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2. Teil WM Freiwasser aus China

25. July 2011 von Jan Wolfgarten

Hi liebe Leser,

Wie versprochen kommt nun nach dem Update aus dem Precamp der interessante Teil unserer Chinareise.
Der große Teil unserer Wettkämpfe ist nun vorbei und es ist für das gesamte Team super gelaufen. Deutschland ist auf Platz 1 des Medaillenspiegels der Freiwasser WM und ich kann mit Stolz berichten, dass auch meinen Teil dazu beigetragen habe. Zudem haben sich mit Angela Maurer, Thomas Lurz und Andreas Waschburger 3 von den maximal 4 möglichen deutschen Schwimmern für London über das 10km Rennen qualifiziert. Ich freue mich sehr für die 3 Schwimmer und besonders für den Waschi, der seine Aussenseiterchance genutzt hat und nun bei Olympia am Start sein wird.

In dem 5km Team Event konnte ich gemeinsam mit Isabelle Härle und Thomas Lurz hinter den USA und Australien den 3. Platz belegen. Ich habe vorher ein bisschen gehofft, dass wir in diesem Event einen Podiumsplatz schaffen könnten und jetzt wo es wirklich geklappt hat bin ich natürlich sehr zufrieden. Das ist meine erste WM Top 3 Platzierung und so eine Medaille ist schon cool.

Im 5km Rennen der Herren ist es dann nicht so gut für mich gelaufen. Am Ende kam Platz 23 für mich heraus und leider bin ich wieder mal mit dem Gerangel im Feld nicht zurecht gekommen. Ich komme einfach nicht klar, wenn viele andere Schwimmer bei mir schwimmen und ich nicht meinen eigenen Rhythmus schwimmen kann. Leider ist es mir auch nicht gelungen von Anfang an die Spitze des Feldes zu kommen, um mehr Ruhe zu haben. Meine Startnummer und die dazu ausgeloste Position war dabei sicher nicht hilfreich, weil ich ganz recht stand und bereits nach 200m eine Linkskurve zu machen war aber 2 Plätze neben mir stand ein Russe, der zum Schluss 3. war also möchte ich da nicht nach Ausreden suchen. Ich freue mich sehr für meinen Freund und Trainingskameraden Thomas Lurz, der das Rennen gewinnen konnte. Es ist fast unglaublich, dass er die 5km nun 7 Jahre in Folge gewinnen konnte und insgesamt zum 10. Mal Weltmeister werden konnte. Eine sehr sehr beindruckende Serie!!!

Ich freue mich jetzt auf die in 7 Wochen kommende EM, bei der wir wieder im Team Event am Start sein werden und wo ausserdem auch wieder ein Time Trial bei den Herren über 5km auf dem Programm steht. Dieser Wettkampf ist mein großes Ziel und ich hoffe, dass ich da nach 2008 wieder eine Medaille gewinnen kann. Ab Montag werde ich mich intensiv auf diesen Wettkampf vorbereiten.

Bis dahin wird aber entspannt und noch ein bisschen durch Shanghai gezogen.

Bleibt fleissig,

Euer Jan

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Sieg in Ingolstadt.

25. July 2011 von Heidi Jesberger

Bei jedem Rennen lernt man etwas Neues dazu. Diesmal war es ganz klar die Tatsache, dass man Geduld haben muss im Sport.

Am Wochenende war ich beim Triathlon in Ingolstadt am Start.
Mein Sponsor „Energy System“ war Ausstatter bei diesem Event. Er versorgte alle Athleten im Rennen mit Getränken, Riegeln und Gels. Also sollte die Ernährung in meinem Rennen kein Problem für mich werden, da ich alle Produkte kenne, vertrage und liebe :) Die Location war toll gelegen am Baggersee des Naherholungsgebietes in Ingolstadt.

