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Elbaman –„Entdeckung der Langsamkeit“ oder „I´m on fire“ ?!

29. October 2009 von Susa

Nachdem der Norseman mit jeder Woche mehr nach dem Rennen sein Gesicht mehr und mehr gezeigt hat, war schnell klar, dass ich mein eigentliches Saisonziel Challenge Barcelona nur als Urlaubsziel ansteuern werde. Trotzdem wollte ich die Saison sportlich beenden, allerdings schien mir die Mitteldistanz meinem Zustand zufolge passender. Der Elbaman stand auch schon seit vielen Jahren auf meiner „To-Do-Liste“ und war 4 Wochen nach dem Norseman genau das Richtige für meinen Saisonabschluss. Bekannt für eine sehr schwere, aber landschaftlich wunderschöne Strecke, hat der Elbaman viel Ähnlichkeit mit dem Norseman. Wieder ein Rennen, bei dem Schnelligkeit keine, Kraft aber dafür umso mehr die entscheidende Rolle spielt. Grundsätzlich ja gut für mich.
Zusammen mit meinem Vater bin ich per Auto und Fähre 3 Tage vor dem Rennen auf der traumhaften italienischen Insel angereist, die mir noch aus Kindertagen bekannt war. Trotz Müdigkeit und Rückenschmerzen in der Vorwoche war die Lust auf das Rennen und die Bereitschaft mich nochmal richtig zu „schinden“ groß. Da ich im Gegensatz zum Norseman kein Supportteam im Rennen bei mir haben durfte, hatte ich mir mein Wärmepflaster gegen die Rückenschmerzen schon vor dem Rennen aufgeklebt. Blöder Fehler, wie sich später rausstellen sollte. Das Schwimmen verlief für mich wie meistens im Meer ohne große Probleme und ich kann fast sagen, dass ich richtig Spass dran hatte.
Susanne Buckenlei

Susanne Buckenlei
Weniger Spass als ich nach 10km auf dem Rad im ersten Schritt bemerkt hab wie müde meine Beine noch sind, im zweiten Schritt dann, dass ich auf irgendetwas Undefinierbarem zu Sitzen schien. Das Undefinierbare hab ich mit einem Griff an meinen Rücken schnell als mein Wärmepflaster entlarvt. Ich hätte sehr gern ein Foto von meinem Gesicht in diesem Moment. Und von den Gesichtern der Männer hinter mir, als ich mir das Pflaster aus meiner Radhose riss.
Susanne Buckenlei
Die nächsten 10km hab ich unter ziemlicher Panik, dass plötzlich der Effekt des Pflasters einsetzten könnte verbracht. Zumindest eine kurze Zeit, die ich unter zusätzlichem Adrenalin unterwegs war. Es half aber nicht, gegen die immer stärker werdende Müdigkeit anzukämpfen, die sich mehr und mehr breitmachte – von den Schmerzen im Rücken nicht zu sprechen.
Susanne Buckenlei
Trotzdem hatte ich meinen Spass auf dem Rad, nur ungewöhnlich lahm unterwegs. Als gesamt Vierte konnte ich mein pinkes Planet X in der Wechselzone abstellen und meine Laufschuhe anziehen.
Susanne Buckenlei
Leider kam schon ziemlich bald von hinten noch eine Schweizer Athletin angestürmt, die mit dem am Ende schnellsten HM Splitt noch auf Platz 2 vorlaufen konnte. Da der Abstand nach Vorne und Hinten sehr große war, hatte ich mich eigentlich mit dem fünften Platz bereits abgefunden, mit dem Ziel aber zumindest mein Tempo bis zum Ende sauber zu halten. Dank der Möglichkeit mich auf jeder der 5 Runden selbst zu verpflegen konnte ich mich mit meinen Penco Gels in Wasser aufgelöst perfekt ernähren und siehe da, gegen Ende hat sich tatsächlich etwas das man als „zweite Luft“ bezeichnen könnte, gemeldet. Den beiden Mädels vor mir ging es wohl genau umgekehrt, denn am letzten Wendepunkt waren sie plötzlich mit 30 und 60 Sekunden in noch möglicher Reichweite. Also den H..ern nochmal zusammen gezwickt und das Tempo ein wenig erhöht, konnte ich die beiden tatsächlich schnell und auch deutlich einholen und distanzieren und durfte mich dann auf den letzten 2km freuen, mir noch den 3. Gesamtrang erkämpft zu haben.
Susanne Buckenlei
Ein dickes Danke an meine Dad, der mich perfekt versorgt hat während der Tage vor und während dem Rennen! Es hat einen Heiden Spaß gemacht mit ihm noch 5 Tage in Italien zu verbringen, bevor es in die nun doch verdiente Pause ging. Mit meiner Saison bin ich nach dem Sieg beim Norseman sehr, sehr zufrieden, da ich damit einen sportlichen Lebenstraum erfüllen konnte. Schon in Kürze werde ich einen kleinen Ausblickauf das nächste Jahr geben. Es ist mir tatsächlich gelungen noch eine neue Herausforderung nach dem Sieg beim härtesten Langdistanzrennen, zu finden.

