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Triathlon Erding

30. July 2010 von Benny

Nach drei Jahren TEAM Erdinger Alkoholfrei sponsoring habe ich es endlich geschafft beim traditionsreichen (17. Austragung) und jedesmal stark besetzten Stadttriathlon Erding an den Start zu gehen. Aus terminlichen und gesundheitlichen Gründen war mir dies bisher verwehrt geblieben.

Drei mal Bayern und zurück…
Meine Anreise im ICE der Deutschen Bahn war sehr angenehm und gab mir Gelegenheit aufgeschobene Rennberichte zu schreiben und nette Telefonate zu führen. :) Auf Grund der weiten Anreise, aber auch wegen der Einladung meines Sponsors zum obligatorischen und zünftigen Erdingerabend im Gasthaus der Erdinger Brauerei, fuhr ich bereits am Samstag ins tiefe Bayern – bereits das dritte mal innerhalb einer Woche.

Zünftiger bayrischer Erdingerabend…
Im Gasthaus zum Erdinger Weissbräu in der großen Runde angekommen, entdeckte ich neben den angekündigten Verdächtigen (Michi Göhner, Lothar Leder, Christian Brader, Andreas und Michael Raelert, Daniel Schmoll, usw.), auch wieder Christian Friedrich von www.triathlon.de Da bei ihm am Tisch noch ein Platz frei war setzte ich mich zu ihm und erfuhr erst viel später, dass es sich um den Tisch für die Pressevertreter handelte. Aber das war anscheinend kein Problem und so kam ich in den Genuß interessanter Gespräche, unter anderem mit Lothar Leder, Frank Wild (Reutlinger Generalanzeiger), Dagmar Gard (TriTime) und Christian Friedrich (triathlon.de). Das Essen war selbstverständlich zünftig bayrisch und sehr lecker. Das es Erdinger ohne Ende gab brauche ich nicht erwähnen! ;-)

Relativ kurze Nacht…
Weil ich meine Schlafbrille vergessen hatte war die Nacht leider nicht so geruhsam, obwohl das Bett top und das Zimmer im Erdinger Gasthaus äußert schön war und somit eigentlich keinen Anlass dazu gab. Aber es gab halt keine Rollläden und die Sonne geht am 20. Juni schon verdammt früh auf! Aber ich hatte mir meinen Wecker sowieso relativ früh gestellt, da ich die 44 km Radstrecke vor dem Rennen noch abfahren wollte. Gerade wegen den schlechten Wetterbedingungen was das die richtige Entscheidung.

Neues Material :)
Um 11:25 Uhr kam dann der Startschuß im ziemlich kalten Kronthaler Weiher und ich konnte meinen neuen BlueSeventy Helix 2010 unter Wettkampfbedingungen einsetzen. In meinen Augen einfach genial das Ding, auch wenn es meine Schwimmzeit nicht wirklich vermuten lässt. Das liegt aber definitiv am Schwimmer! ;-)
Aus dem kühlen Nass enstiegen durfte ich endlich auf meine CEEPO Viper, worauf ich mich schon den ganzen Tag gefreut hatte, denn ein nettes neues Feature böllerte mich von da an nach vorne! Mein Radsponsor hatte meine Viper mit der CEEPO Scheibe aufgewertet und diese war zum Erding Triathlon zum ersten Mal im Einsatz. Jeder der schon mal in den Genuß gekommen ist von so einer “Bongotrommel” akustisch gepusht worden zu sein, wird mir beipflichten, dass das einfach genial ist! ;-) Es machte auf jeden Fall trotz eiskaltem Regen mächtig Spaß.

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Eisfüße …
Der Wechsel zum Laufen war dann mit eingefrorenen Füßen alles andere als schön. Es tat einfach nur weh! :( Obwohl eigentlich alles taub war. Irgendwie komisch. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis ich einen einigermaßen annehmbaren Schritt hin bekam und konnte so auch nur noch zwei Kontrahenten einholen.

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Foto: Christian Friedrich www.triathlon.de

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No risk – no fun, oder: too much risk – absolutely no fun

29. July 2010 von Heidi Jesberger

Ziemlich spontan, aus dem Kurzdistanztraining heraus, habe ich mich dazu entschieden beim Ironman in der Schweiz teilzunehmen. Mein Training lief sensationell und deshalb sind wir gerne das Risiko eingegangen, trotz fehlender Umfänge einen Ironman zu bestreiten, da wir auch eine große Chance in diesem Rennen für mich sahen.

Weil ich die Quali für Hawaii in China schon bekommen habe, konnte ich auch relativ locker an den Ironman herangehen. Ich hatte keinen Druck und eigentlich nichts zu verlieren.
In Zürich hatten wir einen Homestay bei Freunden, die mich auch optimal  für das Rennen einstimmten und sich wirklich toll um uns gekümmert haben. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Barbara und Thomas!
Die Hitzephase der vergangenen Wochen endete zwar pünktlich zum Ironman in der Schweiz und von Donnerstag bis Samstag regnete es in Strömen, doch daran konnte man ja nichts ändern und ich machte mir darüber keine weiteren Gedanken.

