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erstens kommt es anders….

10. August 2010 von Alex

..und zweitens als man denkt!

Eigentlich sollte sich dieser Beitrag mit dem Thema “Embrunman-Vorbereitung 2010″ befassen. Also mit allem, was so dazu gehört….Trainingsmaßnahmen in den Alpen, Vorbereitungswettkämpfe, spezielle Einheiten für eine der schwersten Triathlon-Langdistanzen, ausgefeilte Nahrungsergänzungen (vielen Dank MagicSportsfood!) für Training und Wettkampf und natürlich bevorzugte Bekleidung für ein Rennen bei dem die Temperaturskala von ganz schön warm bis ziemlich unangenehm reichen kann.

Vielleicht mal von Beginn an. Nach überstandener Bronchitis (mitten im Sommer - sehr geil!) begab ich mich also mit zwei Freunden in die österreichische Bergwelt, unweit der deutschen Grenze. Berge standen auf dem Programm, nach Möglichkeit sehr hoch und am besten viel davon….das galt natürlich auch für die Laufstrecken, denn beim Embrunman ist der Auftakt, also das Schwimmen, der einzig flache Teil des Wettkampfes!
Das Wetter war so, wie man sich das im Sommer vorstellt und unser Domizil lies keinerlei Ablenkung zu, aber wer braucht schon einen Fernseher?!
Nach einigen Tagen war die Form den landschaftlichen Gegebenheiten angepasst, weil ansteigend und die Rückreise in die Heimat angetreten.

Als besseres Tempotraining gedacht, sollte ein Cross-Rennen, bestehend aus einem Cross-Radrennen und einem anschliessenden Cross-Duathlon in Mannheim zur Verbesserung der allseits beliebten Tempohärte dienen.
Und genau dass sollte zum Verhängnis werden, denn noch auf der Einführungsrunde musste ich feststellen, dass auch ein MTB, ganz ohne Lenkbewegung, auf schmierigem Untergrund durchaus die Bodenhaftung verlieren kann. Ich habe in meiner Triathlonzeit schon einige Stürze mit Verletzungsfolgen hingelegt, aber eine angebrochene Rippe fehlte bis dahin noch in meiner Sammlung!

Das Resultat ist natürlich klar…der Triathlon in Embrun muss dieses Jahr ohne mich auskommen. Nach drei Wochen kann ich schon wieder Radfahren, schwimmen (ich nenne es mal so)  ging schon mal besser und mein Laufcomeback steht diese Woche an. Vielleicht klappts ja noch mit einem Rennen Ende September…die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt.

Ich bin froh, dass mich MagicSportsfood noch mit BCAA`s versorgt hat, die mir eigentlich die Wettkampfvorbereitung erleichtern sollten. Jetzt weiss ich, dass sich die Aminos auch bestens eignen, um angeknackste Knochen zu reparieren ;-)

Allen Nichtversehrten wünsche ich einen guten Saisonendspurt und allen anderen…na was wohl, gute Besserung!

Alex Taubert

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Im Jet zur Triathlon-WM nach Kitzbühel

10. August 2010 von Irina Kirchler

Kitzbühel – Im Privatjet reiste Nationalteam-Triahtletin Irina Kirchler gemeinsam mit Radprofi und Tour-de-France-Starter Thomas Rohregger (Team Milram) zum Triathlon-WM-Lauf (15. August) nach Kitzbühel an. Der Jet stand zwar bereits am Boden und die Triebwerke waren längst kalt – ein Funken Wahrheit steckt aber dennoch hinter der dick aufgetragenen Erzählung: Die 27-jährige Triathletin stand unlängst zwischen Schwimm- und Radtraining zusammen mit Thomas Rohregger am Innsbrucker Flughafen Modell für die neue Winterkollektion des Tirolshops, offzieller Ausrüster aller Tiroler und Tirol-Urlauber. “Wir mimten ein Urlauberpärchen das im Privatjet eben in Innsbruck gelandet war. Ein irrer Spaß!”, erzählen Kirchler und Rohregger. “Nur dicke Winterjacken statt wirklich dicker Hose!”, lachen die beiden.
Foto zum Download und zur freien Verwendung im Zusammenhang mit dieser Aussendung:
In den Pausen der fiktiven Ankunft zum exklusiven Skiurlaub versorgte Rohregger Kirchler mit Tipps fürs Radfahren und erzählte Anekdoten von seiner ersten Tour de France. Triathletin Kirchler und Radprofi Rohregger sind Tirols Sportgesichter des kommenden Winters. “Was gibt es Schöneres, als seiner Heimat sein Gesicht leihen zu dürfen”, sagen die beiden stolz.

Abseits dieser kurzen Trainingsauflockerung stellte Kirchler in den vergangenen Monaten ihre sportliche Karriere auf neue Beine: Der im Zillertal lebende Belgier Mario Huys, erfolgreicher Trainer und noch immer Weltrekordhalter auf der Double-Ironman-Distanz, managt ab sofort die sportliche Entwicklung von Kirchler: “Mario und ich sprechen eine Sprache. Er spürt und weiß, was ich im Training brauche.” Beim Schwimmen teilt Kirchler seit Kurzem mit Luis Knabl das Becken, der am Samstag zu den Jugendspielen nach Singapur fliegt. Kirchler: “Und draußen am Beckenrand steht Peter Krieglsteiner. Früher selbst Triathlet und ein sehr erfahrener Mann was triathlonspezifisches Schwimmen betrifft.” Für die perfekte Infrastruktur im “Team Kirchler” sorgen Philipp Trattner (Tiroler Landessportcenter) und Walter Hechenberger (Heeresleistungssportzentrum Innsbruck).
Vom WM-Lauf in Kitzbühel am 15. August erwartet sich Kirchler vor allem eines: “Freude am Wettkampf!” Nach verletzungsbedingter Zwangspause ist es ihr erstes Rennen nach dem WM-Lauf in Madrid. “Vor heimischen Publikum ist nichts unmöglich. Ich lege mir jedoch keinen Druck auf und gehe mit Vorfreude in das Kitzbühel-Wochenende.”

