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Hartes Training! Gutes Training! Tolle Wettkämpfe!

30. June 2010 von Heidi Jesberger

Die letzte Zeit habe ich immer wieder kleinere Wettkämpfe ins Training eingebaut.
Auf dem Programm stand z.B. ein Sechser Mannschaftszeitfahren auf der Original Challenge Strecke.
Zwar war das eher ein inoffizielles Rennen, da die Straßen für den Verkehr nicht gesperrt wurden, dennoch waren extrem gute Athleten wie auch der ehemalige Hawaiisieger Faris Al Sultan, von nah und fern am Start.
Meine Mannschaft, die den originellen Namen „Fälltmergradnixei“ trug, war mit 5 Männern aus Roth und mir besetzt. Ich war schon etwas nervös vor dem Start, denn mein Ziel war es schon die ganzen 85 km mitzufahren und nicht am ersten Berg alleine aus der Gruppe zu fallen. Doch meine Angst war unbegründet. „Meine Männer“ fuhren super, ohne ein Risiko einzugehen und ich denke alleine wäre keiner an diesem Tag so hart gefahren. Ein wirklich gelungenes Training also! Die Zeit von 2:18:05h kann sich auch sehen lassen.

Am Sonntag stand dann noch ein 2 km Freiwasserschwimmen im Brombachsee auf dem Plan. Leider war es an diesem Tag echt frisch und auch das Wasser war richtig kalt.
Doch da wir Triathleten ja dafür bekannt sind, so hart im nehmen zu sein, stürzten wir uns trotzdem in die relativ welligen Fluten.
Nach 29:15 min stieg ich bereits als 3. Frau aus dem See.
Beide sehr schöne und auch harte Trainingswettkämpfe als Aufbau für die wirklich wichtigen Rennen.

Beim Heilbronner City Triathlon konnte ich in einem mit wirklich tollen Sportlern besetzten Rennen den 3. Platz erreichen.
Es war eine Prämiere der Extraklasse.

Ich war wirklich glücklich, bei so einem tollen Rennen mit einer solchen Stimmung, so gut Platziert zu sein. Dass beim ersten Mal so viele Zuschauer da waren, das hat mich echt beeindruckt.

Im Ziel umlagerten mich Dutzende Kinder, die alle Autogramme von mir wollten. Da kam ich mir fast wie ein kleiner Star vor ;-)

Nach dem Rennen erzählte mir mein Freund folgende Story, die er am Schwimmstart mitbekommen hat:
„Das mit der gelben Mütze, das ist die Heidi Jesberger aus Assamstadt“, sagte ein Vater zu seinem Sohn.
„Die berühmte Heidi?“ fragte der Sohn? „Na ja, berühmt, eher bekannt, “ meinte der Vater.
 Ist doch cool, wenn man so im Gespräch ist.

Brandaktuell hier noch ein Link zum Fernsehsender L-TV, der einen tollen Bericht über den Heilbronner Triathlon und mich gebracht hat.
Die ersten 5 Minuten lohnen sich wirklich:
http://www.l-tv.de/webtvplayer/?clipnameid=2605

Liebe Grüße und bis bald,
Eure Heidi

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DM Freiwasser

30. June 2010 von Jan Wolfgarten

Hi an alle Swimfaster-Fans!