Eure Susa

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Rusty Start in Perth

27. October 2009 von Azz

Finish at Perth 

A very rough start to my Australian season over the weekend saw me finish in 12th place at the ITU World Long Course Championships in Perth.

After some great preparation leading into the race I was feeling really confident and was looking forward to my first race since my time in Europe three months ago. But not everything worked out the way I wanted and I had a very tough day out. After making it out of the 3km swim a couple of minutes behind the leaders then cramping on the bike I knew I was in real trouble, I barely got running much faster than a jog but managed to pick up a couple of guys towards the end of the 20km run and hold down 12th spot.

Tim O’Donnell from the USA won the race comfortably in the end, showing his strength over the double Olympic distance.

support-crew.JPG 

Although the race didn’t work out perfect I had a great support crew fly from the other side of Australia to push me along and spend the weekend with me. My parents, sister, girlfriend, coach and friends all made the trip to make it an enjoyable weekend

Aaron

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DNF – Did not finish in Austin

26. October 2009 von Heidi Jesberger

 Heidi Jesberger

Leider konnte ich den 70.3 Half Ironman in Austin nicht finishen. Ich bin natürlich sehr enttäuscht und traurig. Meine Vorbereitung lief echt gut und der Fuß hat gehalten. Unser Homestay hier in Austin hätte nicht besser sein können und die Wettkampfstrecke gefiel mir super gut. Daher war ich sehr optimistisch und zuversichtlich ein gutes Rennen machen zu können. Leider habe ich mir am Dienstag, beim Flug in die USA, einen Virus eingefangen. Am Mittwoch und Donnerstag habe ich mich extrem schlecht gefühlt, hatte Gliederschmerzen, Halsweh und starken Schnupfen und hätte den ganzen Tag nur schlafen können. Am Samstag aber fühlte ich mich wieder ganz ok und freute mich sehr aufs Rennen.

Heidi Jesberger

All zu viele hatte ich ja dieses Jahr noch nicht. Leider war der Infekt wohl doch noch nicht ganz ausgestanden. Das Schwimmen lief zwar noch sehr gut und ich konnte als 6. Frau aus dem Wasser steigen, doch auf dem Rad fühlte ich mich von Anfang an extrem leer und kraftlos. Ich versuchte es immer wieder, redete mir gut zu, versuchte mich zu quälen, doch es ging nicht. Ich verlor Platz um Platz und war eigentlich nur müde und schlapp. Trotzdem kämpfte ich mich über die Radstrecke und wollte ich versuchen, ob vielleicht das Laufen noch gut gehen würde und ich da wieder ein paar Plätze gutmachen könnte. Doch auch hier ging nichts.

Heidi Jesberger

Nach 7 km beschlossen wir, dass es vernünftiger ist das Rennen zu beenden, immerhin geht die Gesundheit vor und es warten noch 2 weitere Rennen auf mich. In 16 Jahren Triathlon bin ich bisher erst 1x ausgestiegen. Die Entscheidung fiel mir also echt schwer, doch leider sind Sportler keine Maschinen, auch wenn wir gerne gut und schnell funktionieren ;-) Ich hoffe, dass sich meine Enttäuschung in den nächsten Tagen in positive Aggression umwandelt und ich in den nächsten Rennen zeigen kann, was in mir steckt.

