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Wechselhafter April

30. April 2010 von Jan Wolfgarten

Hi liebe Magicsportsfans!

Zunächst einmal möchte ich dafür entschuldigen, dass es bis zum letzten Tag im Monat gedauert hat, bevor ich mal wieder ein Lebenszeichen von mir gebe. Der April war für mich wie eine Achterbahn. Nach dem Trainingslager in Singapur war ich sehr erschöpft und habe mich im Training etwas schwer getan meine normalen Leistungen abzurufen. Diese Woche ist jetzt die 2. Woche in der ich meinen eigenen Plan schwimme, der die deutschen Meisterschaften Anfang Juni als Höhepunkt hat. Ich merke wie es mir auch langsam wieder besser geht und ich hatte die letzten Tage auch wieder normale Form im Training.

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Morgen wird sich zeigen, was das alles wert ist, weil der erste Test bei den Bayrischen Meisterschaften ansteht. Ich werde über 400 und 1500m Freistil versuchen 2 solide Rennen zu absolvieren. Außerdem werde ich die 4*100 und 4*200F Staffeln mitschwimmen, um noch etwas Laktatarbeit zu machen. Zwei Wochen darauf werde ich dann auch bei den Süddeutschen Meisterschaften in Sindelfingen an den Start gehen. Was ich da genau schwimmen werde steht noch nicht fest. Und weitere 2 Wochen später muss ich dann top fit bei der DM am Start sein und 1500m Freistil unter 15:13,2 absolvieren, um mich für die EM in Budapest zu qualifizieren. Drückt mir die Daumen!!! Es beginnt die Zeit der Saison, die mir am meisten Spaß macht und wofür ich das ganze Jahr trainiert habe. Viele wichtige Wettkämpfe :)
Ich halte euch auf dem Laufenden!

Euer,
Jan

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Erfolgreiches Wochenende auf heimischem Boden

27. April 2010 von Till Schramm

Nach mehreren Tagen, mit meinem Partner Cytosport auf der FIBO-Messe in Essen, standen am Sonntag gleich zwei Wettkämpfe auf dem Plan. Zuerst stand am Morgen ein Zeitfahren über 10 Kilometer auf der gesperrten Kölner Rheinuferstraße an und nur knapp eine Stunde später fiel schon der Startschuss zum Kölner Laufklassiker, dem Severinslauf.

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Neben der Einzelwertung bei beiden Wettkämpfen, bildete die Kombinationswertung das Ergebnis zum ersten “Bike&Run Cologne”. Ich belegte sowohl beim Zeitfahren als auch beim stark besetzten Severinslauf den dritten Platz und musste mich in der Kombinationswertung nur Sebastian Zeller geschlagen geben!

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Es folgte eine tolle Siegerfeier mit Kölsch, interessanten Gesprächen und ich freue mich schon jetzt aufs nächste Jahr! Das Team um Uwe Jeschke, Carsten Krause und Melanie Graf hat mal wieder gezeigt, wie reibungslos und im Sinne der Athleten ein Wettkampf ablaufen kann, DANKE!!!

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Bis dann Till

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Perfekter Worldcup-Auftakt für „Ira“

27. April 2010 von Ira

Letztes Wochenende wurde es richtig ernst. Im größten britischen Forst, dem Dalby Forest, ging ich am vergangenen Wochenende beim ersten MTB Weltcup der Saison 2010 an den Start. Die anspruchsvolle und fahrtechnisch fordernde Strecke führte über fünf Runden a 6,5 km. Trotz der erschwerten Anreise durch die ausgefallenen Flüge konnte ich nach langer Autofahrt einigermaßen ausgeruht an den Start gehen.

