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„Feste Feiern“

28. November 2009 von Timo Bracht

Im November ist die Zeit des Erholens und des Kräfte Sammelns. Für mich als „Partylöwe“ war die Einladung zum Sportpresseball in Frankfurt natürlich eine willkommene Abwechslung. Nachmittags ins Auto gesprungen, direkt zum Inter Conti Hotel in Frankfurt vorgefahren, und in das Sieger Zimmer vom Ironman eingecheckt.

Dort in den Smoking geschlüpft, Kleingeld (in Scheinen) in die Taschen, und ab ging es zu dem am Eingang wartenden Limousinen Service. „Standesgemäß“ wurden meine Frau Bettina und ich dann mit einem Audi A 8 in langer Version zur alten Oper vorgefahren. Schnell über den roten Teppich gehuscht, durch den Regen, vorbei an Tony Marshall und Oliver Kahn in den großen Saal.
Timo Bracht
Immer schön begleitet von zwei Lufthansa Hostessen (warum flieg ich eigentlich immer mit United ?).
An unserem Tisch angekommen, ließen wir uns das Menü schmecken und genossen die Show. Danach ging es direkt zum Bitburger Stand und wir feierten auf mehreren Ebenen bis zum Morgengrauen.
Timo Bracht
Nach einem langen Frühstück im Hotel Restaurant und einem kurzen Mittagessen mit ein paar amerikanischen Bekannten, machten wir uns auf den Heimweg, und saßen 24 Stunden nach der Abfahrt zusammen mit unseren Kindern wieder am „Kaffeetisch“.
Timo Bracht

Viel Spaß und Action im November, Timo

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Ironman Arizona

27. November 2009 von Heidi Jesberger

Mit neuer persönlicher Radbestzeit im Ironman, sowie einem 11. Platz beim Ironman in Phoenix/Arizona bin ich gestern wieder gesund in Deutschland angekommen.

Mit ca. 2500 Athleten war der Ironman in Phoenix/Arizona restlos ausgebucht. Das Frauenfeld zählte neben Hawaii zu den stärksten überhaupt. Alles was Rang und Namen hatte, wollte zum Ende der Saison anscheinend nochmals zeigen, was man so drauf hat. Ob Weltmeisterinnen, Ironman Siegerinnen, Olympiateilnehmerinnen, alles war vertreten.
Auch ich hatte mir nach meiner Verletzung wieder eine gute Form erarbeitet und war sehr gespannt auf das Rennen.

Der Startschuss fiel bereits um 6:50. Es war noch nicht einmal richtig hell, als es losging.
Immer der Sonne entgegen, eigentlich toll, doch wirklich schwierig, wenn man sich orientieren muss und eigentlich die Bojen sehen will ;-)
Die 3,8 km Schwimmen im nur 17°C kalten Townlake von Tempe liefen ganz gut für mich und so konnte ich sogar vor einigen Favoritinnen wie Sam Mc Glone oder Linsey Corbin aufs Rad steigen.

Auf der Radstrecke lief es für mich so gut wie noch nie bei einem Rennen.
Von Anfang an fühlte ich mich kraftvoll und konnte kontrolliert fahren.
Mit einer wirklich gleichmäßigen Leistung konnte ich die 180 km in 5:12 h absolvieren, was einem Schnitt von 34,7 km/h entspricht!
Auf dem Rad konnte ich den Abstand zu den absoluten Weltklasseathletinnen halten und somit einen großen Schritt in meiner Entwicklung nach vorne machen.

