29. April 2009 von Benny
 
Die Wettervorhersagen sahen gar nicht gut aus für den Termin des 1. Crossduathlon der DJK Andernach, der mein zweiter Wettkampf nach dem Ironman Neuseeland in diesem Jahr werden sollte. So ein Pech, wo das Wetter die letzten Tage doch sooo genial war. Aber ganz nach dem Motto “Was uns nicht umbringt macht uns nur härter” meldete ich mich noch am Wettkampftag direkt vor Ort an. Da waren schon die ersten Wettkämpfe der Schüler und Schülerinnen im Gange und ich entdeckte unter ihnen einige meiner DBL-Team-Kolleg(inn)en. Am Ende belegten sie fünf erste, vier zweite und zwei dritte Plätze in den Altersklassen!!! Eine hervorragende Leistung!
Auf Grund der ziemlich frischen Außentemperaturen war ich hin und her gerissen, ob ich mir die Strecke mit einer Proberunde noch einmal vertraut machen sollte. Dies hatte ich mir zusammen mit Christoph Bergmann fest vorgenommen. Als ich nach einem Blick auf den Streckenplan feststellen musste, dass ich die Strecke am Vortag falsch abgefahren war, war meine Entscheidung gefallen. Wir machten uns in leichtem Nieselregen auf den Weg. Der Kurs hatte zu ca. 90 Prozent nicht durch den Regen gelitten, nur die ein oder andere Feld-Passage war mit Pfützen übersät und durch die Vorwettkämpfe schon recht durchgepflügt! Dementsprechend gesprenkelt kamen wir nach einer Runde wieder im Start-Ziel-Bereich an. Wir waren sehr gespannt, wie wir nach drei Runden im Wettkampftempo aussehen sollten!

Mit Michael May tauchte sehr kurz vor dem Start noch ein Top-Läufer auf, der dem Leichtathletik-Kenner sehr gut bekannt sein dürfte. Das entfachte natürlich rege Spekulationen über den Rennverlauf und den Ausgang des Wettkampfs. Ich hielt mich wie immer aus allem raus und konzentrierte mich auf das was ich am besten kann – Rad fahren und Laufen!
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Nach dem Startschuss zählte auch nur noch das, aber ich war zugegebenermaßen sehr gespannt darauf, wie der erste Lauf von Michael gestaltet werden würde. Wir (Christoph und ich) rechneten jeden Moment mit einem beherzten Antritt von Michael, um uns vor dem Wechsel aufs MTB auf Distanz zu bringen. Doch dieser blieb auf beiden zu laufenden Runden aus und so war ich es, der kurz vor Christoph in die Wechselzone einlief. Auf der ersten der drei Radrunden wechselte die Führung zwischen Christoph und mir einige Male und von Michael war relativ schnell nichts mehr zu sehen. So war schon ziemlich sicher, das der Sieg nur unter uns beiden ausgemacht werden sollte. Am Ende der ersten runde übernahm Christoph die Führung und machte richtig Tempo, wodurch er hier und da schon mal 20 Meter Vorsprung hatte. Doch ich vertraute auf meine Reserven, denn die Strecke war mit Ihren ca. 500 Höhenmetern auf ca. 22 bis 23 km nicht zu unterschätzen.
Außerdem machte ich nicht unwesentliche Vorteile meinerseits auf den Abfahrten aus, was ich auf der letzten Runde durch den Andernacher Wald voll ausnutzte und so fast zwei Minuten Vorsprung bis zur zweiten Wechselzone heraus fuhr. Mit einem kontrollierten zweiten Lauf konnte ich Christoph auf Distanz halten und gewann so ungefährdet.
Hiermit möchte ich mich noch riesig bei den Zuschauern und Motivatoren an der Strecke bedanken! Ihr setzt dem Spaß an solchen Veranstaltungen immer wieder das Sahnehäubchen auf!!! Danke, Danke, Danke!!!
Ein weiteres Sahnehäubchen war es dann noch den Pokal und die Preise von meiner Freundin Lilli überreicht zu bekommen, die den Wettkampf mit veranstaltet hat!
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 Grüße, Benny Rossmann