3,8km Schwimmen:
Der Zürichsee war ausgesprochen warm, doch der Veranstalter meinte, durch die Regenfälle der vergangenen Tage hätte der See stark abgekühlt und so wurde am Wettkampftag doch mit Neoprenanzug geschwommen.
Die Profis starteten 5 Minuten vor den restlichen 2300 Altersklassenathleten.
Die 3,8 km waren unterbrochen durch einen ca. 60 m langen Landgang über eine Insel, die gesäumt war von unzähligen Zuschauern.
Da es bei mir im Wasser super lief, konnte ich diese tolle Stimmung voll aufnehmen und in unbändige Energie umwandeln ?
Die Orientierung fiel mir leicht und so führte ich die dritte Verfolgergruppe an.
Bereits als 2. Frau konnte ich aus dem Wasser steigen! Wow! Noch nie bin ich als 2. Frau bei solch einer großen Veranstaltung aus dem Wasser gekommen! Ich war total begeistert!

180km Rad fahren:
Auf dem Rad begleitete mich die ganze Zeit ein eigenes Motorrad mit einem Schild:“2. Frau“.
Fotografen und Kameraleute fuhren um mich herum, wollten wissen, wie es mir geht,…
Das war unheimlich spannend und auch motivierend für mich.
In meinen ganzen anderen Ironman Rennen war ich eigentlich immer im Damen-Mittelfeld unterwegs und konnte erst am Ende der Rad- bzw. Laufstrecke etwas auf mich aufmerksam machen. Dies war nun eine ganz neue Erfahrung.
Bei km 25 schlossen dann die Schweizerinnen Monika Lehmann und Sarah Schütz zu mir auf.
Da ich mir ja vorgenommen hatte, bei diesem Rennen ein höheres Risiko einzugehen als bisher, lies ich die beiden nicht vorbeiziehen, sondern fuhr mit ihnen im legalen Rahmen mit.
Nun begleiteten uns 2 Motorräder und der bergige Teil des Kurses begann. Wir fuhren die Berge sehr aggressiv und ich musste alles geben, um den Anschluss halten zu können.
Zwar hatte ich mir die Radstrecke zuvor mit dem Auto angesehen, doch nun kamen mir die Berge viel steiler und weit aus länger vor, als auf 4 Rädern.
Nach ca. 60 km musste ich die 2 Schweizerinnen leider ziehen lassen. Es war viel schwieriger den Rhythmus von anderen mitzugehen als den eigenen zu fahren.
Ca. 10 km später hatte ich mich wieder gefangen und konnte wieder an die beiden heranfahren.
Ein Wellenbad der Gefühle. Doch das kannte ich ja bereits aus anderen Rennen. In einem 9,5 Stündigen Rennen geht es einem nie die ganze Zeit gut. Man hat immer wieder Phasen, die hart sind und in denen man stark sein muss.
Ein Ironman ist auch immer eine Reise zu sich selbst. 9,5 Stunden körperliche Anstrengung, 9,5 Stunden konzentriert bleiben, 9,5 Stunden essen und trinken im Fahren und Laufen, 9,5 Stunden nur an das eine Ziel denken, 9,5 Stunden Schmerzen ausblenden und sich nicht zu sehr ablenken lassen…
Oder: No risk – no fun oder: too much risk – absolutely no fun.

Am Ende der ersten Runde mussten wir noch den „Heartbreak Hill“ in Kichelberg bezwingen.
Die Stimmung und der Zuschaueraufmarsch haben mich sehr stark an den Solarer Berg in Roth erinnert. Gänsehautfeeling oder wie die Schweizer sagen Hühnerhautfeeling pur!
Das sind diese Momente, für die wir gerne hart trainieren!
Die zweite Runde war von meinem Gefühl her anfangs etwas besser. Zwar überholte mich die zweifache Zeitfahrweltmeisterin Karin Thürig, doch Sarah Schütz konnte das Tempo nicht weiter mitgehen und musste uns ziehen lassen.
Bei km 160 war es dann aber leider vorbei mit meiner Euphorie.
Obwohl es nur ca. 21 Grad hatte, bekam ich einen Schweißausbruch und das Wasser tropfte mir richtig vom Helm, ich fühlte mich unglaublich leer und kraftlos.
Ich reduzierte das Tempo etwas, doch ich wusste beim besten Willen nicht mehr, wie ich diesen letzten Berg noch hochkommen sollte.
So schön dieser Berg beim ersten Mal auch war, so brutal war er beim zweiten Mal. Es war, als hätte mir jemand alle Energie auf einmal weggenommen, meine Stromzufuhr unterbrochen. Ich musste unglaublich kämpfen und nahm alles nur noch ganz gedämpft wahr.
Doch noch war das Rennen offen. Alles war möglich und ich kämpfte mich bis zum Bikefinish.

