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Hungerast mit teuren Folgen…

30. March 2010 von Ira

Gestern ging es in illustrer Runde auf die Piste. Nicht weniger als vier Weltmeister und Gewinner etlicher Sechstagerennen machten sich auf zu einer lockeren Trainingseinheit mit interessanten Fachsimpeleien.

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(Gruppe: Aeschbach, Marvulli, Hürzeler, Kalentieva etc…)

Die ersten 60km harmonierte die Gruppe aus Profis, Hobbyradlern und Betreuern überraschend gut – was sich aber nach einigen schnellen Runden auf der Bahn von Sineu ändern sollte. Einen bekannten Radhändler aus der Schweiz ereilte der gefürchtete „Hungerast“- leicht benommen missachtete er an einer Kreuzung die Vorfahrt und verlangte nach einem „Gel“. Der bei Franco Marvulli geschnorrte Zuckerschub hielt nicht lange und schon bettelte er mich am nächsten Anstieg um einen PowerBar an. Die verzweifelte Nahrungssuche blieb in der Gruppe natürlich nicht unbemerkt und so war schnell der Entschluss gefasst, die dringend benötigte Notnahrung mit den allseits beliebten Rinderfilets im Ristorante Boy aufzuwiegen. Rico blieb nichts anderes übrig, als den PowerBar mit einer Einladung zum Essen aufzuwiegen. Womit er allerdings nicht rechnete war das Erscheinen sämtlicher Mitradler.. er nahm es mit Würde und so wurde es noch ein lustiger Abend. Angesichts der Rechnung im weit dreistelligen Bereich und einer großzügigen Riegelspende sollte jetzt klar sein, dass künftig jeder Genug „magic sportfood“ dabei hat :)  

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(Foto: Iseli – Kalentieva – Marvulli)

Eure Ira

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Singapur Trainingslager

30. March 2010 von Jan Wolfgarten

Hi!

Ich bin seit Donnerstag in Singapur im Trainingslager. Bisher haben wir noch nicht sehr hart trainiert, weil sich viele noch an die Zeitumstellung gewöhnen. Heute hat allerdings einen neue Woche und damit auch ein neuer Level hier begonnen. In den nächsten 2 Wochen werden einige Dinge auf dem Trainingsplan stehen, die wirklich anspruchsvoll sind. Ein paar Beispiele dafür sind 12,000m mit Pullkick auf Zeit, 30*200 Kraul schnell oder 45*100 Kraul mit 2* Arme und einmal Max im Wechsel. Ist schon ziemlich abschreckend aber ich denke der beste Weg, um an die Sache heranzugehen ist von Einheit zu Einheit zu denken und sich da dann jeweils auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nach so einem Camp ist alles was kommt, wenn man wieder zu Hause ist viel leichter zu schwimmen und abgesehen davon ist es wichtig für Ausdauersportler Grundlagenspitzen zu setzten. Das hier ist meine ;)

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Zu dem Camp hier vor Ort gibt es zu sagen, dass wirklich alles sehr gut organisiert ist. Wir wohnen direkt über dem Schwimmbad und bekommen 3-mal täglich unsere Mahlzeiten geliefert. Wir wohnen auf dem ITE College East Campus und alles ist zu Fuß innerhalb von 3 Minuten zu erreichen. Leider ist das Wasser sehr warm und wir werden wahrscheinlich ab jetzt sehr früh trainieren müssen, um der Sonne bzw. der Hitze etwas zu entkommen. Man fliegt also in die Sonne, um bei Nacht zu schwimmen…..“isnt that ironic“.

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Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!

Jan

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Turn Up The Heat!

24. March 2010 von Azz

What a trip! I just got home after two weeks of racing in Abu Dhabi and Singapore. Both races were great and the results were very different.
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Abu Dhabi was a new distance designed to suit the stronger guys on the bike. Comprising of a 3km swim 200km bike and a 20km run. This was the first year the event had been run and judging by its success this year it could become one of the most popular long distance events on the calander.

 Talk before the race was that it might be turned into a MEGA duathlon with some heavy fog (Hard to believe in a desert!) making visability in the water dangerous. Luckily race morning was clear and the race was underway as everyone had hoped. All the big guys were there. Looking around on the start line I was about to race guys that I had only seen on TV or read about. Heading the field was Faris Al-Sultan, Eneko Llanos, Dirk Bockel, Maik Twelsiek, Raynard Tissink and a list of other huge guys.

