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Deutscher Meister – Der Wahnsinn!

28. July 2009 von Stefan Schmid

Stefan Schmid - Deutscher Meister Mitteldistanz

Nach 118 Wettkampfkilometer habe ich es in Immenstadt geschafft. Deutscher Meister ĂĽber die Mitteldistanz!!!!
Unter die ersten 5 zu kommen habe ich mir schon ausgerechnet und mit einer Medaille spekuliert, aber den Titel? Naja nur erträumt :-)

Begonnen hat der Tag nicht vielversprechend. Um 8:30 Uhr waren die Bedingungen am Großen Alpsee widrige 14°C, Regen und windig. Oh je, ein Kälterennen würde mir gar nicht liegen, war mein einzigster Gedanke. Ein gutes hatte es, meinen deponierten Radbeutel konnte ich mir gut merken: Zwischen Matschloch und Dreckpfütze :-)
Nach dem 2km für mich durchschnittlichen Schwimmen im größten Wellenbecken der Alpen, kam ich als 38igster aus dem Wasser mit knapp über 4min Rückstand auf die Spitze. Gegen die Kälte und Nässe habe ich mich für Armlinge und ein gefaltetes und zusammengetackertes Geschirrtuch, um es unter das Top zu stecken entschieden. Es war zwar kühl dann auf dem Rad aber bin knapp dem frieren entgangen. Also optimal! Da ich wusste die Form stimmt und ich auf jeden Fall durchkommen musste, entschied ich mich mit Pannenflüssigkeit in den Schläuchen zu fahren plus noch Pumpe und Ersatzschlauch mitzunehmen. Mit Andi Wolpert ging ich dann zusammen auf die Radrunde. Jawoll! dachte ich, Andi hat mächtig Radruck und wo er ist, ist auf dem Rad vorne. Also orientierte ich mich an Ihm und wir wechselten uns bei der Aufholjagd ab. Andi habe ich es zu verdanken, dass ich auf den ersten Radkilometern nicht überzogen habe, denn ich war über motiviert und wollte gleich losprügeln…. „Locker, bleiben! Das Rennen ist noch lang und wir habe ein gutes Tempo.“ Natürlich hörte ich auf einen routinierten Langstreckler und Ironman. Am Ende der ersten von zwei Radrunden kam Andi leider in einer Abfahrt nicht ganz mit, weil er mit seinen Karbonfelgen wegen der Nässe kaum bremsen konnte (müsste man da dann eigentlich nicht schneller sein? :-) ). Da hatte ich großen Vorteil mit meinen Citec Felgen. Riesen Pech hatte Andi dann noch als er die Auffahrt zum Kalvarienberg verpasste und kurz falsch fuhr…. Da entschied ich mich nun alleine weiter zu fahren und startete die große Aufholjagd!!!!

Stefan Schmid - Deutscher Meister Mitteldistanz

Die folgenden 40km hab ich gehämmert wie ich es noch nie getan habe…. Es gab nur ein Ziel: Nach vorne! Als ich an die Gruppe rankam die Platz 7-14 inne hatten, fragte ich kurz ob Sie wissen, welchen Platz sie haben und wie weit es nach vorne ist und fuhr dann einfach gleich weiter :-) man, man hat das Spaß gemacht. Das war richtiges Zeitfahr feeling….
Ich wechselte dann als 6ter mit einem Rückstand von fast 4min auf den Führenden und ca. 1:30min auf Platz 2 zum 20km Laufen. Durch die 2 Wendpunkte hatte man die Abstände immer gut im Griff und so hatte ich bereits nach 4km Platz 2. Mit dem 3 Platzierten zusammen lief ich dann fast 14km lang ein sehr ordentliches Tempo. Nach der ersten von 2 Laufrunden betrug der Abstand noch ca. 2min. Da war mir klar. OK, hier geht’s jetzt nur noch darum, Platz 2 zu sichern! Mein Überlegungen waren, wann ich den Spurt anziehe um den 3ten loszuwerden…. Ich dacht da so an 1km vor Ziel. Als dann am letzten Wendepunkt der Führende nur noch so ca. 45sek weg war, war mir klar: Hier geht’s nicht mehr um Platz 2, hier geht es um den Titel!! So zog ich das Tempo bereits 3km vor Schluss an. Der letzte Kilometer verlief durch kleine enge Wege im Wald und plötzlich sah ich Ihn ca. 200m vor mir. Oh man, es sind noch weiss was ich noch 800m und da noch 200 aufzuholen das geht nicht…… 400m vor Ziel musst man über einen Grashügel. Als der Führende dort fast trüber geflogen wäre und beinahe Stürzte, wusste ich, dass er platt ist und ich jetzt alles rausholen muss, denn ich kann ihn noch holen!!!!!! Er bekam bereits im Stadion vom Veranstalter die übliche Kinder mit Luftballons um sich rum, die mit ihm in den Zielbereich einlaufen sollten…. Also musst ich durch die Kinder durch, um an ihm vorbei zu kommen :-) . Unter dem Jubel und Geschrei der durch das Herzschlagfinale aufgewühlten Zuschauer konnte ich dann 120m vor Ziel an ihm vorbei spurten und bei meiner ersten Triathlon Meisterschaft gleich mal den DM Titel einholen :-) !