Bis dahin.
Liebe Grüße
Heidi

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Welt Cup Dubai

26. October 2009 von Jan Wolfgarten

 Jan Wolfgarten

Ich bin gerade auf der A3 auf dem Rückweg nach Würzburg. Die letzten 7 Tage war ich unterwegs in Dubai und Sharjah. Da ich in dieser Zeit ziemlich viel erlebt und gesehen habe werde ich die Reise in 2 Blog Berichte teilen.
Das erste der beiden Rennen war der 10km Welt Cup in Dubai. Ich bin spät in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag angekommen. Angenehm war auf jeden Fall, dass es selbst nachts um 12 Uhr noch fast 30Grad C hatte und ich vor 8 Stunden in Deutschland bei 5Grad C losgeflogen war. Ich bin eher der Typ fürs Warme und für Sonne.
Am nächsten morgen bin ich dann an der Wettkampfstrecke 20 Minuten geschwommen. Das Meer, oder besser einer der sehr vielen kleinen Ausläufer in Dubai, war wärmer als Beckentemperatur und sehr salzig. Trotzdem hab ich mich dort wohlgefühlt. Wie schon gesagt….lieber warm als kalt ?. Am Nachmittag bin ich dann noch mal im Becken 2,5km locker geschwommen und hab mich da dann auch zum ersten mal die Woche ganz gut gefühlt. Naja, den Rest des Tages habe ich weiter viel Vitargo „reingepresst“, um mit vollem Tank am nächsten Tag am Start zu sein.

Jan Wolfgarten

Der Start des Rennens war um 15 Uhr. Der Grund für den eher späten Start war, dass es in Dubai am Nachmittag kühler ist als am Mittag, da die Sonne schon bei Rennbeginn eher tief gestanden hat. Es wurden 5 Runden von je 2km geschwommen und das Tempo war bis zum Ende der 4. Runde sehr langsam. Ich war das ganze Rennen sehr weit hinten positioniert, um Kraft im Sog der anderen Schwimmer zu sparen. Als es in die letzte Runde ging, musste ich einen 500m langen Zwischensprint einlegen, um an eine etwa 10 bis 12 köpfige Spitzengruppe heranzuschwimmen. Zum Glück ist mir das gelungen. Bis zur Zielgeraden war ich dann am Schluss dieser Gruppe und im Finish habe ich mich noch auf Position 7 vorgeschoben. Alles in allem war ich mit dem Resultat sehr zufrieden, weil mir bisher seit meiner Sommerpause doch noch einige Trainingskilometer fehlen und ich nicht genau wusste wie ich durch ein 10km Rennen durchkommen würde.
Was mich ein bisschen enttäuscht hat war das Fairplay von einem der Schwimmer. Ich wurde zunächst nach dem Finish auf Position 12 gesetzt, weil ich mit jemandem verwechselt wurde. Der Schwimmer der auf Position 7 gesetzt wurde war im Zielsprint direkt neben mir und war im Ziel deutlich hinter mir. Trotzdem hat er sich am Abend ehren lassen und das Preisgeld eingesteckt. Ich habe zwar am nächsten Tag mein Geld vom Veranstalter bekommen aber derjenige hat nicht ein einziges mal mit mir gesprochen und rennt auch jetzt noch mit 600$ und einer Medallie durch die Gegend, die ihm nicht zustehen. Den Namen des Schwimmers werde ich hier nicht ansprechen, weil er eh kein Deutsch spricht und es daher wenig Sinn macht mich an ihn zu richten, wenn er es sowieso nicht versteht. Trotzdem werde ich mit ihm, bis er sich entschuldigt, mit Sicherheit nichts mehr zu tun haben.

Jan Wolfgarten

Die folgenden Tage stand dann weiter Training auf dem Programm und ausserdem ein Ausflug zur größten Mall der Welt, dem größten Gebäude der Welt und zum Hotel Atlantis. Ich hoffe, dass ein paar ganz gute Bilder dabei rausgekommen sind.
Bis zum nächsten mal! Dann mit dem Teil der Reise und dem Rennen in Sharjah.

Homepage Jan Wolfgarten

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Training in der Jugendvollzugsanstalt in Adelsheim

20. October 2009 von Magic

 Heidi Jesberger

Letzten Freitag war es dann so weit.
Ich fuhr wieder in Gefängnis nach Adelsheim, um mit den Jugendlichen dort zu trainieren.
Wieder dieselbe strenge Kontrolle beim Einlass und wieder das mulmige Gefühl hinter so hohen Mauern und so vielen verschlossenen Türen zu stehen.
Schon vor einer Woche mussten sich die Jungs schriftlich anmelden, um beim Training dabei sein zu können.
21 waren angemeldet, 18 waren dann auf dem Sportplatz.
Die restlichen 3 sind morgens nicht pünktlich aufgestanden und durften somit nicht mitmachen.

