10. June 2011 von ungerman
Das große Thema in den vergangenen Tagen war natürlich mein rechter Fuß. Schon im Januar hatte ich großes Glück, als mir bei einer Laufeinheit auf Schnee und Eis, ein kleines Stückchen vom Fusswurzelknochen abgesplittert ist. Dies hätte damals schon deutlich schlimmer ausgehen können. Nun ist ja wieder die gleiche Baustelle am rechten Knöchel betroffen und ich hatte schon das Horrorszenario als Kopfkino durchgespielt. Lange Zwangspause – Saisonziele Ade…

Doch die gute Nachrichten ließen dieses Mal nicht allzu lange auf sich warten und ein befragter Orthopäde meinte vor einigen Tagen zu mir: „Sie kommen doch aus dem Schwabenlande, die Schwaben gehen nicht so schnell kaputt!“ „Hey Knochenklempner, ich bin sogar Oberschwabe, das ist ein Unterschied! Oberschwaben sind unkaputtbar!“ Ich hab natürlich nicht auf diese Art seinen Humor erwidert, vermutlich hätte er mir den Fuss mit Stahlwolle bandagiert… Zu seiner Ehrenrettung möchte ich hinzufügen, dass dieser sehr fürsorgliche Doc aus dem Badener Land kommt und die Sache als Spaß gemeint war!
Der Fuß wird also stetig besser und am Wochenende findet der erste wirkliche Belastungstest in Cremona statt… Als idealer Trainingskollege während der Rekonvaleszenz hat sich Toni hervorgetan…. Mit ihm vergisst man Zeit und Schmerz. Wir haben beschlossen, sobald ich wieder richtig fit bin, laufen wir gemeinsam zum Horizont, schlagen ab und kommen wieder! Er ist einfach nur Zucker…
Und trotz dem bestandenen Belastungstest mit meinem kleinen Sprinter, begebe ich mich zugegebenermaßen mit einem gehörigen Päckchen Unsicherheit in Richtung Italien. Lange ist es noch nicht her, als ich dort die Trainingskilometer in der Emilia Romagna gesammelt habe. Nun heißt es wieder Sammeln: Rennkilometer, hoffentlich Erfolgserlebnisse und ITU Punkte!
Ein Wochenende später geht es dann auf die große Show-Bühne des Triathlons. WCS in Kitzbühel… Bis dahin wird allerdings auf der Physiobank noch der eine oder andere Schweißtropfen fließen und Wasser in die Augen steigen… doch der Tenor in der Praxis ist einhellig: nur so bekommen wir das Vortriebsgestell schnellstmöglich wieder hin!
Ich werde tapfer sein und ins Handtuch beißen
Wünsche Euch ein schönes, langes Wochenende und ein frohes Pfingstfest.
Bleibt sportlich und unkaputt!
Ungerman
P.S. kleines Schmankerl fürs lange Wochenende: mein Zimmernachbar in der Freiburger Traumfabrik hat nen neuen Internetauftritt www.juergen-stilgenbauer.de Liebe Mütter, haltet Eure Töchter fest!
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8. June 2011 von Manu
Gestrigen Sonntag bestritt ich die Mitteldistanz mit 1,9km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21km Laufen bei der Challenge Kraichgau.
Schon der Tag vorher mit Temperaturen über 30 Grad waren auch ohne sportliche Betätigung sehr schweißtreibend.