Stefan Schmid - Deutscher Meister Mitteldistanz

Und dann hab ich endlich mal machen dürfen, was ich schon immer mal wollte: Eine Dusch-Spritzerei bei der Siegerehrung. Zwar hatte ich nur Sprudel parat, aber egal, Spaß hat es gemacht und Hauptsache war, dass alle schön nass wurden. Am meisten hat die Ina Reinders abbekommen :-) hehe….

Nächster Wettkampf wird dann in Wiesbaden der 70.3 Ironman sein. Bis jetzt hat mich der Veranstalter dort in die 4. Startgruppe gepackt und auch auf meine Anfrage letzte Woche mich nicht in die Erste stecken wollen. Ich hoffe der Titel jetzt gibt den Verantwortlichen noch mal zu denken und sie befördern mich in die Erste Startgruppe, damit ich mich auch Kopf an Kopf mit den Stars messen kann und wieder als „Pro-Hunter“ wie schon in Kraichgau unterwegs sein kann.

Frohes Training!

GrĂĽĂźe
Stefan

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Wieder Zweite beim Weltcup in Kanada

27. July 2009 von Ira

Irina Kalentieva Zweite beim Weltcup in Kanada 

Wie vor zwei Wochen bei der EM in Zoetermeer gelang mir heute wieder ein zweiter Platz. Bei ähnlich regnerischen Bedingungen wie in Holland war dieses Mal nur die Kandierin Catherine Pendrel schneller als ich. Sie konnte auf dem technisch extrem schweren Kurs in Mont Sainte Anne/Quebec (nächstes Jahr der WM-Kurs), ihren Heimvorteil voll ausspielen und sich so für die knappe Niederlage bei der Olympiade, bei der sie den vierten Platz erreichte „revanchieren“.

Tagelanger Regen hatte die anspruchsvolle Strecke in einigen extrem steilen Felspassagen beinahe unfahrbar gemacht und forderte von uns Fahrerinnen extrem viel Mut. Immer wieder stellte ich mir die entscheidende Frage – fahren oder schieben. Auch gab es am gefährlichsten Drop einen „chicken run“ – eine leichtere, aber längere Umfahrung. In der zweiten Runde gab es dann keine Wahl – Catherine war direkt vor mir und wollte die schwierige Variante fahren. Ich folgte ihr und sie stĂĽrzte direkt vor mir. So mussten wir beide vom Rad. Erst ab der dritten Runde ging es dann auch auf dem Bike…

Nach zwei von vier Runden bildete sich eine Spitzengruppe mit Pendrel, Nash, Koerber und mir. Der Rest des Feldes hatte schon einigen Rückstand. Pendrel drückte die aufgeweichten Anstiege mit brutaler Kraft hoch und konnte sich in der dritten Runde deutlich absetzten. Ich konnte nicht mehr mitgehen, aber wie in Südafrika den zweiten Platz sichern, mit dem ich sehr zufrieden bin. Bereits nächste Woche geht es ja nach Bromont, wo ich wieder versuchen werde, ganz oben aufs Treppchen zu fahren.

In der Weltcup-Gesamtwertung habe ich mich mit diesem Ergebnis um eine Position verbessert und liege nun an Rang drei hinter der Marga Fullana (21. Platz im Rennen) und der Elisabeth Osl (6. Platz im Rennen).