Mit dem Wetter hatten wir Glück und so war wenigstens die Kleidung kein Problem.
Man macht sich gar keine Gedanken, wie die Jungs dort Sport machen können. Doch einige haben nur die Dinge, die sie bei der Verhaftung anhatten!
Keine Wind- oder Regenjacke geschweige denn ordentliche Laufschuhe.
Einige waren mit ihren normalen Straßenschuhen da, andere mit extrem kaputten Hallenschuhen, die ja auch keine ordentlich Dämpfung haben.
Trotzdem waren die Jungs sehr interessiert und haben das komplette Trainingsprogramm durchgezogen. Alle!
Das hat mich sehr überrascht und auch begeistert!
Ich denke, dass viele durch den Sport ein positives Gefühl bekommen können.
Das Gefühl, auch ohne Gewalt etwas zu erreichen und jemand zu sein.
Das Training war bestimmt nicht einfach für die Jugendlichen.
Der Sporttrainer in der Jugendvollzugsanstalt, Herr Fischborn meinte, dass einige nicht mehr als 10 min am Stück laufen könnten. So lange war alleine schon mein Einlaufprogramm.
Ein gewisser Biss war also schon da.
Auch die Fragen, die die Jungs an mich hatten waren sehr durchdacht und gut.
Da hatte ich echt mit derberen Sprüchen gerechnet.
Nun wird Herr Fischborn das Training 2-3 mal pro Woche weiterführen.
Ich hoffe, dass die Motivation der Jungs bis Ende November /Anfang Dezember anhält und sie weiterhin regelmäßig trainieren und ich dann bei unserer nächsten gemeinsamen Trainingseinheit fitte Jungs vorfinde.

Gestern habe ich noch 8 Paar gebrauchte Laufschuhe nach Adelsheim gebracht.
Leider sind die Schuhe nicht neu und auch nicht passend für alle Häftlinge, doch bestimmt besser, als viele der Schuhe, die die Jungs anhatten. Es wäre ja schade, wenn sie Verletzungen bekämen, nur weil sie so schlechtes Schuhwerk tragen.

Für mich gehts morgen in die USA.
Ich freue mich sehr auf meine Wettkämpfe dort und werde euch auf dem Laufenden halten, wie es war.
Liebe Grüße
Heidi

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If you think you are going through hell, keep going !

19. October 2009 von Timo Bracht

Dieser Spruch von W. Churchill gab mir ein guter Freund mit auf dem Weg vor dem Ironman Hawaii. Und er hat mir beim Rennen geholfen. Mit meinem sechsten Platz bin ich sehr zufrieden, und habe mir das Feuer bewahrt, die nächsten Jahre hungrig zu sein für noch bessere Leistungen.

Timo Bracht

Die diesjährigen Hawaii Wochen waren wieder einzigartig. Ich traf tolle Athleten und wir hatten mit dem Commerzbank Team ordentlich Man-Power vor Ort.
Das Rennen war geprägt von einem nicht ganz perfekten Schwimmen, auch wenn ich auf dem Trikot dieses Jahr die entscheidende Botschaft schon drauf hatte (…swimfaster.de…).

Timo Bracht

Beim Radfahren war ich dann von Anfang an in der Verfolgerrolle und war er Einzigste der aus dieser Position überhaupt noch in die Top 15 kam. 170km allein auf weiter Flur waren die oben beschriebene Hölle, aber ich habe nie aufgegeben und bin mein Rennen gefahren. Kurz vor dem Wechsel war ich dann an der Hauptgruppe dran, und wechselte als 8. zum Laufen. Für diese harte Aufholjagd zahlte ich dann den Preis auf den ersten 15 Laufkilometern, und wurde wieder von den Jungs die sich 180km in der Gruppe versteckt hatten (oder wie Faris zu sagen pflegt „Schlafwagen Triathleten“) eingesammelt. Zurück in er Hölle, dem Energy Lab habe ich dann ab Kilometer 25 das Ruder noch einmal herumgerissen. Ich bin die letzten 16km in 3:42min/km gerannt, und habe mich bis zum sechsten Platz vorgekämpft. Rock´n Roll mit Timo dem Highway Killer, wie ein guter Freund zu sagen pflegte.

