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Endlich ist es soweit, ab nach Kona zur Ironman Weltmeisterschaft

29. September 2009 von Timo Bracht

Time is runninig, eben noch mitten in der Sommersaison in Deutschland und morgen wartet schon der Flug nach Hawaii. Der August verging wieder wie im Flug, und die letzten Trainingslager liefen auch perfekt. Ein kurzer Zwischenstopp bei den Triathlonrennen in Viernheim und Crailsheim bestätigten meine gute Verfassung.
Viele fragen mich so kurz vor dem Abflug natĂĽrlich nach der Form, und ganz ehrlich sie passt, ich bin optimistisch und werde auf Hawaii voll angreifen.
Mitten im Kofferpacken habe ich noch ein paar Bilder gemacht, ihr seht einen kleinen Ausschnitt von dem Material, das ich mitnehmen werde.
Viele GrĂĽĂźe und alles Gute, Timo

Timo Bracht

Blue Seventy Pointzeros, Sauconys (im WK laufe ich den Fastwitch), Power Bar Gels, Bars+Aminos, Aero Helm (ja, CE Norm), Caps Getränk, Schlauch mit 80er Ventillänge, Conti 4000er S und RS….

Timo Bracht

Mein Giant Trinity Advanced SL, neu aufgebaut von meinem Mechaniker Heiko, rollt ohne Ende und wartet sehnsüchtig auf die Bekanntschaft mit dem Queen K Highway… Bei wenig Wind sind die TT Laufräder im Einsatz, hinten sowieso immer. Vorne habe ich bei viel Wind eine neue, pfeilschnelle Alternative, das neue Xentis Squad 5.8 (Auf dem Bild hinten noch ein Squad 4.2 zu sehen)

Timo Bracht

Das neue Vorderrad von Xentis mit 5.8 er Felgenhöhe und 19 Messerspeichen.

Timo Bracht

In letzter Zeit bin ich im Training des Öfteren bei schnellen Einheiten ins Fliegen gekommen, lag vielleicht an der aus Lanzarote importierten Kakerlake an meinem Tretlager. Die ist von der Hitze und dem Sand schön mumifiziert worden und klebt bombenfest am Rahmen. Wenn sie Hawaii überlebt kommt sie in den Cocktail nach dem Rennen…

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Erfolgreicher Weltcup-Abschluss

21. September 2009 von Magic

 Guido Tschugg - Bild: Hoshi Yoshida

Schladming/AUT: Am vergangenen Wochenende ging es fĂĽr den Ameranger MTB-Pro Guido Tschugg vom GHOST A.T.G. Team beim Four-Cross Weltcup-Finale 2009 im Ă–sterreichischen Schladming noch einmal heiss her.

Leider hatten der GHOST-Pilot in der bisherigen Rennsaison das Glück nicht auf ihrer Seite. Seine Top-Platzierugen in den einzelnen Qualifikationsläufen belegten jedoch stets, dass er das Zeug zum Gewinnen hatte – aber beim 4X-Racing spielen neben dem eigenen Können auch die jeweiligen Gegner eine große Rolle, da letztlich jeder gewinnen will und Stürze, Kollisionen, sowie technische Defekte das vorzeitige Aus bedeuten können.

Beim letzten Weltcup der Saison platzte dann endlich der Knoten:

Guido Tschugg - Bild: Hoshi Yoshida

Auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke zeigte Tschugg mit seinem Ghost-Hardtail-Bike wo seine Stärken liegen:

Da die Startgerade ziemlich kurz war und gleich in eine sehr enge Steilkurve mĂĽndete, war es wichtig, eine gute Platzierung im Qualifikationslauf zu belegen, um sich so in den einzelnen Heats einen Startplatz von der vorteilhafteren Innenbahn zu sichern.

Mit seinem 6. Platz in der Quali marschierte
Tschugg Lauf für Lauf durch, bis er schließlich im Halbfinale auf den amtierenden Weltmeister und derzeit Weltcup-Führenden Jared Graves (AUS), den Franzosen Saladini und den Engländer Dan Atherton traf.