Eure, Irena Kalentieva

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Ein schwarzer Tag fĂĽr mich…

26. July 2009 von Wolpi

 Wolpi

Moin, letzten Samstag war ich in Immenstadt bei der DM Mittel am Start. Immenstadt gehört fĂĽr mich zu einem der schönsten Trias im SĂĽden Deutschlands. Anspruchsvolle Strecke (2/96/20), gut organisiert, und eben ein Rennen fĂĽr mich mit ordentlich Höhenmetern. Nur die Laufstrecke könnte fĂĽr mich etwas welliger sein, aber auch diese ist echt schön. So war ich nun schon zum 6. mal da.FĂĽr mich begann der Tag mit einem ganz ordentlichen Schwimmen mit 28:18min. FĂĽr die 2 Kilometer ganz Okay und es war im Wasser abgesehen von den Wellen auch ziemlich ruhig. Ich lag auf Platz 24 und das Rennen konnte los gehen. Ziemlich bald traf ich auf dem Rad auf Stefan Schmid vom Team Magic-Sportfood. Wir unterhielten uns kurz ĂĽber die Renngestaltung und zogen dann die erste Runde mit Druck, aber nicht mit Fullspeed durch. Wir haben schön Plätze gesammelt und es sah fĂĽr uns beide sehr gut aus. Wir fuhren sauber, immer mit Abstand, aber ein Kollege der eben mit Druck macht hilft schon. Die erste Runde war dann auch bald vorbei, es war kalt, regnete und der Wind blies in Böen teils recht heftig. Absolut nicht mein Wetter, aber ich hatte mir ne Jacke gegönnt, nach der Kälte von Roth 2008 habe ich dazugelernt ;-) .Stefan war zu allem entschlossen! An den Bergen wurde richtig hart gefahren, aber eben immer kontrolliert. Das Planet X Stealth ist schon der Hit! Auch am Berg flott.Mir passierten dann eingangs der zweiten Runde so einige Pannen, die einem eigentlich erfahrenen Athleten wie mir nicht passieren sollten… Erst mal fuhr mir ein Holländer mit seinem Motorrad mit Seitenwaagen in die Quere, ich musste fast anhalten und verlor dadurch paar Sekunden auf Stefan. Als nächstes donnerte ich dann an der Abzweigung zum Kalvarienberg vorbei, dies kostete mich sicher auch locker eine Minute. Nun, jetzt waren die Jungs, vor denen ich mir einen schönen Vorsprung erarbeitet hatte eben wieder dran. Nach der nächsten Abfahrt sah ich Stefan, der war jetzt schon saubere 40-50 Sekunden weg. Ich ärgerte mich ziemlich ĂĽber meine eigene Blödheit. Jetzt hatte ich mit 6 Jungs zu kämpfen, die nicht abzuschĂĽtteln waren und ich könnte eigentlich schon viel weiter sein. Am nächsten Anstieg nach Ettensberg konnte ich dann einige Plätze gut machen und auch paar Jungs abklopfen. Der Berg wurde jetzt schon richtig hart gefahren. Ich fĂĽhlte mich fantastisch und freute mich eigentlich schon aufs Laufen. Dann versaute mir ein Kampfrichter den Tag noch so richtig! Auf der Ebene machte ich mächtig Druck und sammelte weiter noch paar Fahrer ein. Leider waren die eben auch nicht zum trödeln hier und somit wurde es etwas enger. Ich fuhr eigentlich immer vorne, wollte ja Druck machen. Nachdem ich nun doch einmal von einem anderen Fahrer ĂĽberholt wurde passierte es. Ich war absolut der Meinung, dass mein Abstand zum Vordermann größer 10m war, deshalb machte ich mir auch keinerlei Gedanken ĂĽber das heranfahrende Motorrad. Kurzer Pfiff schwarze Karte und 4 Minuten Zeitstrafe waren die Folge. Der nette Kampfrichter hatte die Situation sicherlich 2 Sekunden begutachtet und völlig souverän eingeschätzt. Von hinten konnte Er die 10m ganz klar super abschätzen. Diskussionen sind hier ja zwecklos und wenn nicht mal kurz angezeigt wird, dass er den Abstand als kritisch einschätzt, ist es eben in seiner Macht. Nun, das war dann mein Rennen. Hätte ich einen Einbruch gehabt oder einen PlattfuĂź wäre die Welt fĂĽr mich in Ordnung gewesen, aber eine meiner Meinung nach absolut unfaire Beurteilung der Situation und diese WillkĂĽr eine 120kg Mannes auf dem RĂĽcksitz eines Motorrades sind schon super. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an den netten Kampfrichter des BTVs!Die Jungs die mich kennen und schon mit und gegen mich gefahren sind wissen auch, dass ich kein Lutscher bin. Ich habe die Lutscherei nicht nötig und hasse diese. Ich bin ein Freund des Durchgreifens der Kampfrichter, aber eben mit MaĂź und Ziel. Was man da bei anderen Rennen sieht und wie jetzt hier gehandelt wurde ist fĂĽr mich unverständlich… Genauso kann ich es nicht verstehen, dass ein in FĂĽhrung liegender Athlet eben mit einem Platten ausscheidet, Athleten wegen Hilfe auf dem Rad disqualifiziert werden und andererseits Kampfrichter dann einer Athletin den Reifen wechseln. Wo ist denn hier das Reglement und die Gleichbehandlung? Entweder oder!Nun gut, ich habe brav die 4 Minuten abgesessen, bin dann bis zum Wechsel geradelt und habe den Lauf hinter mich gebracht. Meine Frau und ein paar mit angereiste Fans haben mich noch angefeuert, aber ich hatte einfach keinen Bock mehr. Mein Rennen endete fĂĽr mich eigentlich schon deutlich vorher. Die 20km bin ich immerhin noch in 1:17h gelaufen, aber ich hatte null Biss und auch keinerlei BedĂĽrfnis noch um paar Plätze zu kämpfen. Am Ende steht jetzt ein 17. Gesamtrang und eine Wut im Bauch, die bis heute noch nicht ganz abgeklungen ist. Eine Top 10 wäre sicher fĂĽr mich drin gewesen und eventuell auch noch mehr… Nun, es kann nach diesem schwarzen Tag nur besser werden!Meine besten GlĂĽckwĂĽnsche gehen natĂĽrlich an Stefan! Der hat ein super Ding rausgehauen und das Rennen gewonnen. Mit einem top Lauf von 1:11h dĂĽpierte er seine Konkurrenz beeindruckend und konnte im Zielsprint das Rennen gewinnen. GRATULATION STEFAN!