I made the lead group of 10 guys in the swim and rode mostly at my own pace on the bike after the first 80km. This was when the big guys really put the pressure on and I realised to get through the 200km I just had to ride to my limits. I still got over the 200k at a 40kph average but was a long way from the front of the field. I just had to run as fast as I could and finish the race as a mental barrier. I finished in 16th place which does’nt sound like much but I was really happy and totally exhausted!

So the next week was Singapore 70.3 which is always a tough race simply because of the climate. This year I made it even harder by racing the week before. I flew in early Monday and had a very easy training/recovery week, not knowing if I was even going to be recovered to race on the weekend. After alot of stretching sleeping and recovery I was feeling really good and decided to have a crack at the race. The field was alot smaller this week and I thought I’d have a good chance of finishing top 5. The unknowm factor for me was weather or not the race from the weekend before would catch up with me in the run. So my plan was so stay in the group as much as possible on the swim/bike and run my best.

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As I expected Craig Alexander ran away from the field early as I struggled to get my legs back. We were narrowed down to a group of 8 after the bike and I was drifting around fourth place for the first lap of the three lap run. I started to feel better and it was starting to get really hot (it turned out to be about 34 degrees and 88% humitidy) which suited me coming from the Australian summer. So a few of the guys started to suffer and I managed to run my way up to second place and hold pace with Craig about 1min behind on the second lap until being passed by James Cannama, after running with him for half a lap I could’nt keep the pace and fell back to third position which was where I ended up at the finish.

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I thought 3rd place was a great effort and I dont thinkI could have done any better even if I did’nt racce the week before, I finished 2 min behind Craig Alaxander and 1 min behind second place. Now I have a few shorter races here in Australia and Noumea before heading back to Germany for the summer.  Catch ya then..

Aaron

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Wettkampf in Magdeburg

22. March 2010 von Jan Wolfgarten

Hi!
Wie versprochen kommt hier meinen Bericht über den Wettkampf am vergangenen Wochenende in Magdeburg. Ich habe in den letzten 3 Wochen wirklich gute Fortschritte im Training gemacht, bin gesund geblieben und habe alles in allem meinen Job seit England ganz gut gemacht, denke ich. Mein Ziel war es meine Zeit von 15:52 aus England deutlich zu steigern und das ist mir mit 15:39,1 auch soweit gelungen. Ich habe mich voll verausgabt und bin auch wesentlich besser durch das Rennen gekommen als das letzte Mal. Klar waren die letzten 400m sehr sehr hart aber das haben 1500m Rennen leider so an sich. Geschlagengeben musste ich mich nur meinen Vereinskollegen und Freund Thomas Lurz, der das Rennen in 15:29,7 gewonnen hat. Er war am Freitag einfach zu gut für mich und hat sich konstant von mir abgesetzt. Sicherlich verliere ich alles andere als gerne aber wenn es schon sein muss, dann ist es mir gegen den Thomsen am liebsten ;)

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Mit meiner Zeit kann ich leben. Ich wäre gern etwas schneller gewesen aber ich denke, dass der Fortschritt im Training momentan viel wichtiger ist, als ein paar Sekunden schneller im Wettkampf zu sein. Das Training wird sich auszahlen und die Zeit um schnell zu schwimmen kommt bald!
Bleibt fleißig!!!

Jan

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Erlebnisbericht China – 3. Platz und Hawaiiquali!

