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12 days to go…

29. September 2010 von Heidi Jesberger

3 Wochen war ich nun auf Lanzarote im Club La Santa und hatte eines meiner härtesten und besten Trainingslager meines Lebens. Die Bedingungen waren Hawaiiähnlich und ich konnte sowohl in der ersten Woche die wirklich hohen Umfänge, als auch in der 2. und 3. Woche harte Intensitäten gut umsetzten und wegstecken.
Ich fühle mich bereit für den großen Tag auf Hawaii.
Dies ist meine 3. Teilnahme bei der Ironman Weltmeisterschaft.
Nach einem 17. Platz 2003 und einem 18. Profi Frauen Platz 2005 träume ich diesmal von einer weiteren Verbesserung.
Die Leistungsdichte ist größer geworden, doch auch ich konnte mich weiterentwickeln.
Ich bin schon sehr gespannt, wie ich abschneiden kann.
Die zu erwartende Hitze ist auf jeden Fall kein Nachteil für mich ;-)
Am Mittwoch um 7:20 Uhr geht unsere Reise los. Wir fliegen über London nach L.A. und schließlich nach 19 h Gesamtflugzeit nach Kona.

Es ist wirklich toll, wie viele Hawaiipartys es dieses Jahr geben wird.
Ob Heilbronn oder Roth, überall werden begeisterte Triathlonfans erwartet, die mit uns mitfiebern und uns die Daumen drücken werden. Vielen Dank dafür, das ist echt ein schönes Gefühl!

Kurz vor meinem Abflug ins Trainingslager waren wir noch auf der Eurobike in Friedrichshafen, der größten Bikemesse Europas.
Dort konnte ich einige meiner Sponsoren besuchen, wie z.B. Ansmann und Rudy Project und entdeckte mich auf dem Messestand von Felt! Seht selbst die Bilder im Anhang!


Heute habe ich noch eine Leistungsdiagnostik  bei meinem Freund und Trainer Jürgen Sessner gemacht. Die Ergebnisse stimmen uns sehr positiv! Alles passt! Das Training zeigt seine Wirkung ;-)
Nun heißt es, die Füße noch etwas still halten, damit ich dann am 9. Oktober kraftvoll an der Startlinie zur Ironman Weltmeisterschaft stehen kann.

Aloha und bis bald,
Heidi

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„Vom Podium zum Aus“ Transalpine-Run 2010 (305km/13500 Höhenmeter)

28. September 2010 von Armin Hohenadler

Am Samstag den 04.09.2010 war es endlich soweit, der Start zu meinem dritten Transalpine-Run! Nach langem Hin und Her, wer mit wem usw., ging ich mit Alois Klauser als Team „de Bergener Hochfelln Gams´n an den Start. Obwohl wir vorher nie zusammen gelaufen sind, hatte ich ein gutes Gefühl. Und als zukünftiger Bergener passt auch der Team-Name gut. Wir trafen uns bereits am Freitag zur Pasta-Party und zum Briefing in Ruhpolding. Begleitet wurde ich in dieser Woche von meinem Sohn Luis und meinem Freund Armin, der mich auch bei den Ultra-Rennen betreut. Wir würden die Woche zusammen im Wohnmobil verbringen, so habe ich am wenigsten Stress.

4. September: 1. Etappe Ruhpolding (GER) – St.Ulrich/Pillersee (AUT) (36 km, 1223 Höhenmeter)
Pünktlich um 11 Uhr wird von Fritz Fischer der sechste GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN gestartet. So viele Teams wie in diesem Jahr waren es noch nie, denn es sind um die 280, also so ca. 560 Runner! Leider regnet es, aber nach den ersten zehn Kilometern hört der Regen auf und das Wetter wird besser. Alois und ich sind im vorderen Drittel des Feldes und kommen gut voran, so dass wir schnell am „Staubfall“ sind. Hier hoch zum Heutaler Hof, über Winkelmoosalm zum höchsten Punkt, der Kammerköhralm mit 1580 Hm und dann den steilen Abstieg unter der Bahn nach Waidring runter. Die gut 1200 Hm bergab ziehen ganz schön rein! Noch 7 km und ein kurzer Anstieg! Wir erreichen schließlich nach 3:49 als 13. Master Team das Ziel. Ab 18 Uhr ist, wie an den kommenden Tagen auch, Pasta-Party mit anschließender Siegerehrung, Briefing und Bilder, sowie Video des Tages.


