30. May 2009 von Wolpi
Â
Push it!

Push it harder!

All done!
ZurĂĽck von der Insel sitz ich nun hier. Viele EindrĂĽcke sind geblieben, ein 14. Platz, kein Slot fĂĽr Kona, aber ein echt gutes GefĂĽhl alles gegeben zu haben. Im absolut hochkarätigen Profifeld mit 6 Ironmansiegern, vielen Jungs aus der zweiten Reihe, war mir klar, dass es richtig hart werden wird. Ich war im Vorfeld so entspannt wie noch nie zuvor. Ich hab die 4 Tage vor dem Rennen gemeinsam mit meinen Reisebegleitern richtig genossen, mich brav und vernĂĽnftig ernährt und natĂĽrlich auch noch kleine Runden auf der Schwimm-, Rad- und Laufstrecke gedreht. Lanzarote ist einfach schön! Am Samstag ging es dann um 4:30h aus den Federn, FrĂĽhstĂĽck, letzter Check des Rades, Flaschen und Gels ran, noch mal im Apartment entspannen und um 6:30h dann zum Einschwimmen.  PĂĽnktlich um 7:00h viel dann der Startschuss. Das Schwimmen war das vielleicht härteste, dass ich je erlebt habe. Ich musste direkt nach dem Start ganz schön PrĂĽgel einstecken, wollte aber nicht viel verlieren. Die erste Schwimmrunde war dann nach etwas ĂĽber 26 Minuten beendet. Auf der 2. Runde riss mir dann noch ein netter Spanier, der neben mir schwamm die Brille runter, aber nach 54:45min war ich dann drauĂźen. Passte, ab aufs Rad.Gestartet bin ich gemeinsam mit Gregorio Caceres Morales. Später kam dann noch Ain Alar hinzu, der wie immer zu allem entschlossen war und sofort mächtig Druck machte. Ich verschwendete nen kurzen Gedanken daran mit ihm mitzufahren, aber lies es dann einfach sein. Es ist einfach ein verdammt langer Tag, der nicht in den ersten 2 Stunden entschieden wird. So drehte ich besonnen meine Runde um die Insel. Der Wind blies (4-5 Beaufort), fĂĽr Lanzaroteverhältnisse mäßig, die Berge sind wie sie sind (nicht ganz ohne) und bergab bei Gegenwind bin ich Hemd einfach aufgeschmissen. Ich drĂĽckte zwar ordentlich und auch meine Aeroposition auf meinem TT-Bike war super, aber das ist defnitiv eine Schwäche, an der ich noch arbeiten kann! Runter nach Caletta di Famara hatte ich echt zu kämpfen, dass ich sauber sitzen blieb. Leider habe ich das Bike noch nicht lange und so machte sich mein Nacken auch bald etwas bemerkbar. Ich hatte immer das GefĂĽhl noch was drauflegen zu können, lies die Jungs aber fahren. Erst ab km 140 drĂĽckte ich dann vollends durch. Vielleicht hatte ich etwas zu viel gebummelt, aber ich war mir mit meinen 4500 Radkilometern etwas unsicher und ich wollte definitiv besser Laufen als 2008. Das Highlight ist einfach der Mirador del Rio. Da oben kurz links runter zur Graciosa zu schauen entschädigt schon fĂĽr einige der Strapazen. Nach 5 h 17 min, einer der wunderschönsten Radstrecken hinter mir, einigen Höhenmetern und nem ziemlich guten GefĂĽhl in den Beinen stieg ich dann von meinem Planet-X Bike. Jetzt musste noch was gehen. Ich lief super an, machte noch nen kurzen Boxenstop im ersten Dixi auf der Strecke und konnte laufen. Ja, manch einer lächelt ĂĽber eine 3:03 h im Marathon, aber ich hab einige Jungs ĂĽberholt, mit denen ich definitiv nicht mehr gerechnet hatte (und schlecht laufen ist anders…)! Meine Ernährung passte perfekt und ich hatte genug Power um die 226 km sauber hinter mich zu bringen, gefĂĽhlt sicher eines meiner besten Rennen. Bei 9 Stunden 23 Minuten und 15 Sekunden blieb die Uhr dann fĂĽr mich stehen. Kenneth begrĂĽĂźte mich im Ziel und ich freute mich einfach ĂĽber die Zeit und meinen Platz im Feld. Nur PROs vor mir, also nur flotte Jungs die auch richtig hart fĂĽr ihre Erfolge arbeiten und auch noch einige hinter mir J. That’s it! Keine Entschuldigungen, keine Ausreden, ich kann zufrieden sagen, dass ich alles gegeben habe und muss langsam einsehen, dass man als Vollzeitarbeitender gegen die „richtigen“ Profis eigentlich keine Chance hat. Ist auch gut so, denn sonst wäre es ja easy nen Slot fĂĽr Hawaii abzugreifen. Ob ich je die Quali als PRO schaffe bleibt ein Rätsel, aber: Ich bleib dran! Besonders grĂĽĂźen möchte ich noch meinen langjährigen Vereinskollegen Wolfgang StĂĽckle. Er hat es allen gezeigt und sauber die AK 25 in 9:43 h gewonnen.
Viel SpaĂź in Kona Wolf!!!
Der Präsi von der Holidaytruppe war auch wieder vor Ort. Nach dem “NIEEEEEE WIEDER!!!” von 2008 gratuliere ich auch ihm zu seinem 7. erfolgreichen Finish auf der “Insel der VerrĂĽckten” (O-Ton Ralf).Â
Ride on!
Andy
Kategorie: Allgemein | 1 Kommentar »
29. May 2009 von Magic