Guido Tschugg - Bild: Hoshi Yoshida

Bereits in der ersten Kurve ging es extrem eng her, so dass Tschugg zurückstecken musste, um einen Sturz zu vermeiden. In vierter Position holte er sich durch einen Sprint vor dem Wiesenstück zwar noch den Engländer Atherton, letztlich reichte es jedoch nicht, um in’s Finale einzuziehen. Im kleinen Finale bestätigte er dann seine starke Leistung vom Vortag und belgegte analog zu seinem Quali-Ergebnis Platz 6.

Guido Tschugg - Bild: Hoshi Yoshida

Mit diesem Standing sicherte sich der Red Bull Sportler Platz 10 in der Weltcup-Gesamtwertung 2009. Somit hat Tschugg einmal mehr bewiesen, dass er zu den Top Fourcross-Sportlern der Welt gehört.

Bei www.freecaster.tv kann man die Highlights des vergangenen Wochenendes noch einmal Revue passieren lassen.

Darüber hinaus wurde der Vize-Weltcupsieger aus 2008 das ganze Weltcup-Wochenende über von einem Red Bull Kamerateam begleitet, um den interessierten Fans auch mal einen Blick hinter die Kulissen des Wettkampfsports und Profi-Daseins zu geben. Hintergründe zur Person Guido Tschugg, das Wettkampf-Geschehen, Vorbereitung, Training, sowie Rennverlauf werden bereits Ende dieses Monats im Fernsehen ausgestrahlt (nähere Info’s folgen).

Mit dem Abschluss des Gesamtweltcups ist die Saison für Guido Tschugg allerdings noch nicht zu Ende. Am 10. Oktober wird er nämlich mit seinem GHOST Bike beim Red Bull Road-Rage in Moritzberg an den Start gehen

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Sturzpech beim Weltcup in Champery

18. September 2009 von Ira

 Irina Kalentieva

Nur eine Woche nach der WM in Australien stand am Wochenende bereits wieder ein Weltcup in Europa auf dem Programm. Es ging nach Champery im schweizerischen Wallis, ein Skiort der Region Portes du Soleil auf 1050m Höhe. Dort wird 2011 die WM ausgetragen. Die Strecke ist entsprechend hart, steil und technisch mit vielen Wurzeln. Ich kannte sie bereits vom Weltcup in 2007 und wusste, dass es nach der langen Reise nicht so einfach werden würde. Am Donnerstag bin ich nach meiner Weltreise direkt von Zürich angereist und hatte ganz schön mit dem Jetlag zu kämpfen und fühlte mich auch so müde von der WM. Dort hatte ich 200% für den Titel gegeben.

Der Start ins Rennen war brutal hart fĂĽr mich, die Beine machten zu und ich wurde erst mal nach hinten durchgereicht. Nach einer Runde ging es dann besser und ich konnte mich schön nach vorn arbeiten. Anfangs der zweiten Runde passierte es dann – das Hinterrad ging bei einer Querwurzel komplett weg und ich krachte mit dem Knie voll auf einen Baumstumpf. Es tat höllisch weh und ich spĂĽrte mein Knie nicht mehr richtig. Ich probierte noch ein paar Meter zu fahren, aber es ging einfach nicht. So musste ich mein erstes Rennen im Regenbogentrikot leider vorzeitig beenden und zur Kontrolle ins Krankenhaus. Zum GlĂĽck ist nichts Schlimmeres passiert. Wahrscheinlich bin ich auf eine Sehne gefallen, die das taube GefĂĽhl im Bein verursacht hat.

Jetzt muss ich mich schön ausruhen, damit ich am Wochenende beim Weltcup-Finale an den Start gehen kann. Der Gesamtsieg ist nun zwar nicht mehr zu erreichen, aber aufs Podium möchte ich es schon noch schaffen.