5. September: 2. Etappe St.Ulrich/Pillersee (AUT) – Kitzbühel (AUT)  (33 km, 1900 Höhenmeter)Heute ist bereits ab 8 Uhr der Start für die Top 50. Wir starten 5 Minuten später in Block B; dies soll verhindern, dass es zum Stau am ersten single Trail kommt, der kurz nach dem Start auf den Kirchberg (1678m) führt. Wir sind flott unterwegs, so sind wir bald oben und es geht über den Adlerspoint wieder abwärts ins Tal zur ersten Verpflegung. Jetzt geht’s die 12 km lange Forststraße über 1000 Hm hoch zum Kitzbüheler Horn (1762m). Wieder Verpflegung fassen und dann die Straße abwärts ins Ziel. Brauchten heute 4:08 und waren so ganz unerwartet auf Platz 10 der 2. Etappe, sowie auch gesamt. Wir genießen noch lange die Sonne im Zielbereich und verpflegten uns.

6. September: 3. Etappe Kitzbühel (AUT) – Neukirchen am Großvenediger (AUT) (39 km, 2260 Höhenmeter)
Heute ist schon um 7 Uhr Start! Puh! Aber im 1. Startblock A der TOP TEN der jeweiligen Teams. Noch im leichten Nebel geht es die Streif hoch zum Hahnenkamm (1668m) bis zur Spitze des Pengelsteins (1935m). Hier sind noch einige Schneereste und wir laufen über viel matschigen Untergrund, immer mal wieder rauf und runter, bis rüber zum Wildkogelhaus (2000m). Von hier geht es gut 1100 Hm hinab nach Neukirchen. Alois läuft immer schneller, vor allem begab und so kommen wir heute als 7. Master Team mit knapp 6 Stunden ins Ziel. In der Gesamtwertung Master sind wir bereits 6. und gehören nun zu den „Top 30. Teams“! Alois und ich kommen super klar, nur leider plagen ihn bereits Schmerzen an der Sehne am Schienbein, dies macht auch mir Sorgen.


7. September: 4.Etappe Neukirchen am Großvenediger (AUT) – Prettau/Ahrntal (43 km, 1970 Höhenmeter)
Heute ist der Startschuss für Italien, bereits um 7 Uhr geht’s, wie jeden Tag, mit dem Song von AC/DC „Highway To Hell“ los. Wir laufen über Radwege und Forststraßen ca. 12 km zu den Krimmler Wasserfällen, wo uns ein wunderbarer Aufstieg erwartet. Die Zeit vergeht sehr schnell! Oben angekommen, müssen wir wieder relativ flach 12 km laufen. Alois hat Schmerzen, sch…, hoffentlich wird es besser, müssen das Tempo etwas rausnehmen! Endlich, wir sind am Anstieg zur Birnlücke (2669m), ca. 1000 Hm liegen vor uns. Mit dem Wetter haben wir Glück, denn der angekündigte Regen bleibt aus, aber die Nebelschwaden verdichten sich mit zunehmender Höhe! Es wird immer kälter und auch der Wind wird stärker, immer wieder kommen kleine Schneefelder, oben begrüßt uns die Bergwacht! Hu! Hier pfeift der eiskalte Wind, bin immer noch kurzärmlig unterwegs. Nichts wie runter! Aber es staut sich vor uns, unsichere Läufer kleben an den schneeüberzogenen Felsen. Alois und ich scheren aus und laufen über den Schnee und am Fels vorbei! Mein Daumen ist schon ganz schee kalt, aber bald kommen wir zur Hütte. Hier gibt es warmen Früchtetee, wow, tut das gut! Wir laufen im Nieselregen über die nassen, rutschigen Felsen ins Tal. Alois gibt richtig Gas, so sind wir schnell unten! Wir überholen einige Läufer, sind richtig schnell. Jetzt noch 5 km relativ flach, Prettau kommt immer näher. Nach 5:32 Stunden kommen wir als 5. Master Team an. Wahnsinn!!! Heute ist Bergfest (Halbzeit), das wird noch richtig gefeiert. Heute ist es noch ein langer Abend im Womo.