Das Rennen startete im 20 Grad warmen Hardtsee in Ubstadt mit einem Rundkurs beim Schwimmen. Beim Start kam ich gut weg, aber mir fehlte die Spritzigkeit um ein hohes Tempo zu schwimmen. Nach knapp über 30 min. kam ich aus dem Wasser und schälte mich aus dem Neo.
Das Rad geschappt und schon ging’s auf die anspruchsvolle Strecke mit 1000 Höhenmetern und ein paar steilen Anstiegen gespickt. Wind und Hitze machten es zusätzlich schwer. Ich versuchte zügig zu fahren und konnte auf den ersten Kilometern auch ein paar Mitstreiterinnen überholen, was mich motivierte und noch schneller vorantrieb. An jeder Verpflegungsstelle schnappte ich mir eine Radflasche und versorgte mich mit ausreichend Flüssigkeit. Der Rundkurs war knackig aber für einen Wahlallgäuer doch gut machbar. Der längste und steilste Anstieg war am Ende der Eichelberg mit bis zu 16% Steigung, bis dahin sollte man sich noch ein paar Körner sparen. Auf der Strecke und an den Anstiegen standen hunderte Zuschauer und feuerten die Athleten an.
Am Ende stieg ich nach 02:48 h und einem Schnitt von 32km/h vom Rad und wechselte in die Laufschuhe. Die Hitze war zu diesem Zeitpunkt um die Mittagszeit fast unerträglich und schwül. Ich versuchte mich zu kühlen und kippte alles was ich zu fassen bekam über mich. Anfangs waren meine Beine müde und schwer, ich lief sehr schleppend los. Ich wurde des Öfteren überholt und meine Stimmung war am Boden. Doch mit jedem Kilometer fühlte ich mich besser und konnte mein Tempo steigern. Ich versuchte mich zu motivieren, die Zuschauer feuerten uns an. 3 Runden mit je 7km waren zu absolvieren. Ausreichend versorgt und gut verpflegt kam ich nach einer Laufzeit von 01:38 min und einer Gesamtzeit von 05:01 h glücklich ins Ziel. Dies bedeutete den 24. Gesamtplatz der Damen bei einem Top Starterfeld.
Fazit: Ein gutes Vorbereitungsrennen auf Roth mit einem kleinen Tief, aber dennoch eine neue Bestzeit auf der Mitteldistanz. Jetzt heißt es gut regenerieren und den letzten Trainingsblock für Roth hinter mich zu bringen. Ich freue mich auf mein Highlight, die Langdistanz Challenge Roth. Der Countdown läuft!!!
Eure,
Manu
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7. June 2011 von Jan Wolfgarten
Hallo zusammen,
viel Zeit ist schon wieder ins Land gegangen seit meinem letzten Update und viele coole und weniger coole Dinge sind in der Zwischenzeit passiert.

Ich fange mal mit unserem Trainingslager in Florida an, das Anfang Mai stattgefunden hat. Für mich war es das schönste Trainingslager, dass ich mit dem SV Würzburg 05 bisher gemacht habe. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich lange Jahre in Florida gelebt und studiert habe und ich mich gefreut habe alles nach 4 Jahren wieder zu sehen. Auf jeden Fall war die Lage unseres Hotels in Ft. Lauderdale direkt am Strand und das perfekte Wetter über fast komplette 2 Wochen natürlich auch sau cool. Dazu kommt eine hammer Anlage mit der Swimming Hall of Fame und diverse Shopping und Ausflugsmöglichkeiten und es wird einfach nie langweilig. Ich kann das ganze Paket auf jeden Fall weiterempfehlen und es wird nach unserem Camp auch fest bei unserem Partner ProTrainingTours im Angebot stehen. Das Training vor Ort ist auch gelaufen. Thumbs Up!

Wieder zu Hause angekommen sind wir dann für einen Tag zu den Süddeutschen Meisterschaften gefahren, wo ich über 400m Freistil mir 3:57 die schnellste Zeit geschwommen bin. Auch da alles im Plan.
Als nächstes standen dann in der vergangenen Woche die Deutschen Meisterschaften im Becken an. Die sind leider nicht ganz so gut gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Mit 15:18 und 7:59 über 1500 und 800m Freistil war ich jeweils 3. und bin ziemlich exakt meine Zeiten aus dem Vorjahr geschwommen. Naja…..man trainiert, um sich zu verbessern. Ich habe mit meinem Trainier Stefan Lurz über Gründe und Verbesserungsansätze gesprochen und werde mich ab jetzt wieder voll ins Training stürzen.