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Aus der ersten Reihe ging ich voll motiviert ins Rennen und sortierte mich nach dem Startgerangel auf Rang drei ein. In der start-loop und der ersten Runde orientierte ich mich an der Spitze und beobachtete die starken die US-Amerikanerinnen. Ab der zweiten Runde entwickelte sich dann ein spannender Zweikampf zwischen mir und der US-Amerikanerin Willow Koerber. Wir schenkten uns keinen Meter, während sich hinter uns eine größere Verfolgergruppe bildete, die versuchte wieder ran zu kommen. Über vier Runden ging das so hin und her – Willow war in den Anstiegen etwas stärker, ich in den schweren Downhills und den vielen anspruchsvollen Kurven. Erst in der letzten Runde konnte ich einen entscheidenden Angriff starten. Am tiefsten Punkt der Strecke, 3,5 km vor dem Ziel, attackierte ich und konnte bis zur Zieldurchfahrt elf Sekunden Vorsprung herausfahren. Mein siebter Weltcup-Sieg wurde wahr. Nach dem unglaublich schnellen und harten Rennen ein super Gefühl und perfekter Saison-Auftakt.

Inzwischen bin ich schon wieder auf der Rückreise oder besser gesagt, auf der Fähre nach Amsterdam. Dann geht es weiter ins belgische Houffalize. Dort starte ich am kommenden Sonntag im Worldcup-Leader-Jersey zum zweiten Lauf des World Cups.

Eure Ira

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Training Paradise Crailsheim

26. April 2010 von Drags

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Wegen geiles wetter hat ich meinem letzte camp auf Mallorca abgesagt. 20+ grad und sonning in ruhig Crailsheim.. kann man nicht besser bedienungen finden. Ich habe ein pahr rad einheiten gemacht auf die neue Planet X Nano Lite mit kollege Wolpi (Andreas Wolpert) gemacht am wochenend. TSV kollege Peter Hein war auch dabei und besser form hat er noch nie. Andy, Doc und dass hat eine gute gruppe gemacht und wir sind durch die hohenloher ebene gerazd!
Auf jedenfall ist es so weit, form ist gut und bestaete ich dass jetzt mit ein pahr tests die woche.. Mitwoch fahre ich zu meinem Trainerin Susa von Professional Endurance Team und versuche die ergo machine kaputt zu fahren. Dann, Samstag habe ich kurzfristig angemeldet fuer Deutsch Duathlon Meisterschaft in Oberursel. Ich habe gut erfahrung mit dieses rennen (war eigentlich fruher in Backnang) – 2. in 2004 und 2006 und 5. 2007 – so ich mich aufs quaelen!! Entscheinend is Norminator auch am start so sollte noch lustiger sein!!
Langzaam fangts richtig an.. Ich kann nicht errinern so eine lange zeit ohne rennen so feuer ist schon heiss und bin voll mit lauter geilheit!
Zum naechst dann, rennen berichte!! Bis dann!
drags

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Sturzpech beim Bundesliga-Auftakt

22. April 2010 von Ira

Nach meinem Auftaktsieg in der Schweiz hatte ich am vergangenen Wochenende beim Bundesliga-Auftakt in Münsingen weniger Glück. Nach einem schönen Trainingsblock ging ich bei herrlichem Wetter zuversichtlich an den Start. Das schnelle Rennen auf der Traditionsstrecke als letzter Formtest vor dem Start in die Weltcup-Saison – das war mein Plan.

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Mit voller Kraft startete ich ins Rennen und setzte mich gleich an die Spitze. Im Lauf der ersten Runde bildete sich schnell eine Spitzengruppe und ich entschied mich, erst mal den weiteren Verlauf des Rennens zu beobachten. Anfangs der zweiten Rund passierte dann das Missgeschick – im zuschauerfreundlichen Bikepark versetzte mein Vorderrad auf einem großen Stein und es verdrehte mir den Lenker, den ich dann beim anschließenden Sturz voll in den Magen bekam. Mit einigen Bauchschmerzen ging ich wieder ins Rennen, aber es hatte keinen Sinn. Ich entschied mich aussteigen und vor dem Weltcup nichts zu riskieren. So konnte ich leider meinen Sieg aus dem Vorjahr nicht wiederholen. Ich und hoffe nun auf mehr Glück beim Weltcup-Auftakt in Dalby Forest – zu dem ich bislang dank der Vulkanasche keinen „Abflug“ hatte ;)