8. September: 5.Etappe Prettau/Ahrntal (ST)- Sand in Taufers (33 km, 1950 Höhenmeter)
Endlich mal ausschlafen, der Start ist erst um 8 Uhr. Heute ist gleich ein 3 km langer Anstieg, dann geht’s immer wieder runter und rauf, also nix mit gerader Forststraße, sondern schöne Pfade. Nach gut 8 km der zweite Anstieg zur Bretterscharte (2508m). Wir sind wirklich gut unterwegs, es macht richtig Spaß. Oben angekommen, heizen wir wieder runter zur Moosmaieralm, puh! Noch 400 Hm hoch, dann ab ins Ziel. Hab das Gefühl, Alois wird jeden Tag schneller. Dieser Gedanke bestätigt sich, denn wir kommen mit 4:32 Stunden als 3. an (5. Ges. Master / 25. Gesamt). Kann es kaum glauben, als der Sprecher dies bestätigt! Alois hört es erst gar nicht, ich sag zu ihm, dass wir 3. sind! Jäh, die Freude ist groß und ich stürze mich zum Abkühlen in den Brunnen. Am Abend sind wir schon etwas aufgeregt, denn heute dürfen auch wir bei der Tagessiegerehrung auf das Podium. Das ist ein super Gefühl und wir freuen uns total.

9. September: 6.Etappe Sand in Taufers – St.Vigil in Enneberg (41 km, 1510 Höhenmeter)
Heute ist bereits um 7 Uhr Start, es geht auf eine relativ leichte, aber lange Etappe mit 41 km. Was wirklich schlimm ist, wir laufen über fast 25 km asphaltierten Radweg, bis wir zum Kronplatz (2275 m) aufsteigen. Auf der Strecke aufwärts unterhalte ich mich mit Moni, als ich plötzlich feststellte, dass Alois nicht mehr da ist! Bleibe erst stehen, dann laufe ich etwas runter und frage die anderen Teilnehmer. Dann die Nachricht von Simone, Alois hat extreme Schmerzen und kommt nur langsam voran. Ich laufe zurück bis ich ihn treffe. Wir sprechen eine Zeit lang und dann ist klar, er kann nicht weiter!! An beiden Beinen sind die Sehnen entzündet, jeder Schritt schmerzt wahnsinnig! Oh man, kann´s nicht glauben, aber es ist leider so. Sind beide total traurig, jetzt, wo es noch dazu so gut gelaufen ist! Ich renne so schnell ich kann hoch, denn ich habe vorher den Streckenarzt mit dem Rad getroffen und muss diesen nun einholen. Nach ca. 15 min bin ich bei ihm und er gibt über Funk Bescheid, damit Alois abgeholt wird. Ich beende die Etappe nach 4:31 Stunden und spiele mit dem Gedanken, aus dem Rennen zu gehen.

10. September: 7. Etappe St.Vigil – Niederdorf/Pustertal (42 km, 1980 Höhenmeter)
Start zur Marathonetappe ist um 8 Uhr! Ich habe mich entschlossen, nun doch weiterzulaufen, auch wenn´s mir schwerfällt ohne den Lois. Vom Start weg geht´s 11 km konstant steigend bis zur Pederuhütte (1545m), die ich nach 1 Stunde erreiche. Dann kommt eine steile Rampe, so richtig steil, über fast 800 Hm zur Senneshütte. Das Tempo ist hoch, laufe mit einer kleinen Gruppe zusammen. Vom Gipfel der Seekofelhütte (2327m) kommt ein ziemlich steiler Trail, ich lasse die Anderen hinter mir. 800 m tiefer komme ich an den super schön gelegenen Wildsee, den wir halb umrunden. Hänge immer noch voll am Gas, damit mein Puls nicht unter 150 Schläge kommt. Jetzt geht es noch mal richtig steil die Weißlahnerscharte hoch. Vor mir ist ein Herren-Team, das mit einem Seil verbunden ist. Der Vordere zieht und motiviert seinen Teamkameraden „schneller! Vorsicht“, usw. Aber der Hintere ist voll am Ende, verdreht schon die Augen und ist ganz käsig im Gesicht. Der Arme! Ich überhole im oberen Teil und lasse sie hinter mir. Nun kommt noch mal ein 1000 Hm tiefer Abstieg über eine „Sandreißn“! Macht richtig Spaß, jäh! Unten treffe ich, wie an den meisten anderen Tagen, auf Luis und Armin. Sie begleiten mich die letzten 5 km, die relativ gerade über Asphalt gehen bis ins Ziel. Überhole noch einen einzelnen Läufer, bis ich nach 4:47 als 1. Individual Finisher ankomme. Schade, dass Lois nicht mit dabei war. Er begrüßt mich im Ziel und es geht ihm schon etwas besser, aber an Laufen ist nicht zu denken.