22. March 2010 von Heidi Jesberger

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Ich bin so glücklich! Ein Traum wurde für mich nun endlich wahr!
So sehr habe ich mir diesen Podiumsplatz gewünscht und nun habe ich es geschafft!
Oftmals ist das Leben wie eine Art Perlenkette:
Ein Ereignis wird an das andere gereiht und die Kette wird immer länger und schöner.
Dann gibt es aber auch Situationen im Leben, die so gar nicht in Reih und Glied passen…
Nachdem ich in meiner Triathlonkarriere schon mehrmals in Schlagweite  der Spitze war, kamen leider immer wieder verschiedene Verletzungen. Meine Kette riss also und die Perlen kullerten wild durcheinander. Alleine hätte ich dieses Chaos nicht mehr auf die Reihe gebracht.
Ganz wichtig waren dabei mein Freund, meine Familie, Freunde und Sponsoren, die mir Mut zugesprochen und mich immer weiter unterstützt haben.
„Wie oft darf eine solche Kette eigentlich reißen?“ habe ich mich gefragt. Doch nun rückblickend war es einfach ein Teil des Ganzen. Eine Kette ist umso wertvoller, wenn sie nicht ganz perfekt ist, sondern aus größeren und kleineren Perlen besteht, die nicht ganz gleichmäßig aneinandergereiht sind. Doch alleine geht es nicht und darum bin ich sehr Dankbar so tolle Menschen um mich herum zu haben! Danke!
Doch nun zum Rennen:
Normalerweise tapert man für große wichtige Rennen, d.h. das Training wird die letzten 2 Wochen etwas reduziert, damit man sich am Wettkampftag kraftvoll fühlt und die bestmögliche Leistung bringen kann. Diesmal war alles anders.
Ich habe mir im letzten Trainingslager 3 Wochen vor dem Ironman auf Lanzarote einen Virus eingefangen, der leider sehr hartnäckig war. Anfangs dachte ich noch, dass ich in 3 Wochen locker wieder fit sein würde, doch es war ein ständiges Auf und Ab und der Husten war extrem hartnäckig.
Ich war total platt und nicht in der Lage anständig zu trainieren. So wenig wie vor diesem Rennen habe ich noch nie trainiert, doch es ging einfach nicht.
Am Donnerstag, 3 Tage vor dem Rennen, entschied ich mich, den Ironman Arzt aufzusuchen, denn so war an einen Start nicht zu denken. Mit Antibiotika, ACC Akut, Aspirin, Inhalation mit chinesischen Ölen, heißem Cola mit Ingwer,… versuchten wir alles und siehe da, am Tag vor dem Rennen fühlte ich mich das erste Mal besser. Also konnte ich einen Start wagen.
 