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Eure Ira

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Fotos, Gänsehaut, Puder und jede Menge Triathlon Training

19. April 2010 von Timo Bracht

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Im letzten dreiwöchigen Trainingslager auf Mallorca, habe ich zusammen mit dem Commerzbank Triathlonteam die eine oder andere Trainingseinheit „runter gerissen“. Mallorca hatte wieder wettertechnisch alles zu bieten was der April so hergeben kann. Im Training ist das meistens kein Problem, doch während den langen Fotoaufnahmen für die kommende Saison kann es einem im Einteiler dann doch ordentlich kalt werden. Ganz zu schweigen von der statischen Dauerbelastung und dem Muskelkater nach stundenlangem Dauergrinsen…

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Die Fotos können sich aber wieder einmal sehen lassen, und die Betreuung (danke an die vielen warmen Decken und die Damen mit der Puderdose) vor Ort war wieder erstklassig.
Zurück von der Insel ist jetzt erst einmal Erholung angesagt, bevor es nächste Woche wieder in die Vollen geht.

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Allen Lesern eine schöne Trainingszeit, Timo

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Saisonauftakt nach Maß

16. April 2010 von Ira

Am vergangenen Wochenende bin ich in die neue Saison gestartet. Nach acht Wochen Grundlagentraining auf Malle die erste harte Prüfung und Leistungsbestimmung. Es ging nach Teserete bei Lugano zum zweiten Lauf der hochkarätig besetzten Schweizer MTB-Serie „Racer Bikes Cup“. Das sind immer toll organisierte Events, bei denen ganz kleine und ganz große Biker am Start sind. Samstags die Kinder aller Alterklassen, verschiedene Hobby- und Nachwuchsfahrer – sonntags die Profis mit Olympiasiegern und Weltmeistern. Eine interessante Mischung, bei der mir besonders die Kleinsten imponiert haben – sie konnten noch kaum laufen, waren aber den ganzen Tag mit ihren Laufrädern auf dem Expo-Gelände unterwegs.

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Schon im Samstags-Training musste ich mich auf der anspruchsvollen Strecke nach dem vielen Straßentraining gehörig umstellen – Wurzeln ohne Ende, Brücken, Rampen, Treppenabfahrten und Schlammlöcher – das volle MTB-Programm. Die Umstellung war zwar etwas extrem, aber ich hatte viel Freude an der wunderschönen Strecke und so ging ich am Renntag entspannt an den Start. Gleich in der Startloop ging es auf Asphalt voll zur Sache – einige Schnellstarter zogen an mir vorbei und ich hatte zu tun, dass ich vor den Singletrails wieder in eine gute Position gelangte. An vierter Position ging ich in den Singletrack in den Wald und zwei Runden lang blieb es dann auch bei dieser Rennkonstellation. In der dritten Runde fand ich immer besser ins Rennen und konnte zu den führenden Mädels aufschließen. Nach und nach verloren die meisten Konkurrentinnen den Anschluss und so kam es zu einem Zweikampf zwischen der Französin Ravanel, die auch bei der WM in Australien schon stark gefahren war, und mir. Am Ende der fünften und letzten Runde setzte ich eine entscheidende Attacke und konnte etwas unerwartet im ersten Rennen meinen ersten Saisonsieg feiern! Ein toller Auftakt, der mich zuversichtlich für die ersten Weltcups macht!

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Eure Ira

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Palma de Mallorca

14. April 2010 von Irina Kirchler

Kein Stu?ckchen Strand ist mit so vielen Klieschees beladen wie die Playa del Palma, der Strand von Arenal. Nur Eines davon wird meist außer Acht gelassen: “Hinterm beru?chtigten Ballermann 6 sind Trainingsbedingungen vorzufinden, wie sie besser nicht sein ko?nnten”, schwa?rmt Irina Kirchler, amtierende Triathlon-Staatsmeisterin: “Hunderte von Kilometern an Radstrecken, ein Waldpark zum Laufen und zehn Minuten entfernt ein beinahe neues 50-Meter-Schwimmbecken.”