GrĂĽĂźe, Ira

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Cologne 226

14. September 2009 von Drags

Ist schon 5 tage seit den Cologne 226 Irondistanz rennen. Ja, ich wollte eigentlich den mitteldistanz machen aber dann ein tag vorher hat ich vor verschiedenen grunden gewechselt.. ist schon ein besonderes gefuhl in einem irondistanz zu started ohne vorbereiten und ohne dass es schon in kopf ist die letzten pahr monaten… komisch… Sonntag ist die wecker gegangen am 4 uhr oder so und lag ich da denken ‘was habe ich jetzt gemacht…’ so hat ich meine sachen gesamelt und zu den see gefahren. Muss ich auch noch zugeben dass zeit Challenge Roth hat ich fast 4 wochen ohne training und hat ich auf andere sachen konzentriert…. … und war ziemlich viel unterwegs.. AUF JEDENFALL… gings am anfang ganz gut und konnt SEHR locker in die spitzen schwimm gruppe paddeln.. .. hat ich ein bissien gas geben die letzten 500m und kam ich als 3. aus den wasser und dann gleich auf den rad hat ein gutes gevoel. Nach 17km hat Heiko Tewes mich eingeholt und dan nach 25km hatten wir den Fuehrenden Daene eingholt. Dann ging richtg los.. nach 70km hat ich Heiko fahren lassen weil es war schon hart und hat ich eigenlich kein angst um ihm zu holen beim laufen (ich bin 30min schneller als ihm gelaufen in Roth). Dann am 120 oder so ist einen Cannon vorbei geshossen mit Sebastian am arsch.. hat ich gedacht.. macht King Kienle einen lustiges spiel!?!?! Wer war das?!?! Dann gings nocht schlechter.. Der Daene war die ganzen letzten 100km hinter mir mit etwa 50m abstand, dann kam er irgendwann in mir vorbei und gleich war eine Kampfrichter da mit Straffkarte!!! Ich habe ihn gefragt wo sein stoppuhr war weil ich darf 15 sec bis ich aus den draft zone bin und nicht 2 sec!!!! Hat er mir erzahlt ist wurst und wir sind die ganzen zeit zusammen gefahren…. you kidding me.. dann ist er vorgefahren und hat die arme daene auch eine straffe gegeben!!! gibts nicht oder?!?!? Der war die ganzen zeit fast in ein ander postleitzahl!!
On the Run
Anyway.. zu den lauf.. ich war dann nach den zeitstraffe 6. oder 7. platz. Ich habe gedacht ich schaffs noch vorne zu kommen aber dann schon nach 10km habe ich meinen meinung geandert.. hat ich so eine schwachen gevoel und glaubte ich schaff’s nicht mehr in ziel zu komme.. irgendwie dann drank ich viel cola und koente noch den 3 platzierte holen und den platz behalten.
zo.. am ende hat ich chance gespielt.. ich koennte das ding gewinnen und obwohl mein fitness war nicht so gut war ich trotzt zeitstraffe 10min hinter die ersten… ein bissien pech und ein bissien schlechte beine…
3rd
ABER ES GEHT WEITER!!!! Ich habe mich sehr schnell regeneriert und habe ein bissien locker trainiert die woche schon!! so.. ich mach weiter und bin in Barcelona noch am Start!! YOU BETCHA!! and no messing around either!! The DRAGSTER is after another Long Distance win and is gonna put his ass on the line for in Catalonia.. so don’t think you get a half fit Dragstra there cuz he just put an 8hrs49min training session in and will be breathing fire come OCTOBER!!
bis dann!!!