42,195 km Laufen
Nur 3 Minuten hatte ich beim Wechsel zum Marathon auf Rang 3!
Schon mehrmals bin ich sehr kaputt vom Rad zum Lauf gewechselt und konnte erstaunlicherweise noch super laufen. Diese Hoffnung hatte ich auch diesmal.
Doch alles kam ganz anders.
Ich war furchtbar leer, hatte unglaubliche Muskelschmerzen in den Beinen und fand keinen Rhythmus. Doch was nicht ist, das kann  ja noch werden, dachte ich mir und lief die ersten 10km so gut ich eben konnte.
Leider wurde es nicht besser.
Im Gegenteil, ich verlor auf jedem Kilometer Zeit auf meine Konkurrentinnen.
Ich hätte schneller laufen müssen und das war am Sonntag nicht mehr drin.
Enttäuscht stieg ich darum bei km 10 der Laufstrecke aus, mit der Gewissheit heute mit einigen der besten Radfahrerinnen mitgehalten zu haben.
Dennoch konnte ich mir diese Kraftlosigkeit zum Ende der Radstrecke nicht erklären.
Bis ich mein Rad wieder aus der Wechselzone ausgecheckt habe und noch ein Großteil meiner Verpflegung am Rad war. Vor lauter Euphorie hatte ich meinen Ernährungsplan völlig vergessen. Die Kohlehydratspeicher des Körpers sind aber leider begrenzt und es ist bei einem solchen Ausdauerrennen unheimlich wichtig sich gut zu verpflegen. Das hatte ich schlicht und einfach nicht konsequent genug durchgezogen.
Der Schweißausbruch, das Schummrig sein, alles Anzeichen für einen sogenannten Hungerast!
Es war schwer für mich, dieses Rennen vorzeitig zu beenden, eine wirklich harte Entscheidung, doch ich bin ja bereits für Hawaii qualifiziert und da wäre es nicht sinnvoll gewesen, wenn ich mich in Grund und Boden gelaufen hätte.
Fazit:
Dieser Ironman war einen Versuch wert und ich konnte viel Lernen und auch sehen, dass ich konkurrenzfähig bin, dennoch muss man immer zu 100 Prozent konzentriert bleiben ;-)

In meiner Wattauswertung meines SRMs, das ich zur Trainingssteuerung auf dem Rad habe,  haben wir heute auch noch festgestellt, dass ich die Berge im Ironman mit der höchsten Wattleistung gefahren bin, die ich jemals im Lebenüber 10 Minuten realisiert habe. Höher als bei jeder Sprint- und Kurzdistanz.
Einerseits ist das ja super, da ich ein neues Niveau erreichen konnte, andererseits war es für den Ironman viel zu hart und hat mir viel zu viel Kraft gekostet.

Ich habe 2 große Fehler gemacht, aus denen ich lernen werde und jetzt schon meine Konsequenz gezogen habe. Natürlich ist es echt traurig, dass es so ausgegangen ist, da habe ich einfach zu viel riskiert…

Liebe Grüße
Heidi

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Magic-Sportfood Team TSV Crailsheim Gewinnt LBS Cup

28. July 2010 von Drags

Wir haben es geschaft! Nach unseren erfolg letztes jahr in den liga haben wir einen neuen ziel fuer dieses jahr gemacht. Naturlich ist das liga immer neben bei grossere internationale rennen fuer uns aber trotzdem wichtig fuer teamgeist und verein dass wir uns zu dieses ziel verflichten.

Nach die erst 4 rennen war es zehr knapp. Wir legten in 1. platz zusammen mit Tri-Team Heuchelberg und nur 1 punkt vor Hans Grohe Team SV Schrammberg.

Wir mussten in Liga Finale sogar mit eine verschwacherte Team weil 2000 Olympia Silber medaille gewinner war in einen wichtige hohen-trainingschlager, Stefan Schmidt ist erst vor 3 wochen sein erste Ironman Triathlon gefinished, und Peter Hein leicht erkaltet.

Aussie ace Farlow inspirirt uns und nam von anfang dass fuhrung genommen und hat nie zurück geschaut und kam ins ziel mit 5 min vorsprung uber 2. platz. Dragstra koennte endlich wieder ein bissien from zeigen und ist vom 15de platz nach dem schwimm bis zum 2. platz aufs rad gefahren. Der hat sein platz behalten bis die letzte 3 km wo er uberholt war vom Hettich vom Hansgrohe Team.

Nach 6 leute ins ziel gekommen sind sah es nicht sicher fuer uns als wir hatten 2 (1. und 3.) und HansGrohe Team schon 3 (2. – 5. – 6.). Aber nuer ein pahr minute spaeter kam unsere 3. und 4. manner, Hein und Schmidt, ins ziel gedonnert. Die zwei haben ihre beste rennen dieses jahr gehabt und sind von weit weit hinten nach dem schwimm und haben etwa 40 leute geholt beim Rad fahren und laufen und damit gesichert den sieg fuer’s team. Neuling Eric Quellmalz hat auch gezeigt dass er in die naechsten Jahren in der Liga starten wird.