Am vergangenen Wochenende hatte ich wie im letzten Blog erwähnt deutsche Freiwassermeisterschaften. Der Wettkampf wurde im Straussee bei Strausberg ausgetragen. Das Wetter war über die gesamte Veranstaltung hinweg super mit viel Sonne und kaum wolkigen Abschnitten. Leider war der See mit 19-20 am Rand gemessenen Grad sehr kalt. Bei mir ist die Kälte im Freiwasserschwimmen ein altes Leiden, mit dem ich immer wieder zu kämpfen habe. Leider bin ich bei dem 10km Rennen auch aus diesem Grund nach 5 von 8 Runden aus dem Rennen gegangen, weil ich mit den Bedingungen nicht klar gekommen bin. Ich war natürlich sehr enttäuscht und hatte einen Tag, um mich neu für die 5km Verfolgung zu sammeln. Das Verfolgungsrennen liegt am Herzen, weil 2008 in Dubrovnik auf dieser Disziplin Vizeeuropameister wurde und das bis dahin mein mit Abstand größter Erfolg war. Auch bei den 5km war das Wasser nicht wärmer aber auf Grund des konstant hohen Tempos allein gegen die Uhr habe ich mich ganz gut warm gehalten und das Rennen zum Schluss deutlich gewinnen können. Ich bin erleichtert und zufrieden, dass der Wettkampf einen sehr schönen Abschluss für mich hatte.
Am kommenden Wochenende werde ich in London bei einem Rennen über eine Meile am Start sein und die dann kommenden Internationalen Wettkämpfe werden gerade noch beredet. Ich habe mich auf allen möglich Wettkämpfen, dass heißt Freiwasser EM und WM sowie Becken EM qualifiziert und es ist noch nicht sicher, ob ich überall an den Start gehen kann.
Ich berichte euch nach London mehr!
Jan Wolfgarten

Bleibt fleißig!!!

Euer Jan

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Noch 5 Tage…

30. June 2010 von Timo Bracht

Die letzte Woche vor dem Ironman beschleunigt sich noch einmal alles, die Temperatur, die Geschwindigkeiten auf dem Rad, die guten Wünsche u.s.w.

Ich bin wie immer topfit für den großen Tag, habe bestens trainiert und hochmotiviert meinen Titel beim Ironman Frankfurt zu verteidigen. Es wird eine große Hitzeschlacht werden, das kommt mir entgegen und ich kenne den Weg nach ganz Oben vor allem in Frankfurt und dann auf der alles entscheidenden Laufstrecke am Mainkai.

Impressionen vom letzten Jahr: 7:59:15 h  Fotos DPA
timo Bracht

timo Bracht

timo Bracht
F.Carucci
timo Bracht
Allen Teilnehmern wünsche ich gute letzte Tage und ein tolles Rennen,

Timo Bracht

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Die schwerste Race Entscheidung

21. June 2010 von Gregor Komescher

Die schwerste Race Entscheidung
Heute morgen ging Gregor erneut an den Start und wie durch ein Wunder radelte er trotz schwerer Schmerzen weiter. Doch nach 2h auf dem Rad musste der Arzt Bernhard gemeinsam mit dem Team Chef Uwe die schwerste Entscheidung treffen und diese hieß leider “Safety First”
Der Übermüdungszustand war auf einmal so groß, dass Gregor auf stark befahrener Strasse einfach wegen Sekundenschlaf nicht mehr sicher war.
Die Übermittlung an das Race Office dauerte noch lange an, ehe wir ihn final aus dem Rennen nehmen mussten, denn er wollte wieder zurück aufs Rad und zumindest bis Mississipi River weiter fahren, und sich dann erholen. Aber die ärztl. Verantwortung war es, dies zu stoppen, dafür hatten wir Bernhard extra mitgenommen, und auch Uwe als Teamchef war sehr besorgt, da er auch die Verantwortung bzgl. Safety für Gregor hatte.
Gregor hat die Entscheidung akzeptiert, ist aber natürlich traurig, denn wenn man so kurz vor dem Ziel aufgeben muss, obwohl man weiß, körperlich und kraftmäßig wäre alles kein Thema gewesen, ist es sehr bitter. Aber wir alle vom Team ziehen den Hut, denn nur wir wissen, was hinter der Kulisse Tag täglich passiert ist, und was in jedem von uns und vor allem Gregor vorging.
Es war sein Lebenstraum, den er super gemeistert hat, weit über seine Grenzen ging und besonders mentale Stärke und körperliche Hochleistung gebracht hat.
Besonderen Dank gilt der gesamten Crew für die super Leistung, den Zusammenhalt und die Gemeinschaft, die uns so weit gebracht hat.
Natürlich könnte Gregor das Rennen ein weiteres Mal körperlich meistern, aber leider ist das Projekt ein extremer finanzieller Aufwand und ganz ehrlich, derzeit denkt er nicht daran, nochmals erneut zu starten. Es war ein einmaliges, einzigartiges Erlebniss, was ihm niemand mehr nehmen kann, und die 3.000km die er zurückgelegt auch nicht. Und vor allem hat er es in seiner Age Group auf Platz 2 der Solo Fahrer geschafft.
Wir sind stolz auf Dich Gregor und nur die, die dabei waren, wissen wie sehr es dich und uns bewegt hat, aber sicherlich dein Leben vor allen sportlichen Höhepunkten Vorrang hat, und nach Annapolis fahren wir nun auch so, GEMEINSAM im TEAM!
Danke an alle hier vor Ort und DANKE an meine Fans zu Hause! Gerne wäre ich weiter gefahren und hätte euch noch 4 weitere interessante Race Tagebuch Tage bereitgestellt, aber so muss ich heute und hier vom Racebericht Tschüß sagen, aber ich habe euch noch viel zu erzählen, und dann versteht ihr vieles sicherlich besser!
Aber eins sag ich euch, ich habe meinen Traum gelebt, auch wenn ich ihn nicht fertig gelebt hab, aber dafür lebe ich noch!

