald- und Feldwegen absolviert werden. Die einzigsten Verkehrsteilnehmer waren hier Rehe und Hasen.
Von der Landschaft und den Trainingsmöglichkeiten war ich absolut begeistert, so dass ich mich auf den nächsten Besuch im Rheingau jetzt schon freue!

 Grüße, Alexander Taubert

Alexander Taubert on Tour

Alexander Taubert zum Radtraining in Oestrich-Winkel

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