Timo Bracht

Glücklich im Ziel haben wir dann noch 2 Tage durchgefeiert und sind in den deutschen Herbst zurückgeflogen.
Danke an Alle vom Magic Sports Team die mich bei dem Rennen unterstützt haben,

Aloha Timo Bracht

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Eine Sportliche Karriere geht zu Ende

16. October 2009 von Katja Schumacher

 Katja Schumacher

Triathlon war meine Leben, der Sport hat mir 13 Jahre lang alles bedeutet. Ich habe alles getan , um jedes Jahr meine Leistung zu verbessern. Als Kind habe ich schon davon getraeumt, Profisporterin zu werden.Ich hatte das seltene Glueck, die Voraussetzungen zu haben, um aus der Leidenschaft Triathlon einen Beruf zu machen und es nach Jahren konzentriertenTrainings bis in die Weltspitze zu schaffen. Ich bin sehr dankbar, diese Chance im Leben bekommen zu haben und moechte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei meiner Familie, meinen Sponsoren, Freunden und allen, die mich unterstuetzt haben, bedanken. Ohne Euch haette ich nie erreicht, was ich erreicht habe.
Seit 1996 habe ich daran gearbeitet, meine Leistung zu optimieren, habe Siege und persönliche Bestleistungen erreicht ,aber auch Tiefpunkte überwinden müssen und aus Niederlagen gelernt. Der Sport hat mein Leben bestimmt und mich gleichzeitig viel fuer’s Leben gelehrt.
Warum ich jetzt aufhöre? Tiger Woods hat einmal gesagt: “Ich messe meinen Erfolg nicht an meinen Siegen, sondern daran, ob ich jedes Jahr besser werde.“ Mitte diesen Jahres hatte ich das erste Mal in meiner Karriere das Gefühl ,mich nicht mehr verbessern zu können. Es hat im Ironman-Bereich in den letzten 2 Jahren einen grossen Leistungssprung gegeben und als ich nach meinem Sieg beim Half Challenge Barcelona (einer der bestbesetzten Half Ironman dieses Jahres) versucht habe, das Training entsprechen zu steigern, bin ich an meine Grenzen gestoßen.
Ein weiterer und vielleicht noch wichtiger Grund, dass ich heute meinen Rücktritt erkläre ist, dass nach 13 Jahren als Triathlonprofi neue Aufgaben vor mir liegen. In den nächsten Jahren möchte ich Triathlontraeume erfüllen, indem ich all meine gesammelten Erfahrungen an andere Sportler weitergebe und ihnen helfe, ihre persönlichen und sportlichen Ziele zu erreichen. Schon dieses Jahr hat mir der Erfolg meiner Schützlinge oft mehr bedeutet als meine eigene Leistung. Ich freue mich, dass dieser wunderbare Sport auch in Zukunft Teil meines Lebens sein wird.

