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Welt Cup Berlin und kommende Wettkämpfe

31. October 2010 von Jan Wolfgarten

Hi liebe Blogleser!
Dieses Wochenende bin ich in Berlin unterwegs gewesen, um bei dem Welt Cup 400 und 1500m Freistil zu schwimmen. Für mich war dies die erste Gelegenheit 1500m Freistil zu schwimmen und mich mit sehr guter Konkurrenz zu messen. Am Samstag bin ich zuerst 400m Freistil geschwommen. Im Vorlauf habe ich mich 3:49 als 70er für das Finale qualifiziert und im Finale habe ich meine Zeit auf 3:47 verbessert und bin am Ende 60er geworden. Mit beiden Rennen bin ich sehr zufrieden. Am Sonntag habe ich am Vormittag frei gehabt und mich voll auf das direkte Finale der 1500m Freistil konzentriert. Auch auf 1500m bin ich mit 14:50 voll im Plan für die kommenden Wettkämpfe. Am Ende war ich auf 1500m 30er und bin wie gesagt sehr zufrieden mit meiner Leistung.

jan_welt_cup_berlin_2010.jpg

Am vergangen Wochenende war ich in Dubai beim Welt Cup Finale der Freiwasserschwimmer. Leider bin ich dort nur 16ter geworden und habe damit das Ziel unter die ersten 6 zu kommen deutlich verfehlt. Dadurch werde ich mich in den kommenden 1 1/2 voll auf das Beckenschwimmen konzentrieren. Wirklich enttäuscht bin ich darüber aber nicht, weil ich denke, dass es für mich wichtig ist hinsichtlich der kommenden Olympiasaison eine klare Linie zu fahren.

Das ganze Event wurde von dem Todesfall des amerikanischen Schwimmers Fran Crippen überschattet. Ich habe Fran lange gekannt, habe mich immer sehr gut mit ihm verstanden und ihn als Sportler sehr respektiert! Es tut mir sehr sehr leid, dass es zu diesem Unfall kommen konnte!!! Ich hoffe auch, dass die FINA und die Organisatoren der kommenden Freiwasser Welt Cups aus dieser Tragödie lernen und sich über die notwendigen Verbesserungen Gedanken machen werden. Mein nächster Wettkampf werden die deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal sein. Ich melde mich mit Resultaten. Drückt mir die Daumen!!!
R.I.P. Fran Crippen

Euer, Jan

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Flug UA 972 L.A.-Kona

7. October 2010 von Timo Bracht

Endlich, ich gehe die Gangway Treppe der Boeing 757 von L.A. nach Kona/HI mit etwas wackeligen Beinen hinunter. 

Der vertraute Blick auf den Flughafen und die Flughafengebäude die eher an eine übergroße Ferien Bungalow Anlage erinnern ist immer wieder faszinierend.  Die erste frische Luft die ich nach dem letzten fast sechsstündigen Flug einatme ist etwas kühler als gedacht und auch ein Blick zu den wolkenverhangenen Vulkanbergen lässt erahnen das die Hitze erträglicher ist als sonst. Doch dass kann sich auch genauso schnell wieder ändern…
Big Island die Insel des großen allmächtigen oft alles überstrahlenden Ironman Hawaii liegt vor mir wie die ganzen Jahre zuvor auch. Es ist die besondere Mischung aus Vorfreude, Urlaubs Feeling, Respekt und natürlich unheimlicher Müdigkeit nach der langen Reise rund um die halbe Welt die das Warten auf die Koffer verkürzt.

Nach den ersten Tagen auf der Insel bin ich aber sehr schnell in den doch irgendwie gewohnten Rhythmus gekommen. Das Rennen startet in 8-10 Tagen und in der Luft liegt noch eher der Duft von Blumen und des Ozeans, als das Prickeln des Wettkampfes.

Das wird sich aber wie das Wetter von einer auf die andere Stunde ändern. Bis dahin,
Aloha aus Hawaii Timo

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Hi liebe Blog-Leser,

7. October 2010 von Jan Wolfgarten

es ist tatsächlich schon wieder Ende des Monats und ich habe es wieder nur auf einen Blogbericht gebracht. Shame on me!
Der September ist komischer Weise immer einer meiner Lieblingsmonate der Saison. Das hängt damit zusammen, dass es in der Regel der erste Monat der neuen Saison ist und das Training sich langsam während des Monats zum normalen Pensum steigert. Das wiederum heißt natürlich, dass die ersten Wochen noch nicht so heftig sind und dass daher Zeit für andere Dinge im Leben bleibt. Wie es ja bei den meisten Sportlern so ist wird dann ab und an auch mal ein bisschen gefeiert. Da war zum Beispiel die Magic-Party bei der ich eigentlich nur vorbeischauen wollte und dann aber nach ein paar von Steffens Caipis die ganze Nacht geblieben bin…“its magic“…. ;) die Party war ein riesen Spaß und ich fand es cool viele neue Sportverrückte Leute kennen gelernt zu haben. Am nächsten Morgen bin ich um 7 Uhr im Training gewesen und war da auch wirklich nicht schlecht unterwegs. Zitat von meinem Trainer in den USA „if you can be the man at night, you better be the man in the morning” ;-)

Naja, das ganze war ein Donnerstagabend. Am Wochenende war ich dann in München auf dem Oktoberfest. Dazu kann ich nur sagen, dass es mich jedes Jahr wieder von neuem begeistert. Ich kann es nur jedem, der noch nicht dort war, empfehlen mal schnellstens einen Ausflug nach München zu planen. Wer richtig schnell bei der Planung ist, trifft mich am Samstag auch noch mal ;)

Natürlich bin ich mittlerweile auch fleißig am trainieren. Das Training ist anspruchsvoll aber ich mache gute Fortschritte und denke, dass ich auf einem guten Weg bin meine Ziele für die kommenden Ereignisse zu erreichen. Ich bin gespannt…

Alles Gute Euch!!!