Stimmung beim Siegerehrung war schon uberglucklig als unsere Senioren Team hat auch 2. platz geschaft im Liga Finale und ist noch 3. geworden im Senioren Liga gesamt tabelle.
Team Schluchsee
Eine sehr erfolgreiches Liga Saison fuer die Crailsheimer Triathleten!!

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Challenge Walchsee im Visier

27. July 2010 von Manu

Da meine Saison heuer sehr spät begonnen hat – zwecks Häuslebau – bin ich nun mittendrin mich aufzubauen und freu mich auf mein Highlight die Challenge Walchsee im Kaiserwinkel am 05.Sept. Die schöne Landschaft zieht mich an und ich habe vor, mal richtig Gas zu geben und mich zu quälen.
Die letzten Wochen haben gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin meine Form aufzubauen. Zwei kleinere Sprinttriathlons vor meiner Haustür habe ich gewonnen, was mich riesig gefreut hat, weil die  kurzen Strecken gar nicht mein Fall sind…viel zu kurz und anstrengend. Bringt mich aber weiter voran – sagt mein Trainer ;-) Meine ersten Triathlonsiege jedenfalls.

Da Schwimmen mein liebstes Element ist, hab ich mich kurzerhand entschlossen beim Open Water Swimming am Bodensee mitzumachen. Am 17. Juli fand die 2,3km lange Lindauer Seedurchquerung statt. Ein ganzer Haufen Schwimmer stürzte sich in das 21 Grad warme Wasser und schwamm ohne eine einzige Orientierungsboje drauf los. Ich war Mutterseelenallein auf hoher See und sah weit und breit nichts was nach Ziel aussah. Leider auch kein Boot neben mir als Markierung. Nach meinem zickzackschwimmen sah ich endlich Land und war sogar noch 3.Frau in über 38 min. dem Wasser entstiegen. Eine super Schwimmeinheit, die ich gern mal wiederholen möchte.

Letzte Woche war ich mit meinem Freund ein bisschen Urlaub und gaaaanz viel Training machen. Wir entschieden uns für die härtesten Pässe in Italien und der Schweiz- im Engadin wurden wir fündig. 6 Tage lang bergauf und bergab, Stilfser Joch – was härteres hab ich kaum gemacht. 48 Kehren, 22 km mit durchschnittlich 8 Prozent Steigung und 1800 Höhenmeter.
Desweiteren Passo de Julier, Maloja, Bernina, Fluela und Albula. Ich hoffe das Höhentraining schlägt an und ich krieg mehr Druck aufs Pedal.

Servus und machts gut!
Manu

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Challenge Roth / Race update

26. July 2010 von Wolfgang Stueckle

Hallo zusammen,

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mich mit einem Rennbericht bei euch gemeldet habe. Das lang vor allem an meinem ziemlich verkorkstem Saisonauftakt, der von Radstuerzen und durch Vulkanausbrueche gestrichenen Fluegen und meinem damit einhergehendem Festsitzen in London gepraegt war. Umso mehr freut es mich, dass ich am vergangenen Sonntag beim deutschen Langdistanzklassiker in der Triathlonhochburg Roth am Start war. Und das mit wieder Erwartem grossen Erfolg. In den Wochen vor den Rennen hatte ich mich nicht so besonders gefuehlt, die Zeiten im Training hatten zwar gestimmt, aber ein gutes Gefuehl wollte sich einfach nicht einstellen. Und ich war ziemlich k.o. und muede. Selbst ein komplettes Sofawochenende hatte dem nicht beikommen koennen und so war ich etwas ob meiner Form besorgt. Nichts desto trotz war ich mit grosser Freude am Start. Mein dritter in Roth, so gut wie daheim und Roth ist eben Roth, die Stimmung auf und an der Strecke einzigartig.

Und irgendwie war dann schon der Samstag gekommen, es ging ans Abholen der Startunterlagen, noch ein paar letzte Einkaeufe auf der Messe, Fachsimplen mit Freunden und dann zur Radabgabe. Dort wurde ich dann gleich noch einmal an meinen schweren Sturz im Maerz erinnert, als mich ein Richter bei der Eincheck-Kontrolle darauf hinwies, dass mein Aero-Helm zerbrochen sei. War mir bis dato gar nicht aufgefallen. Zum Glueck hatte sich ein Challenge-Merchandising-Stand strategisch klug am Radcheckin plaziert, wo ich dann noch kurzer Hand einen neuen Aero-Helm im Challenge Design erstehen konnte. Allerdings gab’s statt Messerabatt einen Notlagenzuschlag auf den Preis, aber wo die Alternativen fehlen, ist eben nicht viel zu machen. Wie auch immer, so war ich zumindest gut behelmt unterwegs.