Am Wettkampftag selbst war es schon morgens deutlich wärmer als die ganze Woche zuvor, die ungewöhnlich kalt und verregnet war. Mit nur 14 °C lagen die Temperaturen dieser Woche fast 20 Grad unter dem normalen Schnitt im März.
Die Sonne kam am Sonntag das erste Mal in dieser Woche so richtig raus und sofort war die Stimmung auch gleich eine ganz andere als die vergangenen Tage.
Um 7 Uhr war der Start der Profis. Eine Minute später starteten jeweils alle 5 Sekunden 5 Altersklassen Athleten. Die 3,8 km  lange Schwimmstrecke war in einem Fluss und bestand aus einer Art Ypsilon, das wir 4x mit jeweiligem Landgang schwimmen mussten.
Letztes Jahr war wohl die Strömung so stark gewesen, dass einige Athleten total abgetrieben wurden. Aus diesem Grund wollte der Veranstalter die Schwimmstrecke etwas kompakter halten. Mir gefiel sie echt gut, war das ganze doch sehr kurzweilig. Gott sei dank durften wir Profis doch mit Neoprenanzug schwimmen. Die Wassertemperatur lag um die 22°C und so war es lange nicht klar, ob wir den Schwimmanzug tragen dürfen. Aufgrund der Farbe des Wassers war es mir mit meinem Helix aber viel lieber ;-) .
Ich erwischte eine schnelle Gruppe und fand einen guten Rhythmus im Wasser.
Schon nach der ersten Runde überrundeten wir die ersten Age-Group-Athleten, dies hat uns schon etwas ausgebremst, doch es war ja für alle gleich.
Gemeinsam mit Nicole Leder, auf Rang 5 liegend verlies ich das Wasser, schnappte meinen Beutel und rannte ins Wechselzelt, wo man sich umziehen musste. Dort hatte ich meinen Rudy Helm und meine Rudy Brille, sowie meine Verpflegung drin. Nachdem ich den Neo in die Tüte gesteckt hatte, lief ich zum Rad und damit zum Ausgang der Wechselzone.
Dort fiel mir plötzlich voller Schrecken auf, dass ich mein Startnummernband gar nicht dran hatte! Also rannte ich wie von einer Tarantel gestochen den ganzen Weg zurück ins Wechselzelt und suchte erneut meinen Beutel, doch die Nummer war nicht drin! Schock! Was sollte ich nun tun? Und die Zeit lief! Belinda Granger, eine australische Athletin, die unser Rennen zuschaute rief mir zu, dass ich einfach weitermachen solle.
Also rannte ich zurück zu meinem Rad und begann mit deutlich erhöhtem Adrenalinwert meine Aufholjagd.
Auf dem Rad hatte ich wirklich einen guten Druck! Ich konnte mich sehr gut konzentrieren und pushen und machte Boden gut. Der Wind war viel stärker als vorhergesagt und etliche Athleten hatten Probleme überhaupt in der Aero-Position zu fahren. Da ich aber viel auf Lanzarote trainiere bin ich den Wind gewohnt und kam überraschend gut damit zurecht!
So langweilig mir der Großteil der Strecke beim Abfahren der Strecke im Vorfeld vorkam, so gut fand ich es im Rennen. Auf einer Zweispurigen  Autobahn, die komplett für uns gesperrt wurde, ging es fast nur gerade aus. Das absolute Highlight war die ca. 10 km lange selektive Wendepunktrunde. Dort fuhren wir durch 2 kleine Dörfer in denen auch der Großteil der Zuschauer des Rennens war. Wenigstens in der ersten der 2 Runden. Natürlich haben diese chinesischen Fans kein Wort Englisch gesprochen, doch wenn einem jemand etwas Nettes zuruft, dann versteht man das auch so ;-)
Auf der Radstrecke wurde es immer wärmer. Alle 15 km gab es eine Verpflegungsstation. Doch diese Stationen konnte man beim besten Willen nicht mit Europäischen Rennen vergleichen. Es waren eindeutig zu wenige Helfer da und die Helfer die da waren, waren unerfahren, so dass es zu einer echten Herausforderung wurde überhaupt etwas zu Trinken zu bekommen.
Mein Ziel war es eigentlich jeweils 2 Wasserflaschen zu greifen, doch man reichte uns nur sehr schmale 0,5 l Wasserflaschen, die nicht in die normalen Flaschenhalter passten, sondern herausrutschten. Also versuchte ich irgendwie 2 Flaschen zu greifen, doch das nächste Problem war, dass die Flaschen nicht aufgeschraubt waren!?! Im Rennen habe ich nur gehofft, dass ich im Ziel noch all meine Zähne drin habe, denn die waren die einzige Möglichkeit diese Flaschen auf zu bringen. Umso länger das Radfahren ging, desto mehr habe ich an den Verpflegungsstellen abgebremst, um auch wirklich etwas Wasser zu bekommen.
Nach ca. 140 km hatte ich meinen tiefsten Punkt auf dem Rad. Die Hitze, der Wind und auch die Einsamkeit machten mir ganz schön zu schaffen. Wenn es so heiß ist, dann hat man auch gar nicht das Verlangen etwas zu Essen, doch das war genau der Punkt. Ich verpflegte mich mit einem Powerbar und wenig später spürte ich wieder neue Energie.
Bei km 165 konnte ich auf die Japanerin Maki auffahren, die vorher angekündigt hatte, diesen Ironman gewinnen zu wollen. Nachdem ich sie überholt hatte, blieb sie mir dicht auf den Fersen und so stiegen wir gemeinsam vom Rad.
In meinem 2. Wechselbeutel hatte ich sowohl Kompressionssocken als auch normale Socken. Zuerst versuchte ich die Kompressionssocken anzuziehen, doch es war verrückt. Meine Beine waren durch die Hitze dermaßen angeschwollen, dass ich beim besten Willen nicht hereinkam. Egal. Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, Maki war nämlich schon über alle Berge, entschied ich mich für die sowieso schönere Lösung und lief mit meinen nagelneuen superschicken pinken Newton Laufschuhen los.
Der erste km war brutal. Die Hitze stand geradezu und ich fühlte mich total verspannt.  Ich hatte das Gefühl kaum aufrecht stehen zu können, obwohl ich doch so regelmäßig den rücken trainiert hatte.
Eines war sicher: das würde noch eine richtige Hitzeschlacht geben.
Alle 2 km war eine Verpflegungsstation. Hier wurden jedoch keine Becher gereicht, sondern man musste sich selbst alles von Tischen nehmen. Also legte ich konsequent von Anfang an bei jeder Station eine kleine Gehpause ein, um überhaupt genügend Flüssigkeit  aufnehmen zu können.
Meine Arm-Coolers von DeSoto, die ich schon auf dem Rad angezogen hatte halfen mir auch sehr.
Sie kühlten wirklich gut und hielten das Wasser etwas länger am Körper.
Schon nach 2 km konnte ich auf die Japanerin auflaufen. Sie ist eine ehemalige Weltcup Kurzdistanz Starterin und kann laufen, doch irgendwie lief es bei mir nach anfänglichen Schwierigkeiten dann doch immer besser bei mir.
Nun war ich schon 3. Frau! 4 km später lief ich auf die mehrmalige Ironmansiegerin Heather Gollnick aus den USA auf. Sie wirkte schwerfällig auf mich und ich konnte sie zügig überholen.
Wow, ich konnte es kaum glauben! Ich lag nun auf dem 2. Rang in einem Ironman! Auf den ersten 8 km konnte ich auf die Führende Amy Marsh, die für das erfolgreiche Team TBB startet und im September den Ironman in Wisconsin gewonnen hat, 4 min gutmachen und war nun nur noch 3 min hinter der Führenden! Oh Gott, was für ein Tag! Einerseits war ich total happy und euphorisch aber andererseits war es auch so heiß! Sehr heiß! Ich musste vorsichtig sein, denn noch war es ein langer Weg bis ins Ziel! An der Strecke sah ich Lothar Leder, Chris McCormack, Markus Fachbach, später auch Heather Gollnick, die alle das Rennen abgebrochen haben. Die Bedingungen waren auch echt schwierig!
Das Verlangen nach Kühlung und einer Gehpause wurde immer größer, doch ich wusste, dass das bei allen Athleten so ist. Nun entschied nur noch der Kopf. Und ich wollte diesen Podestplatz. Unbedingt! Bei km 28 überholte mich Nicole Leder, die ja als starke Läuferin bekannt ist. Ich versuchte natürlich noch dagegen zu halten, doch mehr war nicht mehr drin bei mir.
Ich gab wirklich mein Bestes  und konnte schließlich nach 42,2 km Laufen als 3. Frau jubelnd die Ziellinie überqueren. Ja!!! Endlich hatte ich es geschafft! 3. Platz beim Ironman China!

