Home


„Bracht bei Olympia?!“

27. February 2010 von Timo Bracht

Whistler/ Canada 25.2.2010 Großschanze Finale Nord. Kombination, drehende Winde, Schneefall und mittendrin Kai Bracht. Ein Bracht bei Olympia, und dann noch im Schnee, was ist da passiert?
Timo Bracht
Kai ist mein drei Jahre jüngerer Bruder, und seit einem Jahr Co Trainer der Ski Nationalmannschaft (Nord. Kombination). Zusammen mit Hermann Weinbuch und Andi Bauer betreut Kai eine der erfolgreichsten Disziplinen des Deutschen Ski Verbandes.
Als Sportler blieb ihm in seiner Spezialdisziplin, dem Skispringen trotz Junioren Weltmeister Titel, mehrfachen Weltcup und Vierschanzen Tournee Teilnahmen eine Olympia Teilnahme verwehrt. Als Trainer machte er sich dann seinen Traum wahr, und war bim Einlauf der deutschen Mannschaft in Vancouver dabei. Überwältigt und beeindruckt von der Atmosphäre war die Olympiade sicherlich eines der Highlights seiner Sportler/ Trainer Karriere. Noch viel Spaß beim Kucken.

Euer Timo Bracht

Kategorie: Allgemein | Noch keine Kommentare » 

Auf der ISPO in München bei SKINS

24. February 2010 von Alex

Am 7.02. besuchte ich auf der ISPO meinen Bekleidungsausrüster SKINS.  Denny Moll stellte mir die neusten Produkte vor, die sich wieder durch die Kombination von sehr hoher Qualität und Funktionalität auszeichnen.
Im Jahr 2009 konnte ich mich bereits von den positiven Eigenschaften der Komperssionsbekleidung überzeugen, besonders angenehm empfand ich das Tragen der ICE-Kollektion bei extrem hohen Temperaturen.
Zu meiner Freude werden in diesem Jahr ein Triathlon-Einteiler, sowie eine Kombination, bestehend aus Triathlon-Hose und -Top angeboten, von deren hervorragenden Passformen ich mich ebenfalls überzeugen konnte.

Während meines Besuchs auf der ISPO konnte ich meine Erfahrungen mit SKINS in einem Interview, welches von Bern-Uwe Gutknecht vom Bayrischen Rundfunk geführt wurde, erläutern.

alex_ispo.jpg

Ich freue mich sehr, dass ich mich zur “SKINS-Familie” zählen darf und hoffe, durch meine Aktivität als Triathlet und überzeugter SKINS-Träger, die Marke bestmöglich zu präsentieren.

Alex Taubert

Kategorie: Allgemein | Noch keine Kommentare » 

Schlackohr Helau

22. February 2010 von Heidi Jesberger

Der Februar ist irgendwie immer der unerfreulichste Monat im Jahr.
Wetter, Stimmung, Kleidung- alles grau.
Der Winter nimmt und nimmt kein Ende und wird nur noch als lästig empfunden. Immerhin ist der Februar kürzer als die anderen Monate, das muss man ihm zu gute halten ;-) Aber er fühlt sich am längsten an.
Ich bin mir sicher, der Fasching wurde genau aus diesem Grund im Februar erfunden ;-)

Von der 5. Jahreszeit, der wunderbaren Faschingszeit bekommt man im Trainingslager leider nicht allzu viel mit. Seit ich gehen konnte war ich in meiner Heimatgemeinde Assamstadt an Fasching aktiv.
Ob am Rosenmontagsumzug mit meiner Wagenbaugruppe dem Krummen Winkel als Schnecke, Blume, Sarotti Mohr oder als Heidi und Peter, oder an der Prunksitzung als Prinzengarde oder früher mal als Kinderprinzessin von Schlackohrhausen, es war jedes Jahr lustig und super schön.
Leider ist Fasching nicht ganz so gut mit dem Profisport zu vereinbaren L Wenig Schlaf, da die Nächte zum Tage werden, viele Menschen auf engem Raum (großes Infektrisiko in der Erkältungszeit), Alkohol, sowie wildes Tanzen und dadurch immer leicht verschwitzt sein im kalten Februar, das machen die Faschingstage zu einem großen Risiko.
Also fand der Assamstadter Fasching dieses Jahr ohne mich statt.