Das 1,5 km lange Schwimmen lief ganz gut für mich. Zwar hat sich ein Athlet von Anfang an an meine Füße geheftet, der mir die ganze Zeit auf meine Füße schlug, doch dies kommt immer mal wieder vor im Wettkampf. Ich versuchte dies so gut es ging zu ignorieren und stieg bereits als 2. Frau, 53 Sekunden hinter Heike Funk aus dem Wasser. Schon vor dem Start hatte Heike mir angekündigt, dass sie auf dem Rad heute alles geben wird, damit sie einen großen Vorsprung vor mir hat, denn läuferisch bin ich stärker.

Die ersten 20 km auf dem Rad hatten wir Gegenwind und meine Beine fühlten sich eher zäh als kraftvoll an. Vor genau einer Woche fuhr ich beim Challenge die 180 km in der Staffel, daran konnten sich meine Muskeln noch all zu gut erinnern :-)
Doch die zweite Hälfte mit Rückenwind lief besser. Daher war ich doch etwas erschrocken, als mir beim Wechsel vom Rad zum Lauf zugerufen wurde, dass Heike 3 Minuten vor mir sei. Das könnte knapp werden…
Ich lief so schnell los wie ich konnte, doch da ich keine Infos bekam, ob ich aufhole bzw. wie weit Heike noch vor mir ist, musste ich wirklich Geduld haben und in meine Laufstärke vertrauen. Bei Kilometer 6,5 war ein Wendepunkt, bei dem ich Heike mit dem MTB Fahrer „1. Frau“ sehen konnte. Nun wusste ich, dass ich es schaffen kann :) . Ich forcierte nochmals das Tempo und konnte bei km 7 die Führung übernehmen.

Der Zieleinlauf war toll, da die Veranstalter in Ingolstadt auch 2 fantastische Sprecher hatten, die eine tolle Stimmung machten „…und hier kommt die Athletin mit dem schönsten Lächeln im Triathlonsport… unsere Siegerin Heidi Jesberger…“ Oh, ich fühlte mich geschmeichelt!
Ein toller Wettkampf und auch mit dem Wetter hatten wir riesen Glück, denn erst zur Siegerehrung kam der große Regen, den alle schon früher befürchtet hatten.

Die Gene
Oder knapp 1500 km Fußmarsch nach Rom

Dass ich meine Begeisterung für den Ausdauersport von meinem Vater geerbt habe, das war mir schon immer klar. Schon früher war er ein sehr guter Läufer und auch Triathlet. Doch was er nun geschafft hat, das hat uns alle erstaunt. Am 7. Juni lief er von Assamstadt aus los mit dem Ziel Rom. In 35 Tage lief er sage und schreibe 1465 Kilometer, erklomm fast 50000 Höhenmeter, verlor 12 Kilogramm Gewicht und kam wohlbehalten und mit vielen spannenden Erlebnissen in Rom an.
Da bleibt mir nur eines zu sagen: ich bin stolz auf meinen Papa!

Sporttag im Kiga St. Vinzenz
Gutschein eingelöst
Im Rahmen des Bad Mergentheimer Stadtlaufes gewann die Teilnehmerstärkste Gruppe einen Sporttag mit mir. Dies war der Kindergarten St. Vinzenz in Bad Mergentheim.
Da ich ja gelernte Erzieherin bin, bereitete es mir eine besondere Freude einmal wieder etwas mit Kindern in diesem tollen Alter zu machen. Zusammen mit Achim Kaufmann, dem Veranstalter des Laufes verbrachte ich einen nun einen Vormittag in dieser Einrichtung. Zuerst zeigte ich den Kindern meine Triathlonausrüstung und erklärte ihnen, dass ich mit Sport mein Geld verdiene. Danach liefen wir in den nahegelegenen Park, um dort gemeinsam zu trainieren. Viele Kinder hatten ihr Finisher T-Shirts vom Stadtlauf an, was ich sehr cool fand. Zum Abschluss verteilte ich Autogrammkarten. Ein kleiner Knirps hob ganz stolz seine Autogrammkarte in die Höhe und sagte über sich: “Nun bin ich berühmt!“
Echt toll, wie motiviert und begeisterungsfähig Kinder sind!