Rosen streut Kirchler den Veranstaltern: “Kein Wettkampf ist unter uns Athleten beliebter als Kitzbühel!”
PS: Von Innsbruck nach Kitzbühel geht’s nicht im Jet sondern im von Swarovski gestylten Fiat Qubo! ;-)

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Ein nicht ganz so glücklicher Schlussakt meiner „Profikarriere“

9. August 2010 von Benny

Die Vorzeichen standen eigentlich sehr gut für meinen letzten Ironman mit DTU- und WTC-Profi-Lizenz. Ich fühlte mich gut vorbereitet (von meiner Schwimmform mal abgesehen) und meine Vorfreude war riesig auf den Wettkampf, vor allem, weil mir die Unterstützung von meiner Freundin Lilli, meinen Schwestern Julia und Birgit, sowie einigen Freunden gewiss war.

Untergebracht waren wir alle bei der Familie von Armin Roitmeier, einem Freund von Julia und Matthias. Es war einfach unglaublich, dass wir mit sechs Personen einfach so aufgenommen wurden und dazu noch fürstlich bewirtet und betreut wurden. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle noch mal gaaanz herzlich bei den Roitmeiers bedanken. Daran hat es auf jeden Fall nicht gelegen.

Am Freitag vor dem Wettkampf waren wir angereist und waren gerade so rechtzeitig zur Wettkampfbesprechung der Profis und den Dopingkontrollen gekommen. Dieser offizielle Teil zog sich recht lang hin, aber wir konnten uns mit dem Verzehr von kleinen Häppchen und Getränken die Zeit vertreiben. Nachdem wir erfahren hatten, wie alles abläuft, und ich meinen negativen Dopingbefund erhalten hatte, machten Lilli und ich noch einen Bummel über die Messe und schauten bei der Gelegenheit bei unserem Sponsor BlueSeventy vorbei, um uns noch das ein oder andere fehlende Equipment zu besorgen. Vielen Dank dafür noch mal an BlueSeventy!

Unser Wetsuit Helix von BlueSeventy kam direkt danach auch noch mal zum Einsatz, als ich einen letzten Schwimmtest im Guggenberger Weiher absolvierte. Die Wassertemperatur betrug relativ angenehme 22,8 °C. Ich hatte zwei bis drei Wochen zuvor nicht geglaubt, dass der See so stark abkühlen würde. Was mir außerdem viel Hoffnung für ein relativ gutes Schwimmergebnis machte, waren die sehr gut sichtbaren Bojen, die in sehr kurzen Abständen entlang der gesamten Strecke aneinander gereiht waren.

Die Pasta-Party des Ironman-Veranstalters boykottierten wir, da dieser unverschämte 24 Euro für Begleitpersonen forderte und die Pasta-Party bei Familie Roitmeier mit Sicherheit dreimal so gut war. :)

In der vorletzten Nacht, die bekanntlich die wichtigste vor einem Langdistanz-Triathlon ist, schlief ich wie ein Baby und auch der Rest des Tages verlief sehr entspannt. Eine kurze Fahrt mit meinem CEEPO und ein spritziger Lauf waren die letzten Einheiten vor dem Tag X.

Nach dem Einchecken des Rades holten wir noch Markus Kütscher vom Bahnhof ab und tranken noch gemütlich einen Kaffee in der schönen Altstadt von Regensburg.

Von links: Markus, Lilli, meine jüngste Schwester Julia, ich, Roland, Matthias, meine Schwester Birgit.

Abends gab es dann eine weitere „Pasta-Party“ um die Kohlenhydratspeicher endgültig und vollständig zu füllen. :)

Wie die Nacht zuvor schlief ich auch diesmal wie ein Stein, allerdings nicht so lang, denn um 4:00 Uhr klingelte der Wecker. Was tut ein „iron“-man sich da an!
Aber so richtig wach war ich wohl noch nicht, sonst wäre ich auf dem Weg in die Küche nicht die Treppe runter gefallen und auf einen Wasserkasten aufgeschlagen. Es hätte mit Sicherheit auch geholfen, wenn ich das Licht angemacht hätte. Aber auch das konnte mich an diesem Morgen nicht aufhalten, und ich war ja nicht schwer verletzt.

Lilli, Markus und ich bei der Henkersmahlzeit, morgens um 4:15 Uhr.

Für den Weg zum Start hatten wir eigentlich ausreichend Zeit eingeplant, aber die nicht ganz glückliche Parkplatzwahl des Veranstalters machte uns fasst einen Strich durch diese Rechnung. Der Parkplatz war nämlich ein abgemähtes Feld auf dem sich vom Vortag schon tiefe Spurrillen gebildet hatten, und der dazu nur eine einseitig befahrbare Zufahrt bot. Das alles führte zu einer ca. 2 km langen Schlange und einem absoluten Chaos. Zum Glück hatten Lilli und Markus ihre Räder dabei, mit denen Markus und ich dann vor in die Wechselzone fahren konnten. Auf dem Weg dorthin überholten wir noch einen Athleten, der die 2 km im Laufschritt zurücklegen musste. Es war Faris, der spätere Sieger!
Lilli parkte dann das Auto und war erst 20 Minuten vor dem Start an der Wechselzone!

Während sich die Athleten auf den Wettkampf vorbereiteten, machte Franky Lieber noch ein paar Fotos von der überaus schönen Szenerie! Seht selbst:


Und dann wurde es ernst. Der Start sollte für die AK-Athleten ein Landstart und für uns Profis ein kastrierter Landstart werden. Denn, wie auf folgendem Foto zu sehen, standen wir vor der Meute bis zur Hüfte im Wasser und hatten keinen „Anlauf“ wie die AK-Athleten. Im Vordergrund die Nummer 19, das bin ich. Ich dachte mir – wenigstens einen Schritt zum abspringen.