Ride on

Andy  

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On the move again

23. July 2009 von Azz

 gliding-3.jpg

Today I was back in the air and edging closer and closer to home. I’m on my way to Malaysia for what was meant to be two hard weeks of racing that has now turned into a pure holiday with my girlfriend after both races I had planned were cancelled.

This isn’t all bad though, it has actually worked out quite well. I was planning on having a two week break after both the races before some solid preparation into the World Long Course Champs in October so now its just moved forward a couple of weeks.

My two and a half months in Germany was great. Thanks to everyone from the club that made me feel welcome once again and made the trip very enjoyable, especially my new adopted family on the other side of the world who have done everything for me!

Our final club race was on the weekend in the Black Forest. In some pretty rough conditions to say the least. As a team we slipped back to third place for the overall series but it was a huge step forward from last year where we finished close to last. I’m sure over the next couple of years there will be a lot more improvement from our team and you’ll see us closer to the top.

I managed to finish second again behind Sebastian Kienle and Luke finished just out of the top 10, one week after doing an 8:13 Ironman!, which is really impressive.

The next two weeks is a total break for me and catching up on things that I haven’t been able to do while training. My girlfriend is making sure we fit plenty of shopping in and we’re hoping to do some adventuring around Malaysia.

So for now it’s back to the pool!!

Cheers, Aaron

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A MAGIC DAY – Sandra Wallenhorst

21. July 2009 von Sandra Wallenhorst

Sandra Wallenhorst Europameisterin 
Bild: ASI Photo

Und ein dickes Dankeschön an Magic-Sportfood.de.
War das ein Tag! Zwei Wochen ist es jetzt her seit meinem Sieg bei den Ironman European Championship in Frankfurt. War ganz schön hart, aber am Ende unglaublich schön. Dafür haben auch die vielen tausend Zuschauer gesorgt, die die Strecke säumten und uns Athleten pushten. An einigen Stellen haben sie mir tatsächlich Tränen in die Augen getrieben. Insbesondere im Zielkanal. Sensationell! Vielen Dank euch allen dafür.

So langsam setzt jetzt auch die Erholung wieder ein. Also eigentlich geht ja das Training schon wieder los. Nach zwei ruhigen Wochen ohne Trainingsplan fängt in dieser Woche die Vorbereitung auf Hawaii an. Das nächste große Event.
Apropos Hawaii… ich schwing mich jetzt mal besser auf mein Radl. Es hat gerade aufgehört zu regnen. Und die Konkurrenz schläft nicht – wie ich eindrucksvoll am vergangenen Wochenende in Roth miterleben durfte.