Durch meine Verletzung im Frühjahr (Entzündung der Plantarfascie) konnte ich dieses Jahr leider 6 Monate nicht laufen. Mit Aquajogging und viel Alternativtraining habe ich natürlich versucht möglichst viel zu kompensieren.
Trotzdem ist und bleibt ein abschließender Marathon im Ironman eine harte Sache. Nur mit vielen Laufkilometern und wirklich gutem Training kann eine vernünftige Leistung herauskommen.
4 Monate hatte ich läuferisch Zeit um mich auf dieses Rennen vorzubereiten. Nicht sonderlich lange für eine Marathonvorbereitung, aber machbar.
Heidi Jeserbger
Anfangs fühlte ich mich noch gut beim Marathon und war schnell unterwegs, doch dann machten sich die fehlenden Laufkilometer bemerkbar und ich fiel mit dem Tempo etwas ab.
Die abschließenden 42,2 km konnte ich letztendlich in 3:36 h zurücklegen und mit einem 11. Platz die Ziellinie überqueren.
Heidi Jesberger
Beim Challenge in Roth bin ich schon einmal einen 3:11 h Marathon in der Langdistanz gelaufen. Irgendwie hofft man dann doch immer, dass das Training doch ausgereicht hat, um an alte Zeiten anzuknüpfen. Wäre ich „nur“ einen 3:20 h Marathon gelaufen, dann wäre ich 5. geworden und hätte den letzten Slot für Hawaii bekommen.
Doch was wäre wenn…

Heidi Jeserbger
Mit diesem Ergebnis kann ich eigentlich voll und ganz zufrieden sein.
Im Schwimmen, sowie auf dem Rad bin ich international absolut konkurrenzfähig.
Das Laufen, das ja immer meine Stärke war, gilt es nun über Winter kontinuierlich weiter auszubauen, damit ich dann hoffentlich im Frühjahr auch in dieser Disziplin wieder ganz vorne mitmischen kann.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei all meinen Sponsoren bedanken.
Alle haben, obwohl ich verletzt war, weiter zu mir gehalten und an mich geglaubt.
Alle haben mir die Zeit gegeben, die ich zum Ausheilen der Verletzung gebraucht habe!
Gerade in der jetzigen Situation, wo es vielen Unternehmen wirtschaftlich nicht so gut geht, war dies ein absoluter Treue- und Vertrauensbeweis.

Ich schaue zuversichtlich nach vorne und sage: DANKE, DANKE, DANKE für diese Hilfe und Unterstützung!

Liebe Grüße und bis bald,
Heidi

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Berlin World Cup und dt. Mannschaftsmeisterschaften

21. November 2009 von Jan Wolfgarten

Hi!
Nach den beiden Rennen im Freiwasser zu Begin der Wintersaison ist jetzt bei uns auch im Becken langsam ernst geworden. Der erste der beiden Wettkämpfe war der jährlich sehr gut besetzte Welt Cup in Berlin auf der 25m Bahn. Da ich in den folgenden Wochen noch sehr oft 1500m schwimmen werde, habe ich mich mit meinem Trainer dazu entschieden meine Hauptstrecke auszulassen und nur über 400m Freistil an den Start zu gehen. Dieser Start war in sofern sehr wichtig, weil ich in den vorherigen Wochen etwas Probleme mit meiner Form hatte und nicht genau wusste wo ich eigentlich im Moment stehe. Es kam dann ein 15. Platz heraus, was ich zuerst wesentlich schlechter anhört, als es eigentlich war. Meine Zeit von 3:44,2 war nur 1 Sekunde langsamer als meine Bestzeit und ich bin das Rennen sehr gleichmäßig geschwommen. Alles in allem war ich mit meiner Leistung zufrieden und bin mit viel mehr Selbstbewusstsein nach Würzburg zurückgekommen.
Jan Wolfgarten
Am vergangenen Wochenende war dann die Hinrunde der deutschen Mannschaftsmeisterschaften. Dieser Wettkampf war seit Saisonbeginn für unser Team dick im Kalender angestrichen! Zielstellung war nach über 30ig Jahren die Meisterschaft wieder zu gewinnen. Mit Thomas Rupprath haben wir uns auch den wahrscheinlich besten Schwimmer für die Mannschaftsmeisterschaften gehohlt, was zeigt was für einen Stellenwert dieser Wettkampf dieses Jahr für uns hat. Kurz zur Erklärung, die Mannschaftsmeisterschaft ehrt die beste Mannschaft in Deutschland. Man kann nur gewinnen, wenn man in der 1. Bundesliga schwimmt. Jeder Schwimmer, der für das jeweilige Team startet darf maximal 5 mal an den Start gehen und besetzt werden alle Strecken 2mal, inklusive 50er und 100m Lagen. Das zusammen ergibt 34 Starts, die von den Teams besetzt werden müssen. Für mich als „Longo“ heißt DMS immer ein unangenehmer Samstag…..Ich schwimme jedes Jahr 200, 400, 1500m Freistil und 200 und 400m Lagen. Schlimmer kann es eigentlich nicht kommen aber zum Glück kenne ich es ja auch nicht anders ;) .
Die Hinrunde, also die ersten 34 Starts sind für uns sehr gut gelaufen. Alle Schwimmer waren gut und manche sind wirklich über sich hinausgewachsen. Ich bin sehr stolz auf mein Team! Wir führen momentan mit 440 Punkten vor der SG Essen und mit über 800 Punkten vor der SG-Frankfurt. Wenn es im zweiten Durchgang ähnlich gut läuft sieht es wirklich sehr gut für den SV Würzburg 05 aus. Daumen drücken bitte!!!
Jan Wolfgarten
Dieses Wochenende steht die deutsche Kurzbahnmeisterschaft an. Ich werde auf 1500m an den Start gehen und natürlich versuchen meinen Titel zu verteidigen. Auch meinen deutschen Rekord will ich natürlich verbessern.
Ich melde mich mit Ergebnissen!
Bis dann,