Quelle: www.tri-mag.de

Und wie befürchtet dauerte es nach dem Startschuss keine drei Sekunden bis unzählige Mitstreiter über mich drüber schwammen. Ich habe es aber irgendwie überlebt und bin, obwohl ich nur selten passende Füße zum Mitschwimmen gefunden habe, für meine Verhältnisse und Erwartungen gut aus dem Wasser gekommen. Dies erfuhr ich aber erst nach dem Wettkampf, - beim Blick auf die Ergebnisse, da ich mir die gute Stimmung währenddessen nicht verderben wollte, weil es sich wieder ewig lang angefühlt hat.

Auf meinen ersten Radkilometern sammelte ich erwartungsgemäß eine Großzahl der 124 Athleten ein, die beim Schwimmen schneller gewesen waren als ich. Es machte so richtig Spaß mit meiner Viper von CEEPO.

Quelle: Michael Rauschendorfer www.triaphoto.com

Nachdem ich das erste Mal über die „Berge“ rüber war, konnte ich von weitem schon eine recht große Gruppe ausmachen, bei denen es den Anschein machte, als wären wir bei einem Mannschaftszeitfahren. Ich wollte mich auf jeden Fall da raushalten und schaffte es auch, erst kurz nach der ersten von zwei großen Radrunden bei Kilometer 90 auf sie aufzuschließen. Am Berg fiel ich auf Grund der kräftezehrenden Aufholjagd etwas zurück, was ich auf der Abfahrt aber mehr als wettmachte. Auf der zweiten Runde hing genau diese Gruppe wie ein langer Rattenschwanz hinter mir und konnte mich nach ca. 140 Kilometern nur überholen, weil ich am Straßenrand meine zum bersten gefüllte Blase leeren musste und dafür fast zwei Minuten brauchte. Bis zum zweiten Wechsel hatte ich sie alle wieder eingeholt. Ich könnte heulen, dass ich mir nicht mehr in die Hose machen kann! ( Das hat doch vor 30 Jahren auch ohne Probleme geklappt! )

Ein Foto des neun jährigen Sebastian Melzl. Vielen Dank dafür! :)

Meine Spezialität, den zweiten Wechsel, habe ich dann ebenso wie den ersten Laufsplit in der Gesamtwertung knapp für mich entscheiden können, nur kann man sich davon rein gar nichts kaufen. Aber wie diese Splitzeiten belegen, lief es anfangs des Marathon noch richtig gut, und meine Freude Lilli und alle anderen auf der Runde zu sehen war riesig. Lilli und Markus versorgten mich an der ersten Verpflegungsstelle perfekt mit meinen Trinkgürteln und Wasser zum kühlen. Julia, Birgit, Matthias und Armin heizten mir am Wehr der Donau mächtig ein, wo ich optimaler Weise auf jeder Runde zweimal vorbeikam.
Meine „Betreuer“ und alle anderen Zuschauer an der Strecke hatten dann noch das Vergnügen den extravaganten Athleten Gi anzufeuern, was alle sicher mit Freude taten! ;-)
  
Tolle Stimmung in der Regensburger Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe)

Aber dann bekam ich diese starken Bauchschmerzen, die nach ca. 30 bis 35 Kilometer des Marathon so stark wurden, dass ich nicht mehr laufen konnte. Die Erschütterungen schmerzten so, dass ich nur noch walken konnte. So bin ich die letzten sieben Kilometer gegangen. Oh Gott wie peinlich das war! Franky Lieber wollte mir für meinen nächsten Wettkampf schon Nordic-Walking-Stöcke und Socken besorgen. Ja, wer den Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen! Ich würde auch gerne mehr darüber lachen, aber es war leider meine letzte Gelegenheit als Athlet mit Profistatus meine Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, und alles mit einem guten, zufriedenstellenden Ergebnis abzuschließen. Es hat leider nicht sollen sein.

Dieses Erlebnis – durch den Zielkanal in Regensburg zu laufen – und das Ziel alle meine neun Langdistanzen erfolgreich zu beenden trieben mich am Ende an und relativierten die Schmach der kurzzeitigen Walking-Einlage. :)

Abschließend möchte ich mich bei allen meinen Sponsoren für die hervorragende Unterstützung bedanken. Allen voran Herrn Vos, Vorstandsvorsitzender der Basalt AG, ohne den ich das „Projekt“ Profi-Triathlet niemals hätte in Angriff nehmen können und dem ich noch sehr lange dafür dankbar sein werde.
Des weiteren gilt mein Dank Erdinger Alkoholfrei die mich seit nunmehr drei Jahren finanziell und mit Material aus der eigenen Kollektion unterstützen.

Da jeder weiß wie exorbitant teuer diese Zeitfahrboliden und das zugehörige Material heutzutage sind, gilt mein weiterer Dank Martin Wiepjes, Inhaber der Firma Minibarista, sowie Hans-Werner Theisen, Inhaber der Firma Teikotec GmbH und exklusiver Europavertrieb für CEEPO-Bikes.
Da ich mir gar nicht vorstellen will, wie meine Schwimmperformance ohne ihre Unterstützung ausgesehen hätte, gilt ein weiterer besonderer Dank der Firma Becker Distribution GmbH, die mich mit dem Hightech-Swim-Gear von BlueSeventy versorgt hat.
Seit 2009 habe ich keinen Wettkampf mehr ohne die Kompressionsbekleidung der Firma SKINS absolviert,  und ich möchte sie auch bei der Regeneration nicht mehr missen. Vielen Dank für das Top Material.
Mit der richtigen Verpflegung während des Trainings und des Wettkampfs, aber auch vielem anderen essentiellen Material hat mich Steffen Mayer und sein Team von magic-sportfood.de ausgestattet. Hierfür ebenso mein herzlicher Dank.
Damit ich bei meinen „Unternehmungen“, Wettkampf und Training, immer den richtigen Durchblick habe, stattet mich Andreas Schmidt, Inhaber der Firma Augenblick Brillen – Contactlinsen GmbH mit den entsprechenden (legalen) Hilfsmitteln aus. Dafür mein herzlicher Dank.
Einen großen Dank möchte ich meinem Trainer Marc Pschebizin aussprechen, der mich immer bestmöglich auf die Herausforderungen vorbereitet hat.
Für die optimale Sitzposition auf meinem Rad war Marcus Blenke verantwortlich und hat das jedes Mal meisterlich realisiert. Vielen Dank.