Rotary Club
Rotary ist die älteste Service Club Organisation der Welt. Rotary umfasst beinahe 33.000 Clubs in mehr als 200 Ländern und geographischen Regionen. Ihre Mitglieder bilden ein Netzwerk von Führungskräften, die sich ehrenamtlich in ihren Gemeinwesen engagieren und auch an der Lösung internationaler Probleme arbeiten. Rotary bedeutet selbstlos dienen. Letzte Woche wurde ich vom Rotary Club Bad Mergentheim als „Impulsgeberin“ eingeladen und hatte dort die Möglichkeit ca. 30 Minute über mein Leben als Profi und meinen Sport zu erzählen. „Erfrischend, sprudelnd, begeisternd,…“ war das Feedback.
Wieder einmal eine neue und spannende Erfahrung für mich.

Eure Heidi

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WM Precamp in Xian, China

18. July 2011 von Jan Wolfgarten

Am 11.7. sind wir nach China zur Freiwasser WM aufgebrochen, um zunächst in Xian unser Lager für ein etwa 1 wöchiges Precamp aufzuschlagen. Xian war vor Peking die Hauptstadt Chinas und hat etwa 8 Millionen Einwohner. Wir sind mitten drin im sehr schönen Shangri La Hotel und trainieren im Shaangxi Leistungszentrum unter sehr guten Bedingungen. Naja, die Hygienestandarts sind hier etwas anders und es liegt oft ein Uringeruch in der Luft wenn man die Schwimmhalle betritt aber es ist auch schwer das zu verhindern, wenn geschätzte 300 Leute im Pool sind. Viel Chlor tötet alles ab und von daher trainieren wir in einer Top 50m Wettkampfhalle und können uns nicht beklagen.

Gestern haben wir einen Ausflug zur historischen Terracottaarmee gemacht. Das sind geschätzte 7000 Krieger, die original und in Lebensgröße in Stein gehauen das Grab des ersten chinesischen Kaisers bewachen. Interessant und sehenswert, weil sich tatsächlich jeder Krieger von dem anderen unterscheidet. An dem Werk sollen damals 700,000 Arbeiter beteiligt gewesen sein und das ganze wird heute immer noch freigelegt. Warum die Armee verschüttet ist bzw. worden ist, muss ich selbst noch herausfinden.

Das Training wird immer harmloser, weil die Wettkämpfe nächste Woche beginnen. Momentan sind es zwischen 3 und 4km pro Einheit. Live is good…..

Morgen geht es dann nach Shanghai zum Austragungsort der Schwimm WM. Von dort mehr.

Viele Grüße,
Euer Jan

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Top 20 bei der Challenge Roth