Jan

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Amica Sprint Triathlon Championship am Lake Pleasant.

20. November 2009 von Heidi Jesberger

Das Western Feeling, das ich in Austin so sehr vermisst hatte, findet sich 100-fach hier in Arizona.
Es ist total beeindruckend hier. Tausende von riesigen Kakteen, Steppe und große Ranches.
Nachdem ich mich von meiner Erkältung wieder erholt hatte, habe ich natürlich wieder schnellstmöglich mein Training aufgenommen.
Dieses Wochenende habe ich denn als harte Trainingseinheit, aus dem vollen Ironman Training an einem Sprinttriathlon teilgenommen.
Ich staunte nicht schlecht, als ich beim Check in sah, wer noch alles am Start war:
Profis aus Neuseeland und Amerika, die das Rennen als letzten Test für den Weltcup in Mexiko sahen. Es würde also ein schnelles, ein sehr schnelles Rennen werden.
Vom Start weg ging es voll zur Sache.
Das Wasser war kristallklar und fühlte mich erstaunlich gut.
Bereits als 4. Frau konnte ich aufs Rad wechseln.
Heidi Jesberger
Die Radstrecke war sehr bergig. Es ging entweder bergauf oder bergab, niemals gerade. Ich fand einen guten Rhythmus, war aber aufgrund des umfangbetonten Trainings der letzten Tage nicht ganz so spritzig.
Das Laufen war ebenfalls eine Wendepunktstrecke, die sehr bergig war.
Heidi Jesberger
Trotz eines 2 Stunden Laufes am Donnerstag fühlte ich mich gut und schnell und konnte als 6. Frau die Ziellinie überqueren.
Heidi Jesberger
Dieses Rennen hat mir gezeigt, dass die Form weiter ansteigt. Ich bin auf dem richtigen Weg und konzentriere mich nun voll auf den Ironman in Arizona.
Die nächsten 2 Wochen werde ich nun in Tucson/AZ zusammen mit einigen anderen Weltklasse Triathletinnen zusammen trainieren. Ich freue mich sehr auf neue Trainingsstrecken, neue Trainingspartner und neue Reize, die mir hoffentlich den letzten Kick für mein letztes großes Rennen in diesem Jahr geben werden.