Dennoch hatte ich dieses Jahr eine kleine Faschingsfeier der etwas anderen Art:

Ich war beim traditionellen Faschingstraining der Hilpoltsteiner Ironkids zu Gast.
Wie an Fasching üblich, kamen alle verkleidet. Es gab echt kreative Kostüme, vom Gartenzwerg über eine Schwimmerin, Prinzessin, Mexikanern und Piraten,… sowie mir als Nachtwandler ;-) Gemeinsam trainierten wir etwas Lauf-Technik im Schnee, machten einige Sprünge an der Treppe und rundeten das ganze mit einem spannenden Staffellauf ab, was mit Kostümen gar nicht so einfach war ;-) Es ist wirklich toll zu sehen, wie motiviert und auch talentiert viele junge Sportler sind. Das Training hat den Kids und mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte den Nachwuchsathleten mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Hier im Trainingslager bekommt man von Fasching nichts mit und wir sind mit ganz anderen Dingen mehr als ausgelastet.
…doch am Rosenmontag musste ich um 13:11 Uhr, wenn in Assamstadt der Umzug losgeht doch auf dem Rad ein Lied anstimmen: „In Assamstadt zur Faschingszeit, da ist es wunderschön….“ Der ein oder andere Mitradler war zwar etwas erstaunt, doch irgendwie musste das sein ;-)
ironkids-gruppenbild_web.jpg

In diesem Sinne: trainiert hart aber vergesst nie wo ihr eure Wurzeln habt ;-) Schlackohr Helau!
Eure Heidi

Kategorie: Allgemein | Noch keine Kommentare » 

Länderkampf in Swansea, Wales

22. February 2010 von Jan Wolfgarten

Hallo liebe Leser,
ich war am Wochenende zum ersten Mal im Jahr 2010 und zum ersten Mal nach meinen Sieg bei der EM in Istanbul bei einem Wettkampf am Start. Es war gleichzeitig mein erstes Rennen ohne Anzug und mein erstes 1500m Freistil Rennen auf der 50m Bahn seit mehr als 12 Monaten. Wir sind einen Länderkampf gegen England geschwommen, in einem Wettkampfformat, in dem jede Strecke von mindestens einem und maximal 3 Sportlern besetzt wird und es für Platz 1 5Punkte, für Platz 2 3Punkte und für Platz 3 1Punkt gibt. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt den Länderkampf. An diesem Wochenende war das relativ deutlich die Mannschaft aus GBR.

jan_1.jpg

Mein Rennen war leider auch sehr ernüchternd. Mit 15:52 schwimm ich im Moment 30 Sekunden hinter den schnellsten in der Welt. Ich möchte gar nicht unbedingt nach Ausreden suchen, weil das Rennen einfach schlecht war. Das einzig Gute an der ganzen Sache ist, dass der so genannte „Wake-up-Call“ früh in der Saison kam und ich jetzt noch lange genug Zeit habe, um Dinge zu ändern, besser zu trainieren und einfach besser in Form zu kommen. In den nächsten 10 bis 12 Wochen wird auf alle Fälle einiges an guter, anstrengender Langstreckenarbeit auf mich warten :)
Wenigstens war das Wetter gut und ich hab ein paar ganz coole Bilder am Meer machen können.

jan_2.jpg

Bis zum nächsten mal,

Jan

Kategorie: Wettkampf | Noch keine Kommentare » 

Trainingslager Lanzarote

19. February 2010 von Benny

Nach etlichen Lauf-Kilometern auf geschlossener Schneedecke und unzähligen Stunden mit eingefrorenen Händen und Füßen auf dem Rad ging es für mich Ende Januar endlich in den warmen Süden. Zum ersten Mal war mein Trainingsterrain für zwei Wochen die Lava-Insel Lanzarote von der ich, nicht zuletzt wegen des legendären Ironman-Wettkampf, schon so viel gehört hatte. Endlich durfte ich mir mein eigenes Urteil bilden und bin absolut begeistert. Das liegt mit Sicherheit zu einem großen Anteil daran, dass es einfach traumhaft ist, Ende Januar schon mit ärmellosen Trikot Radeinheiten von fünf bis sechs Stunden fahren zu können! :)

ben_1.jpg

Aber natürlich auch an der einzigartigen Landschaft. Durch vermehrte Regenfälle kurz vor meinem Eintreffen auf der Insel war sie wohl deutlich farbenfroher als normalerweise, wodurch die starken Kontraste zwischen schwarzem Lavagestein, teilweise weinroten Hügeln und dann den grün bewachsenen Hängen noch stärker zum Ausdruck kamen. Ich war bei jeder Ausfahrt richtig überwältigt von den tollen Eindrücken.