 Katja Schumacher

Karriere:
1990 hat Katja ihren ersten Triathlon gemacht. Mit Turnschuhen und auf einem viel zu grossen Fahrrad, das sonst als Transportmittel zur Schule und anderen Aktivitäten diente, holte sie beim Laufen die Favoritin Carola Hoecker ein und sie beschlossen zusammen als 1.und2. ins Ziel zu laufen.
Ein Jahr spaeter beschlossen die drei Freundinnen Kris Wiegand, Baerbel Welsch und Katja, nachdem sie richtig Feuer gefangen hatten , einen Ironman zu versuchen. Als begeisterte Zuschauerinnen beim Ironman Roth 1992 wurde anschliessend das gemeinsame Training gestartet. 1993 beim Ironman Europe finished Katja in 10:16h und qualifiziert sich fuer die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. “Damals war mir nicht klar, was für eine Ehre das war und dass es Sportler gibt, die jahrelang auf das Ziel Hawaii-Quali hinarbeiten. Ich dachte mir: Nein, eine WM, dafür bin ich noch nicht gut genug. Ich trainiere lieber noch ein Jahr und gehe dann. 1994, nachdem ich mit meiner Ausbildung zur Sportphysiotherapeutin angefangen hatte und nicht mehr viel Zeit fuer’s Training blieb, habe ich dann die Quali verpasst.“ Damals fing Katja an zu verstehen, was fuer ein Talent sie hat und was daraus moeglicherweise werden koennte.
Nach dem 3.Platz in der Gesamtwertung beim Ironman Lanzarote 1995 hat Katja beschlossen, das Risiko „Weltspitze im Triathlon“ und ein Leben als Profisportlerin einzugehen.
Durch Aushilfjobs, von Bedienung zur Putzfrau, finanzierte Katja sich Trainingslager und ging ohne Unterstuetzung irgendeines Verbands einen einen stetigen Weg zur Spitze, mit einem 2. Platz 1996 beim Ironman Lanzarote, 1997 einem 2.Platz beim Ironman Europe in Roth und schließlich 1998 der erste Ironman-Sieg beim Ironman Europe in Roth. Und jetzt gab es dann auch Unterstützung durch Sponsoren, Herr Lautenschlaeger von MLP war 1998 Katjas erster richtiger Sponsor. “So war es damals im Frauenbereich des Triathlon, man musste es erst ganz nach oben geschafft haben, bevor man auf Sponsoren hoffen durfte. Das ist auch heute in Deutschland im Frauen-Sport kaum anders. Männer verdienen schon Geld, wenn sie mal unter die Top 10 kommen, Frauen müssen sich mit wenigen Ausnahmen selbst finanzieren. Kein Wunder, dass wir dieses Jahr bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii eine einzige deutsche Frau haben, die eine Chance auf eine vordere Platzierung hat. Aber ein Dutzend Männer!”

Katja Schumacher

Nach ihrem ersten Ironman-Sieg setzte Katja sich ein neues Ziel, die Teilname bei den Olympischen Spielen in Sydney. Dieser Traum wurde nach 2 Jahren intensiven Trainings und Wettkämpfen im Weltcup abrupt durch einen Autofahrer in Sydney gestoppt. 2 Tage vor einem den letzten Qualifikationsrennen wurde Katja bei einer letzten Trainingseinheit mit dem Deutschen Team von einer unachtsam geöffneten Autotür vom Rad geholt und musste mit einem Bizepsanriss ihre Olympiaträume begraben.
Nach monatelanger Reha und Betreuung am Olymiastuetzpunky Rhein Neckar erlebt Katja 2001 und 2002 ihre besten Jahre. Die Siegersliste ist lang, hier nur ein Ausschnitt: Ironman Florida 2001 (Streckenrekord), Wildfower 2002 (Sieg), California Half Ironman (Sieg und Streckenrekord), Ironman Frankfurt 2002 (Sieg).
Nach einem Jahr mit Zahnproblemen folgten 2004 Dopinganschuldigungen, die den Tiefpunkt ihrer Karriere bedeuten sollten. Zwar endete der Prozess mit einem Vergleich, denn die Schuld, aber auch die Unschuld konnten nicht bewiesen werden, dennoch verfolgte Katja jahrelang das Stigma der Doperin.
Sie antwortete darauf mit ihrer besten Platzierung bei der Ironman Weltmeisterschaft in Hawaii: 6.Platz 2005, und einem weiteren Ironman Sieg 2006 in Wisconsin, USA.
Die letzten Jahre folgten Deutsche Meistertitel und 5 Rhein Neckar Cup Siege sowie ein Ironman 70.3 Sieg in Florida und der Half Challenge Sieg in diesem Jahr. Katja ist bislang die einzige deutsche Triathletin, die über einen so langen Zeitraum und verschiedene Distanzen internationale Siege erringen konnte.