11. September: 8. Etappe Niederdorf/Pustertal- Sexten (33 km, 1270 Höhenmeter)

Um 8 Uhr starte ich zur letzten Etappe. Wir laufen fast 10 km bis zum ersten Anstieg auf die Lückelescharte (2545m). Die Zeit vergeht sehr schnell. Ich unterhalte mich mit Denis, bis ich dann am Berg mit einem anderen Einzelläufer zusammen den Weg zur Dreizinnenhütte (2405m) laufe. Das Panorama ist echt der Hammer. Hier an den Dreizinnen zu laufen ist schon was ganz Besonderes und dies bei dem top Wetter. Eigentlich müsste man sich hier in die Sonne setzen und die Aussicht genießen, aber es hilft nix! So laufe ich abwärts in Richtung Sexten. Fühle mich sehr gut und so gebe ich die letzten 5 km noch mal richtig Gas! Luis begleitet mich mit dem Rad und nach 3:36 Stunden bin ich endlich nach 8 Tagen und 310 km im Ziel. Jetzt wird erst mal richtig gefeiert und wir haben alle noch viel Spaß bei der Finisher Feier.


Am nächsten Morgen beginnt die Rückreise. Es fällt einem schon sehr schwer nach so einer erlebnisreichen, aber auch harten Woche, wieder ins normale Leben zu finden. Für mich war es wieder ein super schönes Rennen mit vielen Erfahrungen, die ich nicht missen möchte.
 
„Keep On Running“  – Euer Armin

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“Quallen und Qualen lagen nah beieinander”

28. September 2010 von Irina Kirchler

Quallen im Wasser, Qualen im Wasser – und am Ende ein erfreulicher fünfter Platz, Irina Kirchlers bestes internationales Ergebnis der heurigen Saison. Die 27-jährige Triathletin und Heeressportlerin aus Innsbruck konnte nach mäßiger Schwimmleistung beim gestrigen Europacup im griechischen Loutraki, gleichzeitig Balkan Championship, am Rad und beim Laufen eine eindrucksvolle Aufholjagd hinlegen:

Vier starke Konkurrentinnen sammelte Kirchler auf den holprigen Strassen von Loutraki ein. Kirchler: “Hätte ich beim Schwimmen in der ersten Gruppe bleiben koennen, hätte ich gar aufs Stockerl laufen können. Schade, nun wird aber umso mehr mit Trainer Peter Krieglsteiner am Schwimmen gearbeitet!” Und unterm Strich überwiegt ganz klar die Freude: “Das Ergebnis stimmt mich richtig glücklich! Der eingeschlagene Weg stimmt, die Formkurve zeigt steil nach oben!”

Für Unbehagen bei den Athleten sorgte neben schlechten, Reifen-fressenden Strassen eine Meeresströmung, die hunderte Quallen in den Golf von Korinth spülte. Kirchler: “Der Veranstalter meinte zwar, diese seien nicht giftig. Ein bisschen Bammel bekommt man aber trotzdem, wenn man nach unten blickt und ganze Rudel dieser Riesenquallen erblickt!”

Pressebilder zur freien Verwendung: http://www.irunner.at/pressebilder/picture_clipping.zip

Eure Irina

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Ergebniss und Erlebniss der besonderen Art

22. September 2010 von Sebastian Wendel

Ich war ja letztes Wochenende in Chamonix gewesen und wollte eig. die 111 Kiometer mit 7000 positiven
Höhenmetern laufen. Dies war aber wegen Monsumartigen-Regenfällen, Schneefällen, Sand u. teilweise
Lawinenabgängen nicht möglich. 2 der eigentlichen 4 Läufe wurden auch abgebrochen, so das viele Läufer nicht
Laufen konnten.
 