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Ich bin sooooo glücklich!
 
Mit meiner Leistung bin ich wirklich sehr zufrieden: 2. schnellste Radzeit und 2. schnellste Laufzeit aller Frauen, sowie 14. schnellste Laufzeit aller Teilnehmer (incl. Männer!), daran sieht man wirklich wie hart die Bedingungen waren!
 
Im Ziel meinte jemand, dass ich die Hawaiiquali hätte. Ich? Wie konnte das Möglich sein? Bei uns Profifrauen war doch nur ein einziger Slot für Hawaii ausgeschrieben.
Seit Anfang dieses Jahres gibt es eine Regel, die besagt, dass nur die Profis, die weniger als 5% hinter der Siegerzeit sind, einen Slot für Hawaii bekommen. Im Männerrennen waren 3 Slots ausgeschrieben. Da aber der 3. Mann bereits  mehr als 5% hinter dem Sieger zurücklag, ging der verbleibende Slot an uns Profi Frauen. Und da Amy Marsh sich bereits mit ihrem Sieg in Wisconsin den Slot für Hawaii geholt hat, habe ich ihn bekommen! Hammer!
Was für ein Tag!
Das Kämpfen hat sich echt gelohnt!
Dieses Jahr gibt es nur 45 Profi Frauen Plätze auf Hawaii. Ein wirklich exklusives Feld. Und ich bin mit dabei!

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Aloha, eure Heidi

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Die drei von der Laufstelle…

19. March 2010 von ungerman

Nach dem Trainingslager Südafrika waren es nur noch zwei Tage, bis unser neues Ladengeschäft in Bad Saulgau seine Tür für Sportbegeisterte und -interessierte zum ersten Mal öffnete. Eine gelungene Mischung aus optisch schöner Einrichtung und Funktionalität erfüllen die Ladenfläche. Mit einer großen Auswahl an Schuhen, Bekleidung, Accessoires und Dingen, die der Sportler/Triathlet braucht. Nicht nur die Lage, das Gesicht und Auftreten ist neu, sondern auch der Name: Daniel Unger SPORTS GmbH heißt der neue/alte Spezialist in puncto Sportlichkeit und sportlichem Sein in Oberschwaben.

www.DanielUngerSports.com ist die zugehörige neue Webadresse.