Magic – Liebt Lanzarote – Ain Alar auch – dann braucht er na klar den richtigen Helm.

Herzlichen GlĂĽckwunsch zum 7. Platz in Lanzarote

Und jetzt – jetzt holen wir uns den Radrekord in Roth
Bilder: Willem Konrad / www.tri-mag.de
Kategorie: Wettkampf | Noch keine Kommentare »
29. May 2009 von Magic
Am Wochenende haben wir mit unserer Marathon-Saison abgeschlossen und hatten unsere erste Triathlon Messe und das gleich mit einem Magic mäßigen Paukenschlag. Für viele ist so etwas Arbeit und Stress – für uns das reinste Vergnügen.

Angefangen hat alles auf der Hinfahrt – als wir uns entschieden haben bei der Staffel teilzunehmen. FĂĽr Eric und Ironmike sollte das ja kein Problem sein – fĂĽr mich schon ehr, denn ich habe nun seit mehr als einem 3/4 Jahr gar kein Sport mehr gemacht (Seit Januar sind 100 Stunden die Woche Arbeit die Normalität) – Sandra Wallenhorst versuchte mich zu beruhigen und meinte – die Form vergeht – doch die Klasse bleibt – naja, es war glĂĽhend heiĂź, dass könnte am Sontag die Hölle werden.
Mit uns kam noch Aaron Farlow – unser Australier, der fürs Magic Sportfood Team in der Liga startet – ich war fest der Meinung, dass er gewinnen könnte. Mir ist aber ein Fehler unterlaufen, denn als Macca zu uns auf dem Stand kam, haben wir ihm glatt die Siegergels verkauft
. Mal schuen ob er nächste Woche wieder kommt
.