Euer Jan

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Aloha Freunde, Verwandte und Bekannte,

7. October 2010 von Wolfgang Stueckle

eigentlich soll man ja nicht mit der Tür ins Haus fallen und das glückliche Ende vornweg nehmen, der Spannung wegen, aber für Hawaii 2011 mach ich doch gerne eine Ausnahme. Denn am vergangenen Sonntag, 12. September, habe ich mir beim Ironman Wisconsin im amerikanischen Madison meinen Startplatz für das Rennen auf Big Island im nächsten Jahr geholt.

Um nun nach diesem glücklichen Beginn doch noch ein paar mehr Eindrücke mit euch zu teilen, nun schön der Reihe nach. Meine Anreise am Mittwoch vor dem Rennen war im Rückblick wohl doch etwas knapp bemessen, denn leider hatte ich mich im extrem tiefgekühlten Flugzeug leicht erkältet und hing Donnerstag und Freitag ziemlich in den Seilen. Nur gut, dass die Tage vor dem Rennen sowieso ruhiger sind. Bei der Registrierung am Freitag konnte ich mir dann auch gleich einen Eindruck von den beiden Wechselzonen machen, die im Monona Conference Centre angesiedelt waren. Und der erste Wechsel vom Schwimmen zum Rad war beeindruckend lang. Aus dem Wasser über eine Rampe drei Stockwerke im Parkhaus nach oben, ins Conference Centre, dort in einem Besprechungszimmer das Umziehen, und dann in einem grossen Bogen durchs ganze Gebäude und über den Parkplatz wieder zurück. Ein ganz schönes Stück, aber gut, es ist ja immer für alle der gleiche Weg und wenn man 3,8 Kilometer schimmt, 180 Kilometer Rad fährt und einen Marathon läuft, dann machen ein paar zusätzliche Meter auch nichts mehr aus.

Am Samstag begann ich mich dann wieder besser zu fühlen und so war ich für Sonntag guter Dinge. Die beiden letzten Vorbereitungswettkämpfe ueber die Mittel- und Olympische Distanz hatten eine ansteigende Formkurve angedeutet und ich war gut vorbereitet. Beim Schwimmen auf dem zwei Rundenkurs musste ich dann aber feststellen, dass mir die Erkältung doch noch etwas in den Knochen steckte und so war ich etwas langsamer als erhofft. Da das Schwimmen im Freigewaesser immer noch meine grösste Schwäche ist, war ich über die Schwimmzeit von 1:05h weder zu enttäuscht noch zu sehr besorgt. Denn wie gewohnt konnte ich beim Radfahren auf der windgeplagten und durchweg hügeligen Strecke sehr viele Plätze gut machen und mit einer Zeit von 4:59h lag ich nach dem Radfahren schon auf Platz 2 meiner Altersklasse und in den Top 20 des Gesamtfeldes. Leider hatte ich einige wertvolle Minuten damit verloren, eine meiner Kontaktlinsen wieder an Ort und Stelle zu bringen, denn sonst haette ich wohl die schnellste Radzeit aller Altersklasse-Athleten erzielt. Aber das sind im Nachhinein ja immer müssige Gedanken.
Auch beim Radfahren habe ich mich nie im Vollbesitz meiner Kräfte gefühlt aber ich ging sehr fokusiert und mit nicht zu schweren Beinen auf die Laufstrecke. Der auch hier bei weitem nicht flache Kurs führte durch die Innenstadt von Madison, durchs Football Stadium, den Uni Campus und eine ganze Weile am Ufer des zweiten See’s von Madison entlang. Allerdings hatte ich davon nicht viel mitbekommen, den See habe ich komplet „verpasst“ und muss wohl sehr erstaunt geschaut haben, als mir am naechsten Tag andere Athleten vom Laufen am Seeufer erzählt haben. Leider konnte ich meinen Platz beim Laufen dann auch nicht ganz halten, was bei einer Laufzeit von 3:29h auch nicht verwunderlich ist. Die war zwar immer noch die 58. schnellste des Tages im Feld der 2,700 Athleten, aber trotz allem eben einfach langsam. Allerdings war an diesem Tag nicht mehr möglich, die Beine haben einfach nicht mehr hergegeben und auch beim Laufen fand ich nie komplett in mein Rennen. Dennoch.
Mit dem 29. Gesamtrang, dem 4. Platz in meiner AK und natürlich der Hawaii-Qualifikation bin ich mehr als zufrieden. Da ich die Qualifikation fuer nächstes Jahr nun schon habe, werde ich meine Saison 2011 in aller Ruhe angehen koennen. Im Winter gilt es nun am Schwimmen und Laufen zu arbeiten, mit Kona 2011 als Ziel ist auch die Motivation hierfür sicher kein Problem.

Besten Dank an euch alle für die Unterstützung in diesem Jahr, euer Mitfiebern, euer Nachfragen und auch eure Toleranz. Noch werde ich meine Saison 2010 nicht ganz beenden, eine Mitteldistanz und einige Läufe stehen noch auf dem Programm.

In der Woche nach dem Rennen war ich noch einige Tage in Wisconsin unterwegs. Ich hatte unheimliches Glück mit dem Wetter aber  auch so war die von unzähligen Seen geprägte Landschaft sehr beeindruckend. Ebenso wie der Lake Michigan und Chicago. Wer mal Urlaub machen will und viel Ruhe und Weite sucht, Wasser, das nicht salzig ist, der findet dort alles was das Herz begehrt.

Lasst es euch gut gehen

Wolfgang

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