Euer Drags

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Cologne Half Triathlon

12. September 2009 von Heidi Jesberger

Mein erstes großes Rennen nach der Verletzung. Ich war voller Vorfreude endlich wieder dabei sein zu können!
Zusammen mit meiner Schwester und ihrem Freund Olli war ich ja schon ein eingespieltes und erfolgreiches Team. Also fuhren wir wieder gemeinsam zum Rennen. Quasi die komplette Triathlonabteilung des TSV Assamstadt.
Auch Christine Waitz schloss sich uns an. Im Winter hatten wir sehr viel miteinander trainiert, nun ging es gemeinsam zur Mitteldistanz. Gemeinsam erkundeten wir am Samstag die Wettkampfstrecken. Trotz Navi und Karte, war ich doch sehr glücklich meine Schwester und Olli bei mir zu haben, da sie sich super gut in Köln auskannten (haben immerhin mal dort gelebt ;-) )
Samstags fand schon der Kurzdistanz Triathlon dort statt.
Wir kamen pĂĽnktlich zum Startschuss an und konnten uns noch den letzten Motivationsschub fĂĽr unser Rennen holen. Die laute Musik und die professionellen Sprecher taten ihr ĂĽbriges, um unsere Vorfreude weiter zu entfachen.
War das Wetter die letzten Tage noch etwas durchwachsen und regnerisch, so erwarteten uns am Sonntag beste Wettkampfbedingungen.
Ich und Olli vor dem Start
Ca. 20 Grad, etwas Wind, ein paar Wolken, also alles in allem ziemlich gut.
Ich liebe zwar die heiĂźen, sonnigen Rennen, doch auch so komme ich gut zurecht.
Das Schwimmen fand im FĂĽllinger See auf der Ruderregattastrecke statt.
Eine tolle Idee. Viele Athleten, mich eingenommen, haben ja im Freiwasser öfter mal Orientierungsprobleme. Hier konnte eigentlich nicht viel passieren, denn alle 5 Meter war eine kleine Boje, die unter Wasser mit einer Schnur verbunden war, also fast wie im Schwimmbad ;-)
Trotzdem sind ca. 1300 Mann in einem Massenstart eine ganze Menge.
Ich bin immer froh, wenn ich keine oder nur wenige Schläge abbekomme und einigermaßen meinen Rhythmus schwimmen kann.
Dies klappte auch ganz gut und ich konnte bereits nach …nur 1:30 min hinter Andrea Brede, jetzt frisch verheiratet und Steinbrecher, aufs Rad steigen.
Die Radstrecke war flach. Sehr flach. Und fast die ganze Zeit durch die City.
Mal was ganz anderes, ein ziemlich groĂźer Logistischer Aufwand.
Auf dem Rad fĂĽhlte ich mich groĂźartig und konnte gut Druck machen.
Leider gibt es auf solch flachen Kursen auch immer die Windschattenproblematik.
Zwar haben die Kampfrichter kräftig durchgegriffen und fleißig Penalties (Zeitstrafen) verteilt, doch manchmal ist halt die Frage, ob man nach einer 4 Minütigen Zeitstrafe vielleicht noch besser Läuft?
Als 2. Frau hinter Andrea konnte ich auf die Laufstrecke wechseln, da 2 Frauen vor mir in der Penaltybox Platz nehmen mussten. Ich lief die ersten 7 km mit einer sehr netten MTB Begleitung mit dem Schild 2. Frau :-)
Das setzte nochmals extra Energie bei mir frei. Die Zuschauer jubeln einem noch mal ganz anders zu!
Durch die Verletzung hatte ich leider keine so gute Laufgrundlage und wusste nicht so recht, wie lange ich das Tempo halten kann. Gehofft hatte ich natürlich schon, dass es bis zum Ende reicht…
Leider war dem nicht ganz so. Ab km10 wurde es hart und bis 21,1 wurde es ein echter Kampf. SchlieĂźlich erreichte ich als 5. Frau das Ziel.
Mit meinem 5. Platz bin ich einerseits sehr zufrieden, da ich komplett schmerzfrei war und der Kontakt zur Spitze da war, doch als gute Läuferin war ich es bisher nicht gewohnt, noch so viele Plätze beim Laufen zu verlieren. Das war schon eine bittere Erfahrung.
Andererseits wäre es auch wirklich erstaunlich gewesen, wenn ich jetzt eine fantastische Laufform gehabt hätte. Auajogging ist zwar eine gute Ergänzung, doch kein kompletter Ersatz fürs normale Laufen.
Auf jeden Fall ist die Verletzung nun abgeschlossen.
Da ich ja ausgeruht bin und nicht schon wieder eine Pause brauche, bereite ich mich nun auf den Ironman in Arizona am 22. November vor.
Ich hoffe, dass ich bis dahin noch einige Laufkilometer sammeln kann und ich dann wieder die bin, die auf der Laufstrecke ĂĽberholt ;-)