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Kurz vor Abflug ins letzte Trainingslager vor dem Beginn der Saison in Sydney, begab ich mich noch einmal auf unbekanntes Gelände. Cross-DM in Stockach! Mit gutem Gefühl und einer gewissen Portion Selbstvertrauen anhand der Trainingsergebnisse in den letzten Wochen trat ich die Kurze Anreise mit Vorfreude an. Spezifisch habe ich mich auf diese DM nicht vorbereitet, aber Top 15 wollte ich erreichen, auch im Wissen, das der Mannschaftstitel mit den Tübingern Jungs durchaus realistisch und greifbar war. Am Tag der Rennens, war der morgendliche Blick nach dem Aufstehen durchs Fenster aber sehr ernüchtern. Schnee:(.

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So kam es wie es kommen musste: tiefes Geläuf bedeutete für einen „schweren“ Läufer wie mich, Arbeit pur! Ich habe über die gesamte Strecke, welche durchaus anspruchsvoll, eckig und profiliert war, nur zehn Meter pro Runde ein gutes „Laufgefühl“ verspürt. Dann nämlich wenn es über eine provisorische Holzbrücke ging…Ansonsten habe ich mich durch den Schlamm gepflügt, bin um die Kurven nur mit großer Mühe gekommen und hatte nie das Gefühl, meine Kraft und läuferische Fähigkeit umsetzen zu können. Es ging natürlich allen so, nur bei mir war es am schlimmsten ;-) . Mit Platz 23 war ich somit nicht ganz happy! Aber am Ende des Tages reichte es zum Deutschen Meistertitel mit der Mannschaft und eine neue sportliche Erfahrung hatte ich auch gesammelt. Kraft, Moral und gute Haltungsnoten auf rutschigem, tiefem Boden nahm ich mit aus Stockach. Und wie sagte mein Nationalmannschaftskollege Maik Petzold treffend zu mir: bei Deinem Abdruck-betonten Laufstil ist es ja klar, dass es bei dem Untergrund nur schwer geht… „DANKE MP“, genauso sehe ich das auch!

Fit für den Sommer möchte ich nun im „Wintersportort“ Mallorca werden. Die Balearen-Insel hat sich glücklicherweise nach einigen frustrierend kalten Tagen doch noch einmal an ihre, bei Radfahrern so geschätzte Seite erinnert und die Sonnenstrahlen den Schneewolken wieder vorgezogen. Aber, mein Schock vom Tage der Ankunft sitzt nach wie vor tief! Dicke Schneeflocken, gefrorene Pfützen und ein richtig, eisiger Wind auf der einen Seite, ein beheiztes, dampfendes – Mallorca im März!
Es wird Zeit für den Frühling!

Auf bald
Ungerman

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Trainingscamp Fuerteventura

13. March 2010 von Drags

Bin wieder in den frozen wasteland aber camp war super geil. Eine besser trainingsort habe ich noch nicht gesehen. Ich hatte super schwimmgruppen, am anfang mit Elmar von Blue Seventy (aber der schwimmt noch zu schnell zur zeit), dann mit Seb Kienle, Captain Constantine (bachor), Hell on Wheels, Anja, and more in 50m becken immer mit freien bahnen in die sonne.. richtig geil. Druckpunkt war Radfahren aber habe mindestens 20km pro woche geschwommen. 2de einheit am rad war 165km mit Sebbie and Thomas und die haben mich getotet.. war schon hart mit die zwei zu fahren ohne ausdauer traininig. Aber nach die 2 wochen spurrt man schone ein bissien kraft in die beine, obwohl Sebbie hat mich immer stehen geblieben wenn der lust hat. Ich bin auf die neue Planet X Nano-Light strassen rad gefahren und bin richtig geil auf den ding. Ist ein super-light und noch ein sehr steifes rad (is fuer verkauf in ca. 2 wochen!!) Unser guide team war top und das training hat viel spass gemacht, manchmal guiden, ab und zu mit die jungs fahren, alle 3 tage Lauf ABC einfuhren, aber koentte ein sehr gutes programm von Susanne durchhalten trotz die arbeit und ab und zu abends an den bar…… aber die letzte 7 tagen war Magic nicht mehr da so ich war dann frueher ins bett!! hahahahahh
Luke Dragstra
Bin sehr zufrieden mit den form und hat ein pahr einheiten (manchmal nach ein harten radrunde) auf der bahn und koente noch bis 64sec laufen fuer meinem 400m intervallen… not bad for an old Ironman geezer!! Ich bin uberzeugt dass den neuen plan und beraetung von Susanne erreich ich ein neuen leistungs stufe. Ich trainiere mit viel mehr feuer als die letzten pahr jahren und uberasch mich jedes mal wenn ich druck hart auf den gas pedal.