18. July 2011 von Manu

Die letzte Woche vor Roth war etwas turbulent und ich musste bis einschließlich Donnerstag arbeiten. Da fehlte es gerade noch, dass im größten Arbeitsstress am Donnerstagvormittag die Dopingkontrolle zu mir in die Arbeit kam. Meine Kollegen waren etwas erstaunt u?ber den unerwarteten Besuch, aber alles ging recht schnell und ich konnte mich schnell wieder meinen Aufgaben widmen. Am Freitag Mittag um 12:30 Uhr brachen wir dann Richtung Roth auf, nachdem wir Morgens noch ein Loch in meinem Schlauchreifen am Hinterrad entdeckten. Wir wollten es auf der Messe begutachten lassen, ob ein Schlauchreifenwechsel überhaupt notwendig wäre. Noch keine 2km mit dem Auto gefahren, hatten wir schon einen leichten Auffahrunfall. Was kommt jetzt noch, dachte ich mir???
Schlussendlich waren wir auf der Autobahn im stockenden Verkehr unterwegs, auf einer 4h Fahrt die man sonst in 2,5h schaffen kann. Wir waren zu dritt im Auto und hatten viel Spaß, außerdem konnten wir unsere Renntaktiken ausfu?hrlich besprechen.
Die Stimmung am Freitag Abend auf der Nudelparty war sehr gut. Ich hatte Gänsehaut und kam langsam in  Wettkampfstimmung. Am Samstag hieß es dann Morgens kurz im Kanal den neuen Blue seventy Helix testen, den ich am Tag vorher bekam. Ich fühlte mich gut, größtmögliche Bewegungsfreiheit und tolle Wasserlage. Später am Tag lief ich noch ein halbes Stu?ndchen und am Abend fuhr ich mit dem Rad zum einchecken. Alles bestens, zumindest was das Material anbelangt.
Am Wettkampftag klingelte um 03:30 Uhr der Wecker. Ich hab wie ein Stein geschlafen. Fast keine Nervosität…was mich eher beunruhigte. In der Wechselzone 1 am Kanal änderte sich das schlagartig, wobei ich ein wenig durch die Wechselzone sprang um mich warm zu laufen. Noch 10 min. einschwimmen und schon war es soweit. Das Wetter war super, 17 Grad und die ersten Sonnenstrahlen kamen schon auf. Heute wird es ein schöner Tag dachte ich mir. Punkt 06:30 Uhr fiel der Startschuss meiner Startgruppe. Ich hatte mich im hinteren Drittel eingereiht um nicht von den Profis in die Mangel genommen zu werden. Ich kam super weg und bahnte mir meinen Weg, von Einem zum Anderen, wieder in den Wasserschatten, Kräfte sammeln und wieder weiter überholen. So ging dies die ganze Zeit bis ich in meiner Gruppe an der Spitze schwamm. Die letzten Meter gab ich nochmal Gas. Das machte mir sehr viel Spaß, ich liebe Schwimmen, besonders wenn es gut läuft :-) . Zwischendurch versuchte ich sogar ein paar Leute an der Strecke zu
erkennen.

Aus dem Wasser, Beutel geschnappt und ins Wechselzelt. Meine CEP-Socken zog ich jetzt schon an, um keine Blasen von den Radschuhen zu riskieren. Als ich zu meinem Rad kam, war ich eher erstaunt dass noch viele Räder da standen. Wohl nicht so schlecht geschwommen dachte ich mir. Als ich mit dem Rad über die Brücke fuhr sah ich zum ersten Mal auf die Uhr, 01:03 h . Da wusste ich das ich unter 1h geschwommen sein musste. Aber dass es genau 57:36 min. waren, das hatte ich nicht gedacht.
Beim Radeln konnte ich kontinuierlich Druck machen. Ich fühlte mich gut, fuhr aber die 180km fast alleine. Die meiste Zeit wurde ich von Männern überholt oder von Frauen, die im Pulk mitfuhren. Das wollte und konnte ich in dem hohen Tempo gar nicht. Also fuhr ich mein eigenes Tempo und sog nebenbei die super Stimmung auf. Besonders am Solarer Berg war es gigantisch. Doch ich war nicht im erwarteten Soll, am Ende waren es 05:28 h.

Aber das beunruhigte mich nicht allzu sehr, da ich mich ja auf den Marathon freute, das Laufen ist ja meine  Lieblingsdisziplin. Doch schon auf den ersten Metern spürte ich das ich heute keine besonders guten Beine hatte. Also setzte ich meinen MP3 Player auf und versuchte ins Tempo zu finden. Bis km 15 ging es soweit gut, dann fiel mein Player aus. Er hat vermutlich zu viel Wasser abbekommen. Das war aber nicht der Grund warum ich einbrach, die Schwüle Hitze, wenig Zuschauer am Kanal und diese Schmerzen in den Beinen. Ich kämpfte und kämpfte, verlor Minute um Minute. Frauen überholten mich, aber heute konnte ich nicht mithalten. Mein Kopf, der Wille war nicht so stark wie sonst. Ich genoß trotzdem das Rennen und konnte die letzten 10km das Tempo nochmals erhöhen, es ging ins Ziel. Heute keine Bestzeit, aber dennoch alles versucht und ein tolles Rennen gemacht. Bei 10h und 17min. blieb die Zeit
stehen. Ich war zufrieden und glücklich!
Das beste kam dann bei der Siegerehrung: 20 Platz Gesamt Frauen und den 1. Platz AK 25 und somit Deutsche Meisterin AK der dt. Challenge Meisterschaft.