Eure Heidi

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Triathlon GieĂźen

11. September 2009 von Benny

Nach dem ich bei meinem letzten Wettkampf dem Duathlon in Laubach wegen dem technischen Raddefekt die Ziellinie nicht gesehen hatte, hoffte ich diesmal um so mehr, dass alles halten würde. :-) Aber der Radcheck ergab keine Beanstandung was mir eine gewisse „Ruhe“ gab. Wenn man die vor einem Wettkampf überhaupt haben kann. :-)
Die Bedingungen waren auf jeden Fall perfekt. Ich war Samstag angereist und hatte eine Unterkunft einen Steinwurf entfernt vom Start. Meine Schwester Annette, die in Gießen studiert, stellte mir bereitwillig ihr WG-Zimmer zur Verfügung. Somit war ich den Sonntag pünktlich an Ort und Stelle und konnte noch zusammen mit Benedikt, der mich schon in Laubach perfekt betreut hatte, die Laufstrecke abfahren, um eventuelle „Ehrenrunden“ oder „extra“ Meter zu vermeiden.
Die Lahn hatte laut Veranstalter 19 °C, was von den Teilnehmern einhellig bezweifelt wurde. Aber es half nichts, an den zwei Kilometer schwimmen kam ich nicht vorbei und die Kälte spornte natürlich zusätzlich an schnell aus dem Nass herauszukommen. Leider half das bei mir nicht wirklich und nur auf die außergewöhnlichen Schlingpflanzen in der trüben Lahn, die mich mehrere Male aus dem Rhythmus brachten, konnte ich das wohl nicht schieben.
Nach meiner „Lieblingsdisziplin“ schwang ich mich auf meinen Drahtesel, um die Sieben Runden a 12 Kilometer pedalierend hinter mich zu bringen. Nach wenigen Runden wurde es ganz schön voll auf der kleinen Runde, da außer der Athleten der Mitteldistanz noch die der Sprint- und der Kurzdistanz unterwegs waren. Glücklich über den kollisionsfreien Radsplit wechselte ich dann auch in die Laufschuhe.

Eine kĂĽhlung muss auch mal sein
Leider konnte ich den Rückstand vom Schwimmen auf die Führenden Matthias Graute und Michael Wetzel beim Radfahren nicht verkürzen und lag weiterhin ca. fünf Minuten zurück. Da kam die gezwungene Pinkelpause in der zweiten von vier Laufrunden äußerst unpassend und machte die Aufholjagd auch nicht wirklich einfacher. Trotzdem konnte ich mich langsam Michael Wetzel nähern und ihn am Ende der dritten Runde überholen. Doch die Aufholjagd hatte einfach zu viel Körner gekosten und so überholte er mich postwendend. Da war mein Widerstand dann leider gebrochen und ich musste mich mit dem dritten Platz zufrieden geben.
Ab ins Ziel
Angesichts meiner harten Trainingswoche war ich mit dem Ergebnis aber zufrieden. Mir war die Vorbereitung für Hawaii wichtiger und letztlich zählt der Wettkampf auf der Südseeinsel um einiges mehr. :-)
Die Sieger
In dem Sinne, bis die Tage…

Beste GrĂĽĂźe Benni

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The Show must go on…

10. September 2009 von Magic

Macca und ich

Ja, der letzte Bericht war im Dezember 2008 und da schrieb ich eindrucksvoll – Nächstes Jahr schwimm ich euch um die Ohren. Zu diesem Zeitpunkt war ich echt motiviert – aber leider kam alles anders. Denn Magic Sportfood entwickelte sich in einem so rasanten Tempo, dass ich mich entscheiden musste – entweder Business oder Training. Da Magic Sportfood für mich mehr eine Passion ist, wie Arbeit, brauchte ich nicht lange nachzudenken und meine Entscheidung stand fest: „Magic Sportfood erhält höchste Priorität. Ab Januar hieß dies arbeiten 100 Stunden plus. Wenn ich nun zurückschaue habe ich von Januar bis Ende Juli durchgearbeitet – hatte in dieser Zeit nur drei freie Tage (incl. Samstag und Sonntag). Für´s Training gab es einfach keine Zeit und eigentlich klingt das Ganze eh nur gestört. Für mich war es aber ein Jahr voller Emotionen, interessanter Gespräche, toller Verbindungen und auch sportlicher Erfolge – zwar nicht meine eigene, sondern von Athleten mit denen ich zusammen gearbeitet habe.