Sonntagmorgen. Bereits um 03:30 Uhr klingelte der Wecker, aber ich hatte sowieso, wie so oft vor Rennen, nicht viel Schlaf abbekommen. Energieriegelfruehstueck und die 30 Minuten bis zur Wechselzone gefahren. Rad abgedeckt, noch einmal alles geprueft, die Radschuhe, Getraenke und Riegel angebracht. Aufs Klo gegangen. Die Maschinen der Profis bewundert. Noch ein wenig mit Freunden gesprochen, die ebenfalls am Start waren. Aufs Klo gegangen. Aufgewaermt, das Rennen im Kopf durchgegangen. Neo angezogen und in die Startzone gewechselt. Den Start der Profis miterlebt.
Und dann ging es auch schon ins Wasser und zur Startlinie. Ich war in der ersten Startgruppe nach den Profis, in der Startgruppe der Sub 9 Starter, also derer, die unter 9 Stunden ins Ziel kommen moechten. Ich hatte mich wegen der nicht idealen Vorbereitung schon  von diesem Ziel verabschiedet und mich auf eher 09:30 eingestellt. Aber die Startgruppe wollte ich dann doch nicht wechseln; ich war zwar nicht mehr nervoes, aber wenn man mal unterwegs ist, ist es doch besser. Und dann war er sowieso schon da, der Startschuss. Auf zu, wieder einmal, 3,8km Schwimmen – 180km Radfahren – und 42km Laufen. Roth 2010 here we go!

Das Schwimmen ging ich verhalten an, um dann nach dem ersten Wendepunkt etwas Gas zu geben. In Roth schwimmen wir im Main-Donau-Kanal, praktisch einmal hin und wieder zurueck, mit etwas Extrastrecke am Ende. Dieses Stueck bist zum zweiten Wendepunkt kam mir dann ewig vor, aber gut, 1:01h schliesslich an Land. Schade, nicht die Stunde geschafft, aber gut gefuehlt. Ich hatte in den letzten Monaten viel an meiner Technik gearbeitet, jetzt muss ich noch das Vertrauen in mich finden, konsequent schneller vom Start weg zu Schwimmen. Wechsel zum Rad ging flott, musste ja nur die Kompressionssocken anziehen. Bin auch erst einmal mit Brille losgefahren, aber die habe ich dann nach 200m gleich ins Trikot gesteckt. Es war doch noch sehr bewoelkt und dunkel. Die erste der zwei Runden lief locker durch, ich liess es verhalten angehen. Nach Greding den Berg hoch ging es etwas zaeh, vor allem, weil dort ziemlicher Gegenwind war und nach dem Berg zieht sich die Steigung noch ewig. Dennoch konnte ich bestaendig andere Teilnehmer ueberholen auch wenn ich ganz bewusst den ein oder anderen ziehen liess. Am Rande, ich habe sie alle vor Ende wieder ueberholt. Mit einer progressiven Renngestaltung komme ich weit besser zurecht. Und mir war es zu kalt! So war ich ganz froh, dass es auf der zweiten Runde etwas waermer wurde und ich beschloss mit etwas mehr Druck zu fahren. Gut, ich war wirklich wie ein Angsthase unterwegs, wollte mich auf keinen Fall noch mal hinlegen. Die einzig nennenswerte Abfahrt bin ich so gemuetlich runtergefahren, dass ein Freund, den ich kurz vorher am Berg ueberholt hatte mir zurief, als er abwaerts wieder an mir vorbeizog „Abfahren gehoert auch dazu!“ Auch ihn hab ich aber an der naechsten Steigung wieder hinter mir gelassen und bis zum Ziel nicht mehr gesehen. Als ich beim Erreichen der zweiten Wechselzone auf die Uhr sah, war ich zunaechst fassungslos. 12 Uhr war da zu lesen, eine 4:45h auf dem Rad, die fuer mich unerwartet kam. Nie haette ich gedacht mit dem wenigen Training und bei meiner bewusst kontrollierten Fahrweise ohne auf Zwischenzeiten zu achten, so schnell zu sein. Vielleicht lag es einfach nur mit an meinen hot wheels, besten Dank an Jan an dieser Stelle! Und an Ingo, das Rad lief wie ne Eins!

Der Wechsel zum Lauf ging auch sehr gut, kurz aufs Klo und los. Natuerlich hatte mich auch die Radzeit befluegelt. Bei KM 3 musste ich kurz gehen, Nieren haben wehgetan aber nach zwei Bechern Cola an der naechsten Station ging es schon wieder super. Und es lief dann immer besser. Habe gut in meinen Rhythmus gefunden und beschlossen etwas zu riskieren und eben zu schauen wie lange es gut geht, das schneller Laufen. Ging bis ca. km34, da wurde es dann zaeh und muehsam. 3:16h standen am Ende fuer den Marathon zu Buche. Schade eigentlich, denn bei 09:08h blieb die Uhr im Ziel stehen. Mit etwas mehr Biss waeren die 9 wohl gefallen, aber gut, fuer meine Erwartungen am Anfang des Tages war es ein geniales Rennen. Neue persoenliche Bestzeit und sauber durchgekommen. Platz 37. Gesamt von ueber 3000 Startern und 22. in meiner AK zeigen wie stark das Feld mal wieder war. Dennoch bin ich wie gesagt ueberaus zufrieden. Darauf kann ich in Wisconsin im September hoffentlich aufbauen, wo ich mir bei meinem zweiten Ironman-Rennen in diesem Jahr die Quali fuer Hawaii 2011 holen moechte.