Eure,
Manu

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Samstag Nachmittag in Offenburg – save the date!

7. July 2011 von ungerman

Das nächste Rennen steht für mich unmittelbar bevor. Offenburg – ein Triathlon in Hochgeschwindigkeit wird es am kommenden Wochenende am Gifizsee zu sehen geben. Beim Hansgrohe World Super Sprint sind viele prominente Namen aus der Szene dabei und versprechen ein tolles Dreikampf-Festival.
Olympiasiegerin Emma Snowsill, die Deutsche Meisterin Ricarda Lisk, der amtierende Weltmeister Javier Gomez, der dreifache Europameister Fred
Belaubre uvm sind live und in Farbe zu bewundern… Wer nicht an der Strecke dabei sein kann, hat die Möglichkeit über Livestream und TV-Berichte das
Rennen zu verfolgen -oder vielleicht selber noch kurzentschlossen zu starten ;-)
Alle Infos rund um das Triathlonwochende am Gifizsee gibt´s auf der

Veranstalter-Homepage:

http://www.scheiderbauer-sports.com/index.php?id=137

Mein Rennbericht folgt dann am Montag!

Herzliche Grüße und bleibt sportlich! Auf bald…

Daniel

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Wolpi in Klagenfurt: 8:44:38

6. July 2011 von Wolpi

Das ist meine Zeit von Klagenfurt. Bin zufrieden! Vor allem nach dem Winter, aber der ist jetzt schon lange vorbei.

Im schnellsten Ironman aller Zeiten (Marino Vanhoenacker 7:45 h) konnte auch ich meine persönliche Bestzeit um satte 8 Minuten drücken. Aber erst mal der Reihe nach!

Letzten Donnerstag ging es für mich und Elli nach Kärnten an den Wörthersee.

Traumhafte Region! Nicht nur die VW-Freaks treffen sich dort jährlich sondern auch 2400 Triathletinnen und Triathleten um den Ironman herunterzuschruppen. In Klagenfurt hat man dazu satte 17 Stunden Zeit. Ein verdammt langer Tag…

17 Stunden wollte ich ja nicht brauchen, sondern endlich mal eine Zeit unter 8:50h.

Die Tage vor dem Rennen verliefen entspannt. Wettkampfbesprechung, Besuch bei meinen Sponsoren Magic-Sportfood.de und Airstreeem auf der Messe. Magic erschien mir als sehr locker. Ironman Nummer 3 in 2011 vor sich, der letzte gerade 5 Tage her und der Sommer ist ja noch jung! Respekt, auch wenn ich Steffen so langsam für völlig durchgeknallt halte ;-)  

Dann einchecken am Samstag. Für mich gab es keine Radgarage mehr, aber es regnete ja auch nicht, also Schwamm drüber.

Am Sonntag den 03.07. stand ich schon um 4 Uhr auf. Raceday!

Frühstück in unserer Pension war um die Zeit schon verfügbar. Ein Lob an Herrn Kramer vom Gasthof zur Post in Unterbergen, der Aufenthalt war wirklich sehr angenehm!

Abfahrt pünktlich um 5 Uhr zum Startgelände. Nochmal das Rad checken, Radflaschen anbringen, Schuhe einklicken… ihr Triathleten kennt das ja.

Es war arschkalt! Gerade mal 7°C sind nicht gerade schnuckelig für Anfang Juli. Und für mich Hungerhaken eher bedenklich…

Um 6:30 machte ich mich dann schon auf den Weg zur Startlinie im Wörthersee. Das Wasser war deutlich wärmer als die Luft und somit nix wie rein da!