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Kirchler trainiert noch bis Mitte der Woche auf Mallorca, wo sie die Sonne bislang nie im Stich ließ. Im Anschluss bereitet sich die 26-ja?hrige Sportsoldatin in Tirol auf die ersten beiden Wettka?mpfe der Saison vor: Die “Tage der Wahrheit” (30. April bis 2. Mai) in Graz und den Auftakt der deutschen Triathlon-Bundesliga, die am 16. Mai in Gladbeck startet. “Der richtige Startschuss fa?llt jedoch mit dem World-Championship-Race in Madrid (5./6. Juni), wo die Jagd nach Punkten fu?r die Olympia-Qualifikation beginnt”, sagt Kirchler.

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Irina Kirchler

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Rennbericht Sydney – shit happens!!

12. April 2010 von ungerman

Mit einer unruhigen und vor allem sehr kurzen Nacht, begann der Renntag um 4:00 Uhr morgens Ortszeit! Ein Toastbrot mit Honig, ne halbe Banane und eine Tasse Kaffee war als Frühstück aufs Zimmer gebracht worden. Mit 35 Australien-Dollar fanden wir es auf der Zimmerrechnung wieder ;-) Mit einem morgendlichen Spaziergang sollte meinen Kreislauf in Schwung kommen und die Nervosität in einigermaßen geführte Bahnen geleitet werden. Und genau dieser Effekt traf ein. Das erleuchtete Opera House, die angenehm warme Luft und die vielen freiwilligen Helfer, die schon an und auf der Strecke waren verbreiteten an diesem jungen Tag schon ein wundervolles Flair….
Einchecken und warming up fand in Dunkelheit statt! Greg Benett, der Mann der dieses Rennen 1999 und im Übrigen auch den ersten Hamburg Weltcup gewinnen konnte, fuhr ein paar Meter mit uns über den Kurs: vorne und hinten mit Licht an seiner Rennmaschine ;-)
Mit einem guten Start begann das Schwimmen für mich! Zwar hatte ich an der ersten Boje ein wenig Probleme mit dem kürzesten Weg, doch letztlich saß ich sicher in der ersten Radgruppe und sah dem weiteren Rennverlauf sehr optimistisch entgegen! Die Radstrecke mit ihren vielen Anstiege, den Wendepunkte und zahllosen Attacken gingen an der Muskulatur nicht wirkungslos vorbei. Immer wieder gingen die Ansätze in Waden und Oberschenkel zu. Dazu war ständig Konzentration gefragt, da es im Feld ständig Ausreißversuche gab. Auch das Hin-und Herreichen von Wasserfalschen erforderte teilweise Steuerkünste, da Frodo schon früh im Rennen seine Radflaschen bei einem Speed-Bump verlor und wir uns meine Wasservorräte aufgeteilt haben. Die Quintessenz für meine Radperformance lautet, zum Mitfahren reicht es schon, um selber Akzente setzen zu können, müssen noch ein paar Kilometer eingefahren werden…Bei der Wechselzonenanfahrt nutzte allerdings werder die Beinkraft, noch die beste Steuerkunst etwas!
Daniel Unger
Mit hoher Geschwindigkeit ging es auf eine Haarnadelkurve zu und es kam, was Frodo schon vor dem Rennen prophezeite: hier wird es mit Sicherheit knallen! Ironie des Schicksals, das wir beide mittendrin steckten. Zwar hatte ich – im Gegensatz zu Frodo – keinen Bodenkontakt mit dem Asphalt vor dem Opera House, dafür aber mit der Absperrung aus Metall. Bis auf ein gestauchtes Handgelenk, einen geprellten Unterarm und eine leichte Zerrung im Oberschenkel ist aber glücklicherweise nicht viel passiert! Und ich wähle bewusst das Wort „glücklicherweise“. Denn ich möchte Abstand nehmen von dem Wort Pech, das ja so oft in Bezug auf die Saison 2009 gefallen war! So möchte ich es als Glück im Unglück bezeichnen… Trotzdem war das Rennen in Bezug auf Topergebnis natürlich gelaufen. Mit dem Sturz, dem Absteigen, Rad aus dem Chaos befreien, neu Anfahren und einer großen Portion Frust im Bauch liefen mir die Sekunden und Konkurrenten im wahrsten Sinne davon. Mit gut 250 Meter Rückstand auf das Hauptfeld habe ich versucht noch ein paar Plätze gut zu machen und bin sehr optimistisch in die erste Runde des Laufens gestartet. Leider war der Kampf nur bedingt von Erfolg gekrönt und so stand am Ende des Tages ein 29. Platz in einem Feld von 59 gestarteten Athleten.
Es ist natürlich bitter, so in eine neue Saison zu starten, für die man sich soviel vorgenommen hat! Aber ich nehme die positiven Eindrücke mit aus dem Rennen in Sydney. Die Form ist schon auf einem guten Niveau und noch ist nichts verloren im Hinblick auf die Serie. Außerdem: Anfang April habe ich bislang auch sehr selten schon ein Rennen in den Beinen gehabt, eigentlich bin ich ja doch eher ein Spätstarter…Und ich laufe nicht Gefahr, aufgrund eines ersten guten Ergebnisses in Euphorie zu verfallen, sondern kann nun gezielt weiter an der Form basteln.
Deshalb sehe ich das Ergebnis sportlich: Stürze gehören zum Rennalltag dazu und ich hatte das Glück, nur in einen verwickelt zu sein, nicht dadurch körperlichen Schaden erlitten zu haben. Wie sagte der junge Mann an der Strecke nach dem Auschecken auf die Frage nach meinem Rennverlauf und Ergebnis: Oh I´m sorry, shit happens!
Hoffentlich nur nicht wieder allzu häufig…