Der PoPo von der Sandra

Doch wie sollte es weiter gehen, selber fühlte ich mich unwohl in meinem Körper, ich war zu unfit. Dieses Gefühl hatte ich des Öfteren auf den Messen als ich neben gestählerten Athleten stand – ja, so war ich auch mal. Doch dann fing es langsam wieder an im Mai beim Hannover Marathon. Sandra Wallenhorst lief beim Zehner mit und meinte nur – Auf Magic, komm lauf doch mit! – die Form geht, aber Klasse bleibt. Ich war leicht erkältet aber fühlte das Prickeln in mir. Ich war immer ein Wettkampftyp – O.k. was solls dachte ich mir, ich hab zwar nichts drauf – aber sich mal wieder Quälen, das wär doch was. Sandra meinte, komm doch mit in die erste Startreihe – das war mir dann doch to much und startete aus der dritten Reihe :-) . O.k. die ersten 1000m konnte ich vorne mit rennen, die 5000m war ich noch auf 42min Kurs – im Ziel warns dann 47min irgendwas.

Der Gesichtsausdruck sagt alles

St. Pölten – im LKW zur Expo nach St. Pölten entschlossen wir (Das Expo-Team Eric, Maiki und ich) eine Staffel beim 70.3 Ironman zu melden. Maiki sollte schwimmen, Eric Rad fahren und ich Laufen. Gesagt getan – Maiki stellte als trainierter Athlet mal wieder unter Beweis, dass Schwimmen nicht seine Stärke ist – Eric knallte eine Radzeit raus, dass uns hören und sehen verging und rief mich 5 min vor dem Radziel an, dass ich doch bitte jetzt meinen Arsch aus dem Shop bewegen solle und in die Wechselzone kommen müsse. Ich rüber gejoggt und schon gings los. Susa meine Trainerin (die leider an mir arbeitslos war …hahaha) meinte 4.50 auf den km sollte ich schon schaffen. Nach 6 km merkte ich, dass mehr drin ist und lief konstant mit 4.30 zu Ende – die Endzeit war 1:36min – für ein Jahr ohne Training ganz o.k.

In Niederbronn flogen die Fetzen - Eric, Steffen, Maiky, Felix, Kathrin und Luke - we Love Challenge

14 Tage später waren wir dann beim Challenge Niederbronn in Frankreich auf der Expo. Da meinte ich zu Maiki – wetten, dass ich ohne training schneller schwimme wie du in St. Pölten und du langsamer läufst als ich in St. Pölten. Die nächste Staffel war geboren und Luke Dragstra fuhr für uns Rad. Maiki hat verloren. O.k. – die Schwimmstrecke in Niederbronn war etwas zu kurz und die Laufstrecke war viel härter als die St. Pölten – aber gewonnen ist gewonnen.

So ein Schläfchen zwischendrinn an der Bushaltestelle muss schon mal sein

Im Juli lud mich Suunto dann beim Hamburger Cityman spontan ein die Sprintdistanz mitzumachen. Das sollte ne harte Nummer werden, denn Expo in Hamburg heißt – tagsüber arbeiten – nachts Party – das heißt, maximal 3h Schlaf die Nacht. O.k. – egal – nichts geschlafen – nichts trainiert – gestartet – noch beim Einfahren einen Tackernagel geschnappt – noch nen Schlauchreifen gewechselt – falsch geschwommen – Platz 219 von 2262 Männern ist O.k. – jetzt bin ich wieder scharf was zu machen.

Radrennen liebe ich - wenn es auch kein richtiges war

Jetzt fange ich wieder das trainieren an und entschließe bei den Vattenfall Cyclassics mit zu fahren. Das war nur 14 Tage nach dem Cityman. Gesagt getan, noch geschwind einen Startplatz organisiert und für die 100km eingeloggt. Das war ganz schön harter Tobak – aber richtig Radfahren können die da oben nicht. Meistens nur Einerreihe und führen wollt im Block F auch nicht so richtig jemand. Selbst ich musste regelmäßig mitarbeiten – was ich eigentlich nicht wollte bei meinem Trainingszustand. Am Ende reichte es für Platz 804 von 9171 Männern.

Susanne Buckenlei meine Trainerin und Gewinnerin des Norseman 2009

Susanne Buckenlei, meine Trainerin, schreibt mir wieder fleißig Pläne und ich trainiere. Was mich überrascht ich komme relativ schnell wieder in die Gänge.