Punkt 7 fiel dann der Startschuss. Und ab ging die Post. Irgendwie erwischte ich keine passende Gruppe und ich schwamm eigentlich durchweg meinen Stiefel. Nach der schönen Runde durch den See und den kleinen Kanal hoch stieg ich dann nach 54 Minuten aus dem Wasser. Geschafft, erste Teilstrecke absolviert. Zügiger Wechsel und ab aufs Rad. 

Es war immer noch kühl. Mir zumindest eigentlich zu kalt. Gerade mal 10°C. Nun ja, da hilft nur treten, damit es warm wird! Ziemlich bald lief es richtig rund auf dem Rad und ich fühlte mich auf meinem Airstreeem pudelwohl. Das super leichte TT-Bike mit jetzt gerade mal 8,1kg inkl. Pedalen und sonstigen Anbauteilen ist echt ne Ansage.

Die erste Radrunde verlief super – in 2:18h hatte ich diese hinter mir. 

Die zweite Radrunde war etwas von der Unlust der anderen Mitfahrer geprägt. Nur ein Athlet namens Wolfgang und ich hielten das Tempo hoch. Zwar wurde um mich herum meist sauber und ohne Windschatten gefahren, aber vorne Druck machen wollte keiner außer mir und eben Wolfgang. Somit absolvierte ich die 2. Runde etwas langsamer, aber insgesamt ist die Radzeit mit 4:43 h doch ganz ordentlich gewesen. Vor allem fühlte ich mich bis zum Schluss gut und musste nicht rausnehmen.

Wechsel und ab zum Laufen. Position 27. Jetzt kann es nur noch besser werden! Ich plagte mich fleißig über den Marathon und nach weiteren 3 Stunden und 12 Sekunden war ich im Ziel. Neue Bestzeit! Geil!!!

Zwar war ich „nur“ 20. und leider 11. bei den PRO-Athleten (Top 10 wurden geehrt), aber es war ein durchweg solides Rennen. Jetzt gilt es erst mal die Füße hochlegen, bevor die nächsten Taten folgen. Der Sommer ist ja noch jung!

Magic finishte auch erfolgreich in 11h und 37 Minuten, habe ich schon schneller von Steffen gesehen. Keine Topleistung, aber noch ganz passabel! Sauber, weiter so in Roth! Du machst die 10 voll ;-)

Am nächsten Tag machten wir ne schöne Wanderung durch die Tscheppaschlucht. Die 2,5 Stunden leichtes Bewegen waren hart genug! Die Wanderung war aber auch echt sehr schön und entspannend. Besonders nach dem ganzen Trubel und der Anstrengung des Vortags. Ruhe, außer dem Rauschen des Flusses war nicht viel zu hören. Die Rast mit zwei Radlern und Schnitzel hatte ich mir dann auch verdient!

Am Eingang der Schlucht fanden wir dann auch noch gleich das Vormittagsprogramm für den Dienstag. Ein Waldseilgarten mit viel Klettereien und einem „Flying-Fox“ der in 50m Höhe und 300m Länge über die Schlucht geht. Echt geile Seilbahn für große Kinder und auch ein schöner Kick! So macht Regenerieren Spaß! Schön abhängen!!!

 

 

Seit heute heißt es jetzt wieder arbeiten… auch schön, aber eben doch anders als Ironman!

Ride on Folks

Andy

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Great Swims und Deutsche Freiwasser Meisterschaft