ben_2.jpg

ben_3.jpg

Leider hatte ich dieses Mal keine eigene Kamera dabei gehabt, da meine kurz vor dem Trainingslager den Geist aufgegeben hatte. Aber ich war natürlich nicht der Einzige auf der Insel und so machte ich sehr nette Bekanntschaften und habe dadurch auch den ein oder anderen Schnappschuss von der tollen Landschaft, aber auch z.B. von gemeinsamen Abendessen.

ben_4.jpg

ben_5.jpg

An diesem Abend war ich mit Lydia, Jana und Frank bei Folkert in seinem bescheidenen Häuschen, in dem er mit seiner Familie auf Lanzarote gelebt hat. Über 13 Jahre war er als Trainer auf der Insel tätig, bis er sich Ende letzten Jahres mit seiner Frau entschlossen hat wieder nach Good old Germany zurück zu gehen. Folkert hat den IM Lanzarote selber mehrer Male bestritten und letztes Jahr für seine Altersklasse sogar den Streckenrekord gebrochen. Als TOP-Radfahrer konnte er mir sehr hilfreiche Tipps für die Radstrecke und das Rennen geben. Er ist weiterhin als Trainer tätig (www.fb-optimizer.com).

Mein Hauptanliegen war natürlich das Training und vor allem die Ironman-Strecke kennen zu lernen, da dieser Wettkampf am 22. Mai mein erstes Highlight sein wird und ich dort richtig viel vorhabe. Und ich muss sagen, die Strecke gefiel mir bei jedem Mal bei dem ich Abschnitte von ihr gefahren bin besser und besser. Sie ist natürlich, wie allgemein bekannt, ein richtiger Kracher. Was eine gute Streckenkenntnis noch wertvoller macht.

ben_6.jpg

Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf hier wieder Trainieren zu können und natürlich auch auf den Wettkampf im Mai.

Jetzt bin ich leider erst mal drei Wochen im sibirischen Deutschland, bis es wieder in wärmere Gefilde geht. Ich hoffe nur, dass ich und vor allem meine auf Lanzarote antrainierte Form das überleben!!! :)

Bis die Tage…

Benny

Kategorie: Training | Noch keine Kommentare » 

130! 140! 150??

15. February 2010 von ungerman

Momentan haben wir unser Quartier ja auf dem Kontinent der Läufer aufgeschlagen – Afrika! Somit haben Roland Knoll und ich beschlossen, hier auch einen Schwerpunkt im selbigen zu legen. Die erste Woche wurde mit 130 Km begonnen und pro Woche soll nun die Steigerung um mindestens 10 KM folgen. Aufgrund der Wärme, der Dynamik in der Trainings-Gruppe und nicht zu vergessen auch wegen der „heilenden Hände“ von unserer Physiotherapeutin Isabell bin ich guter Dinge das Vorhaben Laufblock wie gewünscht umsetzen zu können. Selbstverständlich neben gelegentlichen Schwimmeinheiten und Radausfahrten…

Die dritte Woche des Trainingslagers ist nun angebrochen und wir haben wieder einiges gesehen und erlebt in Afrika. Wir haben schon vor Jahren bei „besonderen Ereignissen“ den kurzen Spruch kreiert. THIS IS AFRICA – kurz: T.I.A. Gefiederte Straßen, einschlagende Blitze, tropfende Dächer und Schlangen im Fitness-Studio! All dies fällt 2010 unter T.I.A.:

Bei einer Ausfahrt mit dem Rad auf einer der wenigen uns zur Verfügung stehenden Routen, war auf einmal die linke Straßenseite über hunderte von Metern mit einem Federkleid (und dem was afrikanische Hühner drunter tragen) überzogen! Wie und warum dieses Szenario zustande kam, warum die armen Hühner neben den vielen Schlaglöchern ihre letzte Ruhe fanden, werden wir wohl nicht erfahren, besonders prickelnd war dieser Anblick samt Geruch jedenfalls nicht! Nur einen Tag zuvor wurde unsere Freibadeinheit von einem der heftigen Gewitter abrupt unterbrochen und wir kauerten uns unter das schützende Vordach, als keine 70 Meter von uns ein Blitz ins Gebäude einschlug, Dachplatten zerfetzte und die Luft spürbar elektrisierte… Und genau dieses Gewitter brachte auch das Dach unserer Unterkunft an seine Grenzen. So tropft das Wasser nicht nur in die Salatschüssel beim Mittagessen, sondern auch die eine oder andere kleine Pfütze im Appartement muss locker genommen werden…T.I.A. eben! Die Schlange im Fitness-Studio war allerdings etwas was mich selbst sehr erstaunte. Denn bei 30 Grad und Sonnenschein stellt sich der Südafrikaner in eine 20 Meter lange Warteschlange um auf einem der 25! Laufbänder für 20 Minuten schwitzen zu dürfen. Fließband am Laufband….

Der kalte Winter in Deutschland ist zwar weit weg und mit Sicherheit auch sehr viel unangenehmer zum Kilometer sammeln wie das geniale Wetter hier in Südafrika, aber langsam komme ich an den Punkt, wo ich wieder vermehrt an den Tag des Rückfluges denke…
Doch soweit sind wir noch nicht und die verbleibende Zeit hier in der afrikanischen Hochebene nahe Johannesburg will ich bis zum Abflug optimal nutzen… 150 KM sollten es werden!

T.I.A.:the home of runners.

alekto-redbull-schwarz.jpg

Hier das neues Arbeitsgerät von Ungerman 2010

Auf bald
RUNNING-unger-MAN

Kategorie: Allgemein, Training | Noch keine Kommentare » 

Abu Dhabi, Why not!

12. February 2010 von Azz

d.JPG

I’ve never been to the Arab Emirates but next month they are holding what is set to be one of the largest long coarse races in the world over a new and interesting distance 3/200/20 and 1500/100/10  for anyone who is’nt quite game enough to tackle the big one. This is going to be my longest race by far and should also back up as a great training base for the rest of my year in Europe and hopefully my first Ironman next December. Obviously the race is suited to guys that can ride well on the flat and have the ability to get their nutrition plan right- two things I really need to work on and could improve alot. So training the past couple of months has been about trying different things while building up some strength to go the distance. I don’t really know much about the country apart from they have alot of oil and its very flat and hot so it will be a good chance to be a tourist after the race!

Although the training intensity has been easier, the longer days and consistency really takes alot out of me and I’m learning my limits and the effects of training/recovery very quickly. After racing shorter coarse for so many years its taking me a while to get my head around some of the concepts with long coarse such as the nutrition and recovery but I’m enjoying it while learning alot.

After Abu Dhabi I have a handfull of shorter races left around Australia, one in outback QLD and another in New Caledonia before heading back to Germany for the Euro season.

Kategorie: Allgemein | Noch keine Kommentare » 

„Willst du „Disco Pogo“ als Klingelton?“

6. February 2010 von Timo Bracht

Aaaahhrgggg…was für eine Katastrophe, ich kann es nicht mehr hören, ich schmeiß den Fernseher aus dem Fenster. Drei Wochen Trainingslager im Einzelzimmer, und dein einziger Gesprächspartner nach langen und harten Einheiten ist die Flimmerkiste. Am besten noch wie in Spanien üblich mit 5-6 deutschsprachigen Programmen, dazu natürlich mit dem Jugend und Musiksender Nr.1 in Deutschland Viva. Um nicht ganz bei Sendungen wie z.B. “Mitten im Leben“, den Glauben an das Gute im Menschen zu verlieren, wechsle ich auf Viva um mir mit Musik das Umziehen, Duschen, Kohlenhydrate auffüllen angenehmer zu gestalten. Doch von Musik ist bei dem Musiksender nichts zu spüren. Kostproben gefällig?:

pogo_bracht_1.jpg

„Verlieb und du findest nicht den richtigen Partner?“, oder „Sende Tipp15 an 5 mal die 5 und du siehst die Atzen auf deinem Handy – Sende jetzt eine SMS an die…“ oder „Wow hier das Top Grafik Abo als…“ und „Hol dir den Beziehungs- Checker und du bist nie mehr alleine“ und weiter geht’s mit „Hier bekommst du die angesagtesten MP3 Hits auf dein Handy – Sende Song 33 als SMS an die 5 mal die 7…“ noch nicht genug

pogo_bracht_2.jpg

„Dann sind hier die besten Töne im Top Musik Abo“ und zu guter Letzt der absolute Klassiker „Willst du Disco Pogo als Klingelton, dann SCHALTE SCHNELLSTMÖGLICH AUF EUROSPORT ODER MACHE DEN FERNSEHER GANZ AUS.
In diesem Sinne viel Spaß beim Training und wehe ich höre irgendwo einen dieser besch… Klingeltöne.