Der Ironman Arizona ist besetzt wie eine Weltmeisterschaft. 25 Profi Frauen sind gemeldet.
Es wird sehr schwierig werden, einen der 3 Heißbegehrten Slots für Hawaii zu bekommen. Vor einigen Tagen ist mir dieser Spruch in die Hände gefallen:

“Start by doing what is necessary, then do what is possible and suddenly you are doing the impossible.” – St. Francis of Assisi

Ich werde mich daran orientieren :-)
Liebe Grüße und bis bald
Heidi

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Vorbereitung auf den Ironman Arizona

4. November 2009 von Heidi Jesberger

Seit einer Woche bin ich nun schon in Phoenix/Arizona, um mich dort auf den Ironman hier vorzubereiten.
Es ist ganz anders hier als in Texas. Eigentlich hatte ich mir Texas schon so wie Arizona vorgestellt. Viele Kakteen, Steppe, eben so wie man es aus den Westernfilmen kennt.
Im Museum über die Geschichte von Texas haben wir in Austin auch erfahren, dass sie meisten Wild Westfilme nicht in Texas, sondern in Arizona gefilmt wurden. Kein Wunder, dass man dann enttäuscht ist, wenn in Texas alles ganz anders ist…
Hier ist es jedenfalls toll.
Heidi Jesberger
Die Häuser sind sehr individuell und speziell gebaut. Die Felsen hier sind riesig und so rund, wie bei Fred Feuerstein. Alles wirkt total unecht, wie in Hollywood.

Heidi Jesberger

Als wir am Di hier ankamen war super Wetter. Sonne und Wärme, wie es eben in der Wüste so üblich ist. Seit Mittwoch ist hier nun aber ein immenser Kälteeinbruch. Seit Monaten war es nicht mehr so kalt.
Heute früh hatten wir gerade mal 6°C. Nie im Leben hätte ich mit solchen Temperaturen gerechnet. So warme Kleidung habe ich gar nicht eingepackt.
Na ja immerhin ist es trocken.
Heute früh um 6 Uhr bin ich zusammen mit Ner, einem Einheimischen 145 km Rad gefahren. Natürlich hatte ich keine Handschuhe oder ähnliches, mir sind fast die Finger abgefroren! Dafür entschädigte die tolle Radstrecke für alles! Kakteen so weit das Auge reicht, tolle Täler und zum Teil echt knackige Anstiege.
Hier fährt man zwar öfters auch auf dem Highway, d.h. auch auf 2 und 3- spurigen Straßen, doch die Autofahrer kamen ganz gut mit uns zurecht ;-)
Ner zeigte mir auch Teile der Radstrecke vom Ironman.
Ebenfalls ein Highway, kerzengerade aus, leicht ansteigend als Wendepunktstrecke und mit leichtem Gefälle zurück. Simpel. Sehr simpel. Um nicht zu sagen langweilig. Aber im Wettkampf geht das schon. Da ist man mit vielen anderen Dingen beschäftigt. Da muss man mental fit sein und so eine monotone Strecke wegstecken.

Heidi Jesberger
Trotzdem ist und bleibt Arizona spannend.
Besonders die Klapperschlangen machen mich hier noch ganz verrückt.
Jeder spricht mich hier darauf an, dass ich beim Laufen vorsichtig sein soll.
Mein Glück ist gerade eigentlich, dass es so kalt ist und Schlangen ja die Wärme lieben und nur dann wirklich aktiv sind. Momentan habe ich also nichts zu befürchten. Trotzdem hat unser Homestay ein Gerät vor unsere Türe gestellt, das sehr hohe Geräusche von sich gibt, damit keine Tiere ins Haus gehen. Sehr beruhigend ;-)

Beim Laufen ist mir vor einigen Tagen ebenfalls mein Herz vor Schreck in die Hosentasche gerutscht:
Ich war gerade auf dem Heimweg eines Trainingslaufes. Es wurde langsam dunkel und 2 Kojoten kamen auf mich zu.
Ich war Mutterseelen alleine, schrie laut vor Schreck, doch nichts geschah. Niemand war in der Nähe. Die Kojoten und ich schauten uns nur gegenseitig an. Ich wusste echt nicht, was ich tun sollte. Also blieb ich einfach stehen und wartete ab. Ich hatte richtig Angst! Gott sei dank haben sich die Kojoten dann verzogen und sind wieder ab in die Prärie.
Oh man, andere Länder, andere Tiere! Da können wir echt froh sein, dass wir in Deutschland keine wilden und giftigen Tiere haben!

