26. October 2011 von Timo Bracht
Es war für mich nicht das optimale Rennen, aber manchmal (meistens) habe die Wettkämpfe eh einen anderen Ausgang wie gedacht. Es war wie so oft auf Hawaii eine große Aufholjagd nach dem Radfahren. Diesmal von Platz 22. Ich bin nicht schlecht auf dem Rad gefahren, aber an dem Tag waren die Jungs vorne sehr schnell und irgendwann auch sehr weit weg.
Auf den ersten Laufkilometer musste ich dann echt mit mir kämpfen um meinen Willen nicht zu verlieren. Ich konzentrierte mich dann Schritt für Schritt und lies meinen Ärger (verbal) an so mancher Palme aus. Dann nach fast 20 Kilometern das erste Erfolgserlebnis, ich überholte und war 19. Wow unter den besten 20, so habe ich mich beim Laufen auch schon mal 2002 gefühlt….
Dann weiter rennen , immer weiter rennen und dranbleiben. Und wer sagt es, Platz 18,17,16,15,14 genau vor mir, Bum, Bum, bum,…. und im Energy Lab dann den 10. in Sicht. Der einzigste Belgier noch vor mir, und ich war mir sicher, es gewinnt kein Belgier.
Raus noch kontrolliert gelaufen aus dem Energy Lab, einen kurzen Gruß an Sportsfreund Faris und dann zurück Richtung Finish auf dem Queen K Highway. Dort habe ich dann richtig Gas gegeben, und rannte die letzten 8 Meilen 2 Minuten schneller als die Aussis und 4 Minuten als Andi R. Bei Km 38 war dann Schluss mit Aufholen, Platz 5 geschluckt (Andi B. du hast ein sehr gutes Rennen gemacht, mein Glückwunsch) und dann glücklich ins Ziel getrudelt.
Never give up- schönen Herbst euer Timo
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19. October 2011 von Jan Wolfgarten
Hallo liebe Leser,
ich bin seit kurzer Zeit zurück aus meinem Urlaub in Thailand. Gemeinsam mit meiner Freundin, bin ich am 4. Oktober von München nach Bangkok geflogen. Davon gleich mehr aber vorher verdient der Besuch auf der Münchner Wiesn oder besser bekannt als das Oktoberfest etwas Aufmerksamkeit.
Dieses Jahr war ich dreimal dort und habe gemeinsam mit Freunden aus der Schwimmwelt und meiner Freundin wieder eine super Zeit gehabt. Gut war dabei, dass ich zum ersten Mal kein schlechtes Gewissen wegen dem Schwimmen haben musste, weil ja bekanntlich in meiner 3 Wochen langen Pause war. Schön
Für alle, die noch nie dort waren, es ist besser als das „normale“ Straßenfest und rockt echt ganz gut, wenn man gerne mal was trinkt, gute deutsche Küche mag und auch offen gegenüber Gleichgesinnten ist. DOO it 

Aber nun zum Urlaub. Am Abend des auf den letzten Wiesntag folgenden Tages ging es los nach Thailand. Zu meinem großen Erschrecken musste ich feststellen, dass wir den 10 stündigen Flug ohne die sonst normalen kleinen Monitore (also ohne Entertainmentprogramm) durchstehen mussten. Das ziiieeehhht sich….
Angekommen in Bangkok war es schwül, sau heiss und wir waren total im Arsch von dem Flug. Trotzdem haben wir es schnell ins Hotel geschafft, geduscht und sind dann nochmal in Stadt raus um uns mal umzuschauen. Fussmassage und einen schönen Gruß von der Regenzeit war das Resümee vom ersten Abend und natürlich jede Menge für Frauen ziemlich interessante Ramschläden, die für die Männerwelt allerdings eher unspektakulär sind. Stichwort „Khao Son Road“.

Am darauffolgenden Tag, haben wir uns ein paar wenige der 400 Tempel von Bangkok angesehen, sind von einem Gangster Reisebüro abgezockt worden (was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten) und sind nochmal auf die Khao Son zum massieren und Zeitvertreiben gefahren. Guter Tag wie wir fanden…
Am 3. Tag der Reise ging es dann weiter in Richtung Koh Chang, eine relativ grosse Insel kurz vor Cambodia. Im Bus dorthin ist uns schon langsam aufgefallen, dass wir den teuersten Transferpreis von Bangkok nach Koh Chang gezahlt hatten und als wir dort angekommen waren und unseren „Resort“ gesehen haben war klar, dass uns die Arschlöcher in Bangkok abgezockt hatten. Wir sind also in einen Bungalow direkt am Strand umgezogen, der nur die Hälfte von dem „Resort“ gekostet hat und waren erstmal happy.