Es ist schwierig zu beschreiben, welche Gedanken einem im Laufe eines solchen Tages durch den Kopf gehen. Und Tage nach dem Rennen, bleibt meist nur die Erinnerung an die euphorischen Momente, die Zielankuft, mit 60km/h ueber flache Teilstuecke der Radstrecke jagen, den Sprung von einer Gruppe im Wasser in die davor schwimmende. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen, vor allem weil ich meine Erwartungen bei weitem geschlagen habe, aufgrund meiner neuen persoenlichen Bestzeit und weil es ein gut gestaltetes Rennen meinerseits war. Und Roth war ein unheimlicher Motivationsschub fuer mich, in einem Jahr voller Pleiten, Pech und Pannen konnte ich ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Das macht Lust und Mut zu mehr.

Beste Gruesse und geniesst den Sommer

Wolfgang

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Actionreiches Wochenende

20. July 2010 von Heidi Jesberger

Da es bei mir im Training die letzten Wochen extrem gut lief, haben wir uns dazu entschlossen, dass ich nächste Woche spontan beim Ironman in Zürich an den Start gehe.
Es wäre wirklich Verschwendung, wenn ich diese Phase jetzt nicht ausnutzen würde ;-)
Die letzten Jahre hatte ich doch öfters mit Verletzungen zu kämpfen, darum freue ich mich jetzt riesig mit einer wirklich guten Form einem Ironman machen zu können!
                   
Aus diesem Grund habe ich, obwohl am Sonntag in Roth auch der Challenge war, entschieden, den Triathlon in Waldenburg mitzumachen.
Die Woche nach einem Sprint Triathlon habe ich mich immer sehr gut gefühlt, hatte eine gute Spannung in der Muskulatur, darum wollten wir es so machen.

Da wir aber Freunde aus der Schweiz zu Besuch hatten, die als Fans für den Challenge da waren, klingelte unser Wecker am So bereits um kurz nach 4, damit wir auch pünktlich um 6 den Start der Profis mitverfolgen konnten.
Wie immer waren unglaublich viele Menschen bereits um diese unchristliche Uhrzeit am Kanal und die Stimmung war toll. Komischerweise war ich als Zuschauerin fast genauso aufgeregt wie als Starterin. Vielleicht lag es auch daran, dass so viele Freunde und Trainingspartner von mir am Start waren und man da eben auch sehr mitfiebert.

Nachdem ich diese ganze Atmosphäre in mich aufgesogen hatte, fuhr ich ins Freibad, um eine Schwimmeinheit zu absolvieren, bevor ich mich mit dem Auto auf den Weg nach Waldenburg machte.
Im Radio konnte ich auf der Fahrt einige Infos über den Challenge bekommen und mein Freund hielt mich per Handy immer wieder auf dem neuesten Stand ;-)

In Waldenburg hatte ich schon ein paar Mal teilgenommen und wusste genau, was auf mich zukommt: ein kleiner, aber feiner Wettkampf, der mit viel Liebe zum Detail organisiert wird.
Auch hier traf ich etliche alte Bekannte, was ja immer das schöne bei Wettkämpfen ist.
Das Schwimmen fand in einem wirklich keinen See statt.
Ein Mal der Länge nach durch den See und fast wieder halb zurück und doch nur 500m ;-)
Bis kurz vor dem Start war unklar, ob nun mit oder ohne Neo geschwommen werden soll, da das Wasser knapp 25 Grad hatte. Als dann der Neoprenanzug erlaubt wurde, entschied ich mich auch dafür, einfach, um den Wechsel nochmals unter Wettkampfbedingungen zu trainieren.
Das Schwimmen lief trotz der morgendlichen Schwimmeinheit erstaunlich gut und so konnte ich bereits als 4. Athlet aus dem Wasser steigen.
Auf dem Rad hatte ich richtig gut Druck und es hat mir riesig Spaß gemacht!
Auch der abschließende 5 km Lauf durch den Wald in Waldenburg lief super und so konnte ich schließlich als Siegerin noch einige Hände der Kids beim Zieleinlauf auf dem Sportplatz abklatschen und glücklich einlaufen.

Ein tolles Rennen, das mir auch ein gutes Gefühl für Zürich gegeben hat.
Anschließend fuhr ich zurück nach Roth, um gemeinsam mit Freunden noch bei der Finisherparty des Challenges mit zu feiern.