Bettina Bracht (Frau von Timo) und ich in der Wechselzone

Der nächste Zwischenstopp: Horaffentriathlon am 29.08.. Dort schlug ich im wahrsten Sinne des Wortes ein, wir eine Granate. Nachdem ich beim zweiten Wechsel barfüßig auf einem Radschuh auf den Balgen zuraste und plötzlich der Schuh ausklickte, haute es mich mit 30 Schachen auf die Fresse. Meine Füße sahen aus ob man sie durch den Fleischwolf gedreht hätte. Trotzdem brachte ich das Ganze zu Ende und gewann sogar meine Altersklasse – das lag wahrscheinlich daran, dass in meinem Alter die meisten schon ausgestorben sind …hahaha.

Berg runter machte ich alle nass - bloĂź ĂĽber die Berge drĂĽber, da sprechen wir lieber nicht drĂĽber

Am Wochenende war dann Geradmer XL – auf dem Programm. Ich startete „nur“ bei der Staffel. Als ich den meisten vorab davon erzählte, dass ich dort den Radpart übernehmen würde, lachte sich jeder tot der die Strecke kannte. Heute weiß ich auch warum – 3:42h für 93km – das war eine Tortur. Der einzige Lichtblick des Tages war Zélie unsere Staffelläuferin – sie war eine echte Augenweite:-).
Und wie geht’s weiter? Ganz einfach – ich wurde zum Ironman Lanzarote überredet und bin gemeldet und beim Challenge Kopenhagen 2010 starte ich auch, denn die Jungs sind einfach cool.

Zélie Barthod unsere Staffelläuferin

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Wahnsinn – wieder Weltmeisterin!

8. September 2009 von Ira

Irina Kalentieva wieder Weltmeister

Ich kann es immer noch nicht fassen – das verrückteste Rennen meiner Karriere beschert mir den WM-Titel! Nach einem Jahr Pause wieder ganz oben! Ich bin überglücklich – die volle Konzentration auf die WM hat sich ausgezahlt!

Irina Kalentieva wieder Weltmeister

Voller Zuversicht und mit einem guten GefĂĽhl ging ich bei perfekten, sonnigen Bedingungen an den Start. Ich setzte mich am ersten Anstieg an die Spitze, direkt hinter Eva Lechner und Cecile Rode. Am höchsten Punkt der Strecke hatten wir schon einen kleinen Vorsprung vor den Verfolgerinnen und dann passierte es. Meine Kette fiel vom groĂźen Blatt und verklemmte sich im Rahmen. Ich musste vom Bike und die Kette wieder raus zerren, was mich ĂĽber eine Minute kostete. Nach dem Zwangsstopp lag ich Ende der ersten Runde an Position 21. Damit konnte und wollte ich mich aber nicht abfinden. SchlieĂźlich war ich angetreten, um mit um den Titel zu kämpfen. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch rollte ich das Feld von hinten auf. Mit voller Konzentration meisterte ich die schwierigsten Passagen ohne Fehler, nahm nirgends den „chicken run“ und konnte so Meter um Meter gut machen. Ende der dritten Runde lag ich schon auf Platz fĂĽnf, nur noch 20 Sekunden von Bronze entfernt. Ich konnte die Medaillen vor mir sehen und meine Beine drehten nur so – ich flog förmlich an meinen Konkurrentinnen vorbei.

Irina Kalentieva wieder Weltmeister

Nach 90 Minuten, in der letzten Runde, am höchsten Punkt der Strecke, hatte ich schließlich die Führende Lene Byberg eingeholt. Es kam zum Showdown. Ich beobachtete sie ein wenig in der Abfahrt und im Anstieg durch die Feed-Zone. Sie sah nicht mehr so gut aus, also setzte ich mich vor dem nächsten Singletrail vor sie. Den Singletrail flog ich praktisch. Die Führung gab mir noch mal einen Schub und so drehte ich die schnellste Runde des gesamten Rennens. Meine Goldmedaille konnte mir keiner mehr nehmen! So einen Rennverlauf habe ich noch nie erlebt – ich denke ich hatte die Form meines Lebens!

Irina Kalentieva wieder Weltmeister

Irina Kalentieva wieder Weltmeister

Irina Kalentieva wieder Weltmeister

Jetzt entspanne ich noch ein paar Tage bei tollen Massagen in Thailand und versuche die Form fĂĽr die beiden Weltcups zu konservieren. Vielleicht klappt es ja noch mit dem Gesamtsieg!