Jetzt schreibe ich euch mal selbst….
So jetzt ist für mich das Rennen leider vorbei und ich möchte noch mal selber kurz was dazu schreiben, denn wie ihr ja alle bestimmt schon gemerkt hat, hat meine Lebensgefährtin Claudia die ganzen Blogs geschrieben und das finde ich ganz toll! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schwer es für mich im Moment ist, mit der Situation klar zu werden, ja da war das Rennen – zumindest die 3.000km -gar nichts dagegen. Ständig frage ich mich, warum bist du nicht weiter gefahren? Denn körperlich fehlte mir nichts aber auch rein gar nichts. OK, bis auf das kleine Wehwehchen am Popo, aber das hatte meine Crew ja schnell im Griff mit einem schönen weichen gut aussehenden Damensattel. Ja es war wirklich nur der Sekundenschlaf, der mir zu schaffen machte, und da frag ich mich, war es richtig, dass Bernhard mein Teamarzt, die richtige Entscheidung getroffen hatte, mich aus dem Rennen zu nehmen? Denn ich hatte schon zweimal den Punkt erreicht, und jedes Mal war es mir gelungen mit Biestbooster und Redbull wieder wach zu werden. Doch jetzt sage ich mir, es war die richtige Entscheidung, denn kein Sport ist es wert, sein Leben dafür auf’s Spiel zu setzen. Die Schlenker mit meinem Rad wurden einfach zu groß dafür, auf einer so groß befahrenen Straße weiter zu fahren und das Risiko wollte Bernhard einfach nicht eingehen und dafür Danke ich ihm, denn kurz zuvor wurde ein spanisches Team von einem Fahrzeug erfasst. Auch wenn ich im Moment immer wieder traurige Phasen habe, ja auch oft weinen, habe ich eine große, unvergessliche Erfahrung gemacht, die ich hoffentlich noch vielen Sportlern, aber auch nicht Sportlern als Mitarbeiter und Guide bei Hannes Hawaii Tours weiter geben kann. Eines kann ich zumindest zu mir selber sagen, fit genug war ich, trainiert hatte ich genug, und mental war ich auch gut vorbereitet. Ja es war nur der Sekundenschlaf und den mit irgendwelchen Präparaten zu unterdrücken ist nun mal nicht mein Ding und auch nicht von meinem Arzt Bernhard und das ist gut so. Jetzt möchte ich mich noch mal bei meinem Team bedanken:
Uwe, der Crew Chief: du hast einen tollen Job gemacht und die Strecke bis aufs kleinste Detail ausgearbeitet, danke!
Werner, Reiner und Jörg, die Fahrer: ihr wart einfach die besten Fahrer die ich kriegen konnte. Jörg hat zusätzlich immer noch mein Rad bei jeder Time Station fit gemacht. Danke!
Simon, der Phsysio: unser Bubele, du hast einen super Job als Physio gemacht, man sieht es ja, mir fehlte nichts und sag deiner Chefin, sie hat dich gut vorbereitet. Danke!
Bernhard, der Arzt: du bist selber Extremsportler und ein super Arzt. Ja, du hast alles richtig gemacht und sogar vielleicht dafür gesorgt, dass ich noch weiterhin Sport machen kann und du bist für mich in diesem Rennen zu einer wichtigen Vertrauensperson geworden. Danke!
Tanja, Wohnmobilchefin: ja was soll ich zu dir sagen, du bist immer gut drauf, hast immer dafür gesorgt, dass es gutes und leckeres Essen gab, ja ich glaub ich bin der einzige Fahrer, der nicht abgenommen hat und immer, saubere, frische Sachen anhatte. Danke! Michael, der Reporter: du sagst zu mir, ich weiß nicht wie man so lange auf dem Rad sitzen kann und immer noch so fit aussieht. Ich kann dazu nur sagen, wie kann einer Tagelang und Nächtelang auf einem Beifahrersitz sitzen ohne Pausen und ohne Schlaf und ständig Filmen und Fotos machen. Für mich bist du der beste Journalist und ich bin schon ganz gespannt auf das Film- und Fotomaterial. Danke! So und jetzt zu meinem Schatz Claudia, zweiter Crew Chef: du hast die meiste Arbeit gemacht. Du hast die komplette Logistik gemacht von Anfang bis Ende, so dass ich mich nur um mein Training kümmern musste. Ja ohne dich wäre ich erst gar nicht zu dem Rennen gekommen und du hast mir im Rennen eine wahnsinnige mentale Stärke gegeben. Danke mein Schatz! Und morgen werde ich nochmals was über meine Sponsoren schreiben. Und wir sind ja auf dem Weg nach Annapolis, zum Zieleinlauf und werden auch davon noch berichten. Also bleibt noch ein wenig auf meiner Homepage und verfolgt alles bis zum Ende.