Homepage von Katja Schumacher

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IRONMAN Hawaii 2009 – ein harter Kampf

14. October 2009 von Magic

 Dörte Siebke

Was war los? Das war nicht mein Tag. Das Schwimmen lief noch gut – mit einer Zeit von 1:12:07 bin ich zufrieden. Auf dem Rad begann das Drama: ständiges Übergeben; trotzdem wurde es eine akzeptable Radzeit von 5:58:06 h. Aber nun begann der Kampf! Mit Beginn (!!!) der Laufstrecke hatte ich Schmerzen unter den Füßen und dann war mir auch noch tierisch schwindelig. Zum 1. Mal bei einem Rennen habe ich am “Überhaupt-Durchkommen” gezweifelt. Ich habe dann nur grob gerechnet: rund 7 Stunden habe ich fürs Schwimmen und Radfahren gebraucht – habe dann also noch 10 Stunden für den Marathon. Das wäre also auch noch mit 42km Schleichen zu schaffen. Hatte nur Angst, dass irgendein Offizieller mir das ansieht und mich aus dem Rennen nimmt. Denn da gibt’s keine Diskussion. Wenn die meinen, dass du aus medizinischer Sicht nicht mehr in der Lage bist, dann gilt das. Ca. 6 km vorm Ziel radelte dann plötzlich jemand neben mir und fragte: „Are you okay?“ Tolle Frage – nichts war okay, aber das war natürlich nicht meine Antwort. Da es schon dunkel war, konnte ich nicht erkennen, ob er zum Raceteam gehörte. Es stellte sich dann heraus, dass es ein Einheimischer war – Dusty aus Kona. Er habe selbst viele Jahre am Ironman teilgenommen, aber nun sei es für ihn jedes Jahr eine größere Freude, beim Ironman zuzuschauen und einige Athleten wieder aufzubauen. Und das hat er bei mir wirklich geschafft. Er brachte mich vom Walken sogar wieder zum “Joggen“. Dear Dusty, ich danke dir dafür! Ca. 3-4 km radelte er neben mir her; die letzten 3km schaffte ich dank der vielen jubelnden Zuschauer allein. Ich habe keine Ahnung, woher mein Körper noch diese letzten Reserven nahm, aber es war, als würde ich plötzlich schweben. Das ist es, warum man immer wieder zum IRONMAN Hawaii kommt. It is a big experience! – mit vielen Höhen und Tiefen. Hinter(!!!!!) der Ziellinie habe ich dann erst mal im Medical Tent gelegen. Hat sich alles gedreht – Karussellfahrt gratis ;-)

Dörte Siebke

Diesmal wurde nicht der Sieg im Kopf entschieden, sondern das pure Durchkommen. Die Endzeit von 12:16:44 h ist diesmal nicht wichtig. Auf jeden Fall werde ganz viel Positives (sprich: was kann ich aus diesem Rennen lernen) aus diesem IRONMAN mitnehmen. Und das ist eine MENGE!!!
Ironman is a deep passion and a big experience! Mahalo an alle, die mir die Daumen gedrückt und mit mir gefiebert haben, an meinen Trainer Ralf Ebli, an Merkur Druck, Magic-Sportfood, an die Zuschauer und die vielen tausend volunteers!!! MAHALO!
Eure Dörte

www.doerte-siebke.de

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„Rostiger“ Saisonstart und Dubai Welt Cup Vorschau

12. October 2009 von Magic

Jan Wolfgarten 

Hallo an alle!