Euer Timo Bracht

Kategorie: Training | Noch keine Kommentare » 

Ne Schippe drauflegen

5. February 2010 von Sebastian Kienle

Nee nich schon wieder Schnee. Heut steht doch der gesteigerte 23km Lauf auf dem Plan. Bevor ich es meinen Kollegen gleichtun kann und endlich auch in Richtung Sonne abhauen kann, steht noch eine Woche Training bei meinem Trainer Lubos in Freiburg an. Das wird immer dann eingeschoben wenn entweder Winterschlaf, Frühlingsmüdigkeit oder Sommerloch drohen. Nicht zuletzt weil dort der Nachwuchs des BWTV stationiert ist und es also immer jemand gibt der Lust hat mal seine Form zu testen. Im Schwimmen fällt der Test trotz des deutlichen Aufwärtstrends in den letzen Wochen eher ernüchternd aus…
Tempoläufe sind wegen Glatteis auf der Bahn und etwas lädiertem Oberschenkel grad nicht drin. So haben sich die NMH also niedrig- mittel- hoch Läufe in der letzten Zeit zu einer kleinen Spezialität entwickelt. Ab besten geht das natürlich mit einer (über-???) motivierten Gruppe :) die totale Eskalation garantiert. So gab es bei besagtem Lauf dann auch den Vorstoß in den ü20km/h Bereich. Die Umstände waren wie gesagt optimal – es ist einfach richtig gut Gerutscht. Geplant war bis km 18 zu Steigern und es dann locker auslaufen zu lassen… Nach km 10 lag dann laut Polar GPS an der leichten Steigung entlang der Dreisam dann schon mal 3:20an – da war schon klar das hier nicht Trainiert wird sonder schon mal um die nicht vorhandenen Bonussekunden für diverse Rennen gekämpft wird. Ab dem Wendepunkt verstummten dann auch schließlich die Gespräche und ich wünschte mir ich hätte Spikes angezogen. Natürlich hat man ja auch einen Ruf zu verlieren und so ging es dann schon deutlich in Richtung sub 3min auf dem Radweg von Ebnet zurück nach Freiburg. Innnerorts wurde dann das ganze auf die Mitte der Straße verlagert. Wo zum Glück auch wieder Grip vorhanden war. Leider waren erst 16km absolviert als das GPS 2:55 min/km vermeldete. An dieser Stelle gab dann zum Glück der klügere nach. Klar man muss ja auch nicht übertreiben ist ja auch noch Januar und Winter und überhaupt sollte man noch nicht zu früh hart Trainieren. Klar die letzten 3000m wurden mit Puls 202 und nahe einer neuen Bestzeit absolviert aber es ging ja auch Bergab – wir hatten Rückenwind und die Straße hatte Grip außerdem war es kalt und wir mussten schnell heim. Also immer noch Grundlage.

Vielen Dank an der Stelle an das Fohlen und Chrysler für die angenehme Unterhaltung bei unserem lockeren Dauerlauf. Ich freu mich schon auf eine lockere, flache, windstille, Grundlagen Radausfahrt in Fuerte ;-)

In diesem Sinne – lasst der Lust mal freien Lauf und lasst auch im Winter den Pulsmesser mal daheim ;)

Grüße, Sebastian Kienle

Kategorie: Training | 1 Kommentar » 

Trainingslager auf Lanzarote

4. February 2010 von Heidi Jesberger

Die neue Saison ist schon in vollem Gange.
Nachdem ich einige Wochen bei Schnee und Eis im kalten Deutschland trainiert habe, mein Material bis zum zerbrechen bei Minustemperaturen geschunden habe (Felgenbruch im Schnee mit dem MTB), durfte ich die letzten 2 Wochen im sonnigen Süden auf der kanarischen Vulkaninsel Lanzarote trainieren.
Lanzarote, die Insel strotzt vor Energie und Power. Mittlerweile war ich so oft dort, seit 1997 fast jedes Jahr, manchmal auch 3 oder 4 mal!
Genauso ging es mir auch dieses mal wieder. Sonne, Wärme, das Meer, da ging das ganze Training plötzlich so viel einfacher.