6. July 2011 von Jan Wolfgarten

Hallo liebe Leser,

Die letzten Wochen waren sehr sehr ereignisreich für mich. Ich bin nach den Deutschen Meisterschaften im Becken, die Ende Mai stattgefunden haben, jedes Wochenende einen Wettkampf geschwommen. Drei Mal war ich dabei in England unterwegs und bin im Rahmen der Great Swim Serie 3 Rennen geschwommen. Dazu kamen noch die Deutschen Meisterschaften im Freiwasser in Rostock.
Am besten gehe ich chronologisch an die Sache und fange mal mit dem ersten Great Swim an. Dieses Rennen hat in Ipswich stattgefunden und ich glaube ich habe es im letzten Blog schon kurz erwähnt. Ich bin hinter Thomas Lurz zweiter geworden und habe ein gutes Rennen gemacht. Den Start habe ich etwas verschlafen aber es ist mir dann gelungen zu den beiden Führenden aufzuschließen und schließlich als 2. ins Ziel zu kommen. Nicht schlecht!
Zu den Great Swims ist zu sagen, dass es jeweils ein Rennen über 1 Meile ist und das „Elite Rennen“ im Rahmen einer sehr populären Breitensportveranstaltung stattfindet. Besonders für Triathleten sind die Great Swims eine sehr gute Möglichkeit für den „Ernstfall“ zu trainieren. Das Rahmenprogramm ist super und ich kann alle 6 Rennen, die ich bisher gemacht habe, nur in den allerhöchsten Tönen loben wenn es um die Organisation einer Sportveranstaltung geht. Also….worauf wartet Ihr noch? ;) schaut mal auf die Homepage…
www.greatswim.org

Die nächste Etappe im Great Swim Kalender war dann in Windamere. Dies war 2008 der erste und einzige Austragungsort der Great Swim Serie und ist damit also die Geburtsstätte der Serie. Heute ist der Termin in Windamere immer noch der populärste von den mittlerweile 5 Etappen und hat auch mit mehr als 12000 Schwimmern die größteTeilnehmerzahl aufzuweisen. Der Grund dafür ist die wunderschöne Landschaft, in der das Rennen ausgetragen wird. Hammer! Auch wenn es dieses Jahr viel geregnet hat haben mich die grünen Berge und der See an viele Filmscenen erinnert. Sehr sehr schön! Auch in diesem Rennen habe ich den 2. Platz hinter dem Engländer Tom Allen belegt. Das ganze hat wieder sehr viel Spass gemacht und ich bin mit dem Resultat zufrieden.

Am darauf folgenden Wochenende war es dann Zeit für die DM in Rostock. Ich bin mit gemischten Gefühlen in den Norden gereist, weil ich genau gewusst habe, was mich dort erwarten wird. Es war leider mit 18Grad wieder sehr kalt und ich wundere mich wirklich warum die DM nun bereits zum 4. mal an einem Austragungsort stattfindet, wo es klar ist, dass mit viel Glück eine Temperatur von 20 Grad erreicht werden kann….aber das ist ein anderes Thema mit dem ich eigentlich auch abgeschlossen hatte. Auf Grund der mageren Resultate bei der Becken DM musste ich aber leider wieder ins Freiwasser, obwohl meine Ziele immer noch klar im Becken gesetzt sind. Naja, im letzten Blog habe ich erwähnt, dass ich mehr Trainieren muss und Freiwasser schwimmen hat schon immer eine gute Basis für meine besten Beckenresultate geliefert. Ich bin also trotz allem mit einer kämpferischen Einstellung nach Rostock gereist und wollte das beste aus meiner Situation machen.

Ich bin nur über die 5km an den Start gegangen und vom Start weg ein schnelles Tempo geschwommen, um nicht zu sehr zu frieren. Ich habe nur über 500m der Gesamtdistanz nicht geführt und das Rennen zum Schluss denke ich verdient und auch souverän auf den letzten 200m gewonnen. Damit habe ich mich auf auf Umwegen für die WM in Shanghai qualifiziert und werde ausserdem noch bei der EM im September in Israel an den Start gehen dürfen. Über diesen ganzen Ereignisse bin ich überglücklich, weil ich zum einen meinen 7. deutschen Meistertitel gewinnen konnte und zum anderen nun Ziele für die kommenden Monate habe. Das alles hätte nicht besser für mich laufen können und die Gesamtstimmung ist nach der nicht so guten Becken DM nun auch wieder sehr positiv!