Nicht zuletzt möchte ich meiner Freundin Lilli und meiner Familie von ganzem Herzen für die Unterstützung und die aufgebrachten Entbehrungen danken.

Euer Benny

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6. August 2010 von Azz

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 Hows this to start the day!

 

After years of contemplating weather or not to have a go at Ironman, last weekend  I had a go at my first in Regensberg.

It turned out well, I finished 6th in 8.39 so I was reasonably happy with my first attempt but I think I can make some big improvements in the future!

Ofcourse it was alot different to the short course races I was comfortable with but the longer distance made for a new challenge and something different to finish my stint in Germany.

From the start I was cautious not to go to hard but did’nt plan on getting out of the water about 3min behind the leaders which was how it ended up.

 

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From there I just had to race my own race making sure my nutrition was good and I had pleanty in the tank for the run later on. I followed my heart rate during the ride, setting myself goals for what I thought I could hold for 180km on the bike but still must have gone a bit hard as by 140km I had not much left, struggling over the last 40km and losing 3 more places to put me back in 6th place.

Now I just had to run 42km!  We had to complete 4 laps around the town centre of Regensberg, which sounded a bit daunting but was made alot easier by the crowds of support that had gathered to see what all the fuss was about and the many aid stations along the course. It was really hard to keep the legs moving but once I was in a rythem I was sure I was going to finish. It certainly wasn’t my fastest run but I was happy to get through it and hold onto 6th place.

It was a long day but I enjoyed the challenge and look forward to trying to improve on that next race.

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WM und kommende EM

2. August 2010 von Jan Wolfgarten

Hi!
Wie ja viele Wissen, gibt es im Sport immer Höhen und Tiefen. Meine WM in Kanada war ein Tiefpunkt. Mit dem 20. Platz auf 5km bin ich überhaupt nicht zufrieden. Ich habe mich wieder sehr schlecht in der Gruppe verhalten und dadurch viel Energie verloren. Einziger Lichtblick an dem Rennen war, dass ich kurz nach 2km des Rennens das Feld angeführt habe, was mir bisher so noch nie passiert ist. Trotzdem fehlen mir in der Gruppe bei engem Schwimmen die Härte und die Erfahrung. Trotz allem bin ich in einer ganz guten Form und da der Sport aus Höhen und Tiefen besteht, sollte ja nach einem Tiefpunkt ein Höhepunkt folgen….so funktioniert das doch, oder??? Naja, ich hoffe es mal ;)

Ab morgen fliege ich nach Budapest zur EM. Da werde ich die 5km Verfolgung und eine Woche später die 800m im Becken schwimmen. Beides sind Rennen, die ich gerne schwimme und die mir auch sehr gut liegen. Auf die 1500m muss ich leider verzichten, weil die Zeit zwischen meinem 5km Rennen und dem 1500m Vorlauf zum Regenerieren zu kurz ist, um fit an den Start gehen zu können. Ich hoffe natürlich sehr, dass ich wie vor 2 Jahren bei der EM wieder eine Medallie auf 5km gewinnen kann und dann auch über die 800m weit vorn ins Ziel kommen werde. Dafür werde ich mich voll reinhängen und wie immer alles geben!!!
Bleibt fleißig!!! ;-)

Euer Jan

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Triathlon Erding

30. Juli 2010 von Benny

Nach drei Jahren TEAM Erdinger Alkoholfrei sponsoring habe ich es endlich geschafft beim traditionsreichen (17. Austragung) und jedesmal stark besetzten Stadttriathlon Erding an den Start zu gehen. Aus terminlichen und gesundheitlichen Gründen war mir dies bisher verwehrt geblieben.

Drei mal Bayern und zurück…
Meine Anreise im ICE der Deutschen Bahn war sehr angenehm und gab mir Gelegenheit aufgeschobene Rennberichte zu schreiben und nette Telefonate zu führen. :) Auf Grund der weiten Anreise, aber auch wegen der Einladung meines Sponsors zum obligatorischen und zünftigen Erdingerabend im Gasthaus der Erdinger Brauerei, fuhr ich bereits am Samstag ins tiefe Bayern – bereits das dritte mal innerhalb einer Woche.

Zünftiger bayrischer Erdingerabend…
Im Gasthaus zum Erdinger Weissbräu in der großen Runde angekommen, entdeckte ich neben den angekündigten Verdächtigen (Michi Göhner, Lothar Leder, Christian Brader, Andreas und Michael Raelert, Daniel Schmoll, usw.), auch wieder Christian Friedrich von www.triathlon.de Da bei ihm am Tisch noch ein Platz frei war setzte ich mich zu ihm und erfuhr erst viel später, dass es sich um den Tisch für die Pressevertreter handelte. Aber das war anscheinend kein Problem und so kam ich in den Genuß interessanter Gespräche, unter anderem mit Lothar Leder, Frank Wild (Reutlinger Generalanzeiger), Dagmar Gard (TriTime) und Christian Friedrich (triathlon.de). Das Essen war selbstverständlich zünftig bayrisch und sehr lecker. Das es Erdinger ohne Ende gab brauche ich nicht erwähnen! ;-)

Relativ kurze Nacht…
Weil ich meine Schlafbrille vergessen hatte war die Nacht leider nicht so geruhsam, obwohl das Bett top und das Zimmer im Erdinger Gasthaus äußert schön war und somit eigentlich keinen Anlass dazu gab. Aber es gab halt keine Rollläden und die Sonne geht am 20. Juni schon verdammt früh auf! Aber ich hatte mir meinen Wecker sowieso relativ früh gestellt, da ich die 44 km Radstrecke vor dem Rennen noch abfahren wollte. Gerade wegen den schlechten Wetterbedingungen was das die richtige Entscheidung.