Euch allen, die ihr auch diesen wunderbaren Sport betreibt, wĂĽnsche ich noch eine erfolgreiche, verletzungsfreie Saison und viel SpaĂź beim Training!

Liebe GrĂĽĂźe,
Eure Sandra

www.sandrawallenhorst.de

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TONI LEANDER UNGER

21. July 2009 von ungerman

Daniel Unger stolzer Papa 

Seit Dienstag um 7:09 Uhr ist der neue kleine Erdenbürger endlich da! Mit einem kurzen Seufzer und anschließend einem weithin vernehmbaren Gebrüll hat er dieser Welt „ Hallo“ gesagt.
Mit 52 cm Größe und 3230 Gramm Gewicht ist der kleine Wonnenproppen mit idealen Vorraussetzungen in sein groĂźes Abenteuer Leben gestartet! Seine ersten Tage bestehen gewissermaĂźen auch aus einem Triathlon: Mampfen, Schlafen, Windel fĂĽllen – ununterbrochen!

Es ist ein unglaubliches Gefühl dieses kleine, süße Person im Arm zu halten! Wie steht so schön unter einem Bild auf der Säuglingsstation:

Ein bisschen Mama, ein bisschen Papa und ganz viel Wunder!

Sportwissenschaftlich war meine unmittelbare Vorbereitung in dieser Woche auf das DTL Finale beim Hansgrohe Triathlon in Offenburg unter BerĂĽcksichtigung der Umstände sicherlich nicht optimal… Aber es wird interessant sein, was ein riesiger Berg an GlĂĽckshormonen zur sportlichen Leistung beitragen kann ;-)
Samstag 18:30 Uhr werde ich es erfahren – und erzähl Euch wie es sich angefĂĽhlt hat…

Auf bald

Daddy Unger

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Magic Sportfood Staffel beim Challenge Roth