Ich durfte auch den neuen Helix neopren von Blue Seventy und es ist einen super teil. Die neue arm griff material ist besser als alles andere auf den markt und die compressions teile in die inneren material macht dass ding so bequem und besser fit.
Luke Dragstra
So, super trainingsgevoel, beste material and eine neuen plan/ziel (fuer Challenge Copenhagen in August), und dass saison komt naher so ich hoer auf zu schreiben und mache weiter mit training.. adios!

Euer Drags

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München, Training und Ernährung

11. March 2010 von Jan Wolfgarten

Hallo,
seit meinem Wettkampf in England, der noch nicht so lief wie ich es mir vorgestellt habe, ist es bei mir im Training gut voran gegangen. Ich habe mich dazu entschieden das Krafttraining etwas zu reduzieren und dafür mehr und auch schneller zu Schwimmen. Bisher bin ich mit meinen Trainingsergebnissen zufrieden. Der Umfang ist momentan hoch und die Intensitäten sind auch anspruchsvoll, wenn da dann die Zeiten noch gut passen ist das immer ein gutes Zeichen.
Mit dem vielen Training versuche ich natürlich auch dafür zu sorgen, dass ich meinem Körper genug Energie bereitstelle und das meine Regeneration so gut es geht funktioniert. Ich habe da mit dem Steffen gesprochen und nehme folgende Nahrungsergänzungsmittel: Sanuzella, BCAA Amino-Tabletten direkt nach jeder Einheit (da merke ich wirklich, dass ich mich am nächsten Tag besser fühle), AM-Sport, PowerBar Recorvery, L-Carnitin, und in sehr langen Einheiten verwende ich während des Trainings PowerGels. Des Weiteren esse ich morgens und mittags sehr viel Kohlenhydrate und abends fast ausschließlich Proteine, um Fett zu verlieren.
Bisher fühle ich mich trotz des harten Trainings noch ganz gut und ich denke, dass meine Ernährung da eine große Rolle spielt.
Wenn jemand da weitere Vorschläge und Tipps für mich hat, bitte schreiben :)
Ansonsten war ich am Wochenende mit meiner Freundin in München und unter anderem im Olympiapark. Habe da ein paar gute Bilder geschossen. Das Wetter war sehr schön aber auch leider sehr kalt. Hoffentlich wird’s endlich bald warm!!! Nächste Woche schwimme ich dann in Magdeburg 1500F und melde mich mit Ergebnissen.

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Viele Grüße!!!
Jan

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Schnee auf Malle!

11. March 2010 von Ira

Die ersten drei Wochen Trainingslager liegen schon wieder hinter mir und es war dieses Jahr ganz schön spannend auf Mallorca! Das Wetter macht gerade was es will. Von Dauerregen über sonnige 20 Grad, bis zum Schneeschauer heute morgen.

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Ich mache das Beste draus und verlege mein Training zur Not auf die Rolle auf dem Balkon.

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Insgesamt läuft meine Vorbereitung auf die Saison sehr gut. Ich kann mich im hervorragenden Trainingsumfeld von Bicycle Holidays Max Hürzeler gut entspannen und diese Woche kam auch mein Team-Masseur Werner auf die Insel, so daß ich die perfekte Betreuung habe. Auch hatte ich bis jetzt keine Infekte, so daß ich den ersten Rennen voller Zuversicht entgegen sehe. Los geht es für mich in dieser Saison erst im April, da ich nach der anstrengenden letzten Saison eine längere Trainingspause eingelegt habe. Zunächst stehen aber noch einige härtere Einheiten mit vielen interessanten Trainingspartnern auf dem Programm, die ich hier so getroffen habe. Dazu demnächst mehr…