Ich freue mich seit dem 1.10.2009 ein Teil des Magic Sportsfood Teams zu sein! Ich glaube ich bin der erste Schwimmer unter euch und werde euch ab jetzt regelmäßig mit Neuigkeiten aus der Schwimm- und aber noch mehr aus meiner Welt benachrichtigen.
Am letzten Wochenende stand bei mir der erste Beckenwettkampf für diese Kurzbahnsaison an, die ihre Höhepunkte im November und Dezember mit den deutschen Mannschafts- und Kurzbahnmeisterschaften, sowie dem Welt Cup in Berlin und den Kurzbahn Europameisterschaften haben wird. Nachdem ich im Sommer im Becken und im Freiwasser unterwegs war, habe ich mich in der letzten Zeit sehr auf die langen Strecken konzentriert. Für die kommenden Jahre wird das auch sicherlich weiter meine Linie sein aber für die nächsten 8 bis 10 Wochen ist zumindest ein bisschen Spritzigkeit gefragt. Ich war am Wochenende in Bayreuth über 200m Brust, 200 und 400m Lagen und 200 und 400m Freistil am Start. Alles in allem hat sich gezeigt, dass ich große Defizite im Laktattoleranzbereich habe. Einfacher gesagt hatte ich bei höherem Anfangstempo große Probleme die zweite Rennhälfte gut zu schwimmen. Ich denke, dass das für meine Hauptstrecke, nämlich die 1500m Freistil kein großer Grund zur Sorge ist, da ich diese Laktatbereiche auf der Strecke nicht erreiche. Trotzdem ist es für unsere Mannschaftsmeisterschaften sehr wichtig, dass ich auch auf den Mittelstrecken gute Leistungen zeigen kann. Es ist dieses Jahr unser großes Ziel mit dem SVW 05 die deutsche Meisterschaft zu gewinnen! Da werden wohl noch einige unangenehme intensive Trainingsaufgaben in den nächsten Wochen auf mich zu kommen…..
In den nächsten 2 Wochen muss das alles noch mal warten, weil ich noch 2 Welt Cups im Freiwasser bestreiten werde. Beide finden in Dubai statt und ich freue mich sehr darauf, weil ich noch nie dort und egal wo immer ein Freund von Sonne bin. Sportlich gesehen ist die Reise mein großer Ausdauerblock für die kommenden 1500m Rennen im Becken. Trotzdem werde ich versuchen an meine letzten Freiwasser Welt Cup Resultate anzuknüpfen und weiterhin immer unter die besten 8 zu schwimmen. Eine Podiumsplatzierung wäre natürlich sehr sehr cool aber ich weiß nicht, wie weit das im Moment realistisch ist. Ich werde mein Bestes geben und mitnehmen was geht. Wichtig ist, dass ich mich 2mal voll verausgabe. Mehr als das kann man ja als Sportler eh nur schlecht tun. Es wird sich dann zeigen, für was für ein Finish das reicht.
Ich melde mich wieder aus Dubai mit ein paar Kamelfotos und hoffentlich guten Neuigkeiten nach den Rennen. Danke fürs Lesen und bis zum nächsten mal.

Homepage Jan Wolfgarten

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Abschluss Rennen.. Nichts zu verlieren

9. October 2009 von Drags

Luke Dragstra 

Ein Pahr tagen Nach den Koeln 226 voelte ich mich ganz gut und uberlegte mich doch noch in Barcelona zu starten. Hatte nicht viel trainiert zeit Challenge Roth aber habe gedacht dass denn 226 war ein sehr guten training einheit und wenn ich regeneriert bin bis Barcelona koente es ganz gut gehen. Nur kurze training einheiten dazwischen und war immer alles prima. Meine zahnartzt empfehlte mich 2 wochen vorher eine OP weil meine wund in mund war wieder offen durch die Nasenhoehlen… KWATCH!! Sag’s nicht an meinen Trainerin Susa aber hat mich nicht so arg gestirrt und koente ich nach Barca machen… (ist jetzt endlich zugenaeht).. Auf jedenfall, bin ganz vorne in den vervolgergruppe (waren 2 leute weg) und ganz locker.. aber hat irgendwie EWIG gedauert bis die wendepunkt… und noch mal zuruck.. aber kein problem mitzuschwimmen.. schnelle wechsel und war unterwegs mit fahrrad.. auch ez.. no probs! Dann nach 110 km war plotzlich alles lehr.. habe mich richtig gut ernahrt und alles aber hat einfach kein kraft mehr. Bin allein die naechste 70km und koente keiner volgen.. wollte einfach ins bett…
Habe viel aktivator geschluckt aber ich war so plat es hat nicht viel gebracht … eine kuempel von mir hat mir mal erzahlt, wenn dur richtig kaput bist dann bringt coffiene auch nichts… so war es.. bin los gelaufen und wollte noch den top10 erreichen.. aber nichts.. bin in zweikampf gewesen am ende mit der genausokaput Joseph Spindler der mich geschlagen hat in Koeln vor 4 wochen und wollte mindesten ihm noch zuruck schlagen.. habe ich geschaft und auch eine zeit von 8:47 (4 mal unter 9 stunde dieses jahr) aber war nur genug fuer 16. platz!! aouch!!
In hinsicht, ist klar das es so gelaufen ist. Fruher koente man noch einen top schaffen mit so eine leistung aber jetzt wird den sport immer dichter besetzt und man musst richtig auf einzelrennen konzentrieren. Vabraousek schaft es irgendwie aber manchmal ist er auch schlecht. Ich bin zufreiden mit meine saison aber, und mache ein kleine pause und konzentrierauf naechtstes jahr. Weniger rennen und mehr druck!!
l8r!!
Homepage Luke Dragstra

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