21. July 2009 von Katja Schumacher

Simone Maissenbacher, Lisa Ritter und Katja Schumacher 

Ziel erreicht: Weltrekord, nur eine war schneller: Chrissie Wellington.
Vor 6 Jahren bin ich in Roth schon einmal in einer Staffel gestartet und es hat sehr viel Spass gemacht, damals war es eine „Just for fun“-Staffel. Als Steffen, der Gründer von Magic Sportfood, mich vor ein paar Wochen anrief auf der Suche nach einem 2:30h-Marathonläufer für seine Männerstaffel, habe ich sofort wieder Feuer gefangen und Steffen hat auch, spontan wie er ist, sofort zugestimmt eine Frauenstaffel zu unterstuetzen. Nur schnell sollte sie sein. Also hab ich mich an’s Telefon gehängt und von Dieter Baumann ueber Petra Dallmann alle Kontakte in Bewegung gesetzt.
Kurz gesagt, wir haben eine schnelle Staffel zusammenbekommen, am Schluss fühlte ich mich als einzige Triathletin, als NICHT-Spezialistin irgendwie etwas wie der Klotz am Bein. Ziel war eine neue Weltrekordzeit für Damen-Staffeln beim Ironman, die schnellste mir bekannte Zeit stammt aus Roth 2007 mit 8:55. Wir haben ausgerechnet, dass Lisa unter 50min Schwimmen können sollte. Als Zugpferd von Norman bei jedem Schwimmtraining (und der war 48min geschwommen), sollte das gut drin sein. Vergessen hatten wir, dass sie durch über 200 Staffelstarter der ersten Gruppe schwimmen musste. Denn wir waren in der 2. Startgruppe, die 5min nach der 1. gestartet ist
Meine Erwartungen waren eine Zeit um die 5h, ich war vor 6 Jahren 4:59h gefahren, in dem Jahr, in dem ich dann in Frankfurt 4:51h gefahren bin und das Rennen gewann. Das Material ist besser geworden, aber ich war mir nicht sicher, ob ich bei reduziertem Training in diesem Jahr über die lange Strecke noch so schnell sein könnte. Trotzdem war der Plan so um 14:30Uhr nach 5:50min an Simone zum Laufen zu übergeben. Und genau das habe ich auch getan. Nach einer Schwimmzeit von 50:46min einem Sprintwechsel von 1:43min (Lisa ist wirklich an allen vorbeigeflogen und hat dann fast vergessen, dass sie mir ja noch den Chip geben muss :-) und einer für mich sehr zufriedenstellenden Radzeit von 4:56h war ich so ziemlich genau zur geplanten Zeit in Roth. Es war wieder ein unglaubliches Erlebnis, nach 8 Jahren „Roth-Pause“ bin ich froh festzustellen: Roth ist immernoch das Stimmungsrennen Nummer 1. Der Solarer Berg wie vor Jahren ein Gänse hauterlebnis und beim Zieleinlauf in Roth kamen für mich Erinnerungen an 1998 hoch, meinen ersten Ironmansieg. Ein unbeschreibliches Erlebniss!!! Vielen Dank an all die freiwilligen Helfer, tollen Zuschauer und die Organisation um die Familie Walchshoefer. Ihr lasst Sportlerträume wahr werden!
Simone lief eine super Zeit von 2:47h, obwohl sie wohl sie zweimal fast mit entgegenkommenden Triathleten kollidiert wäre und viele, viele Schlangenlinien laufen musste. Dadurch, dass wir 2h später gestartet sind, waren natürlich zu dem Zeitpunkt schon viele Triathleten auf der Strecke, manche sind wohl auch nicht mehr ganz so geradeaus gelaufen, kein Wunder nach 180km auf dem Rad. Simone, die reine Läuferin, hat zum erstem Mal Triathlonluft geschnuppert und auch gleich gemeint: „Jetzt muss ich Schwimmen lernen. Laufen kann ich ja schon und das Radfahren kann man trainieren.“ Die Schwimmbrille wurde gleich am nächsten Tag bei Magic Sportfood erstanden. Also Simone, jetzt sehen wir Dich dann wohl bald mal bei einem Triathlon. Ich wuesste einen Schwimmtrainer für Dich. Da habe ich dann jetzt schon Angst, bei einer 10km Bestzeit von unter 35min muss ich mich warm anziehen :-) .
Also wir haben die Weltbestzeit von 8:55h für Damen-Staffeln jetzt auf 8:37:58h verbessert. Vielleicht stelle ich im nächsten Jahr mal eine Staffel von Spezialistinnen zusammen, dann sollte es doch möglich sein Chrissies 8:31h zu knacken. Glückwunsch an alle an dieser Stelle. Die Leistungen in diesem Jahr waren wirklich beeindruckend. Ich war diesmal heilfroh, nach dem Radfahren aufhören zu dürfen.

Team Magic Sportfood

Triathlon Woche in Roth:

Ich war schon Donnerstag angereist, um am Magic Sportfood Stand für Newton Schuhe und natürlich auch anderes als Beraterin zur Verfügung zu stehen. Am Magic Sportfood Stand erlebt man so Einiges, von Spanferkelessen und IronMike, der nach einer Wette auf einem Damenrad gestartet ist, und es schauen auch so ziemlich alle Pro’s mal vorbei. Ein schönes Wiedersehen mit vielen Freunden aus der ganzen Welt.