Eure Ira

Hompage Irina Kalentieva

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Head Down

8. September 2009 von Azz

If I had’nt seen enough animals and zoo’s when I had my time in Singapore and Malaysia, now I have!!

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As part of my training leading into some longer distance races I mixed it up a bit with one of my favourte fun runs around Australia’s best zoo in rural N.S.W.   Although it was’nt as big as previous years, Dubbo’s annual Zoo and Safari fun run is always a great event and is very close to our family farm where I grew up so I always have plenty of support along the course. I finished second about 35 seconds behind the winner, over an undulating 9.1km coarse that took us right around the perimeter of the zoo twice, so we got to see all the animals a couple of times.

canberra-worlds-2.jpg

It was just a quick trip to the race and a few hours later we were in the car heading back home where the following weekend Canberra was hosting the Mountain Bike World Championships.  This was awsome. Watching how skillfull and daring these guys are totally left me amazed. The guys in the Down hill event on Sunday averaged almost 50km/h on a technical and dangerous decent and the win was decided by hardly a second. There was a huge crowd that was very vocal and seemed to be enjoying the racing as much as I was. I got a few photos for the collection below.

canberra-worlds-1.jpg

18er, Aaron Farlow

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Riding the Magic Hills

7. September 2009 von Timo Bracht

 Timo Bracht

Na, welchem Radfahrer läuft bei dem Namen Mortirolo das Wasser im Munde zusammen, oder doch eher der Angstschweiß den Rücken herunter. Als ich dieses Jahr im August wieder einmal mit den Radfreunden Hilpoltstein um Fritz Buchstaller vier Tage die Alpen unsicher machten, stand der berühmte Mortirolo auf dem Programm. Wir bezwangen den klassische Anstieg einer der sagenumwobensten Alpenpässe überhaupt auf der Route, die der Giro d’Italia schon oft unter die Reifen genommen hat, nämlich von Mazzo di Valtellina aus. Zum meinem großen Glück war dies der erste Pass an dem Tag, und das Stilfser Joch vom Vortag war verdaut mit einem tollen Fünf Gänge Menü im italienischen Bormio.
Die sehr zu empfehlende Website www.quäldich.de schreibt über den Mortirolo folgendes:
Der Passo del Mortirolo ist ein in offiziellen Karten selten eingezeichneter ehemaliger Militärpfad, der das Veltlin mit dem oberen Val Camónica verbindet.
Der Passo del Mortirolo sollte auf gar keinen Fall in einer Pässesammlung fehlen, er gehört zu einem der letzten Abenteuer in den Alpen. Wer will nicht den härtesten Alpenpass einmal bezwingen?
Für mich war es einer der magischen Strecken für das Rennrad, und gehört in meine Top 5 der schönsten Alpenpässe (nicht wegen der Landschaft, sondern wegen dem Profil).

Timo Bracht

Ganze drei Wochen später erinnerte ich mich an meine magischen Momente am Mortirolo als ich beim Crailsheimer Triathlon den ersten Anstieg bewältigte. Genauso steil aber nur ein paar Hundert Meter lang. Die Jungs vom Orga Team gaben dem Hügel noch den Namen „Magic Hill“. Spätestes in der dritten von vier Runden war der Berg gesäumt von Zuschauern im oberen Bereich und es gab ein klein bisschen Gänsehaut Atmosphäre. (Das Bild stammt aus der einsamen ersten Runde).

Timo Bracht

Der Horaffen Triathlon sĂĽdlich von Crailsheim war mein Abschlussrennen vor dem Ironman Hawaii. Ich mag ab und zu die kleinen ursprĂĽnglichen Rennen, weit ab vom groĂźen Triathlon Kommerz, ohne Security und abgesperrten VIP, Wechsel und Zielbereichen. Einfach ein kleiner See, eine Wiese, Absperrband, eine bergige, harte Radstrecke, beim Laufen Wasser und Cola und viele begeisterte Helfer sorgen fĂĽr ein Triathlon Erlebnis der Extra Klasse.
Danke an Beteiligten für viele magische Momente dieses Jahr, und viele Grüße aus Lanzarote nach einem bergigen 200er mit 2200 Höhenmetern…

Euer, Timo

Homepage Timo Bracht

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