Euer Gregor

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Schoemberg Triathlon – LBS cup round 3

20. June 2010 von Drags

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Heute war axxxx-kalt heute morgen und wasser hat gebissen. Wir sind mit eine starke team am start mit Schmiddy, Farlow, Vucko, Peter Hein und Yours Truly. Ich bin los und hatte eine gute gevoel aber LBS cup ist immer schneller im schwimmen und ich bin ganz am ende die erste gruppe und fast abgehant.. ich kam no problem in eine rad gruppe. Habe gleich attackiert als die eine schwimm gruppe is in 3 kleine radgruppen geworden. Bis die erste anstieg war meine beine schone saur und Ich habe es nicht geschaft ganz vorne zu komen. Nach die erste runde kam Kienle endlich von hinten und ich bin wieder mitgefahren fast ganz nach vorne. Schon wieder hat ich wenig kraft auf den berg und koente nur das erst verfolgergruppe schaffen. Vucko war mit dabei und Aaron vorne in die erst gruppe. Beim wechsel koentte ich meine fusse nicht voelen und hat 20sec gedaurt bis ich in meine schuhe kam. Ich koente eine gut rhythmus vinden aber war nicht wirklich schnell und nur genug fuer 10de platz. Aaron war 3de und vucko 8de. Ich habe die monitors geschaut..entauschend hat Hansgrohe richtig geschlagen mit 2de-6de-7de-12de. und Heuchelberg hat uns mit knapp geschlagen mit 30 seconden und 4de-5de-15de-22de.

Gesamttabelle sagt Heuchelberg in erste platz mit 1 punkt vor uns und 3 punkten vor HGT.. wird wieder ganz eng dieses jahr.

