18. March 2011 von Timo Bracht
Schön war es im âMorgenlandâ. Letzte Woche verbrachte ich sieben Tage in den Vereinigten Arabischen Emiraten, um genau zu sein im gröĂten Emirat Abu Dhabi.
Alle Profis waren zusammen in einem super 5Sterne Hotel untergebracht. Oft war das Radschuhklappern durch die marmorbehauene Lobby, genauso wie das völlig verschwitzte zurĂŒckkommen in kurzen Shorts und Top von einem LĂ€ufchen etwas deplaziert, aber nach einer Weile hat sich auch das stets freundliche Hotelpersonal daran gewöhnt. Einzigst die Araber schauten nur kurz von ihren 2-3 gold-silbernen Blackberrys auf und verzogen keine Miene.

Zum Rennen: Hart, sehr hart Faris wĂŒrde grausam sagen. Es war mal wieder wie so oft bei den richtig brutalen WettkĂ€mpfen die Kombination aus StreckenlĂ€nge und Wetter. Bis zum Ende des Radfahrens hat es ich wie ein Ironman angefĂŒhlt….geht ja noch… Ich denke alle waren froh dass dann nur noch 20km zu laufen gewesen sind. Wer die Gesichter aus dem âFlug des Phönix â kennt hat eine gute Vorstellung vom Zieleinlauf.

Ob ich das Rennen empfehlen kann? Also das Format hat schon was, aber im MĂ€rz dann doch eher die Variante âkurzâ 1,5-100-10. Der Veranstalter sprach natĂŒrlich von 1500 Startern aus 50 LĂ€ndern. Das stimmt schon, aber die verteilten sich auf die vielen anderen, kĂŒrzeren Distanzen, und so sind dann beim Hauptrennen nur knapp 150 ins Ziel gekommen.
Grandios war das Befahren vom âYas Marina Circuitâ der Formel1 Rennstrecke. Absolut genial und zusammen mit dem Start vor dem Emirats Palace einer der Höhepunkte in meiner Triathlon Karriere.

Bis bald vielleicht in Mallorca, Timo
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18. March 2011 von ungerman
DMS & KLD

DMS – Daniel Muss Schwimmen! Die eigentliche Bedeutung der drei Buschstaben liegt ja in der Umschreibung fĂŒr Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen. Und meine Mannschaft, die Bad Saulgauer Schwimmer sind eine starke Truppe und schon seit zwei Jahren knapp dran an dem Aufstieg in
die 2. Bundesliga. Wenn es passt bin ich immer gerne bei dem Wettkampf mit von der Partie. Es ist ideal zur Bestimmung des IST-Zustandes und eine willkommene Motivation im Februar. Nachdem zwei unserer schnellsten “Fische” kurzfristig nicht auf Punktejagd gehen konnten, war es absolut notwendig, dass ich mich als Triathlet vor allem auf den lĂ€ngeren Strecken achtbar aus der AffĂ€re ziehen wĂŒrde. Und was soll ich sagen. Bei drei Starts bin ich immer unter die ersten drei geschwommen! Wie der Karpfen im Teich der
Hechte
KLD – Kein Lauf Daniel! Die Bedeutung des KĂŒrzels KLD lautet: Komplexe LeistungsDiagnostik. Diese fĂŒhrt unser Verband schon seit vielen Jahren am IAT in Leipzig durch. Doch schon am Tag des ersten Stufentests waren die Gesundheitswerte im morgendlichen Laborbefund nicht optimal. Und so war nichts mit Ausbelastung auf dem Laufband! Eine kluge Entscheidung, denn am Folgetag war die Nase zu, der Hals tat weh und ein stĂ€ndiger Hustenreiz bestĂ€tigte den Anfangsverdacht einer kleinen ErkĂ€ltung. Somit gestalteten sich die letzten drei Tage bis zum Abflug sehr entspannt. Mit lockerer Bewegungstherapie, der Aussicht auf mit atlantischem Meersalz geschwĂ€ngerte Luft, sowie einer erhöhten Tages-Dosis UMCKALOABO wurde dem Infekt das “Leben” schwer gemacht
Bevor der Trip nach Fuerteventura jedoch begann, habe ich mir die Zeit fĂŒr einen wertvollen Termin bei Dr. Wolfgang Feil in TĂŒbingen genommen. In den neuen, sehr gelungenen GeschĂ€ftsrĂ€umen in der NĂ€he von TĂŒbingen wurden mir die neuesten Erkenntnisse aus der ErnĂ€hrungswissenschaft ĂŒbermittelt. Es war fĂŒr mich ein sehr wichtiger, vor allem aber motivierender Tag in Richtung Saisonvorbereitung 2011.
Zwischenzeitlich habe ich wieder in Fuerteventura meine Zelte aufgeschlagen und “feile” ( kommt ja schlieĂlich von Dr Feil
) weiter am Optimalgewicht und dem Formaufbau. Vier Wochen auf den Kanaren sind ein langer Zeitraum. Gemeinsam mit dem Landeskader des BWTV beginne ich diesen, um anschlieĂend mit der Truppe der DTUdie Programme abzuspulen. Der BĂ€r steppt nicht in dem beschaulichen Fischerdorf Las Playitas direkt am Atlantik, aber dafĂŒr wird man auch maximal von tieffliegenden GolfbĂ€llen auf der Laufrunde vom Training abgelenkt! Vier Wochen Trainingslager sind
schon eine ziemlich lange Zeit, aber neben vielen Stars und Sternchen der Szene, kommt mein persönlicher Superstar auch fĂŒr ein paar Tage! Ich bin gespannt, welchen Eindruck Turbo-Toni von der kanarischen Insel mit dem treffenden Namen ” starker Wind” erhĂ€lt. Ich gehe davon aus, er wird feiern!
Bleibt sportlich – auf bald
Ungerman
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