Neues Material :)
Um 11:25 Uhr kam dann der Startschuß im ziemlich kalten Kronthaler Weiher und ich konnte meinen neuen BlueSeventy Helix 2010 unter Wettkampfbedingungen einsetzen. In meinen Augen einfach genial das Ding, auch wenn es meine Schwimmzeit nicht wirklich vermuten lässt. Das liegt aber definitiv am Schwimmer! ;-)
Aus dem kühlen Nass enstiegen durfte ich endlich auf meine CEEPO Viper, worauf ich mich schon den ganzen Tag gefreut hatte, denn ein nettes neues Feature böllerte mich von da an nach vorne! Mein Radsponsor hatte meine Viper mit der CEEPO Scheibe aufgewertet und diese war zum Erding Triathlon zum ersten Mal im Einsatz. Jeder der schon mal in den Genuß gekommen ist von so einer “Bongotrommel” akustisch gepusht worden zu sein, wird mir beipflichten, dass das einfach genial ist! ;-) Es machte auf jeden Fall trotz eiskaltem Regen mächtig Spaß.

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Eisfüße …
Der Wechsel zum Laufen war dann mit eingefrorenen Füßen alles andere als schön. Es tat einfach nur weh! :(Obwohl eigentlich alles taub war. Irgendwie komisch. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis ich einen einigermaßen annehmbaren Schritt hin bekam und konnte so auch nur noch zwei Kontrahenten einholen.

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Foto: Christian Friedrich www.triathlon.de

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No risk – no fun, oder: too much risk – absolutely no fun

29. Juli 2010 von Heidi Jesberger

Ziemlich spontan, aus dem Kurzdistanztraining heraus, habe ich mich dazu entschieden beim Ironman in der Schweiz teilzunehmen. Mein Training lief sensationell und deshalb sind wir gerne das Risiko eingegangen, trotz fehlender Umfänge einen Ironman zu bestreiten, da wir auch eine große Chance in diesem Rennen für mich sahen.

Weil ich die Quali für Hawaii in China schon bekommen habe, konnte ich auch relativ locker an den Ironman herangehen. Ich hatte keinen Druck und eigentlich nichts zu verlieren.
In Zürich hatten wir einen Homestay bei Freunden, die mich auch optimal  für das Rennen einstimmten und sich wirklich toll um uns gekümmert haben. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Barbara und Thomas!
Die Hitzephase der vergangenen Wochen endete zwar pünktlich zum Ironman in der Schweiz und von Donnerstag bis Samstag regnete es in Strömen, doch daran konnte man ja nichts ändern und ich machte mir darüber keine weiteren Gedanken.

3,8km Schwimmen:
Der Zürichsee war ausgesprochen warm, doch der Veranstalter meinte, durch die Regenfälle der vergangenen Tage hätte der See stark abgekühlt und so wurde am Wettkampftag doch mit Neoprenanzug geschwommen.
Die Profis starteten 5 Minuten vor den restlichen 2300 Altersklassenathleten.
Die 3,8 km waren unterbrochen durch einen ca. 60 m langen Landgang über eine Insel, die gesäumt war von unzähligen Zuschauern.
Da es bei mir im Wasser super lief, konnte ich diese tolle Stimmung voll aufnehmen und in unbändige Energie umwandeln 
Die Orientierung fiel mir leicht und so führte ich die dritte Verfolgergruppe an.
Bereits als 2. Frau konnte ich aus dem Wasser steigen! Wow! Noch nie bin ich als 2. Frau bei solch einer großen Veranstaltung aus dem Wasser gekommen! Ich war total begeistert!

180km Rad fahren:
Auf dem Rad begleitete mich die ganze Zeit ein eigenes Motorrad mit einem Schild:“2. Frau“.
Fotografen und Kameraleute fuhren um mich herum, wollten wissen, wie es mir geht,…
Das war unheimlich spannend und auch motivierend für mich.
In meinen ganzen anderen Ironman Rennen war ich eigentlich immer im Damen-Mittelfeld unterwegs und konnte erst am Ende der Rad- bzw. Laufstrecke etwas auf mich aufmerksam machen. Dies war nun eine ganz neue Erfahrung.
Bei km 25 schlossen dann die Schweizerinnen Monika Lehmann und Sarah Schütz zu mir auf.
Da ich mir ja vorgenommen hatte, bei diesem Rennen ein höheres Risiko einzugehen als bisher, lies ich die beiden nicht vorbeiziehen, sondern fuhr mit ihnen im legalen Rahmen mit.
Nun begleiteten uns 2 Motorräder und der bergige Teil des Kurses begann. Wir fuhren die Berge sehr aggressiv und ich musste alles geben, um den Anschluss halten zu können.
Zwar hatte ich mir die Radstrecke zuvor mit dem Auto angesehen, doch nun kamen mir die Berge viel steiler und weit aus länger vor, als auf 4 Rädern.
Nach ca. 60 km musste ich die 2 Schweizerinnen leider ziehen lassen. Es war viel schwieriger den Rhythmus von anderen mitzugehen als den eigenen zu fahren.
Ca. 10 km später hatte ich mich wieder gefangen und konnte wieder an die beiden heranfahren.
Ein Wellenbad der Gefühle. Doch das kannte ich ja bereits aus anderen Rennen. In einem 9,5 Stündigen Rennen geht es einem nie die ganze Zeit gut. Man hat immer wieder Phasen, die hart sind und in denen man stark sein muss.
Ein Ironman ist auch immer eine Reise zu sich selbst. 9,5 Stunden körperliche Anstrengung, 9,5 Stunden konzentriert bleiben, 9,5 Stunden essen und trinken im Fahren und Laufen, 9,5 Stunden nur an das eine Ziel denken, 9,5 Stunden Schmerzen ausblenden und sich nicht zu sehr ablenken lassen…
Oder: No risk – no fun oder: too much risk – absolutely no fun.