Ich suche immer noch nach mein form. Mir fehlt dass richtiges power. Ich habe viel auf technique und econoy konzentriert im winter und ich voele mich stabile und efficient. Bei 70-80% voele ich mich auch stark aber so bald ich richtig voll fahren muss fehlt mir dass kraft. Noch einen rennen und dann wieder auf spezial vorbereitung fuer Challenge Copenhagen. Ich glaube 100% dass ich vinde mein form vinde bis dann und das Susanne vorbereitet much perfect dafuer…. eigentlich sind die anderen rennen unwichtig. Eyes on the prize!

cheers, drags

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Challenge France

18. June 2010 von Azz

I had one of the closest races last weekend in Niederbronn and came away with second place at Challenge France.

I led for most of the race after I opened a small gap in the swim and added about another 2 minutes to that during the bike, riding by myself for the 90km through many little French villages over the hilly course, but the run was really tough and I needed as much of an advantage as possible going into it.

Heading out on the run I felt great and I made it through the first of two laps still with a handy lead and I only had to climb the mountain one more time. I knew the guys were getting closer and closer from behind and I threw everything I had into trying to hold them off. It wasn’t untill the 20km mark that Raynard Tissink caught me and I just could’nt hang on after he surged on one of the hills opening a 50m gap that remained the winning margin. Swen Sundberg came across the line in 3rd place about a minute later.

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Letzter Schliff für Roth

17. June 2010 von Till Schramm

Bisher bin ich mit der Vorbereitung für die Challenge-Roth zufrieden. Am vergangenen Wochenende konnte ich zusammen mit Jens Kaiser, Markus Fachbach und Martin Wagner neben einem harten Zeitfahrtraining auch einen langen Koppel realisieren und bin am Sonntag in Roth die gesamte 180km Raddistanz in einer soliden Zeit abgefahren. Heute stand nach einem Radtraining ein 5000m Lauf auf der Bahn an, welchen ich in meinem neuen Saucony-Endorphin Spike auf dem zweiten Platz in 15:52 min. beenden konnte. Am kommenden Sonntag werde ich beim Kölner Swim&Run starten und versuchen den Wettkampf wie schon vor zwei Jahren zu gewinnen!

Lieber Gruß, Till

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Was für eine Sau Hitze und dabei noch über den Highway

16. June 2010 von Gregor Komescher

…jetzt hab ich aber die Schn… voll. Bei ner Bullen Hitze jagen die uns über den Highway und das nach 12h auf dem Rad….
Jetzt gehts von TS27 Maize nach TS28 El Dorado.

Cheers, Gregor

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Gregor back on track

15. June 2010 von Gregor Komescher

Heute Nacht war echt die Hölle. Ich schlief fast mehrmals auf dem Rad ein, bis wir schließlich angehalten haben und 4 h im Wohnmobil geschlafen haben. Das war bei TS24 in Ulysees. Jetzt fahre ich wieder durch Kansas und steuere nur noch auf den neuen Meilenstein hin, die TS35 Misissipi River, die ich binnen 48h erreicht haben muss, um das Rennen finishen zu können. Ich geb mein Bestes, aber ihr könnt euch echt nicht vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man so lange ohne richtig zu schlafen und mehr als 2000km zu radeln sich fühlt. Bin gerade bei Meile 1.564 und nun nur noch 1441.1 Meilen bis Annapolis.
Grüße aus Amerika….

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Delikatessen..

14. June 2010 von Susa

…kann man meine Trainingseinheiten der letzten Woche nennen, denn das war tatsächlich vom allerfeinsten!
Im letzten Blog hab ich noch erzählt, wie froh ich bin endlich wieder zu Hause zu sein und schon schreib ich den nächsten Blog ca. 1000km entfernt von meiner Heimat.