Ironmaik mit seinem Damenrad

Das Rennen aus nächster Nähe zu erleben war sehr interessant, auch wenn ich beim Zieleinlauf der Männer und Chrissie noch kaputt von meinen 180km’s in der Wechselzone lag. Die Zeiten sind unglaublich und trotzdem glaube ich, dass auch diese Rekorde wieder gebrochen werden. Besonders die Leistungexplosion bei den Frauen kommt für mich nicht ganz so unerwartet.
Die Sportwissenschaft hat schon vor Jahren vorhergesagt, dass Frauen besonders in Ausdauersportarten enorm aufholen werden.
Es gibt international mittlerweile mehr Profisportlerinnen, die sich zu 100% auf den Sport konzentrieren können. Dadurch sind die Trainingsbedingungen natürlich viel besser, denn man kann sich immer da aufhalten, wo die Trainingsbedingungen optimal sind. Leider hinken wir in Deutschland da etwas hinterher, wir haben viele Männer, die optimale Unterstützung erfahren und kaum Frauen. Das ist auch der Grund, warum wir so viele Männer aus Deutschland in der Triathlon-Weltspitze haben und so gut wie keine Frauen. Bei einem Sport mit einem so enorm hohen Trainingsaufwand sind Leistungen im Weltklassebereich nebenher nicht möglich.
Der 2. Grund ist besser gesteuertes Training und Material. Triathlon ist ein relativ junger Sport, meine Generation hat noch sehr viel ausprobiert, jetzt können wir diese Erfahrungen weitergeben. Auch die Sportwissenschaft hat mittlerweile den Langstrecken-Triathlon entdeckt und wenn man die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit Erfahrung kombiniert, wird viel gezielter trainiert. Die Ernährung hat in den letzten 2 Jahren einen enormen Sprung gemacht. Es gibt zum Beispiel Untersuchungen zu Einfachzucker und Eiweiß in Wettkampf- und Trainingsphasen. Dies schafft Möglichkeiten, über die Ernährung die Regeneration zu verbessern und im Wettkampf die Leistungsfähigkeit über 8-10 Stunden auf einem extrem hohen Niveau zu halten. Wir gehen in den Windkanal, lassen die Aerodynamik optimieren. Es gibt Entwicklungen in der Lauftechnik und im Laufschuhbereich. All diese und noch viele weitere Elemente werden in den nächsten Jahren die Leistungsgrenzen im Langstreckentriathlon noch viel weiter nach oben schrauben.
Ein weiterer Grund für die enormen Steigerungen der Frauen im Ironman sind Trainingsgruppen, die sich in den letzten Jahren gebildet haben. Jeden Tag Trainingspartner zu haben und sich so gegenseitig anzugspornen, macht jedes Training für alle besser. Wenn dann der Trainer oder die Trainerin in der Lage ist, trotzdem individuell abzustimmen, was für den Einzelnen gut ist, dann hat man die optimalen Trainingsbedingungen im Hochleistungsbereich. In anderen Sportarten gibt es so was durch Stützpunkte und Verbände ja schon seit Jahren. Langstrecken-Triathleten waren da ziemlich auf sich allein gestellt.
Chrissie Wellington ist sicher ein Ausnahmetalent und ich denke, sie wird in den nächsten 2 Jahren so ziemlich unschlagbar sein. Aber dann wird es wieder eine neue Generation geben, die auch die Leistungen, die wir momentan sehen ,angreifen wird. Triathlon ist ein junger Sport und ich freue mich darauf, die weitere Leistungsentwicklung mitzuerleben und mitzubegleiten. Meine Traum ist, im Rahmen meiner Triathlonakademie junge Sportler und Sportlerinnen zu begeistern, in ihrer Entwicklung zu unterstützen und an ihr sportliches Potential heranzuführen. Besonders wichtig ist mir aber Spass am Sport und zu vermitteln und ich wünsche mir für alle meine Sportler, dass Triathlon zu einem positiven, Lebenswegleitenden Erlebnis wird.

Bis bald, Katja Schumacher

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Wieder Vize-Europameisterin!

21. July 2009 von Ira

 Irina Kalentieva wieder Vize-Europameisterin!

Die Europameisterschaft im niederländischen Zoetermeer am vergangenen Wochenende war wieder ein groĂźer Erfolg fĂĽr mich. Nach fast zwei Stunden Schlammschlacht konnte ich mir – wie in 2007 und 2008 – wieder die Silbermedaille holen. Zum Sieg hat es am Ende leider nicht ganz gereicht, aber mit meiner Form bin ich dennoch sehr zufrieden.

Entscheidend waren auf dem für Mountainbike-Rennen untypischen Kurs mit vielen Richtungswechseln und kurzen, aber steilen Anstiegen vor allem die Reifen. Ich habe auf eine schnelle Variante am Hinterrad gesetzt, die im Rennverlauf, mit immer stärker werdendem Regen, letztlich nicht die optimale Wahl war. So musste ich in den letzen Runden die steilen Anstiege laufen und konnte der späteren Siegerin Maja Wlosczowska nicht mehr ganz folgen.

Irina Kalentieva - die volle Schlammschlacht

Im Rennverlauf bildete sich schon nach zwei Runden eine Spitzengruppe mit den starken Polinnen, Marga Fullana und mir. Nachdem wir uns ĂĽber einige Runden belauert hatten, wurden in der fĂĽnften von sechs Runden an den steilen Rampen einige Angriffe gestartet. Als erste fiel diesen Attacken Marga Fullana zum Opfer. Dann musste Anna Szafraniec abreiĂźen lassen und sofort setzte Maja nach. Sabine und ich verloren sofort einige Meter. In der letzten Runde startete ich dann noch mal einen Angriff und konnte mich von ihr absetzen. So konnte ich meine zweite Position sicher ins Ziel bringen.