Eure Heidi

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Geschafft und glücklich mit dem Vize Titel

19. July 2010 von Timo Bracht

Das Rennen in Frankfurt ist nun schon 10 Tage alt, und mein Körper fühlt sich wieder wie neu geboren an. Die schweren Beine sind wieder frisch und das Rennen ist mental auch „verdaut“. Mit 8:10h und dem schnellsten Marathon des Tages habe ich mir den zweiten Platz erkämpft und nicht den Ersten verloren.

Schon beim Schwimmen zeichnete sich ein guter Tag ab, ich war immer in Kontakt mit dem Ersten und konnte ganz Vorne aufs Rad steigen. Trotz technischen Defekts bin ich offensiv gefahren und war trotzdem irgendwann ziemlich geschockt von dem riesigen Rückstand den Andreas herausfuhr. Locker bleiben war meine Devise, und Vertrauen in die eigene Leistung behalten. Ich musste mir ja auch noch Jungs wie Cameron Brown oder McCormack vom Leib halten. Mit einem guten Marathon konnte ich dann noch den Rückstand auf Raelert verkürzen, und die anderen Jungs auf Distanz halten. Der Einlauf auf dem roten Teppich beim Römer war wieder gigantisch.
Ein tolles Rennen zeigte mein Teamkollege Jan Raphael, mit dem ich dieses Jahr schon viele gemeinsame Trainingsstunden verbracht habe, mein Glückwunsch Jan.
Die Stimmung an der Strecke war fantastisch, tausend Dank an alle Fans und Freunde des Triathlon Sports…und für Hawaii ist die Jagd eröffnet.

Timo Bracht

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Hallo meine Freunde

16. July 2010 von Chris Breier

News auf meiner Website unter:
http://www.long-expeditions.de/1139731/home.html

Die Suche nach einem geeigneten Faltboot, könnte nun bald ein Ende haben! Die polnische Faltboot-Manufaktur Wayland hat ein neues Boot im Programm, das URSUS IV. Ein 700cm x 110 cm großes Faltboot mit einer Zuladungskapazität von max. 650 kg !

Diese Größe und vor allen diese Zuladungskapazität sind wie geschaffen für lange Expeditionen. Als Materialien werden Hypalon für den Rumpf und DIKLON 32 für das Deck eingesetzt. Damit ist das Boot 100% Wasserdicht. Also weit, weit besser für Expeditionen geeignet als Klepper und Pouch !

Bitte macht Euch selbst ein Bild von den Vorzügen der Wayland-Faltbboote und schaut mal in Ruhe auf die Website von Wayland unter:               http://www.wayland.com.pl/lang-de/produkty/ursus-iv-expedition.html

Ich hoffe es geht Euch allen gut und Ihr leidet nicht so unter der enormen Hitze hier in Deutschland.

Ich halte Euch auf dem Laufenden was mein nächstes Faltboot betrifft!

Zur Auswahl stehen noch Nautiraid, Feathercraft, Folbot und Wayland!
Ich tendiere im Augenblick zu Wayland, denn deren Boot ist von der Größe her wie geschaffen für meine Expedition !

Ich muss mich in den nächsten Wochen entscheiden, denn ich möchte ja das Boot noch auf meine Bedürfnisse umrüsten und natürlich auch noch vor der nächsten Expedition ausführlich testen !

Wie gesagt, ich halte Euch auf dem Laufenden und natürlich werde ich mein neues Faltboot ausführlich auf meiner Website mit vielen Bilder und Erläuterungen vorstellen !

Bis bald, Chris

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Bereit für Roth? Jo!

12. July 2010 von Wolpi

Noch 6 Tage bis zum Rennen. Jetzt wird es mal Zeit, dass ich mich auch mal wieder melde. Nach einem etwas holprigen Saisonstart, mit Sehnenproblemen fühle ich mich jetzt doch ganz gut aufgestellt für Roth. Hatte dieses Frühjahr zum Glück auch wieder schön viel Arbeit, die Krise scheint zumindest in dem Business, in dem ich tätig bin, vorbei zu sein. Einerseits sehr gut, aber eben nicht so förderlich fürs Training. ABER: Wo ein Wille da auch ein Weg! Eigentlich wollte ich ein paar andere Rennen machen, aber dazu kam es nicht. Roth ist aber sicher ein gebührender Ersatz!!! Die Vorfreude auf den Solarer-Berg verursacht jetzt schon ein Kribbeln!  Zwar waren durch meine entzündete Plantarfaszie (das ist ein richtiger S. und ich bin sehr froh, dass ich so schnell damit fertig geworden bin, jedoch 8 Wochen fast ohne Laufen waren die Hölle für mich!) jetzt nur 10 Wochen gezieltes Lauftraining möglich, aber das muss jetzt eben reichen. Ein Testlauf in Heidenheim Mitte Juni über die Halbmarathondistanz mit 1:14:40 fühlte sich auch schon ganz gut an. Ja, keine Weltklasseleistung, aber es passt schon! Wurde sogar noch bei Km 19 von einer Frau überholt (PREMIERE!!!)… war eine Äthiopierin, die da nen lockeren Trainingslauf absolvierte. Sah zumindest so aus. Klar ließ ich ihr als Gentleman dann eben auch den Vortritt an der Ziellinie.