Aaron legte am Ende ein hervorragendes Rennen hin und wurde 5er – er muss nur noch an seiner Wechselzeit vom Schwimmen zum Laufen feilen, dann wird mit ihm am Challenge Kraichgau zu rechnen sein. – nochmals unseren Glückwunsch

Unsere magicmäßige Geheimwaffe war Sandra Wallenhorst – sie räumte beim Laufen auf und gewann ĂĽberlegen. Sandra und Max waren auch unsere Zimmernachbarn im Hotel – wir hatten ein paar schöne Abende, die wir bestimmt nicht so schnell vergessen werden. Die Siegertorte war besonders lecker. – nochmals unseren GlĂĽckwunsch


Und was war mit der Staffel:
Na unser Ironmike – für seine Schwimmstärke bekannt – ist nicht versoffen
Eric – räumte beim Radfahren mächtig auf
und meine Wenigkeit – konnte sich noch 1:36 beim Halbmarathon raus quälen – mein Freund Danny meint immer – wenn Masse in Bewegung kommt

Kategorie: Wettkampf | 1 Kommentar »
28. May 2009 von Katja Schumacher
Â
Barcelona Challenge 2009, nach meinem Sieg beim Florida 70.3 vor 2 Jahren endlich wieder ein großer Erfolg. Es hat mir wohl kaum jemand zugetraut, nach meinem Ausscheiden auf Hawaii 2007, dann der schlimme Unfall bei der Europameisterschaft in Gerademer (3facher Rippenbruch und Schulterverletzung) und dem Tot meiner Mutter diesen Winter habe auch ich öfter an mir gezweifelt. Nach gescheitereter Beziehung in den USA war ich wieder nach Deutschland gekommen, habe hier versucht Sponsoren zu finden, obwohl ich amtierende Deutsche Meisterin bin gestaltete das sich sehr schwierig.
Erst nach 2 Trainingslagern mit Corpus auf Lanzarote im Februar und März hatte ich wieder richtig Lust auf den Sport, die Form kam recht schnell zurück. Zwei Rennen mit meinem Team, SV-Nikar Heidelberg als Tempotraining die 2 Wochenenden vor Barcelona waren erster Formcheck, liefen auch ganz gut, trotzdem war mir nicht klar wo ich auf internationalem Niveau stehen würde.
Mit der Organisation meiner Laufseminare “Art of running”, einer neuen glĂĽcklichen Beziehung, Coaching von Triathleten, die sich toll entwickeln und auch eingen Aktionen fĂĽr gute Zwecke, bin ich privat und sportlich wieder sehr glĂĽcklich, was mir Ausgeglichenheit, Freude am Sport und auch eine gewisse Lockerheit gegeben hat.

Als 3. aus dem Wasser konnte ich die 2 führenden auf dem Rad einholen, Berasatuegui konnte ich aber nicht abhängen, und so kamen wir zusammen vom Rad. Nach schnellem Wechsel konnte ich sogar als Erste auf die Laufstrecke wechseln, mit Berasategui im Nacken. Nach 5km liefen wir zusammen habe attakiert und jede hat versucht die Andere abzuhängen. Ein sehr hartes Rennen, das mir aber auch sehr viel Spass gemacht hat. Ich habe nach 13 Jahren Leistungsport viel gelernt, heute habe ich richtig Spass am sportlichen Wettkampf, aber nicht mehr das Gefühl andere schlegen zu MÜSSEN. Ich konzentriere mich ausschließlich auf meine Leistung, gute Technik, richtige Ernährung und lass mich nicht mehr durch andere Sportler oder äußere Umstände ablenken.
Leider habe ich mich beim Zieleinlauf als 2., nachdem ich den Schlusssprint verloren hatte erstmal als Verliererin gefĂĽhlt. Die Realität, dass Ivonne Van Vlerken, amtierende Weltrekorthalterin ca. 90sec nach mir ins Ziel kam und ich eine super Leistung gebracht hatte, kam ein paar Minuten später. Dass Berasatuegui nicht angehalten hat um ihre Zeitstrafe wegen Drafting abzusitzen verstehe ich nicht. Aber es war möglicherweise ein Vorteil fĂĽr mich, auch wenn sie mir das GefĂĽhl genommen hat als Siegerin durch’s Ziel zu laufen. Ich weiss nicht ob ich ohne sie am meiner Seite in der Lage gewesen wäre so schnell zu laufen und so Van Vlerken, die ja beim Laufen Zeit gut gemacht hat, hinter mir zu lassen.
Ich möchte den Organisatoren danken, die mit der Challenge Serie tolle Rennen organisieren. Positiv auch die Doping Tests direkt nach Zieleinlauf, bei Ironman immernoch nicht die Regen bei allen Rennen.
Jetzt freue ich mich auf den Rest der Saison, zunächst ein Rhein Neckar Cup Rennen, dann Ironman Cour d’Alene und auch weiterhin die Arbeit mit meinen Sportlern und Laufseminare, im Rahmen meiner Triathlonakademie.
Danke fuer’s Lesen, Katja Schumacher
Kategorie: Wettkampf | Noch keine Kommentare »
27. May 2009 von Ira
 