Der Rennverlauf stimmt mich fĂĽr die kommenden Weltcups hoffnungsvoll. Mein zweiter Grundlagenblock zeigt jetzt seine Wirkung und ich denke, dass ich fĂĽr Kanada wieder meine Top-Form erreichen kann.

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Es geht Berg auf!

21. July 2009 von Heidi Jesberger

Heidi Jesberger mit Mannschaft 

Endlich konnte ich wieder etwas Wettkampfluft schnuppern.
Beim Challenge in Roth startete ich zusammen mit Kathrin Paetzold und Stefan Dechet in einer Mixed Staffel.
Die Atmosphäre in Roth war wie immer unglaublich schön. Mir wurde wieder richtig bewusst, wie toll es ist Triathlon machen zu können.
Laut Medienberichten waren ca. 180 000 Zuschauer an der Strecke.
Ich war als Schwimmerin unterwegs und legte die 3,8 km in einer Zeit von 55:53 min zurĂĽck.
Mit dieser Leistung bin ich sehr zufrieden.
Leider wurde Kathrin bei km 90 in einen unglücklichen Sturz verwickelt. Ein erschöpfter Athlet fuhr einen gewaltigen Schlenker und riss sie mit vom Rad. Gott sei dank kam sie mit einigen Schürfungen davon. Ihr Schalthebel überlebte diesen Sturz aber nicht, so dass sie nur noch mit großen Gängen den 2. Teil des Rennens zurücklegen konnte.
Hier zeigte sich wirklich ihr Kämpferherz, denn viele hätten in einer solchen Situation aufgegeben.
Unser Läufer Stefan blieb mit 3:39 h zwar unter seinen eigenen Erwartungen, dennoch waren wir mit einem 7. Gesamtplatz bei den Trophy- Staffeln zufrieden.

Heidi Jesberger, mit Schwester und Timo Bracht, mit FamilyVor 4 Wochen konnte ich wieder langsam mein Lauftraining aufnehmen.
Ich muss zwar noch vorsichtig sein und darf die Umfänge nicht zu schnell erhöhen, doch ich bin wieder im Kommen!
Es ist unglaublich schön, wieder alles trainieren zu können und zu spüren, wie die Form langsam zurückkommt.
Vielen lieben Dank an dieser Stelle an alle, die mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind, die mich mental und körperlich wieder aufgebaut haben, Zeit und Energie in mich investiert haben. Es tut so gut, wenn man so viel Zuspruch und Hilfe bekommt.
Vielen herzlichen Dank auch an meine Sponsoren, die alle zu mir gehalten haben, was in der heutigen Zeit ganz und gar nicht selbstverständlich ist!

Wenn es weiter so aufwärts geht, werde ich Anfang August wieder meinen ersten Triathlon bestreiten können!
Liebe GrĂĽĂźe
Heidi Jesberger

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Timo Bracht: Hello again

17. July 2009 von Magic

Servus Zusammen, herzliche GrĂĽĂźe und tausend Dank an Alle die mir die Daumen gedrĂĽckt haben. Ja es ist vollbracht, ich habe den Ironman in Frankfurt gerockt, Macca und co. die Hacken gezeigt und jetzt erst einmal richtig platt.

Timo Bracht Foto: Rauschendörfer

Zum Rennen selbst muss ich nicht mehr viel erzählen, dank TV und multimedialer Triathlon Berichterstattung kann man zu genügend Action sehen. An Alle die selbst gestartet sind meinen herzlichen Glückwunsch und für alle die sich schon angemeldet haben für eine der großen Langdistanzen im nächsten Jahr schon einmal „Gutes Training und Organisation“ für die nächsten Monate.

Timo Bracht Foto: Ingo Kutsche

Wie geht es nun weiter? Getreu dem Motto „Nach dem Triathlon ist vor dem Triathlon“ probiere ich jetzt wieder einigermaßen zurück ins Training zu finden.
Aufgelockert mit einem Besuch beim Rother Challenge letztes Wochenende. Und ich muss jetzt wirklich das Team von Magic Sport Food loben, innerhalb so kurzer Zeit am Markt eines der größten Triathlon Rennen auf der Welt logistisch mit genügend „Powerfood“ auszustatten ist schon eine Meisterleistung. – Chapèu

In diesem Sinne, Power On, alles Gute fĂĽr die weitere Saison.

Beste GrĂĽĂźe Timo

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