Ansonsten kann ich auf sehr viele schöne Radtrainingskilometer mit Highlights wie dem Stelvio, dem Gampenjoch und dem Ofenpass zurückschauen. Nein, ich war nicht skifahren, es hatte angenehme 20°C und es war traumhaft!

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Südtirol ist echt klasse zum Biken und sicherlich eine Reise wert. Den Ortler gibt es eben nur dort! Es muss nicht immer Malle oder die Kanaren sein! Das Wetter war dort Anfang Juni traumhaft und warum soll ich schon immer im Januar ins Trainingslager, wenn ich doch eh erst im Juli fit sein will? Okay, Ende März/ Anfang April war ich auch auf Malle, der nicht endende Winter ließ einem ja auch wirklich keine Wahl.Jetzt konnte ich noch einige schnelle Kilometer auf meinem Exocet von Planet-X schruppen. Das Ding ist echt ne geile Waffe! RIDING THE BULLET!!!

7,8kg inkl. Pedale und allen Anbauteilen. Das ist doch mal eine Ansage!

http://www.magic-sportfood.de/product_info.php?pName=planet-x-exocet-triathlon-u-zeitfahrrad

Bin gespannt ob meine Beine auch mithalten, was das Bike her geben würde. Ansonsten konnte ich verletzungsbedingt eben nur 3 kleinere Triathlons über die Olympische- und die Sprintdistanz starten. Jedes mal Treppchen sprechen aber schon für eine ganz gute Form, wenn auch nicht immer die stärkste Konkurrenz am Start war. Aber nur wer da ist kann auch was putzen. Ertrinken werde ich wohl auch nicht und wenn es nicht gerade wieder so kalt wie 2008 wird (ist ja sicher nicht zu erwarten :-) ), dann werde ich hoffentlich nen neuen persönlichen Maßstab setzen können. Wenn nicht, dann eben nicht. Auf jeden Fall freue ich mich schon richtig wieder in Roth dabei sein zu dürfen. An dieser Stelle auch mal wieder ein herzliches Dankeschön an alle meine Gönner und Sponsoren.

Jetzt heißt es eben die Beine still halten und am Sonntag zeigen, was der Ingenieur mit der Nr. 34 so drauf hat. Im wahrhaft stärksten Profifeld des Triathlonsommers werde ich sicher nicht ganz vorne dabei sein können, aber ich werde im Rahmen meiner Möglichkeiten ALLES geben. Denn wenn es Spaß macht und man am Abend weiß, dass man seinen Schweinehund mal wieder richtig getreten hat, dann kann man sich mit jedem Ergebnis als Sieger fühlen. Das ist doch das schöne am Triathlonsport und etwas Schmerzen und Qualen gehören eben auch dazu.

Euch allen weiterhin noch viel Spaß bei der Sache und den Triathleten einen guten Triathlonsommer!

Es bleibt heiß, da hilft nur viel trinken!

Ride on folks! Grüße und bis nach dem Rennen,

Andy Wolpert

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Wieder ganz vorn!

9. July 2010 von Ira

Nach meinem Juni-Trainingslager auf Mallorca ging es zur Swiss Bike Trophy nach Bern – der erste Formtest für die zweite Saison-Hälfte. Das Rennen auf dem Berner Hausberg „Gurten“ ist neben den Weltcups und dem „bike the rock“ in Heubach eines der wenigen Rennen in der HC-Kategorie und so sind natürlich alle starken Fahrerinnen am Start. Die Strecke ist sehr technisch und hat extrem steile Anstiege. Genau das richtige also, um zu sehen, wie es nach dem Straßentraining so geht.

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Gleich nach dem Start bildete sich eine Spitzengruppe mit Kathrin Leumann und Sabine Spitz. Ich hielt mich an dritter Position und wartete erst mal ab, denn ich spürte ein Ziehen im Bauch. Es war ganz schön hart nach den vielen Kilometern Straßentraining. In der dritten Runde schlossen dann weitere Verfolgerinnen zu unserer Gruppe auf. Also musste ich etwas probieren und entschloss mich, anzugreifen. Ich kam sofort weg und die Gruppe explodierte förmlich. Die verbleibenden zwei Runden konnte ich gut kontrollieren. Gegen Ende des Rennens wurden die Bauchschmerzen wieder etwas heftiger, aber ich konnte meinen Vorsprung bis ins Ziel halten.

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Mein dritter Sieg bei diesem Top-Rennen nach 2007 und 2008! Meine Vorbereitung war also goldrichtig. Jetzt gilt meine Vorbereitung den kommenden Weltcups in Champery (CH) und Val di Sole (I).

Eure, Ira

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