Nach der großen Hitze in Madrid kam dann alles doch ganz anders. Drei Tage vor dem Weltcup-Rennen habe ich mir eine Erkältung eingefangen. Bis kurz vor dem Rennen war ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt starten konnte. Dazu kam dann noch ein Wetter-Umschwung mit viel Regen, der den staubigen und harten Kurs in eine Schlamm-Piste verwandelte. Genau meine Lieblings-Bedingungen und ich war nur am Husten! Zum Glück konnte ich die Nacht vor dem Rennen gut schlafen. So entschied ich, doch an den Start zu gehen, um zu schauen, ob ich durchfahren kann um weitere Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln.

Nach der ersten langen Runde lag ich an Position elf und fühlte mich ganz ok. Auf der tiefen Strecke kam ich gut zurecht und ich konnte einigermaßen atmen. Also zog ich das Rennen durch. Nach vier zähen Runden konnte ich meinen elften Platz ins Ziel bringen. Das war bei den Umständen ziemlich ok und ich habe ich nur einen Platz in der Weltcup-Gesamtwertung verloren (von
3 auf 4). Jetzt darf ich erst mal wieder Antibiotika nehmen und mich auskurieren.

Die erst Hälfte der Weltcups liegt nun schon hinter mir und nun gilt es, die Form wieder neu aufzubauen, um bei der EM im Juli in Top-Form antreten zu können!
Viele GrĂĽsse
Irina Kalentieva
Kategorie: Wettkampf | Noch keine Kommentare »
26. May 2009 von Chris Breier
Â
Die Fahrt von Whitehorse/Yukon Canada bis Beaver Creek kurz vor der Alaska Grenze war ganz schön hart.
Anders als ich dachte, schaffte ich nur ca. 50 Km im Schnitt pro Tag und das mit MĂĽhe und Not…
Es ging die meiste Zeit immer nur Bergauf und ĂĽber einige hohe Pässe. Und das bei Temperaturen bis zu 25 Grad und ca. 31 Grad in der Sonne. Ich bin ja ganz froh das es nicht regnet aber nun bin ich völlig verbrannt im Gesicht, an den Händen und den FĂĽĂźen…
Etwas anderes das ich so nicht erwartet hätte ist das ich ewig mĂĽde bin und keine Tiefschlafphase mehr habe und in der Nacht wenigstens 8-12 mal aufwache und zwar durch dem Lärm der hier riesigen und sehr lauten LKWs, denn ich muss ja immer in der Nähe der StraĂźe ĂĽbernachten. Auch extrem starker Wind in der Nacht war ein Problem, denn ich dachte manches mal das mir das Zelt weg fliegt…
Nun werden manche sagen, kein Problem einfach Watte oder Ohrenstöpsel in die Ohren und schon ist es ruhig! Stimmt schon, aber da gibt es ein Problem und das heißt Bär, braun und schwarz, die möchte ich bitte nicht überhören wenn ich im Zelt liege. Einen Braunbären hatte ich schon im Camp, Gott sei Dank nicht am Zelt. Da ich nun langsam aus den höheren Lagen herauskomme und der Wald dichter wird, werden auch die Begegnungen mit Bären immer häufiger und ich muss aufpassen wo ich mein Zelt aufbaue und vor allem koche !