Mein Lauf wäre normal am Freitag um Mitternacht gestartet, so begab ich mich um 20:00 Uhr mit den
Läuferbussen von Chamonix(Frankreich) nach Courmayeur(Italien).
Als wir dort ankamen, uns schon zwei Stunden mental darauf vorbereitet hatten, teilte uns die Orga mit das ein
belaufen der Wege unmöglich ist und der Start bis auf weiteres verlegt wird.
 
In einer Turnhalle organisierten die Italiener kurzerhand eine Pasta Party mit frischem Baguette und Getränken.
Mit knapp 1000 anderen Läufern warteten wir auf weiteres. 
 
Um 3 Uhr Nachts kam dann die Nachricht: Kein Start möglich, neuer Termin um 10:00 Uhr am Samstagmorgen.
Echt super, aber Sicherheit geht vor!!! So schliefen wir in der Turnhalle auf dem Boden und auf Matratzen(ich
zum Glück auf einer Turnmatte).
 
Um 6:00 Uhr morgens war dann Schluss mit schlafen, weil die ersten Busse schon wieder aus Chamonix kamen,
wo Läufer der anderen abgesagten Läufe auf der Matte standen und ebenfalls starten wollten.
 
Zwei Espresso, vier Kekse und 3 Müsliriegel zum Frühstück. So ging es zum Start der dann um 10:17 Uhr in
Courmayeur erfolgte und knapp 1300 auf die Srecke gingen. Zum Glück schien endlich mal die Sonne.
 
Bis Kilometer 27 war wirklich herrliches Wetter bevor sich der Himmel wieder zugezogen hatte und ich beim
Aufstieg zum Col du Ferret auf 2537 Metern mit Hagel, Schnee und übelstem Wind zu kämpfen hatte.
 
An den Verpflegungsstationen angekommen, konnte man sich immer wieder gut stärken, so das man gut Kraft für
die nächste Berge hatte. 
 
Bevor es in die Nacht ging, erreichte ich bei Kilometer 50 Champex-Lac ein malerischer Ort mitten in den Bergen.
Dort wurde sich nachtfertig gemacht mit Windjacke, Stirnlampe und Handschuhen ging es in die Nacht.
 
Ich dachte eigentlich das die schlimmsten Berge hinter uns lagen, doch ich wurde auf den restlichen Kilometern
eines besseren belehrt.
Die Berge wie der Bovine, der Catogne und der Tete’ aux Vents waren zwar nur maximal 2200 über n.N. hoch,
hatten aber meistens eine Steigung zwischen 20-30 Prozent. 
Für 5 Kilometer Aufstieg benötigten wir rund 2 bis 2,5 Stunden und bergab liesen die müden und durchgefrorenen
Oberschenkel kaum noch ein kontrolliertes Laufen/Gehen zu.
 
Für die ganzen Strapazen wurden wir aber am Sonntagmorgen gegen 06:30 Uhr mit einem einmaligen Blick
direkt auf den Mont Blanc’ belohnt, der von dem Sonnenaufgang geweckt wurde. Jetzt waren es nur noch 7 sehr,
steile Bergabkilometer bis ins Ziel.
 
Nach 23:18 Stunden erreichten wir zusammen mit 4 Deutschen Läufern das Ziel auf dem Marktplatz in Chamonix.
Schlussendlich war die geänderte Strecke jetzt knapp 91 Kilometer lang, mit 5200 positiven und 5400 negativen
Höhenmetern.

Dieser Lauf war das härteste Rennen das ich in meinem bissherigen, noch jungen Läuferleben gemacht habe. Es
ging körperlich wie mental mehr als über die Grenzen hinaus und ich bin froh diese Rennen beendet zu haben. 
Über 200 Läufer erreichten leider nicht das Ziel.