Am Ende der ersten Runde mussten wir noch den „Heartbreak Hill“ in Kichelberg bezwingen.
Die Stimmung und der Zuschaueraufmarsch haben mich sehr stark an den Solarer Berg in Roth erinnert. Gänsehautfeeling oder wie die Schweizer sagen Hühnerhautfeeling pur!
Das sind diese Momente, für die wir gerne hart trainieren!
Die zweite Runde war von meinem Gefühl her anfangs etwas besser. Zwar überholte mich die zweifache Zeitfahrweltmeisterin Karin Thürig, doch Sarah Schütz konnte das Tempo nicht weiter mitgehen und musste uns ziehen lassen.
Bei km 160 war es dann aber leider vorbei mit meiner Euphorie.
Obwohl es nur ca. 21 Grad hatte, bekam ich einen Schweißausbruch und das Wasser tropfte mir richtig vom Helm, ich fühlte mich unglaublich leer und kraftlos.
Ich reduzierte das Tempo etwas, doch ich wusste beim besten Willen nicht mehr, wie ich diesen letzten Berg noch hochkommen sollte.
So schön dieser Berg beim ersten Mal auch war, so brutal war er beim zweiten Mal. Es war, als hätte mir jemand alle Energie auf einmal weggenommen, meine Stromzufuhr unterbrochen. Ich musste unglaublich kämpfen und nahm alles nur noch ganz gedämpft wahr.
Doch noch war das Rennen offen. Alles war möglich und ich kämpfte mich bis zum Bikefinish.

42,195 km Laufen
Nur 3 Minuten hatte ich beim Wechsel zum Marathon auf Rang 3!
Schon mehrmals bin ich sehr kaputt vom Rad zum Lauf gewechselt und konnte erstaunlicherweise noch super laufen. Diese Hoffnung hatte ich auch diesmal.
Doch alles kam ganz anders.
Ich war furchtbar leer, hatte unglaubliche Muskelschmerzen in den Beinen und fand keinen Rhythmus. Doch was nicht ist, das kann  ja noch werden, dachte ich mir und lief die ersten 10km so gut ich eben konnte.
Leider wurde es nicht besser.
Im Gegenteil, ich verlor auf jedem Kilometer Zeit auf meine Konkurrentinnen.
Ich hätte schneller laufen müssen und das war am Sonntag nicht mehr drin.
Enttäuscht stieg ich darum bei km 10 der Laufstrecke aus, mit der Gewissheit heute mit einigen der besten Radfahrerinnen mitgehalten zu haben.
Dennoch konnte ich mir diese Kraftlosigkeit zum Ende der Radstrecke nicht erklären.
Bis ich mein Rad wieder aus der Wechselzone ausgecheckt habe und noch ein Großteil meiner Verpflegung am Rad war. Vor lauter Euphorie hatte ich meinen Ernährungsplan völlig vergessen. Die Kohlehydratspeicher des Körpers sind aber leider begrenzt und es ist bei einem solchen Ausdauerrennen unheimlich wichtig sich gut zu verpflegen. Das hatte ich schlicht und einfach nicht konsequent genug durchgezogen.
Der Schweißausbruch, das Schummrig sein, alles Anzeichen für einen sogenannten Hungerast!
Es war schwer für mich, dieses Rennen vorzeitig zu beenden, eine wirklich harte Entscheidung, doch ich bin ja bereits für Hawaii qualifiziert und da wäre es nicht sinnvoll gewesen, wenn ich mich in Grund und Boden gelaufen hätte.
Fazit:
Dieser Ironman war einen Versuch wert und ich konnte viel Lernen und auch sehen, dass ich konkurrenzfähig bin, dennoch muss man immer zu 100 Prozent konzentriert bleiben ;-)

In meiner Wattauswertung meines SRMs, das ich zur Trainingssteuerung auf dem Rad habe,  haben wir heute auch noch festgestellt, dass ich die Berge im Ironman mit der höchsten Wattleistung gefahren bin, die ich jemals im Lebenüber 10 Minuten realisiert habe. Höher als bei jeder Sprint- und Kurzdistanz.
Einerseits ist das ja super, da ich ein neues Niveau erreichen konnte, andererseits war es für den Ironman viel zu hart und hat mir viel zu viel Kraft gekostet.

Ich habe 2 große Fehler gemacht, aus denen ich lernen werde und jetzt schon meine Konsequenz gezogen habe. Natürlich ist es echt traurig, dass es so ausgegangen ist, da habe ich einfach zu viel riskiert…

Liebe Grüße
Heidi

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Magic-Sportfood Team TSV Crailsheim Gewinnt LBS Cup

28. Juli 2010 von Drags

Wir haben es geschaft! Nach unseren erfolg letztes jahr in den liga haben wir einen neuen ziel fuer dieses jahr gemacht. Naturlich ist das liga immer neben bei grossere internationale rennen fuer uns aber trotzdem wichtig fuer teamgeist und verein dass wir uns zu dieses ziel verflichten.

Nach die erst 4 rennen war es zehr knapp. Wir legten in 1. platz zusammen mit Tri-Team Heuchelberg und nur 1 punkt vor Hans Grohe Team SV Schrammberg.

Wir mussten in Liga Finale sogar mit eine verschwacherte Team weil 2000 Olympia Silber medaille gewinner war in einen wichtige hohen-trainingschlager, Stefan Schmidt ist erst vor 3 wochen sein erste Ironman Triathlon gefinished, und Peter Hein leicht erkaltet.

Aussie ace Farlow inspirirt uns und nam von anfang dass fuhrung genommen und hat nie zurück geschaut und kam ins ziel mit 5 min vorsprung uber 2. platz. Dragstra koennte endlich wieder ein bissien from zeigen und ist vom 15de platz nach dem schwimm bis zum 2. platz aufs rad gefahren. Der hat sein platz behalten bis die letzte 3 km wo er uberholt war vom Hettich vom Hansgrohe Team.