Ungerman

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11000 Meter Höhe, 900 km/h schnell

7. April 2010 von ungerman

So schnell fliegt der kleine Toni in seiner neuen Schaukel zwar nicht durch den oberschwäbischen Vorgarten. Doch großen Spaß bereitet ihm sein erster Flug ganz offensichtlich auch…
Danke Osterhase!
Daniel Unger
Daniel Unger
Daniel Unger
Daniel Unger
Ich fliege gerade im Riesenvogel A 380 über den Fünften Kontinent. Noch weitere vier Stunden Flug und dann haben wir Sydney erreicht. Ganz soviel Spaß wie Toni habe ich zwar nicht beim Fliegen, aber ich habe mir den 26 Stunden-Trip schlimmer vorgestellt
Vor knapp zehn Jahren war ich schon einmal hier, um bei den Olympischen Spielen die Premiere des Triathlons hautnah mitzuerleben. Es waren damals wundervolle Tage und rund um Olympia und ich bin mir sicher, viele dieser Momente und Erlebnisse inspirieren mich noch heute.
Vieles hat sich verändert in diesen zehn Jahren Sydney-Sydney! Nicht nur das Reisen im Flugzeug ist wesentlich angenehmer geworden, auch meine persönliche sportliche Performance hat sich in diesem Jahrzehnt weiterentwickelt. Und hier nun das erste Rennen der Saison 2010 zu bestreiten, ist etwas Besonderes für mich. Nicht nur weil ich mir viel vorgenommen habe für dieses Jahr, sondern auch weil ich mit diesem Ort eine sehr schöne Zeit verbinde. Ohne nun sentimental klingen zu wollen, aber es erfüllt mich mit Freude, dieses Rennen vor der Oper in Sydney am kommenden Sonntag mitmachen zu dürfen.
Die wochenlange Trainingsarbeit wird zum ersten Mal auf den Prüfstand gestellt und ein erster Fingerzeig für die Saison wird schon einmal abgegeben. Von daher, habe ich auch ein ordentliches Päckchen Nervosität an Bord des größten Flugzeuges der Welt mit eingecheckt. Aber ich werte dies als ein gutes Zeichen…
Wir werden sehen. Ich werde berichten…
Beste Grüße aus luftiger Höhe von irgendwo über dem Australischen Outback

Ungerman

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