Nachdem ich nur „endlich“ ernsthaft ins Training einsteigen wollte, kam auch schon gleich die Schlechtwetterphase vorbei, von der ich hier ja niemand was zu erzählen brauche. Dem Frust hat sich dann beim Zählen der Wochen bis Norseman und Kopenhagen ein wenig Nervosität beigemischt, was dazu geführt hat komplett Europa nach Schönwetter Löchern abzusuchen. Südfrankreich – Provence war das Ergebnis. Nachdem Hans dort bereits 2 Trainingslager durchgeführt hat, die Gegend also kennt, wir ein Lastminute Appartement Schnäppchen buchen konnten und die Aussicht auf Mont Ventoux per Bike und Pedes bereits im Kopf hatten, zögerten wir nicht lange! 1000km Fahrt stand auf dem Programm.. aber das ging tatsächlich in einem Sitz. Nur ein kurzer Stop 150km vor dem Ziel mit einigen wenigen Stunden Schlaf und schon waren wir im Sommer angekommen.

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Ja..tatsächlich sind wir von jeglichem Regen –abgesehen von einem kurzen Schauer in der Nacht – verschont worden und konnten das Trainingsparadies Provence voll ausnützen. Besser könnte es nicht sein: kleine Strassen mit kaum Autos in immer welligem Gelände. Am Ende stand eine Einheit von besonderer Güte auf dem Programm: Ich hatte mir vorgenommen den Mont Ventoux von seiner steilen Seite zu laufen. Nicht einfach, da zu der Zeit Windböen von ca.77km/h angesagt waren. Dennoch: die Einheit war mit das Beste was ich im Training je gemacht habe: 1400 Höhenmeter auf 16km aus dem vollen Training. Das hatte Norseman Qualitäten. Ich konnte das Ganze unter 2h laufen, was mir einen wirklich guten Kopf für den Lauf in Norwegen bereitet.
Aber damit nicht genug: Am unserem Entlastungstag Donnerstag ging es über die Küste in 9 Stunden Fahrt weiter nach Italien. Genauer gesagt: Coredo in Südtirol. Dort haben Hans und ich Matthias, meinen Geschäftkollegen getroffen. Und so wie ich ihn kenne hatte er auch schon ein feines Trainingsprogramm für die nächsten 3 Tage gestrickt: Tag 1 war für mich das Highlight: Mit einer langen, bereits mit Höhenmetern bestickten Anfahrt, sind wir die legendäre Sella Ronda mit insgesamt 4 Pässen gefahren. Sieht man von den vielen Motorradfahrern ab, gibt es nicht viel Schöneres zum Radfahren. Die Bilder sprechen Bände. 3300 Höhenmeter auf 110 km.. das hat dann schon ein paar Spuren hinterlassen. Aber mein Co-Arbeiter ist beim Abarbeiten seines Trainingsprogrammes sehr konsequent: also blieb es bei seinem geplanten Programm am Tag 2: wieder mir Anfahrt – hieß es den Jaufenpass zu erklimmen. Alles in allem eine schöne 6.5h Ausfahrt mit wieder 2200 Hm.. noch dazu deutlich „progressiv“, weil der Cheffé ordentlich Druck hatte. Ich war begeistert…meine Beine erstaunlicherweise auch. Sonntag war in meinem Kopf schon Urlaub –Kalterer See..Heimfahrt. Aber da hatte ich die Rechnung ohne den Co-Arbeiter gemacht. Er hat sich und uns seine 3h „ausrollen“ (ok mit 2x Kaffee, Eis, Cola, Sandwich Pause) nicht nehmen lassen. Ich mir ein gediegenes Abend essen mit einem guten Südtiroler Wein aber auch nicht!

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So long.. ich trau es mich nicht zu sagen: morgen geht es ab nach Fuerte. Nein ich mach nicht nur Urlaub.. ich kann meinen Arbeitsplatz nur überall hin verlegen und nach den heftig stessigen Winter und Frühjahr ist jetzt endlich etwas Luft zum Training. Was aber auch zu glauben ist: dort ist es momentan kühler als hier..aber das ist mir ehrlich gesagt ganz recht so. Jetzt bin ich aber lieber ruhig, den über Hitze zu schimpfen kann man sich unter deutschen Triathleten dieses Jahr zu recht nicht erlauben!
Ich werde berichten!

Eure Susa

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