web_lanza_1.jpg

Wie jedes Jahr war ich wieder als Trainerin in den Corpus Camps mit dabei.
Es macht mir immer unheimlich viel Spaß in einer Gruppe zu trainieren, sich mit erfahren Athleten auszutauschen und eigene Erfahrungen an Anfänger weiter zu geben.
Im Camp stand der Schwerpunkt vor allem beim Schwimmen.
Mit Ute Mückel hatten wir auch eine 1 a Trainerin mit dabei, die, nachdem sie letztes Jahr ihre überaus erfolgreiche Triathlonkarriere beendet hat, sich nun total auf Schwimmseminare spezialisiert hat.
Mit ihrem geschulten Auge fand sie bei jedem einige Details, die es noch zu verbessern gibt.
Vielen Dank Ute! Die Flasche Wein ist dir sicher, wenn ich meine Bestzeit wirklich verbessern kann :)

Auf dem Rad konnten wir die komplette Insel unsicher machen. Die Berge im Norden mit Mirrador del Haria und Rio sowie die Feuerberge im südlichen Bereich eigneten sich wirklich hervorragend für Kraftausdauer.
Meine Lieblinsrunde ist und bleibt aber El Golfo. Die Straße führt direkt an der Küste entlang. Die schwarzen Felsen, das kristallblaue Meer. Einfach toll!

web_lanza_2.jpg

Im neuen blauen Stadion des Club La Santa führten wir mehrmals gemeinsam ein Lauf-Technik Training durch, gefolgt von kurzen Intervallen.
Die längeren Läufe lief ich in der Lagune, fast immer mit Blick aufs Meer ;)

web_lanza_3.jpg

Am Ende der ersten Trainingslager Woche nahm ich, wie auch letztes Jahr beim Internat. Duathlon von Lanzarote teil.
Die ungewohnt kurze Distanz von 5-20-2,5 war ein guter Temporeiz im Hinblick auf den Ironman China am 14.03.2010, auf den ich mich gerade intensiv vorbereite.

web_lanza_4.jpg

Am Start war ein internationales Starterfeld aus fast allen Europäischen Ländern unter anderem Athletinnen der Nationalmannschaften aus Frankreich, Dänemark, Holland und England. Da das Wetter momentan in halb Europa winterlich und kalt ist, nutzen viele die warmen Temperaturen der Kanaren, um sich auf die bevorstehende Saison vorzubereiten.
Schon im Vorfeld wurde den Weltcup-Athletinnen der Nationalmannschaften viel und den Langdistanzlern wenig Chancen auf den Sieg eingeräumt.
Helle Frederiksen und Jessica Harrison, vor kurzem Zweit- und Drittplatzierte beim ITU-Weltcup-
Rennen in Huatulco/Mexiko oder ITU Weltmeisterin Jodie Swallow und nicht zuletzt Yvonne Van Vlerken, 2. Platzierte beim Ironman auf Hawaii und auch ich als Vorjahressiegerin, wurden als Favoritinnen auf den Sieg gehandelt.
Außergewöhnlich an diesem Rennen war, dass das Windschatten fahren erlaubt war.
Frauen durften auch bei Männern „draften“, was sonst immer verboten ist.

web_lanza_5.jpg

Am 3. Belastungstag in Folge, nach 30 Stunden Training in derselben Woche stand ich dann an der Startlinie.
Wie nicht anders zu erwarten, fühlten sich meine Beine beim ersten Lauf schwer wie Blei an, da das ganze Training komplett auf den Ironman in China ausgerichtet ist.
Dennoch zeigte ich Kämpferherz und konnte auf dem Rad wieder einige Plätze gutmachen und nach dem abschließenden Lauf als 6. Frau die Ziellinie überqueren.

web_lanza_6.jpg

Im Profi Sport muss man die kleinen Rennen manchmal den Großen unterordnen.
Und da der Wettkampf bekanntlich das beste Training ist, hoffe ich, dass es dann am 14. März in China umso besser für mich läuft ;-)

Nun trainiere ich die nächsten 2 Wochen hier im Kalten, bevor es dann wieder ins nächste Corpus Camp in den Süden geht.
Bleibt gesund.
Bis bald Eure Heidi

Kategorie: Training, Wettkampf | Noch keine Kommentare »