943 8876 Sebastian WENDEL LAUFFREUNDE NAHELAND / BAD KREUZNACH  SE H 316 23:18:54 12:48:17 Allemagne

So jetzt wird regeneriert, in 3 Wochen ist Berlin Marathon;-)
 
Bis denn und Gruß Basti

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„Nur die Harten kommen in den Garten….“

21. September 2010 von Timo Bracht

Die Ironman Hawaii Vorbereitung ist auf dem Höhepunkt angelangt. Tägliches Training aller drei Disziplinen, Pool, Open Water, Viel Wind auf dem Rad, eine irre Hitze beim Laufen, kurzes Krafttraining, ausreichend Gymnastik und wenig Rahmenprogramm. Triathlon Herz was willst du mehr.
Die Kanarischen Inseln haben sich mal wieder für ein September Trainingslager mehr als bewährt. Kein Vergleich zum oft zugigen und bewölkten Frühjahr (Januar/Februar).

Hier im Club La Santa habe ich die letzten Wochen zusammen mit Jan Raphael vom Commerzbank Team und weitren Trainingskollegen sehr gute Trainingseinheiten absolviert.
 
Die Form steht, und der Feinschliff kommt noch. Den Anstieg „Tabajesko“ bin ich zum ersten Mal unter 25min. hochgefahren und neue Laufrunden habe ich trotz vieler Aufenthalte immer noch gefunden.



Nach dem Trainingslager geht es noch einmal für ein par Tage zurück nach Deutschland, bevor die lange Reise über den großen Teich beginnt.
Viele Grüße Timo

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“Im Neo schwimmt sich’s leichter”

13. September 2010 von Irina Kirchler

Manchmal hat Schmuddelwetter auch seine Vorteile – etwa kommenden Sonntag beim Grand Final der Triathlon-Weltmeisterschaftsserie in Budapest (12. September, ab 14 Uhr). “Jene, die im Wasser Schnellbooten nicht gerade Konkurrenz machen können, freuen sich jedes Mal als wäre Weihnachten, wenn ein Neoprenanzug erlaubt ist”, sagt Sportsoldatin Irina Kirchler, Tirols Starterin beim WM-Finale. Und beim WM-Finale am Sonntag sieht alles danach aus, als läge die Wassertemperatur weit jenseits der entscheidenden 20 Grad Celsius.

Irina Kirchler erwartet sich nach ihrem starken Auftritt vergangenes Wochenende in der deutschen Bundesliga (Platz acht in Hannover) “eine solide Leistung, die meine aufstrebende Form bestätigt. Die effektive Platzierung ist vorerst Nebensache.” Vom gemeinsamen Training mit Jugend-Olympiasieger (Team) Luis Knabl unter dem Auge von Trainer Peter Krieglsteiner erhofft sich Kirchler erste Fortschritte. “Wir haben hart an Ausdauer und Stil gearbeitet. Nun gilt es, das Erlernte im Rennen umzusetzen.”

Den letzten Schliff für das kühle Nass in Budapest holte sich die Tirolerin (supported by Tyrol) vergangene Woche am Kitzbüheler Schwarzsee, wo das Thermometer ebenfalls auf 17 Grad Celsius fiel. Kirchler: “Wenn es so kalt ist, schwimmst du selbst im Neo gern noch einen Tick schneller.”

Fazit: “Brrrrr!” ;-)

Der Start zum Rennen fällt am Sonntag um 14 Uhr. Unter http://www.triathlonlive.tv/ kann man es live und kostenlos mitverfolgen.

Weitere Pressebilder zur freien Verwendung: http://www.irunner.at/html/pressebilder/picture_clipping.zip

Eure Irina

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Vize-Weltmeisterin in Kanada!

13. September 2010 von Ira

Letztes Wochenende ging es nach einigen Wochen Höhentraining in den USA zum absoluten Saisonhöhepunkt – der WM in Mont-Saint-Anne in Kanada. Das traditionsreiche Rennen an der kanadischen Ostküste war geprägt von extremen Wetterbedingungen und einer technisch extrem schweren Strecke. Bis unmittelbar vor dem Rennen herrschten hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von bis zu 34 Grad, die die Strecke extrem austrockneten. In der Nacht vor dem Rennen setzte dann plötzlich sintflutartiger Regen ein, der die vorher staubtrockene Piste komplett verwandelte und die technisch besonders schweren Passagen über große Felsblöcke fast unfahrbar machte.