Aber zurĂĽck zum Trike…
Trikes sind immer etwas anstrengender zu fahren besonders am Berg, jedoch mit Anhänger und voller Reisebeladung sind sie an jedem Anstieg eine echte Plage.
Im Schnitt liege ich um die 3-5Km/h.an den Anstiegen und die sind hier zum Teil kilometerlang. Einige Abschnitte waren auch tiefer Schotter, das fĂĽhlte sich an wie als wenn ich im zähem Schlamm fahren wĂĽrde. Bergauf war das echt fast zu viel…

Ich wusste schon das die Reise nicht einfach wird, aber das sie so anstrengend wird hatte ich nicht erwartet! Ich glaube fest ohne meine 3-5 Gel Beutel und 2-3 mal am Tag die Amino-Produkte von AmSport wäre ich schon nach dem zweiten Tag am Ende gewesen. Mein kcal Verbrauch liegt um die 4000 pro Tag nach Angaben meines Sigma ROX 9 Fahrradcomputers und der berĂĽcksichtigt noch nicht einmal mein Trike & Gepäck…
 
Die Landschaft hier ist natĂĽrlich grandios und gewaltig. Nur richtig genieĂźen konnte ich sie irgendwie nicht denn dafĂĽr war das Fahren mit dem Trike viel zu anstrengend !
Ich hoffe aber das es mit der Zeit einfacher wird. Eines steht jedoch fest, die ĂĽber 4000 Km zur Ăśbung in Deutschland haben mich in keiner Weise auf die Gegebenheiten hier in Canada vorbereitet, dazu hätte ich schon in Bayern ĂĽben mĂĽssen und nicht bei mir im flachen NRW….
Na bin mal gespannt was da noch alles auf mich zu kommt !
Ach ja, ein sehr schönes Erlebnis hatte ich an einen See, nachts so gegen 3-4 Uhr heulten die Wölfe. Das war absolut super. Auch Bären Kojoten und Elche habe ich auf der Fahrt gesehen. Der Kojote lief sogar eine halbe Stunde neben mit her.
Bis bald vom Chris
Kategorie: Allgemein | Noch keine Kommentare »
25. May 2009 von Azz
Just returned home from 70.3 Austria and a good weekend of racing both for myself and the Magic sport food team.
After a few months not racing over the half ironman distance I forgot how sore your legs get the next day and found myself limping around everywhere today. The good thing is I know there are 2500 other people who feel exactly the same!
It was my first trip to Austria and about a five hour road trip from our base in Germany. As we had a tent at the expo we left on wednesday night so the boys could be set up and ready on Thursday. This gave me all the time in the world for some pre race preparation and I was hoping for a really big race. In the end I got a reasonable result coming across the line in fifth place. Macca got away with the race win by a narrow three seconds infront of Marino Vanhoenacker then a two minute gap to third fourth and fifth that were only separated by 20 sec!! Unfortunatly I was the one who came fifth after closing the gap down from almost two minutes I was beaten by 10sec!
I was happy with my performace in the race, though I was hoping for better, a few little mistakes and a massive pack on the bike meant everything didnt all go perfect but I am hoping that day won´t be to far away. Hopefully in a few weeks!
Congratulations to Sandra Wollenhurst in the womans race taking the win, awsome effort!
Cheers Aaron
Kategorie: Wettkampf | Noch keine Kommentare »
22. May 2009 von Timo Bracht
Magic Sport Food bald ein global Player? So könnte man meinen. Auf der Rückfahrt von meinem zweiten erfolgreichen Triathlon dieses Jahr begegnete mir das „Magic” Logo gleich zweimal.

Den Logos fehlte zwar noch die nötige Einheitlichkeit, doch war eine klare Handschrift schon zu erkennen. Auf Rückfragen der Geschäftsführung konnte mir leider noch keine genaueren Angaben gemacht werden. Aber gerade das Casino Geschäft scheint sehr lukrativ für die Zukunft zu sein. Gepaart mit der Power und dem Know How des Online Handels von Magic Sport Food bin ich schon gespannt auf die künftigen Werbepartner.