Nach 6 leute ins ziel gekommen sind sah es nicht sicher fuer uns als wir hatten 2 (1. und 3.) und HansGrohe Team schon 3 (2. – 5. – 6.). Aber nuer ein pahr minute spaeter kam unsere 3. und 4. manner, Hein und Schmidt, ins ziel gedonnert. Die zwei haben ihre beste rennen dieses jahr gehabt und sind von weit weit hinten nach dem schwimm und haben etwa 40 leute geholt beim Rad fahren und laufen und damit gesichert den sieg fuer’s team. Neuling Eric Quellmalz hat auch gezeigt dass er in die naechsten Jahren in der Liga starten wird.

Stimmung beim Siegerehrung war schon uberglucklig als unsere Senioren Team hat auch 2. platz geschaft im Liga Finale und ist noch 3. geworden im Senioren Liga gesamt tabelle.
Team Schluchsee
Eine sehr erfolgreiches Liga Saison fuer die Crailsheimer Triathleten!!

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Challenge Walchsee im Visier

27. Juli 2010 von Manu

Da meine Saison heuer sehr spät begonnen hat – zwecks Häuslebau – bin ich nun mittendrin mich aufzubauen und freu mich auf mein Highlight die Challenge Walchsee im Kaiserwinkel am 05.Sept. Die schöne Landschaft zieht mich an und ich habe vor, mal richtig Gas zu geben und mich zu quälen.
Die letzten Wochen haben gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin meine Form aufzubauen. Zwei kleinere Sprinttriathlons vor meiner Haustür habe ich gewonnen, was mich riesig gefreut hat, weil die  kurzen Strecken gar nicht mein Fall sind…viel zu kurz und anstrengend. Bringt mich aber weiter voran – sagt mein Trainer ;-) Meine ersten Triathlonsiege jedenfalls.

Da Schwimmen mein liebstes Element ist, hab ich mich kurzerhand entschlossen beim Open Water Swimming am Bodensee mitzumachen. Am 17. Juli fand die 2,3km lange Lindauer Seedurchquerung statt. Ein ganzer Haufen Schwimmer stürzte sich in das 21 Grad warme Wasser und schwamm ohne eine einzige Orientierungsboje drauf los. Ich war Mutterseelenallein auf hoher See und sah weit und breit nichts was nach Ziel aussah. Leider auch kein Boot neben mir als Markierung. Nach meinem zickzackschwimmen sah ich endlich Land und war sogar noch 3.Frau in über 38 min. dem Wasser entstiegen. Eine super Schwimmeinheit, die ich gern mal wiederholen möchte.

Letzte Woche war ich mit meinem Freund ein bisschen Urlaub und gaaaanz viel Training machen. Wir entschieden uns für die härtesten Pässe in Italien und der Schweiz- im Engadin wurden wir fündig. 6 Tage lang bergauf und bergab, Stilfser Joch – was härteres hab ich kaum gemacht. 48 Kehren, 22 km mit durchschnittlich 8 Prozent Steigung und 1800 Höhenmeter.
Desweiteren Passo de Julier, Maloja, Bernina, Fluela und Albula. Ich hoffe das Höhentraining schlägt an und ich krieg mehr Druck aufs Pedal.

Servus und machts gut!
Manu

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Challenge Roth / Race update

26. Juli 2010 von Wolfgang Stueckle

Hallo zusammen,

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mich mit einem Rennbericht bei euch gemeldet habe. Das lang vor allem an meinem ziemlich verkorkstem Saisonauftakt, der von Radstuerzen und durch Vulkanausbrueche gestrichenen Fluegen und meinem damit einhergehendem Festsitzen in London gepraegt war. Umso mehr freut es mich, dass ich am vergangenen Sonntag beim deutschen Langdistanzklassiker in der Triathlonhochburg Roth am Start war. Und das mit wieder Erwartem grossen Erfolg. In den Wochen vor den Rennen hatte ich mich nicht so besonders gefuehlt, die Zeiten im Training hatten zwar gestimmt, aber ein gutes Gefuehl wollte sich einfach nicht einstellen. Und ich war ziemlich k.o. und muede. Selbst ein komplettes Sofawochenende hatte dem nicht beikommen koennen und so war ich etwas ob meiner Form besorgt. Nichts desto trotz war ich mit grosser Freude am Start. Mein dritter in Roth, so gut wie daheim und Roth ist eben Roth, die Stimmung auf und an der Strecke einzigartig.

Und irgendwie war dann schon der Samstag gekommen, es ging ans Abholen der Startunterlagen, noch ein paar letzte Einkaeufe auf der Messe, Fachsimplen mit Freunden und dann zur Radabgabe. Dort wurde ich dann gleich noch einmal an meinen schweren Sturz im Maerz erinnert, als mich ein Richter bei der Eincheck-Kontrolle darauf hinwies, dass mein Aero-Helm zerbrochen sei. War mir bis dato gar nicht aufgefallen. Zum Glueck hatte sich ein Challenge-Merchandising-Stand strategisch klug am Radcheckin plaziert, wo ich dann noch kurzer Hand einen neuen Aero-Helm im Challenge Design erstehen konnte. Allerdings gab’s statt Messerabatt einen Notlagenzuschlag auf den Preis, aber wo die Alternativen fehlen, ist eben nicht viel zu machen. Wie auch immer, so war ich zumindest gut behelmt unterwegs.