Urlaub ging los. Gleichzeitig waren wir immer mal wieder bei der Touristpolice, um den fairen Teil des Deals vom Reisebüro zurückzubekommen. Wir waren also immer beschäftigt 
Neben zahlreichen Besuchen bei der Polizei waren wir noch Elefantenreiten- und schwimmen, Schnorcheln und an einem sehr schönen Wasserfall. Es hat jeden Tag geregnet und es hat jeden Tag die Sonne geschienen.

Regenzeit in Thailand
Die Zeit auf Koh Chang, insgesamt 7 Tage verging schnell aber wir haben viel erlebt und auch viele nette Leute kennengelernt. Es hat mir sehr gut gefallen und warmer Regen ist gar nicht so schlecht!
Am letzten Tag in Bangkok habe wir dann den Großteil unseres Geldes zurückbekommen und damit das gute Gefühl, dass sich der Aufwand dafür gelohnt hat. Ein richtiges Erfolgserlebnis von den Hustlern zu hustlen 

Der Rückflug hatte wieder keine Monitore und hat sich wieder gezoooooogen aber auch dieser ging irgendwann vorbei und ich bin froh wieder in Deutschland zu sein. Nicht weil es mir nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil, sondern weil mir das Schwimmen und mein normaler Tagesablauf gegen Ende der 3 Wochen gefehlt hat. Mein Akku ist voll und ich bin hochmotiviert und werde voller Energie in meine letzte Saison als aktiver Schwimmer starten! Bald geht es schon ins erste Trainingslager nach Fuerte und bald danach schon wieder nach Fuerte ins Magiccamp, wo ich mich darauf freue einige von Euch zu treffen!!!
bis zum nächsten Blog!
Euer Jan
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10. October 2011 von Manu
Am 4. September fand das Cologne Triathlon Weekend statt. Zum ersten Mal wurde gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft auf der Langdistanz im Triathlon an diesem Tag in Köln ausgetragen. Ich hatte schon länger nachgedacht hier zu starten und war mir nach Roth recht schnell sicher, noch eine Langdistanz in Angriff zu nehmen. Leider war ich nach dem Wettkampf in Roth 2 Wochen mit einer Erkältung geplagt und konnte 3 Wochen gar nichts machen. Danach war ich aber wieder neu motiviert und habe schnell ins Training gefunden. Nach 2 Vorbereitungswettkämpfen, die meine gute Form bestätigten war ich heiß auf Köln.

Das Wetter war sehr wechselhaft angekündigt. Morgens war es regnerisch aber mit 20 Grad angenehm von den Temperaturen. Der Schwimmstart für die 3,8 km fand auf der Regattabahn im Fühlinger See in Köln statt. Um 7 Uhr erklang der Startschuss für das Elitefeld. Fünf Minuten später wurde das Hauptfeld mit insgesamt knapp 400 Athleten, davon 341 Männer und 45 Frauen auf die Wendepunktstrecke geschickt. Ich erwischte keine gute Gruppe und schwamm die meiste Zeit allein. Trotzdem versuchte ich von Anfang an das Tempo hoch zu halten. Leider hatte ich nur kurz gegen Ende etwas Wasserschatten eines anderen Athleten. Am Ende entstieg ich nach 61 min als 5. Frau dem See. Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die 180km lange, aber flache Radstrecke. Es waren insgesamt 3 Runden zu fahren. Auf den ersten km regnete es, die Straßen waren nass und teilweise rutschig. Später kam Wind auf, was das Radfahren streckenweise sehr erschwerte. Ich hatte an diesem Tag gute Beine und spulte die Strecke in einer fantastischen Zeit von 05:11 h ab, was mir aber nicht bewusst war, da mein Tacho stark von der tatsächlichen Geschwindigkeit abwich. Mittlerweile war es trocken und die Sonne kam immer wieder zum Vorschein.

Der abschließende Marathon mit 42,2 km war ebenfalls in 3 Runden mit je 14 km geteilt. Diese führten über die Deutzer Brücke entlang des Rheins mit Blick auf die wunderschöne Skyline von Köln. Ich lief von Anfang an konzentriert und konstant, immer im Blick den 5. Platz zu verteidigen und keine Zeit an die Verfolgerinnen zu verlieren. An den Wendepunkten stoppte ich die Zeit der Frau vor und hinter mir um alles im Überblick zu haben. Nur nicht einbrechen und gut verpflegen dachte ich immer. Die letzten 6 Kilometer zog ich das Tempo an um es unter die 10h Marke zu schaffen. Nach einer Marathonzeit von 3:39 h, lief ich in einer Gesamtzeit von 09:59 h als 5. Frau des Gesamtfeldes überglücklich ein. Dies bedeutet für mich den Deutschen Vizemeistertitel der Altersklasse 25-29 hinter der Gesamtsiegerin.
ENDE GUT,ALLES GUT!!!

Eure,
Manu
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