Gespräche mit einer deutschen Tennislegende, und DEM Vorbild meiner Jugend, der gegenwärtig für eine Online Poker Portal wirbt, konnten aber nicht bestätigt werden.
Ich bin gespannt wie es weitergeht und begnĂĽge mich vorerst einmal mit einer neuen Bestellung Power Bar Gums und Recovery Drink.
In diesem Sinne, Power on und viele GrĂĽĂźe
Timo Bracht
Kategorie: Allgemein | Noch keine Kommentare »
21. May 2009 von Ira
Â
Nach dem harten Race in Heubach ging es fuer mich am Dienstag gleich weiter zum naechsten Event. Wie fast jedes Jahr steht fuer die Mountainbiker der Weltcup in Madrid auf dem Programm. Das Rennen findet im Stadtpark Casa de Campo in der Naehe des Stadtzentrums statt. Der Kurs schlaengelt sich um die spaerliche Vegetation und nutzt jeden Huegel, um dem brettharten und mega-schnellen Kurs ein paar Schwierigkeiten zu verpassen. Die gibt es dann in Form von extrem steilen Rampen an der Grenze der Fahrbarkeit und durch das mediterrane Klima. Heute hatte es 32 Grad und keinen Schatten. Obwohl ich eigentlich ein Bergfloh bin, mag ich die Strecke. Es ist die einzige Bike-Strecke, bei der sich auch Gruppen zum Windschattenfahren bilden koennen. Das macht den Rennverlauf spannend. So mancher Ausreisser wurde so schon eingeholt und ich konnte schon mehrfach aufs Podium fahren.