Die kommenden Pläne sind 3 Rennen in der Great Swim Serie in England, wo jeweils eine Meile um Geld geschwommen wird und die Freiwassermeisterschaften in Rostock, wo ich nur die 5km schwimmen werde. Wenn dort alles gut läuft habe ich auf jeden Fall bis September noch genügend coole Wettkämpfe vor mir. Die Saison ist also noch lange nicht vorbei. Am kommenden Wochenende geht es nach Ipswich zum ersten der drei Great Swims und da sollte es doch schon wieder interessant und spassig werden.
Drückt mir Daumen und bleibt fleissig!
Euer,
Jan
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3. June 2011 von ungerman
Momentan ist leider noch Zwangspause in der dritten Disziplin angesagt – herzliche Grüße an die Wurzel in Braschaat! Aber, es ist eine deutliche Besserung zu vermelden. Die Schwellung wird weniger, die Farben mehr und der Schmerz beim Auftreten ist ertragbar. Somit bin ich guter Dinge noch in den kommenden Tagen wieder die Laufschuhe zu schnüren!
Die verminderte Trainingsbelastung schafft aber auch zeitliche Freiräume.
Und diese wollen optimal genutzt sein. So konnte ich das Shooting mit und für Hansgrohe ohne zeitlichen Stress und Druck genießen. An verschiedenen Locations inmitten der Armaturen-Produktion und zwischen den Solarpaneelen auf dem Dach des Offenburger Werks wurde munter auf den Auslöser gedrückt.
Als “Mann vom Fach” -bin ja gelernter Gas- Wasser Installateur – war dies natürlich eine sehr spezielle Location…

Doch trotz vermindertem Training freue ich mich jetzt auf ein langes sportliches Sommerwochenende! Übrigens, nicht nur das erste Wochenende im Juni, sondern auch das erste einer neuen Internetadresse:
www.TeamDanielUnger.de
Allen Vätern viel Spaß beim Feiern! Wir feiern schließlich uns
Schönes Wochenende
Daddy-Unger
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3. June 2011 von Manu
Am vergangenen Sonntag startete ich beim City Triathlon in Heilbronn. In der zweiten Auflage des Stadttriathlons nahmen ca. 1500 Starter und Starterinnen über verschiedene Distanzen am ausgebuchten Rennen teil. Zur Auswahl standen die Mitteldistanz über 2km Schwimmen, 80km Radfahren und 15km Laufen, die Olympische Distanz mit 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und abschließenden 10km Laufen und auch die Volksdistanz über 500m Schwimmen, 20km Rad und 5km Laufen.

Bei meinem ersten Triathlon in diesem Jahr meldete ich mich für die olympische Distanz. Herrliches Wetter und eine fantastische Stimmung herrschten am Rennmorgen. Das Schwimmen fand im Seitenarm des Neckars mitten in der Innenstadt statt. Die Wassertemperatur betrug mit dem Neoprenanzug angenehme 20 Grad. Verschiedene Startgruppen in 6min Abständen entzerrten die Hektik beim Schwimmstart. Für mich fiel um 11:10 der Startschuss. Die Zuschauer und der Sprecher sorgten für eine super Stimmung. Ich platzierte mich in zweiter Reihe und schwamm kraftvoll los, schnell konnte ich meinen Rythmus aufnehmen und kam ohne Gerangel vom Start weg. Nach 24 Minuten hatte ich wieder festen Boden unter den Füßen.
Auf dem Rad wurde es richtig hart. Starker Gegenwind und eine profilierte Strecke machten das Radfahren besonders schwer. Die Wendepunktstrecke über insgesamt 40km führte aus der Stadt direkt hinein in die Weinberge ins wunderschöne Umland. Nach 1 Std 19 min erreichte ich wieder die 2. Wechselzone. ach einem raschen Wechsel ging es auf die 2 Runden mit jeweils 5 km Länge durch die Innenstadt. Gesäumt von Hunderten von Zuschauern war die Laufstrecke ein echtes Highlight. Ich startete als 6. Frau die letzten 10 km und konnte Meter um Meter gut machen. Ich überholte insgesamt 4 Frauen vor mir und lief nach 42min für die letzten 10km als glückliche Zweite am Rathausplatz ein.
Eine gelungene Veranstaltung machte diesen Tag zu einem einmaligen Erlebnis.
Für mich war es einer von insgesamt zwei Vorbereitungswettkämpfen für die Challenge Roth am 10. Juli.
Eure, Manu
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