So weit für heute,
liebe Grüße und bis bald,
Heidi

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„Laufen mit Michaela“

3. November 2009 von Timo Bracht

Anfang des Jahres habe ich auf Lanzarote Oliver Kummer kennen gelernt. Er trainierte mit Freunden und wir stemmten uns auch so manches Mal zusammen gegen den im Januar (und eigentlich auch sonst immer) ordentlich blasenden Nord/ Ost Passat Wind.
Im Laufe des Jahres fragte er mich ob ich gemeinsam mit seiner Frau beim Frankfurt Marathon starten würde. Und zwar zusammen mit ihm als Zweier Team, sollte ich Michaela zum Weltrekord begleiten, in der Blindenklasse.
Ohne lange zu zögern sagte ich zu.
Michaela Kummer leidet an einer Erkrankung der Netzhaut und hat ein Sehvermögen von etwa 2 Prozent. Damit gehört sie der Blindenkategorie T12 bzw. B2 an. Die zweifache Mutter ist Masseurin von Beruf und läuft seit 17 Jahren.

Mitte Oktober war es dann soweit. Wir verabredeten uns zu einer ersten Trainingseinheit. Ich war schwer beeindruckt von Oliver und Michaela. Beide gehen mit der Situation sehr locker und souverän um, und wir verstanden uns nicht nur beim Laufen auf Anhieb. Verbunden war ich mit Michaela mit einem Band von Handgelenk zu Handgelenk. Ging es nach links schob ich sie am Unterarm, nach rechts zog ich mit dem Band. Bei Hindernissen zählte ich rückwärts. Gleich die erste Trainingseinheit war schon eine richtige Trainingseinheit. Wir liefen uns warm, dann 3 Steigerungsläufe (wir zählten von zehn rückwärts, und bei 4 war die maximale Laufgeschwindigkeit erreicht) gefolgt von 2x2km im angestrebten Marathon Tempo. Begleitet wurden wir von einem Fotografen. Der Lauf mit Michaela wurde medial die ganze Woche verfolgt, und der Medien Hype war gerade für Michaela eine ganz neue Erfahrung.

Link:

Timo Bracht

Dann war Michaelas großer Tag gekommen. Start beim Commerzbank Frankfurt Marathon am 25. Oktober.
Ihr Mann Oliver lief mit ihr bis Km 28, dorthin kam ich mit dem Shuttle Bus um dann mit ihr weiterzulaufen. Ich bereitete mich wie immer vor, und war auch ordentlich nervös. Wir lagen gut in der Zeit, auch wenn Michaela schon ziemlich angenockt war. Unglaublich mit welch großer Willensstärke sie sich über die zweite Hälfte gekämpft hat.

Timo Bracht

Die Orientierung in einem so großen Feld ging erstaunlich gut. Wir lagen die ganze Zeit auf 3.20 h Kurs und Michaela lies nicht nach. Der Zieleinlauf in der Festhalle war ein grandioses Erlebnis. Schon auf der Strecke wurde Michaela von den Zuschauern aber auch von vielen Mitläufern toll angefeuert. Im Ziel angekommen wurden wir von Fotografen, Fernsehteams, Oliver und dem gesamten Commerzbank Triathlon Team empfangen. Nach dem Doping Test war ihre Zeit von 3:20:43 h dann offiziell und gleichzeitig neur Weltrekord in der Blindenklasse T12.

Timo Bracht

Herzlichen Glückwunsch Michaela, es war toll dabei gewesen zu sein.

Timo Bracht

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