Gleich nach dem Start konnte ich mich in der Spitzengruppe von zunächst sechs Fahrerinnen einreihen. Nach Attacken von Catherine Pendrel, die vor ihrem Heimpublikum eine frühe Entscheidung suchte, reduzierte sich die Spitze auf vier Fahrerinnen, die nach 90 Minuten Fahrzeit mit nur sehr geringen Abständen in die letzte Runde gingen. Nachdem sich Maja Wlosczowska etwas absetzen konnte, fiel die Entscheidung über Silber und Bronze in der letzten schweren Abfahrt durch ein extrem rutschiges Steinfeld. Willow strauchelte, ich musste vom Bike und nur Catherine konnte die Passage auf dem Bike bewältigen. Damit war die Entscheidung um die Medaillen aber noch nicht gefallen. Wir hatten fast die gleiche Situation wir bei der Olympiade 2008. Ich mobilisierte alle Reserven und konnte Catherine noch überholen und mir Silber holen.

Nach den Weltmeistertiteln im Jahr 2007 und 2009 habe ich nun fünf Mal hintereinander eine Medaille bei den Weltmeisterschaften im Cross-Country gewonnen. Damit haben sich meine Konzentration auf die WM voll ausgezahlt.
Eure Ira

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Ein fast perfekter Tag in meiner Heimat

13. September 2010 von Till Schramm

Am vergangenen Sonntag startete ich im Rahmen des Kölntriathlon über die Ironmandistanz und konnte mich neben der guten Zeit (8h51min.) auch über den virten Gesamtplatz in einem stark besetzten Feld freuen! Das Schwimmen verlief reibungslos und ich konnte ein recht hohes Tempo in einer Gruppe schwimmen ohne dafür zu viel Kraft aufwenden zu müssen. Nach einem bedingt durch die langen Laufwege eher langsamen Wechsel machte ich mich aufs Rad und fand schnell einen guten Tritt, bin aber sehr verhalten gefahren um kein Risiko einzugehen und genug Körner für die schwere Laufstrecke im Tank zu haben. Als Kölner wusste ich sehr gut, was es heißt 8 mal über die Deutzer Brücke laufen zu müssen und hatte vor dieser Aufgabe gehörigen Respekt. So ging ich mit sehr lockeren Beinen auf die Laufstrecke und schob mich Platz für Platz nach vorne, bis ich kurz vor dem Ziel auch noch fast den drittplatzierten stellen konnte. Den Marathon brachte ich in 2h58min hinter mich und musste mich in dieser Teildisziplin ledeglich dem späteren Sieger Joseph spindler geschlagen geben.

Ich freue mich sehr über meine gute Zeit auf dieser schweren Strecke (die Radstrecke ist sehr windanfällig und etwas überlang und die amtlich vermessene Laufstrecke weist auch ihre Tücken auf) und weiß jetzt, wo der Knoten geplatzt ist auch, dass noch detulich mehr drin ist wenn ich mich beim nächsten mal auf dem Rad etwas mehr traue :)
Gruß, Till

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Erfolgreicher 13. Platz bei Challenge Walchsee

13. September 2010 von Manu

Letzten Sonntag, 5. September fand die Premiere des Challenge Walchsee im Kaiserwinkel über die Mitteldistanz statt. Ich hatte es als mein absolutes Saisonhighlight ausgesucht und freute mich riesig auf das Rennen. Schon am Vortag beim besichtigen der Radstrecke – natürlich nur vom Auto aus – wusste ich dass es mein Rennen sein würde. Eine landschaftlich idyllische Strecke, flache Drückerpassagen und ein paar deftige Steigungen waren die Hauptmerkmale der 90km und 900 Höhenmeter Radstrecke.

Ich wusste, das dies mir liegen und sich vieles beim Radlen entscheiden würde. Heftiger Regen und kühle Temperaturen waren die Vorboten des Rennens, doch am Sonntagmorgen hatte der Wettergott ein einsehen und es blieb wenigstens trocken. Das Schwimmen sollte die härteste der 3 Disziplinen werden, mit 15 Grad Wassertemperatur lud der See nicht gerade zum Schwimmen ein. Aber wir waren ja nicht zum vergnügen dort, also hieß es Zähne zusammen beißen und rein ins kühle Nass. Um 07:30 Uhr startete ich in der ersten Startgruppe zusammen mit den Profis. Erstaunlicherweise fand ich schnell meinen Rhythmus und benötigte für die 1,9 km lange Schwimmstrecke nur 31:18 min., wahrscheinlich weil ich so schnell wie möglich dem eiskalten Wasser entfliehen wollte. In der Wechselzone musste ich mich aber kurz setzen, da ich Kreislaufprobleme bekam. Eine gefühlte Ewigkeit hat mein Wechsel gedauert, aber mit tauben Fingern und Füßen war es gar nicht so einfach Socken und Armlinge anzuziehen. Voller Motivation stieg ich auf mein Rad und versuchte erstmal ein wenig Aufzutauen.
 