Sonntagmorgen. Bereits um 03:30 Uhr klingelte der Wecker, aber ich hatte sowieso, wie so oft vor Rennen, nicht viel Schlaf abbekommen. Energieriegelfruehstueck und die 30 Minuten bis zur Wechselzone gefahren. Rad abgedeckt, noch einmal alles geprueft, die Radschuhe, Getraenke und Riegel angebracht. Aufs Klo gegangen. Die Maschinen der Profis bewundert. Noch ein wenig mit Freunden gesprochen, die ebenfalls am Start waren. Aufs Klo gegangen. Aufgewaermt, das Rennen im Kopf durchgegangen. Neo angezogen und in die Startzone gewechselt. Den Start der Profis miterlebt.
Und dann ging es auch schon ins Wasser und zur Startlinie. Ich war in der ersten Startgruppe nach den Profis, in der Startgruppe der Sub 9 Starter, also derer, die unter 9 Stunden ins Ziel kommen moechten. Ich hatte mich wegen der nicht idealen Vorbereitung schon  von diesem Ziel verabschiedet und mich auf eher 09:30 eingestellt. Aber die Startgruppe wollte ich dann doch nicht wechseln; ich war zwar nicht mehr nervoes, aber wenn man mal unterwegs ist, ist es doch besser. Und dann war er sowieso schon da, der Startschuss. Auf zu, wieder einmal, 3,8km Schwimmen – 180km Radfahren – und 42km Laufen. Roth 2010 here we go!

Das Schwimmen ging ich verhalten an, um dann nach dem ersten Wendepunkt etwas Gas zu geben. In Roth schwimmen wir im Main-Donau-Kanal, praktisch einmal hin und wieder zurueck, mit etwas Extrastrecke am Ende. Dieses Stueck bist zum zweiten Wendepunkt kam mir dann ewig vor, aber gut, 1:01h schliesslich an Land. Schade, nicht die Stunde geschafft, aber gut gefuehlt. Ich hatte in den letzten Monaten viel an meiner Technik gearbeitet, jetzt muss ich noch das Vertrauen in mich finden, konsequent schneller vom Start weg zu Schwimmen. Wechsel zum Rad ging flott, musste ja nur die Kompressionssocken anziehen. Bin auch erst einmal mit Brille losgefahren, aber die habe ich dann nach 200m gleich ins Trikot gesteckt. Es war doch noch sehr bewoelkt und dunkel. Die erste der zwei Runden lief locker durch, ich liess es verhalten angehen. Nach Greding den Berg hoch ging es etwas zaeh, vor allem, weil dort ziemlicher Gegenwind war und nach dem Berg zieht sich die Steigung noch ewig. Dennoch konnte ich bestaendig andere Teilnehmer ueberholen auch wenn ich ganz bewusst den ein oder anderen ziehen liess. Am Rande, ich habe sie alle vor Ende wieder ueberholt. Mit einer progressiven Renngestaltung komme ich weit besser zurecht. Und mir war es zu kalt! So war ich ganz froh, dass es auf der zweiten Runde etwas waermer wurde und ich beschloss mit etwas mehr Druck zu fahren. Gut, ich war wirklich wie ein Angsthase unterwegs, wollte mich auf keinen Fall noch mal hinlegen. Die einzig nennenswerte Abfahrt bin ich so gemuetlich runtergefahren, dass ein Freund, den ich kurz vorher am Berg ueberholt hatte mir zurief, als er abwaerts wieder an mir vorbeizog „Abfahren gehoert auch dazu!“ Auch ihn hab ich aber an der naechsten Steigung wieder hinter mir gelassen und bis zum Ziel nicht mehr gesehen. Als ich beim Erreichen der zweiten Wechselzone auf die Uhr sah, war ich zunaechst fassungslos. 12 Uhr war da zu lesen, eine 4:45h auf dem Rad, die fuer mich unerwartet kam. Nie haette ich gedacht mit dem wenigen Training und bei meiner bewusst kontrollierten Fahrweise ohne auf Zwischenzeiten zu achten, so schnell zu sein. Vielleicht lag es einfach nur mit an meinen hot wheels, besten Dank an Jan an dieser Stelle! Und an Ingo, das Rad lief wie ne Eins!

Der Wechsel zum Lauf ging auch sehr gut, kurz aufs Klo und los. Natuerlich hatte mich auch die Radzeit befluegelt. Bei KM 3 musste ich kurz gehen, Nieren haben wehgetan aber nach zwei Bechern Cola an der naechsten Station ging es schon wieder super. Und es lief dann immer besser. Habe gut in meinen Rhythmus gefunden und beschlossen etwas zu riskieren und eben zu schauen wie lange es gut geht, das schneller Laufen. Ging bis ca. km34, da wurde es dann zaeh und muehsam. 3:16h standen am Ende fuer den Marathon zu Buche. Schade eigentlich, denn bei 09:08h blieb die Uhr im Ziel stehen. Mit etwas mehr Biss waeren die 9 wohl gefallen, aber gut, fuer meine Erwartungen am Anfang des Tages war es ein geniales Rennen. Neue persoenliche Bestzeit und sauber durchgekommen. Platz 37. Gesamt von ueber 3000 Startern und 22. in meiner AK zeigen wie stark das Feld mal wieder war. Dennoch bin ich wie gesagt ueberaus zufrieden. Darauf kann ich in Wisconsin im September hoffentlich aufbauen, wo ich mir bei meinem zweiten Ironman-Rennen in diesem Jahr die Quali fuer Hawaii 2011 holen moechte.

Es ist schwierig zu beschreiben, welche Gedanken einem im Laufe eines solchen Tages durch den Kopf gehen. Und Tage nach dem Rennen, bleibt meist nur die Erinnerung an die euphorischen Momente, die Zielankuft, mit 60km/h ueber flache Teilstuecke der Radstrecke jagen, den Sprung von einer Gruppe im Wasser in die davor schwimmende. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen, vor allem weil ich meine Erwartungen bei weitem geschlagen habe, aufgrund meiner neuen persoenlichen Bestzeit und weil es ein gut gestaltetes Rennen meinerseits war. Und Roth war ein unheimlicher Motivationsschub fuer mich, in einem Jahr voller Pleiten, Pech und Pannen konnte ich ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Das macht Lust und Mut zu mehr.

Beste Gruesse und geniesst den Sommer

Wolfgang

Kategorie: Allgemein, Wettkampf | Noch keine Kommentare » 

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