Seit gestern trainiere ich mit meiner Freundin Vera Andreeva vom russ. Nationalteam auf der Strecke und teste verschiedene Reifen und Uebersetzungen. Zum Ausgleich geht es dann Nachmittags in den riesigen Malls in Madrid zum shoppen. Heute Nachmittag sind auch die Jungs vom Team angekommen und gleich geniesse ich noch eine Massage von meinem Masseur Werner.
Bis bald
Irina Kalentieva
Kategorie: Training | Noch keine Kommentare »
20. May 2009 von Rebecca Robisch
Â
Die Anreise nach Spanien hat schon recht caotisch begonnen. Nachdem mein VW Beatle mit 2 Radtaschen und 2 Deutschlandtaschen und Rucksäcken voll bis obenhin war, machten wir uns zu zweit auf den Weg zum Stuttgarter Flughafen. Das erste Unglück geschah, als wir durch mehrere Verfahrer (trotz Navi, oder gerade deshalb- ich fuhr fast bis Zentrum Stuttgart!) und Staus so viel Zeit verloren, dass wir eine Minute, bevor der Vorabend Check- In schloss, dort ankamen. Dank meiner Freundin, die schon früher dort war und die Dame am Schalter „bei Laune“ hielt durften wir auf den letzten Drücker doch noch einchecken. Das war auch gut so, wie sich später herausstellte. Übernachtet wurde in der Nähe des Flughafens bei meiner Freundin. Der Flieger ging früh morgens. Mit viel Reservezeit schipperten wir also am nächsten morgen los. Der nächste Zwischenfall war schon in Sicht, als wir kaum auf der Schnellstraße in einem Meer von Autos standen und nur millimeterweise vorankamen. Wir standen und standen und standen… bis unsere Reservezeit abgelaufen war- bis 30 min. vor Abflug. Dann ergriff der Vater meiner Freundin die Initiative und raste schließlich bis zum Terminal auf dem Standstreifen an Allen vorbei :-) Hätten wir nicht schon am Abend eingecheckt, dann hätten wir den Flieger nicht mehr erwischt. Wiedermal auf den letzten Drücker saßen wir heilfroh im Flugzeug- schlimmer kanns ja nicht mehr werden dachte ich…
Ohne weitere Zwischenfälle kamen wir im Hotel in Pontevedra an. Wie solls auch anders sein- dort erwartete uns die nächste Überraschung: ich hatte ein 3 er Zimmer mit Halbpension gebucht und bezahlt- an der Rezeption gab es abrer nur ein Einzelzimmer mit Vollpension auf meinen Namen! Ich kochte vor Wut…mit Händen und Füßen versuchte ich mit den Spaniern zu diskutieren- aber die wollen einen ja meistens gar nicht verstehen! Doch nach einigem hin und her konnte ich auch diese Hürde meistern.
Den Tag vor dem Rennen verbrachte ich mit Shoppen und Cafetrinken. So konnte ich die, ĂĽber Tage angestaute Spannung wieder ablassen.
Nun war es also so weit- ich wurde von prasselndem Regen geweckt -wie immer der erste Schock- Gedanke: Heute ist der Wettkampf, der zweite Schock: es schüttet wie aus Eimern und die Temperaturanzeige zeigt 7 Grad! Wer mich kennt, weiß dass das alles andere als optimal für mich „Sonnenkind“ ist! Mich graute schon vor die Tür zum Einlaufen zu gehen.
Unter meinen WK- Anzug zog ich ein langes Funktionsshirt an, aufs Rad klebte ich Handschuhe und in den Flaschenhalter stopfte ich die Regenjacke. Der Regen machte keine Anstalten aufzuhören und zu allem Übel hatte der Fluss auch nur 13 Grad.
Wie vorherzusehen, hatte ich schon beim Schwimmen Probleme mit der Kälte- alles war taub- doch ich schaffte es nach 1,5km aus dem Wasser zu klettern. Auf dem Rad zog ich sofort alles an, was ich vorbereitet hatte- das war meine Rettung! Leider hatte ich keine Hose angezogen- ich dachte meine Beine brechen ab vor Kälte ( aber wer hat denn schon mal einen Triathleten mit Hose im WK gesehen?) Ich befand mich nach dem Schwimmen in der 2 ten Gruppe, hinter den schnellsten Schwimmern- für die Verhältnisse war ich zufrieden! Beim Radeln hieß es für mich nur: durchkommen und nicht vom Rad fallen (nach einem kurzen Hagelschauer war ich mir dessen nicht mehr so sicher) Ich konnte keinen Druck machen, doch nach einigem Hadern mit meinem inneren Schweinehund quälte ich mich durch.
Als ich die Radschuhe auszog schossen mir Krämpfe in die Oberschenkel- ich schaute kurz nach meinen Zehen und war geschockt- kreideweiß, ohne Lebenszeichen. Dementsprechend lang dauerte es auch, bis ich meine Laufschuhe anbekam- die Zehen wollte einfach nicht in den Schuh. Schließlich lief ich einfach mit verkrüppelten Zehen los, was dann passiert ist weiß ich nicht mehr. Erst an dem dritten Laufkilometer kann ich mich wieder erinnern- ich legte an Tempo zu und überholte noch einige. Mit dem zweitbesten Laufsplit wurde ich schließlich Siebte. Die Schnellen Schwimmer hatten am Rad zu viel Zeit herausgefahren, sodass ich diese leider nicht mehr einsammeln konnte. Im Ziel war ich heilfroh angekommen zu sein und überlebt zu haben. Das war hardcore- schlimmer geht’s nimmer! Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese arktischen Bedingungen aushalte. Dafür blieb ich den ganzen restlichen Tag im warmen Bett. Und da bleibe ich auch bis zum nächsten Wettkampf- Gladbeck folgt in Kürze…
Arktische GrĂĽĂźe Rebecca
Fazit:
Luft: 7 Grad
Wasser: 13 Grad
Regen/ Hagel/ Wind
Kategorie: Wettkampf | Noch keine Kommentare »