Schon am ersten Anstieg hatte ich 2 Frauen aufgefahren und überholte zügig. Ich fühlte mich sehr gut und genoss jeden Kilometer der Strecke. Nach 02:45 h und einem Schnitt von 33 km/h stieg ich vom Rad. Ich hatte aber schon Ermüdungserscheinungen und leichte Krämpfe – was ich sonst nicht kannte. Mein Training verlief ja dieses Jahr bedingt durch den Haus nicht optimal und so hoffte ich dennoch gut durchzukommen. Ich spürte schon am ersten Schritt der Laufstrecke dass ich schwere Beine hatte und der Halbmarathon kein Spaß werden würde. Ich dachte nur Kopf ausschalten, konzentriert laufen und gut verpflegen und nur nicht stehen bleiben. Mit einer Zeit von 01:40 h rettete ich mich als 13. Frau ins Ziel und war total zufrieden.

Beim Wettkampf habe ich wieder wertvolle Erfahrung gesammelt. Mit 9 Profifrauen vor mir und als 4.beste Altersklassenathletin mit einer Zeit von 05:04 h schließe ich diese Saison mit einem guten Gefühl ab. Ich bin inspiriert und voller Motivation für die Zukunft und die nächste Saison. Leidenschaft für so eine schöne Sportart heißt auch manchmal zu leiden um es ins Ziel zu schaffen…;-)
Viele liebe Grüße und eine tolle „Off Saison“
Eure Manu

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“Scherben (im Reifen) bringen Glück”

3. September 2010 von Irina Kirchler

Eine massive Glasscherbe durchbohrte vergangenes Wochenende beim Premium-Europacup in Almere (NEL) das Hinterrad von Triathletin Irina Kirchler und stoppte sie nach zweieinhalb Kilometern am Rad. Dieses Wochenende brennt die 27-jährige Innsbruckerin auf Wiedergutmachung: “Es ist extrem ärgerlich, wenn du dich gut fühlst und dich plötzlich als Zuschauer am Streckenrand wiederfindest.”

Am Sonntag (5. September, 12.40 Uhr) startet die mittlerweile wieder gut gelaunte und von ihrer Verletzung völlig genesene Triathletin in der deutschen Triathlon-Bundesliga in Hannover. “Ich nutze das Rennen als Formcheck und als Vorbereitung für das Weltmeisterschafts-Finale am 12. September in Budapest.” Die Wochen danach wartet ein dichtes Programm auf Kirchler: “Ich habe mich entschlossen, die bislang wechselhaft verlaufene Saison bis weit in den Herbst hinein zu verlängern.”

Informationen zum Rennen: http://www.triathlon-hannover.de
Informationen zum WM-Finale: http://budapest.triathlon.org
Irina Kirchler
Irina möchte an dieser Stelle auch auf interessante Termine von Partnern hinweisen:
• Sonntag, 5. September – Kaufhaus Tyrol Challange Walchsee: Ein Mitteldistanzrennen des Extraklasse mit Europameisterin Yvonne Van Vlerken und Ironman-Austria-Siegerin Eva Dollinger am Start.
• Samstag 5. und Sonntag 6. September – Der Gore Tex transalpine Run macht Station in Kitzbühel.
• 10. bis 12. September: 14. Schwazer Radsporttage mit Team Radland Tyrol und Union Raiffeisen Radteam Tirol am Start.
• 17. bis 19. September – FELT ÖTZTAL X-BIONIC Mountainbike Teamfestival und Triathlon-Testival in der Area 47: Alle Top-Bikes meines Radpartners Felt zum Begutachten und Ausprobieren. Mit dabei: Das neue F1SL mit elektronischer Dura Ace und unter sechs Kilogramm! Mehr unter http://www.feltbicycles.com/USA.aspx

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