Am vergangenen Wochenende war dann wieder beim Great Swim in London am Start und habe den 3. Platz belegt. Das Rennen war gut besetzt und auch mit diese Resultat kann ich super leben. Am kommenden Montag geht es dann nach Xian in das Vorbereitungscamp für die WM in China. Von dort dann mehr……

Viele Grüße und bleibt fleißig!!!

Euer Jan

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Achterbahnfahrt

6. July 2011 von Heidi Jesberger

So könnte man meinen Tag beim Rothsee Triathlon wohl am ehesten beschreiben.
…. Himmelhoch jauchzend, da ich mich total gefreut habe wieder bei diesem Rennen starten zu können. Die Stimmung war auch, wie schon im Jahr zuvor, als ich 2. wurde, super und es waren so viele Freunde und Bekannte an der Strecke, die mich so fantastisch angefeuert und mir die Daumen gedrückt haben.
…und dann zu Tode betrübt, da meine Beine alles andere als gut waren.

Ich wusste ja, dass es nach dem Ironman in Lanzarote schwierig werden würde, beim Rothsee Triathlon wieder spritzig und schnell genug zu sein.
Doch ich hatte etliche Trainingseinheiten, die sehr gut liefen und die mir berechtigten Mut dazu gaben.
Leider ist so ein Regenerationsverlauf nach einem Ironman immer wellenförmig. Mal fühlt man sich einen Tag ganz gut und dann ist man wieder so müde, leer und kraftlos.
Die Geschichte vom Rothsee ist schnell erzählt:
Ich hatte zu keiner Minute in diesem Rennen einen Flow oder ein gutes Gefühl. Alles ging schwer und ich musste mir jeden Meter hart erarbeiten.
Sehr schade, dass dies ausgerechnet hier, quasi bei meinem Heimrennen so war.
Im Vorfeld wurde ich als Siegkandidatin gehandelt, obwohl 4 ehemalige Siegerinnen gemeldet waren. Dies hat mich natürlich sehr gefreut und zusätzlich motiviert. Leider bin ich dieser Favoritenrolle nicht gerecht geworden :(
Aber so ist nun mal der Sport.
Wenn der Körper müde und erschöpft ist, dann kann der Kopf noch so sehr wollen, dann ist eben manchmal nicht mehr drin :(
Letztendlich wurde ich 5.
Nun ist erstmal eine Ruhewoche mit aktiver Erholung angesagt, um den Körper wieder zu Kräften kommen zu lassen.
Danach greife ich wieder an. Versprochen!

24 h Hamburg

Hamburg ist wirklich eine tolle Stadt! Eine tolle Stadt mit tollen Menschen!
Am Dienstag und Mittwoch war ich insgesamt 24 h in dieser Stadt, um meinen Sponsor Energy System zu besuchen und über mein Training, meine Wettkämpfe und vor allem über meine Erfahrungen mit ihren Produkten zu berichten.
Doch das war schnell erzählt, denn ich komme mit den Riegeln, Gels und den Getränken extrem gut zurecht. Seither hatte ich weder im Training noch im Rennen Magenprobleme.
All das harte Training bringt uns Triathleten ja oft wenig, wenn wir im Wettkampf mit Magenproblemen zu kämpfen haben und gar nicht an unser Limit gehen können weil uns andere Probleme viel mehr plagen. Aus diesem Grund ist dies ein sehr wichtiger Punkt für mich und ich freue mich umso mehr, dass ich bei der Weiterentwicklung der Produkte quasi mithelfen kann :)
Natürlich kam aber auch das Training in Hamburg nicht zu kurz:
Das Schöne am Triathlon ist, dass man fast überall auf der Welt Athleten kennt und sich riesig freut, wenn man sich mal wieder sieht. In Hamburg hat sich extra der Präsident des Kultvereins der Triabolos, Ingo Wetzel, früh um 8 Zeit genommen, um mich bei meinem Lauf zu begleiten :)
Wir drehten eine wunderschöne Runde um die Außenalster und sahen sogar Klitschko, der am Woende einen Kampf in Hamburg hat und ebenfalls an der Alster trainiert hat.
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben :)

Eure, Heidi

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