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Viele Grüße

Ira

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Abenteuer China

9. March 2010 von Heidi Jesberger

Am Samstag um 18:15 ging unsere Reise nach China ab Nu?rnberg los.
U?ber Amsterdam flogen wir nach Peking via Guangzou nach Hainan.
Ca. 21 h Reise lagen vor uns, doch da der Flug u?ber Nacht ging, hat man ja immer die Hoffnung, dass man viel Schlafen kann…
Beim ersten Flug gab es noch Pasta zum Essen, beim 3. dann so eine Art Algensalat, der extrem nach Meer gerochen hat. Den habe ich dann lieber meiner Chinesischen Sitznachbarin geschenkt.
Mein Husten, den ich mir im letzten Traininglager geholt habe wird langsam besser. Gott sei dank.
Bei unserer Einreise nach China mussten wir ein separates Blatt u?ber unseren Gesundheitszustand ausfu?llen: Husten? Ich? Nee!?!
Was wu?rde denn passieren wenn ich ehrlich gewesen wa?re? Einreiseverbot wegen Verdacht auf Schweinegrippe? Da wollte ich lieber kein Risiko eingehen und hoffen, dass ich schnell und ohne Hustenanfall durch die Zollkontrolle komme…

Hoffentlich sind nicht alle Chinesen so schroff wie unsere Stewardessen.
Oder vielleicht darf man im Lande des La?chelns gar nicht freundlich sein?!?

Pro Person hatten wir nur 20 kg Freigepa?ck. Jedes kg U?bergewicht kostet bei China Southersn Air 70 €!!! Also habe ich mein scho?nes gelbes Felt Carbonrad in einen Karton verpackt. Wenn das mal gut geht!!! Doch mit 17 kg war ich wenigstens vom Gewicht auf der sicheren Seite.
Ju?rgen und ich teilten uns dann noch die restlichen 20 kg Freigepa?ck gerecht auf: Ich 15 und er 5 kg ;-) Dementsprechend voll war aber auch unser Handgepa?ck ;-) Aber es hat funktioniert. Wir kamen problemlos durch alle Checks und mit all unserem Gepa?ck im Hotel in China an.

Alles ist hier ganz anders als wir vermutet hatten, vor allem das Wetter ;-) Seit wir hier angekommen sind regnet es in einer Tour und es wird immer ka?lter. Von wegen Subtropisches Klima wie in Hawaii. Gerade hat es um die 15°C und einen ganz scho?nen Sturm.
Fu?r den Wettkampftag am Sonntag sind aber wieder 36°C vorausgesagt. Das wird gar nicht so einfach werden, denn bisher konnte ich mich noch gar nicht auf hohe Temperaturen einstellen.
Wir sind im offiziellen Race Hotel untergebracht. Ein wirklich großer Komplex, der aber nur noch zu einem Drittel genutzt wird.
Anscheinend la?uft es nicht ganz so gut…
Der Strand sieht toll aus, sogar Ha?ngematten sind an den Palmen, doch das Wetter la?dt nicht gerade zum Sonnenbaden ein ;-)
Der Verkehr ist hier auch verru?ckt! Eine doppelt durchgezogene Linie wird hier genauso ignoriert wie ein Zebrastreifen. Die Autofahrer u?berholen auch in 3. Reihe und Ampeln gelten sowieso nichts. Mal gespannt wie morgen mein Radtraining verla?uft…
China ist schon ganz anders als der Rest der Welt. Chinesen stellen sich nicht hinten in einer Schlange an, die dra?ngeln und schupsen!
Selbst im Flugzeug! Als wir vom Flugzeug mit einem Bus zum Terminal gefahren wurden quetschten sich ca. 200 Chinesen mit uns in den Bus, der maximal fu?r 100 Personen zugelassen war. Eine echte Dra?ngelei. Ju?rgen war mit seinen 1,83 m der mit Abstand gro?ßte im Bus. So hat er wenigstens noch gut Luft bekommen ;-)

Mit dem Essen kommen wir auch gut zurecht hier.
Die Gera?uschkulisse ist zwar etwas ho?her als anderswo, da die Chinesen gerne Schmatzen und Schlu?rfen.
Spucken tun sie auch, u?berall hin. Das finde ich echt eklig, doch andere La?nder andere Sitten…

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Beim o?ffnen erwa?rmt sich die Hu?hnersuppe in der Dose selbst !?!

Das waren die ersten Eindru?cke aus China.
Leider funktioniert facebook und auch mein Login zu meiner Homepage hier nicht, da die Chinesische Regierung gerne die Kontrolle beha?lt u?ber bestimmt Nachrichtenseiten!?!
Doch ich versuche euch weiter auf dem Laufenden zu halten.
Ju?rgen berichtet auch fast ta?glich auf www.triathlon-szene.de, dem besten Triathlonportal in Deutschland u?ber unsere Erlebnisse aus China.

Liebe Gru?ße
Heidi

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